james 'blood' ulmer

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    gypsy-tail-wind
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    Music Revelation Ensemble – Knights of Power | Das zweitletzte MRE-Album ist dann wieder eine Japan-Exklusivität. Neben Ulmer, Ali und Rochester sind hier Blythe und Bluiett auf je vier der acht Stücke (alle von Ulmer) zu hören – und ich glaube Blythe irgendwie durchlässiger, weniger satt als sonst, beweglicher irgendwie. Bluiett hingegen klingt grad beim ersten Auftritt tatsächlich sehr dicht (wie vorgarten schreibt), dichter als sonst … ich habe ihn gar nicht als übermässigen Power-Player abgespeichert, weiss aber sofort, was Du meinst @vorgarten, wenn ich seinen ersten Solo-Einstieg gegen Ende von „Convulsion“ höre … das ist irre! Und der Vergleich mit Gustafsson liegt da wirklich auf der Hand – The Thing ist ja auch der eine Rahmen, in dem ich Ulmer mal live gehört habe. Der Sound ist hier wieder anders, mich dünkt der Ornette-Einfluss sei inzwischen ziemlich verschüttet unter all den funky Grooves (in „The Elephant“ taucht er im Gitarrenthema vielleicht auf, drunter spielt Ali „A Love Supreme“ am Bass), die oft verschroben sind, aber nicht mehr mit diesen sprunghaften Singsang von Ornette daherkommen (ich frag mich eh gerade, ob ich „Groove“ jemals mit den Prime Time-Sachen im gleichen Satz erwähnten würde … vielleicht ein nächstes kleines Hörprojekt, „Dancing In Your Head“, „Body Meta“, „Of Human Feelings“, „In All Languages“, „Virgin Beauty“ und „Tone Dialing“ mal wieder zu hören – das sind alles Alben, die ich auch noch nie am Stück gehört habe). Das ist auf jeden Fall einmal mehr total faszinierend, dunkel getönt, auch weil Ulmers Gitarre bei allem Glanz, den sie hier hat (Eastside Sound, NYC, 15./16. April 1995, Lou Holtzman, Mix von Joe Ferla), doch immer aus grossen Tiefen heraus zu erklingen scheint. Er ist inzwischen eine Art Griot geworden, eine völlig eigene Stimme, die auch nach über 20 Jahren immer noch neue Wege erkundet und doch auch Kontinuität demonstriert. Es gibt hier wieder die langen, dicht verwobenen Trio-Groove-Passagen (die ich eben als Band/Gruppenmusik höre, nicht wie das Trio im Bayerischen Hof) – und Rochester ist längst über jeden Zweifel erhaben. War er vermutlich immer – der direkte Vergleich, der sich aufdrängt, ist halt manchmal bei solchen Hörmarathons auch ein kleiner Nachteil. Noch so ein direkter Vergleich, aber ohne Wertung: Auch weil der auf dem Vorgänger so phantastisch aufspielende Sam Rivers hier nicht mehr dabei ist, gerät das Trio selbst mehr in den Fokus – auch weil Bluiett (vor allem er) und Blythe sich oft ziemlich organisch einfügen. Und das ist durchaus erfreulich, denn bei so einer Reihe von Alben ist ja Abwechslung auch was Gutes. Die gibt es zwischen den Alben, aber hier auch zwischen den Tracks. Am Ende gibt es auch den obligaten Swing wieder – der aber in der Mitte aufgebrochen wird. Bluiett ist dabei und noch einmal klingt das dunkel, aber in vielen Facetten reich schimmernd. Schön.

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
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    #12343227  | PERMALINK

    vorgarten

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    gypsy-tail-wind – und Rochester ist längst über jeden Zweifel erhaben. War er vermutlich immer – der direkte Vergleich, der sich aufdrängt, ist halt manchmal bei solchen Hörmarathons auch ein kleiner Nachteil.

    ja, das verstehe ich. ich hatte mich erst gewundert, dass du ihm gegenüber jackson die power abgesprochen hattest, weil ja rochester ein viel härterer, kompakterer drummer ist, aber er steht so recht in keiner tradition, dennis chambers fällt mir ein, grant calvin weston spielt ähnlich, aber weniger swingend, tatsächlich finde ich chad taylor da am ehesten vergleichbar. ich habe ihn in moers auch mal live gesehen, das war an brachialkraft wirklich beeindruckend.

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    #12343289  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    vorgarten

    gypsy-tail-wind – und Rochester ist längst über jeden Zweifel erhaben. War er vermutlich immer – der direkte Vergleich, der sich aufdrängt, ist halt manchmal bei solchen Hörmarathons auch ein kleiner Nachteil.

    ja, das verstehe ich. ich hatte mich erst gewundert, dass du ihm gegenüber jackson die power abgesprochen hattest, weil ja rochester ein viel härterer, kompakterer drummer ist, aber er steht so recht in keiner tradition, dennis chambers fällt mir ein, grant calvin weston spielt ähnlich, aber weniger swingend, tatsächlich finde ich chad taylor da am ehesten vergleichbar. ich habe ihn in moers auch mal live gesehen, das war an brachialkraft wirklich beeindruckend.

    Schwierig zu beurteilen irgendwie, weil das ja auch mit dem Lautstärkeregler zu tun hat – müsste man live erleben können (was ich bei all denen nie konnte – bei Chad Taylor schon, mehrfach, aber der Vergleich liegt für mich nicht auf der Hand, müsste ich mich mal extra drauf achten). Ich mag einfach Jacksons quasi Marching-Drum-Spiel unglaublich gerne, das hat was für mich enorm mitreissendes. Vielleicht ist „Momentum“ ein besserer Begriff als Power? Und Ali ist einfach so nuancenreich und vielseitig, das ist schon was ganz anderes, aber an Druck fehlt es halt auch nicht (da hab ich mich ja längst ausgesöhnt, hab mich in den Frühzeiten – meinen – hier ja noch anders geäussert … was den lieblosen Auftritt von Jones bei Murray bin auch auf ein Wiederhören gespannt, ist ja auch durch Enja kontextualisiert, wo ich seine Alben ja auch nicht direkt super finde, was aber wenig mit seinem Schlagzeugspiel zu tun hat).

    Hab gerade noch „Black and Blues“ und „Blues Preacher“ bestellt und bin jetzt hier:

    Third Rail – South Delta Space Age | Da weiss man wohl nur, dass es 1995 erschienen ist – hätte vielleicht wie bei vorgarten in der Chronologie vor „Knights of Power“ gehört, aber ich wollte zuerst mit dem MRE weiter machen (aufgenommen wurde es im Greenpoint in Brooklyn). Das macht wirklich sehr viel Spass, klingt zugleich wie eine richtige Band, aber auch super locker. Ulmer spielt Gitarre und singt ein wenig, Bill Laswell spielt die im Vergleich mit Ulmers Leuten lakonisch wirkende Bassgitarre, Ziggy Modeliste von The Meters hat die perfekten Second-Line-Beats dabei, ebenfalls sparsam, im Vergleich mit Ulmers Leuten auch etwas gleichförmig, aber vom Feeling her halt genau richtig, v.a. auch zusammen mit den Orgeln von Bernie Worrell (auch Clavinet) und Amina Claudine Myers (auch E-Piano und etwas Gesang). Ulmer findet hier eine Mitte zwischen Schärfe und swampy Wärme und klingt so entspannt wie selten. Ich denke, auch das wäre 1995 ziemlich umgehend zum Lieblingsalbum geworden, wenn ich es nicht erst in den Zehnern zufällig mal gekauft hätte (auf welche Anregung hin weiss ich gar nicht mehr … kann mir eigentlich nur vorgarten als Instigator vorstellen, aber das war Jahre vor dem Thread hier, vielleicht war Laswell der Kontext, oder Myers?)

    Weiter geht es dann morgen mit dem „Forbidden Blues“, der Schlussrunde vom MRE, Odyssey the Band und mehr.

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    #12343345  | PERMALINK

    vorgarten

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    gypsy-tail-wind

    Third Rail – South Delta Space Age | Da weiss man wohl nur, dass es 1995 erschienen ist – hätte vielleicht wie bei vorgarten in der Chronologie vor „Knights of Power“ gehört, aber ich wollte zuerst mit dem MRE weiter machen (aufgenommen wurde es im Greenpoint in Brooklyn). Das macht wirklich sehr viel Spass, klingt zugleich wie eine richtige Band, aber auch super locker. Ulmer spielt Gitarre und singt ein wenig, Bill Laswell spielt die im Vergleich mit Ulmers Leuten lakonisch wirkende Bassgitarre, Ziggy Modeliste von The Meters hat die perfekten Second-Line-Beats dabei, ebenfalls sparsam, im Vergleich mit Ulmers Leuten auch etwas gleichförmig, aber vom Feeling her halt genau richtig, v.a. auch zusammen mit den Orgeln von Bernie Worrell (auch Clavinet) und Amina Claudine Myers (auch E-Piano und etwas Gesang). Ulmer findet hier eine Mitte zwischen Schärfe und swampy Wärme und klingt so entspannt wie selten. Ich denke, auch das wäre 1995 ziemlich umgehend zum Lieblingsalbum geworden, wenn ich es nicht erst in den Zehnern zufällig mal gekauft hätte (auf welche Anregung hin weiss ich gar nicht mehr … kann mir eigentlich nur vorgarten als Instigator vorstellen, aber das war Jahre vor dem Thread hier, vielleicht war Laswell der Kontext, oder Myers?)

    ich kenne dieses tolle album, seit es damals herauskam, du beschreibst es sehr gut -„third rail“ (in der trio-originalbesetzung mit laswell und shannon jackson) war ja tatsächlich auch noch ein länger laufendes bandprojekt, das ulmer und laswell hier nochmal aufgewärmt haben, eine eher lasziv und bekifft groovende geschichte. hier kommt das in der tat sehr locker und warm daher.

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    #12343355  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    James Blood Ulmer – Forbidden Blues | Das nächste Album stammt vom 30. und 31. Juli sowie 8. September 1996 aus dem Avatar Studio in New York (Dan Gellert war der Tonmeister). Ulmer spielt einmal Flöte, singt auf drei seiner neun Stücke, Calvin Weston ist stets dabei, am Bass auf den ersten drei Stücken Calvin Jones (Kontrabass) und später dreimal Amin Ali (elektrische Bassgitarre), auf den drei mit Ali ist auch sein Sohn (wie ich vorgartens Post entnehme) Michael Mustafa (keys) dabei. Auf dem Titeltrack sprechsingt Ulmer und Dana Manno steuert die Backing Vocals bei. Auf den drei Stücken ohne Bass (und ohne Gesang) – jeweils im Wechsel mit den drei mit Ali/Mustafa programmiert – taucht Charles Burnham an der Violine (von „Odyssey“) wieder auf, es gibt also als dritte Formation ein g/v/d Trio (einmal mit Flöte). Das hat sogleich einen sehr tighten Groove, dank der ausgesparten, wuchtigen Drum von Weston und zum Einstieg gleich zweimal dem federnden Kontrabass von Jones. Der Titeltrack schafft eine tolle Atmosphäre, Ulmers Sprechgesang ist superb und natürlich schlängelt sich zwischen Stimme(n) und Bass stets seine Gitarre hindurch – eine ständige Präsenz, unberechenbar mit kleinen Riffs und Akkorden, halben Linien, offenen Saiten. Das ist schon wegen der ständig wechselnden Line-Ups ziemlich uneinheitlich, aber seltsamerweise stört das gar nicht. Nach dem Funk und dem Sprechgesang folgt an dritter Stelle ein klassisches Jazz-Tune, in dem Weston zeigt, dass er auch sowas sehr gut kann – und Ulmer quasi ein Jazz-Solo spielt, wie es das schon lange nicht mehr zu hören gab (ich kenn ja vieles nicht, da verlass ich mich auf vorgarten). Der erste elektrische Track ist dann ein Popsong, der vielleicht zu den frühen Columbia-Alben zurückblickt, aber den Funk der letzten Jahre ebenfalls bereit hält. Das erste Stück mit Burnham baut eine Art Drone-Groove auf, ein kleines auf- und absteigendes Violinenmotiv, ein zirkulärer Marsch-Beat, dazu die offene Gitarre von Ulmer. Dann ein Hip-Hop-Beat, ein einfachstes Bass-Lick, seichte Keys. Das zweite Stück mit Burnham ist dann eine Americana-Roots-Nummer, bevor es mit noch einem catchy Pop-Song mit Motown-Basslick und etwas Scat-Gesang weitergeht, bevor Ulmer im Closer seine Gitarre wieder mal à la Sitar singen lässt … völlig irre, was hier alles durchexerziert wird. Und noch irrer, wie es irgendwie trotzdem funktioniert. Das hat viel mit der Gitarre zu tun, die sich – das gehört für mich ganz stark zum Faszinosum Ulmer – irgendwie nie in den Vordergrund spielt, selbst dann nicht, wenn sie soliert. Aber sie ist immer da, sorgt für eine Menge toller Sounds, Riffs, Rhythmen … das tonale Zentrum eben: eigentlich überhaupt nicht wegzudenken, aber wenn man nicht aufpasst erstaunlich leicht zu überhören.

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #12343371  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Music Revelation Ensemble – Cross Fire | Wenn hier ein Ornette Coleman-Stück (von Ulmer, wie alles, nur by „My Prayer“ hat Ayesha Fatima mitkomponiert) den Auftakt macht, geht es zumindest am Anfang gleich weiter mit dem Rückblick. Fürs letzten MRE-Album, am 17. und 18. Dezember 1996 im Avatar Studio (Joe Ferla) aufgenommen, ist Clavin „Hassen Truth“ Jones am Bass wieder dabei, dazu wie bisher Cornell W. Rochester am Schlagzeug – der vielleicht wegen dem Kontrabass federnder, swingender, auch vielfältiger spielt, dünkt mich. Die Gäste sind diesmal John Zorn (as) und Pharoah Sanders (ts), auf je vier der acht Stücke. Die Aufmachung der CD ist schon fast wie bei Tzadik; seit 1992 lief Avant, quasi der Vorgänger, ab 1995 gab es Tzadik – aber da war Ulmer dann raus. Auf der Rückseite des Inlays mit den japanischen Liner Notes gibt es Werbung für alle bisherigen DIW-CDs mit Ulmer – da sind 16 Felder, im 15. ist „Cross Fire“ drin, das letzte Feld ist leer, aber „Forbidden Blues“ fehlt in der Liste. Nach dem Opener klingt das alles gar nicht mehr nach Rückblick – der Kontrabass (auch mit Bogen gespielt) bringt eine neue Klangfarbe, während Zorn wie üblich zupackend-quirlig unterwegs ist (und auch die Begleitung in seinen Tracks gern mal etwas an Ornette erinnert), bringt Sanders eine dunkle, tiefe Ruhe rein – sein erstes Solo beginnt beinah unauffällig, doch bald steckt er mittendrin … ist aber im Mix so leise, dass die Wah-Wah-Gitarre des Leaders ihn ständig übertönt. Ob das zum Spiel- oder doch eher zum nachträglichen Produktionskonzept gehörte? Schön ist es dennoch, denn es betont den Dialogcharakter, den diese Formation durch all ihre Wandlungen aufrecht erhalten hat. Der Variantereichtum der Arrangements oder Settings für die Rhythmusgruppe und wie toll diese das alles umsetzt, ist mal wieder beeindruckend: auf jedem Stück was anderes, auch mal sich überlagernde Metren und Beats – und mit dem Kontrabass klingt das völlig neu. Wenn ich bei vorgarten nachlese, kann ich die Sache von Zorn und dem Respekt sofort bejahen, und die Ornette-Aspekte hörte ich ja auch sofort. Sanders und den Krawall oder die Semi-Involviertheit höre ich weniger stark – ich finde ihn auch so insgesamt die tollere klangfarbliche Ergänzung der Gruppe, auch da, wo er wirklich auf Krawall gebürstet ist („Sweet“) – aber wenn er nach dem Solo die Themenkürzel spielt, ist sein Ton so wunderschön, „sweet“ halt, dass ich schmelze). Aber klar, sein letztes Stück, „Evidence“, ist ein Highlight hier, das Stück ist wirklich grossartig! Zorn ist in seinem dritten Auftritt („Proof“) phantastisch, im vieren und letzten, dem Closer „Backbeat“ auch, aber dort spielt für meine Ohren die Gitarre die Hauptrolle. Sanders ist auch in „Prayer“ zu hören, das stellenweise wie ein halbes „You Are My Sunshine“-Cover klingt (mit Sanders) und mehrere Passagen mit Country-Polka-Beat enthält (Bill Frisell grüsst). Auch hier wieder toll, was alles ausprobiert wird, wie vielschichtig das Material wieder ist – auch wenn natürlich die die Gemischtwarenladenstimmung von „Forbidden Blues“ aufkommt. Auf jeden Fall ein vollkommen gelungener Abschluss. Mal schauen, wie das, was jetzt noch folgt gefallen wird – bin vorsichtig optimistisch aber auch etwas wehmütig, denn die ganze DIW-Strecke ist wirklich grandios (fünf Alben sind’s noch, die ich noch gar nicht bzw. oberflächlich gehört habe, plus das leider nach wie vor letzte mit The Thing von 2017; das „Plays Ornette“-Album auf DIW versuch ich grad auch noch zu kriegen … nur drei Nachbestellungen, ich bin fast etwas stolz, es hätten ja auch dreizehn werden können)

    Kleine Frage: Die Flöte am Ende von #2 – noch eine weitere Klangfarbe im Gebräu – kommt schon von Sanders? Zugleich ist die Gitarre zu hören und ich gehe bei den MRE-Alben davon aus, dass sie generell ohne Overdubs gemacht wurden … fehlt halt bei den Angaben, würde aber passen, denn davor und danach spielt Sanders Tenorsax (und Ulmer ständig Gitarre).

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    #12343379  | PERMALINK

    vorgarten

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    das ist natürlich die berühmt-berüchtigte sanderssche nasenflöte!

    schöner text einmal mehr. „the thing“ haben sich meiner ansicht nach sehr am sound des music revelraion ensembles orientiert, auch im bezug des ganzen zu ornette. insofern kommt da ganz zum schluss alles nochmal zusammen (mit dem leider zu kurzen live-dokument).

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    #12343385  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Aufs Wiederhören vom Album mit The Thing im Kontext bin ich gespannt!

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    #12343457  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Odyssey the Band – Reunion | Auf Initiative des in New York geborenen Geigers Charles Burnham sei das Trio von „Odyssey“ 1997 erneut zusammengekommen, lese ich bei vorgarten – des erste Album hat mich ja nur so halb gepackt … das hier höre ich jetzt einfach mal, ohne viel drüber nachzudenken. Das klingt swampy und dann doch nicht so recht, die Chants von Ulmer in „Channel 1“ sind super – übernehmen quasi die Bassspur, die manchmal schon ein wenig fehlt. Das ist für meine Ohren ziemlich filmische Musik. Das Zusammenspiel von Gitarre und Violine ist wirklich toll – und das ist so schön aufgenommen, dass auch die elektrische Violine, die Burnham spielt, nie dünn oder scharf klingt. Klanglich attraktiv, aber etwas mäandernd … und manches wirkt eher fragmentarisch, wie eine nicht zu Ende gedachte Idee oder wie eine Session, bei der man Dinge ausprobierte und auch gleich aufnahm, ohne danach nochmal einen Take zu versuchen. Das geht gut rein, aber fesselt mich auch nur unwesentlich mehr als das erste Album.

    James Blood Ulmer – Birthright | Ein Solo-Album als Blues-Sänger, zwischen zehn Originals gibt es „I Ain’t Superstitious“ von Willie Dixon und „Sittin‘ On Top of the World“. Ulmer kommt aus New York, setzt sich auf die Veranda einer Holzkirche im Süden und wartet, bis der Teufel aufkreuzt und ihm sein Crossroads-Erlebnis beschert. Die Zeit bis dahin vertreibt er sich allein mit seiner Gitarre. „I Can’t Take It Anymore“, „White Man’s Jail“, „High Yellow“, „The Evil One“, „Geechee Joe“, „Love Dance Rag“ und so weiter – da ist alles dabei, Ulmer besingt seine bisherigen neun Leben, bis hin zu zum abschliessenden „Devil’s Got to Burn“ – weil der wohl doch nicht aufgekreuzt ist. Hier gibt es metallisches Studiogelächter dazu – und dann nach ein paar Minuten Stille noch ein schönes Flötensolo von knapp dreieinhalb Minuten, aufgenommen mit viel Hall. Stattdessen hatte Vernon Reid die Eingebung, das alles im Studio in New York nachzustellen und Joel Dorn war zur Stelle, um es 2005 bei Hyena herauszubringen. Ein ganz anderer Trip, aber einer, der mir wirklich gut gefällt (das Album lief auch schon ein, zweimal, vor 4 Jahren gekauft sagt mir Discogs, also bevor der Thread hier los ging). Die Gitarre klingt oft rein akustisch, manchmal nach einer eingesteckten akustischen? Aber sie ist immer Ulmer-typisch gestimmt, nehme ich an?

    Odyssey the Band – Back in Time | Letzte Runde mit dem (semi) Faux-Südstaaten-Folklore-Trio, aufgenommen an drei Tagen im Mai 2005 im Orange Bear Studio in West Orange, NJ und bei Pi Recordings erschienen. Ich glaub ich darf bei den Alben einfach nicht nachdenken – sondern muss mit dem Flow gehen. Und der ist hier schon ziemlich toll, zum Beispiel in „Happy Time“, wenn Burnham an der Violine mit Wah Wah den Sumpfsound übernimmt und Ulmer an der Gitarre kleine Licks einstreut, die manchmal fast wie aus Ornettes Küche klingen, während Benbow einen starken Beat drunterlegt. Die Momente des Rollentauschs zwischen Violine und Gitarre gibt es auch auf den Vorgängern immer wieder und sie zeigen, wie eng verwoben das alles eben doch ist, wie blind sich das Trio längst versteht. Benbow und Burnham steuern hier je ein Stück bei, die acht anderen stammen von Ulmer. Der singt auch ab und zu – packt auch sein Vibrato wieder aus, aber in diesem Rahmen stört mich das überhaupt nicht. Der freie Closer „Free for Three“ zeigt, dass das Trio auch mit anderere Musik Potential gehabt hätte. Ist das beste der drei Alben? Der Post von @vorgarten, der zu Recht auf „Love Nest“ hinweist, steht hier.

    Warum das – gemäss vorgarten – die populärste Formation von Ulmer ist, kann ich mir auch nicht erklären … oder vielleicht schon: Ist das quasi der Prolog zu so Feelgood-Bands, wie Josh Abrams mit ihnen in jüngerer Zeit beträchtliche Erfolge zu feiern scheint? Da kann ich mit Freunden quatschen und im Hintergrund läuft ein wenig was, wenn man will, kann man Trance erleben oder auch einfach träg abhängen, und vielleicht kann ich auch gute Musik hören, muss man ich auch nicht, denn aufdrängen tut sich das ja auch nie so richtig. Pardon für die Publikumsbeschimpfung, aber meine Abrams-Konzerte waren wirklich beide seltsam (beim zweiten hab ich auch die halbe Zeit mit vorgarten gequatscht, was sich durchaus als ergiebiger erwies, als konzentriertes Zuhören ;-)   ) – und ich kann mir irgendwie vorstellen, dass das hier, zumindest mit einem heutigen sehr jungen Jazzpublikum, ähnlich rezipiert wurde. Keine Ahnung, wie das vor 20 Jahren war – vermutlich völlig anders.

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    #12343549  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    James Blood Ulmer – Bad Blood in the City: The Piety Street Sessions | Wieder ist Vernon Reid der Produzent (und Joel Dorns Hyena das Label), doch dieses Mal spielt er auch mit. Leon Gruenbaum (rhodes, p, org, samchillian, mellotron, cl), Charles Burnham (v, mand), David Barnes (harm), Mark Peterson (b, elb) und Aubrey Dale (d, perc) und in „Let’s Talk About Jesus“, einem Gospel-Stück von Ulmer, die Irene Datcher (backing voc). Aufgenommen wurde, wie der Untertitel schon verrät, im Piety Street Studio, das in New Orleans liegt. Swampy ist der Sound, dunkel, rockig. Ulmer krächzt die Vocals in Junior Kimbroughs „Sad Days, Lonely Night“ so ruppig wie ein alter Blueser. Auch John Lee Hooker, Willie Dixon, Chester Burnett, Son House sowie der Traditional „Backwater Blues“ stehen zwischen fünf Ulmer-Stücken auf dem Programm. Das alles ist etwas überfrachtet, finde ich, mit der Piano und Orgel (manchmal im ständigen Wechsel bzw. wohl die eine Hand hier, die andere dort), der Bluesharp, dazu zwei charakteristische Gitarren … immerhin fiedelt Burnham nicht auch noch ständig rein – Ulmer à la Lanois oder Black Keys … aber manchmal wächst das irgendwie über sich hinaus – ich gehe mit vorgarten einig, dass die Kimbrough-Nummer ein Highlight ist hier … an zweiter Stelle platziert, danach geht das halt einfach weiter, manchmal recht manieristisch, mal rockiger, mal mehr in Richtung Rhythm and Blues (Dixons „Dead Presidents“). Und ganz ehrlich? Ich wünschte mir mehr Gitarre hier, oder: Ich wünschte sie mir freigestellt. Schickt bitte mal den Keyboarder (oder bindet ihn an der Orgel fest) und die Dudelharmonika heim, dreht Delay und Hall hoch (wie in „Sad Days, Lonely Nights“) und wir machen noch ein paar Takes. Hatte mir von dem Album etwas mehr erhofft, muss ich ehrlich sagen – finde es unterm Strich etwas langweilig. Wenigstens kriegt Burnham kurz vor Schluss im „Backwater Blues“ noch ein tolles Wah-Wah-Solo, das aber auch im Mix begraben ist – im Closer fiedelt er dann, von einem letzten kurzen Gitarrensolo gefolgt (mit nervigem Piano – warum bloss sind die Bluesharp und das Klavier doppelt so laut wie die anderen Instrumente?).

    zuletzt geändert von gypsy-tail-wind

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    #12343585  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    James Blood Ulmer – In and Out | Zum Glück folgte 2009 noch ein Album, bei dem das ganze Beigemüse wegfällt und Ulmer (g, voc, fl) nur von Mark Peterson (elb, b) und Aubrey Dale (d) begleitet wird – aufgenommen ein letztes Mal für In+Out, im Klangstudio Leyh in der Nähe von Heidelberg am 15. und 16. August 2008. Sechzehn Jahre sind also schon vergangen seit Ulmers letztem Studio-Album. Bedauerlich! Zehn eigene Stücke gibt es hier und vom lockeren Swamp-Sound des Openers bis zur direkt folgenden, sehr dichten und zerklüfteten Hommage an Joe Henderson („A Thing for Joe“) durchmisst Ulmer sein ganzes Schaffen im Schnelldurchgang. Ulmer spielt hier auch ein tolles Flötensolo – und findet irgendwie tatsächlich nochmal einen neuen Sound, wie vorgarten schreibt. Im folgenden „Fat Mama“ kommen Free und Funk zusammen. Dann folgen drei ältere Stücke, das jazzige „Eviction“ vom ersten Album, das ich heute Morgen anhörte, das auch eine Zäsur markierte: das letzte auf DIW. Ulmer spielt lange mit klar umrissenen Ton, streut erst nach über zwei Minuten kleine Verfremdungen ein, die aber eher angedeutet als wirklich ausgespielt werden. Eine tolle funky Version von „Baby Talk“ folgt, dann „Maya“ („take me higha“ …), das ich irgendwie jedes Mal etwas albern finde. „My Woman“ ist dann soweit ich sehen kann das letzte neue Stück hier, gleich wieder mit Gesang, und wie in „Maya“ mit einem tollen Gitarrensound, bluesig, zupackend und trotz klarer Konturen sehr reich an Obertönen und Klangfarben. Die letzten drei Stücke, „High Yellow“, „I Believe in You“ und „Backbiter“, sind alle auf anderen Alben aus dem Dutzend Jahren davor zu hören – mit dem Odyssey-Trio, Solo oder auch mit dem MRE, wo „Back Biter“ in zwei Worten geschrieben wurde. Das Stück ist hier ein klassisch jazziger Closer – in der einmal mehr der phantastische Sound Ulmers zu hören ist. Um ein einzige Riff herum baut er die ganze Performance auf, eine kleine Call-and-Response-Figur reicht völlig aus. Jedenfalls ein sehr, sehr schöner Karriereabschluss, falls es dann dabei bleiben soll. (Eine Art Coda folgt ja gleich noch.)

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    #12343589  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    James Blood Ulmer with The Thing – Baby Talk: Live at Molde International Jazz Festival 2015 | Die Coda folgte Mitte der Zehnerjahre. Mit dem skandinavischen Powertrio The Thing (Mats Gustafsson, bari/ts; Ingebrigt Håker Flaten, b/elb; Paal Nilssen-Love, d) tauchte James Blood Ulmer im Festivalzirkus auf. Der Mitschnitt vom Auftritt beim Festival in Molde vom Sommer 2015 kam 2017 bei Trot heraus. Dreiunddreissigeinhalb Minuten kurz, vier Stücke aus dem Repertoire Ulmers: „Interview“ („Are You Glad to Be in America?“, „After Dark“), „High Yellow“ („Forbidden Blues“, „Birthright“, „In and Out“), „Baby Talk“ („No Wave“, „After Dark“, „In and Out“ und von The Thing auch schon für „She Knows…“ eingespielt) sowie „Proof“ („Cross Fire“) sind im kurzen Set zu hören. Dieses Quartett als eine Fortschreibung des Music Revelation Ensemble zu hören – aus dessen Repertoire auch alle Stücke ausser „High Yellow“ stammen – finde ich einen durchaus schlüssigen Gedanken. Ich hatte 2018 das Vergnügen in Willisau – war allerdings mangelhaft vorbereitet, was Ulmer anbelangt (und etwas ermüdet in Hinsicht auf The Thing) und nach einem phänomenalen Festival-Eröffnungsset von Lokalmatador Christoph Erb (mit Jim Baker und Frank Rosaly) hatten die Powerjazzer und Ulmer tatsächlich einen etwas schweren Stand. Die CD aus Mode lief viele Jahre nicht mehr, gefällt mir heute aber wieder so gut wie beim ersten Hören (vor dem Konzert in Willisau). Das ist alles eng verwoben, das Sax wie immer bei Gustafsson etwas zu laut (da könnten die Toningenieure generell mal etwas an den Reglern drehen – ich vermute, er spielt beim Soundcheck immer nur Mezzoforte und im Konzert dann jeweils mindestens Fortissimo), die Balance also ungewohnt, Ulmer verschwindet manchmal fast, aber mit dem pulsierenden Free-Groove von Håker Flaten und Nilsen-Love ist ein tolles Fundament da, in das hinein Ulmer seine offen Akkorde, Wah-Wah-Riffs und Melodiefetzen spielen kann, während Gustafsson darüber oft mit gequälten Sounds abhebt. vorgarten kriegt das wieder mal besser eingefangen – aber gefallen tut es auch mir ziemlich gut.

    Wenn ich an der Stelle zurück blicke, ist es völlig irre, was ich seit vorgestern alles gehört habe. Alles davon ist zumindest sehr hörenswert. Am tollsten neben „Revealing“ und den Phalanx-Alben auf DIW die ganze Serie von Alben des Music Revelation Ensemble mit seinen Wandlungen: dem irre guten Murray um 1990 herum, dann der Neuerfindung als Trio mit wechselnden Gästen … dass es kein Trio-Album gibt (nicht mal einen ganzen Track, oder?), bedaure ich ein wenig. So halb in die Bresche springen da „Live at Bayerischer Hof“ und „In and Out“, aber die gehen wieder in andere Richtungen, wie es auch beim ebenfalls superben „Are You Glad to Be in America?“ der Fall ist. Auch das Monstrum „Black Rock“ oder die Begegnung mit dem Streichquartett sind toll. Und das späte Solo-Album (ist das wirklich das einzige? musste erst Vernon Reid aufkreuzen, um die Idee umzusetzen?). Zu Ornette Coleman – Kontextualisierung von „Tales of Captain Black“ – biege ich dann bald mal ab … bleiben „Odyssey“ und die Nachfolge-Alben und das einzige, was ich vielleicht dann doch als leise Enttäuschung (auf hohem Niveau) einordnen würde, „Bad Blood in the City – The Piety Street Sessions“. Ein phantastischer Trip – und vor allem: ein beeindruckendes Werk – auf jeden Fall!

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #12343631  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

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    Wunderbar, was ihr beide, @vorgarten und @gypsy-tail-wind da vor einiger Zeit und aktuell zusammengetragen habt!!!

    #12343643  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

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    Das war jetzt grad ein ziemlicher Rausch :-)

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    #12343655  | PERMALINK

    dengel

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    Da ich von ihm nur sieben Alben habe und evtl. erhöhen möchte, ist dies auch für mich ein interessanter Thread.

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