Count Basie

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  • #8019427  | PERMALINK

    alexischicke

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    höre gerade die Count Basie live at the mustermesse in Basel Vol 1 und die Band hat schön die Präzision eines Schweizer Uhrwerks.

    die haben sich echt Mühe gegeben bei der Aufnahme.Ich sehe gerade dass aus der Reihe noch zwei Lionel hampton CDS gibt.

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    #8019429  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Von Basie gibt’s auch zwei CDs – muss ich auch mal wieder hervorkramen!
    Das Teil hier kann ich auch noch empfehlen (auch wenn 1962 die gute Zeit von Basies Big Band langsam zur Neige ging). Und natürlich „Basie at Newport“ und „Basie in London“, auch aus der Zeit!
    Das Roulette Live-Mosaic ist ebenfalls toll, aber ziemlich teuer (das Studio hab ich [noch] nicht, ist noch viel teurer).

    Ja, die NT-Band war unglaublich präzise – nur so konnte sie die Hefit, Frank Foster, Thad Jones etc. Arrangements effektiv rüberbringen. Manchmal langweilt mich das, es ist irgendwie heutzutage der klassische Mainstream-Big-Band-Sound, aber an anderen Tagen gibt’s nichts besseres!

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #133: Revivals und Comebacks in den 90ern - 14.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #8019431  | PERMALINK

    alexischicke

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    Beiträge: 1,776

    na ja live klingt das viel lebthafter, vorallem beim Schlagzeuger merke ich das besonders.

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    #8019433  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    In der Mosaic-Box mit den Roulette Live-Aufnahmen sind ja nur drei lange Sessions (auf 8CD). Auf einer der dreien ist Louis Bellson an den Drums zu hören – speziell für den Gig dabei, und toll wie immer!

    Vom ersten der drei Konzerte gibt’s die einzel-CD „Breakfast Dance and Barbecue“ – wohl gegenüber der LP etwas erweitert (vermutlich ein anderes Remaster als die Mosaic-Box).

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    #8019435  | PERMALINK

    alexischicke

    Registriert seit: 09.06.2010

    Beiträge: 1,776

    solche musik muss man live spielen!

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    #8019437  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Das Mosaic 4CD-Set Classic Columbia, Okeh and Vocalion: The Lester Young/Count Basie Sessions (1936-1940) von 2008 steht seit gestern auf der Running Low-Liste.

    Es versammelt alle Stücke, die Young mit Basie in den genannten Jahren gemacht hat und auf denen er als Solist zu hören ist, zudem die Glenn Hardman Hammond Five-Session und die Goodman All-Star-Session (BG mit Charlie Christian, Buck Clayton, Young und Basies Rhythmusgruppe).

    Die Box ist zwar nicht das grosse 8CD oder 9CD-Set, das man zu Basies Centennial 2004 hätte machen müssen, aber es ist sehr zu empfehlen. Die Musik klingt fantastisch und für den Sammler gibt’s ein Dutzend nie zuvor veröffentlichte Alternate Takes (was allerdings kein Wunder ist, denn davon gab’s in Basie Columbia-Jahren weiss Gott genug, die beiden LP-Boxen von der französischen Columbia sind voll davon… und für Leute, die Alternate Takes generell nicht mögen, ist die Mosaic-Box auch nicht geeignet… da böte sich das 4CD-Set „America’s #1 Band“ viel eher an).

    Jedenfalls grad für den mit Basies alter Band oder Young noch nicht vertrauten Hörer ein wunderbarer Einstieg!

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    #10045203  | PERMALINK

    friedrich

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    Count Basie – Swinging The Blues (Aufnahmen 1938-46 / Compilation 2000)

    Aufgelegt, um beim späten Frühstück in Schwung zu kommen. Das wird hier manchem nur ein müdes Lächeln entlocken, doch das fetzt. Klein, hässlich, billig aber scharf wie Nachbars Lumpi! ;-)

    Tracklisting + Besetzung

    --

    "I said a hip-hop, the hippie, the hippie / To the hip, hip-hop and you don't stop the rockin' / To the bang-bang boogie, say up jump the boogie / To the rhythm of the boogie, the beat" (The Sugarhill Gang)
    #10045247  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Klar fetzt das! Ich würde nur bemängeln, dass die Compilation nicht schon 1936 einsetzt mit den ersten Decca-Sessions …

    Und wenn der Thread grad oben ist, für Basie-Freaks gibt es via National Jazz Museum seit einigen Wochen ein schönes Präsent, über 70 Minuten nie veröffentlichtes Live-Material von 1938-1940 (alles mit Lester Young!) aus der Savory Collection. Zu kaufen leider nur in der Sekte mit dem angebissenen Apfel, aber es lohnt sich (ebenfalls Vol. 1 mit Musik von Fats Waller, Lionel Hampton, Coleman Hawkins u.a.)!

    http://jazzmuseuminharlem.org/the-museum/collections/the-savory-collection/

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    #10045385  | PERMALINK

    friedrich

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    gypsy-tail-windKlar fetzt das! Ich würde nur bemängeln, dass die Compilation nicht schon 1936 einsetzt mit den ersten Decca-Sessions …
    Und wenn der Thread grad oben ist, für Basie-Freaks gibt es via National Jazz Museum seit einigen Wochen ein schönes Präsent, über 70 Minuten nie veröffentlichtes Live-Material von 1938-1940 (alles mit Lester Young!) aus der Savory Collection. Zu kaufen leider nur in der Sekte mit dem angebissenen Apfel, aber es lohnt sich (ebenfalls Vol. 1 mit Musik von Fats Waller, Lionel Hampton, Coleman Hawkins u.a.)!
    http://jazzmuseuminharlem.org/the-museum/collections/the-savory-collection/

    Hätte mich auch gewundert, wenn Du da nicht noch Optimierungspotential entdeckst. ;-) Tatsächlich ist eine Aufnahme aber sogar von 1937. War mir entgangen, da die Zusammenstellung nicht chronologisch ist.

    Habe mir auch noch The Atomic Basie besorgt. Zwei Jahrzehnte später aufgenommen, aber wohl kaum weniger fetzig.

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    #10045445  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Gewiss eine gute Wahl! Insgesamt ist mir persönlich die frühere Band (Fokus auf 1936-1940/41, Nachtrag 1944) aber um Welten wichtiger, was natürlich an Lester Young liegt, der einer meiner allerliebsten Musiker ist (und der eben 1944 nochmal zurückkehrte zu Basie.

    Bei Columbia hielt die Band aber eigentlich das hohe Niveau bis zum Schluss, danach entstanden für RCA einige eher mittelmässige Aufnahmen (auf denen Paul Gonsalves auftaucht, der später ja lange Zeit bei Ellington war). Um 1950 musste Basie seine Big Band dann für kurze Zeit auflösen, der Neuanfang erfolgte noch mit einer letzten Columbia-Session, dann ging es 1952 bei Norman Granz weiter und die sogenannte „New Testament“-Band kam rasch in Fahrt, u.a. mit Ernie Wilkins, Eddie „Lockjaw“ Davis, Paul Quinichette (der einen Stil prägte, der dem Spätstil Lester Youngs sehr nahe war – also dem, den Young damals gerade spielte), Gus Johnson am Schlagzeug war auch ein Schlüsselmusiker. Joe Newman (der schon in den Vierzigern zu Basie gekommen war), Thad Jones, Frank Wess, Frank Foster waren andere … und dann Sonny Payne, der zwar musikalisch weniger toll war als Johnson aber eine spektakuläre Show bot und mit viel „flash“ spielte – halt, was eine Big Band braucht. Und da ist „Atomic Basie“ gewiss ein feines Album, um diese Band gegen Ende ihrer besten Phase zu hören (das zweite Kapitel geht von 1956 bis 1962 auf Roulette, bis 1958 oder so sind die Aufnahmen fast durchweg klasse, danach verlor Basie immer mehr Schlüsselmusiker und das Niveau sank ein wenig, in den Sechzigern folgte dann die jazz-übliche Durststrecke, bis Granz für sein neues Label Pablo wieder eine lange Reihe von Alben mit Basie produzierte, die denen aus den Fünfzigern aber an sich wenig hinzufügten).

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    #11285345  | PERMALINK

    friedrich

    Registriert seit: 28.06.2008

    Beiträge: 4,174

    Hatte vor einer Weile die Assoziation des swingenden Spätwerks von Sun Ra mit dem swingenden Count Basie. Zugegeben ist das etwas frei assoziiert, aber ganz abwegig ist es nicht. Von Sun Ras Herkunft aus dem Swing wissen wir ja („From Fletcher Henderson to Saturn“) und joyful noises höre ich hier wie dort.

    Darum heute mal aufgelegt (Cover-Booklet in voller Schönheit):

    Count Basie – Atomic Swing (Aufnahmen 1957-1962, Zusammenstellung und VÖ 1999)

    Eine billige aber musikalisch tolle Compilation mit minimalen liner notes aber immerhin genauen diskografischen Angaben. Dreizehn Aufnahmen aus sechs Jahren, in denen Basie für das Roulette-Label aufnahm und in denen auch sein Hit-Album The Atomic Mr. Basie entstand – eine Zeit, in der offenbar nicht nur Atomenergie im Allgemeinen sondern sogar die Atombombe im Speziellen noch hoch im Kurs standen. Das space age begann gerade erst. Man blickte damals wohl ziemlich optimistisch in die Zukunft. Aus heutiger Sicht wirkt das fast schon paradox!

    Aber egal, voller Energie ist diese Musik in jedem Fall. Saft-, kraft- und prachtvoll, raffiniert, witzig, elegant, funkelnd und mitreißend!

    Edit: Aber natürlich höre ich auch den Unterschied zwischen der straffen Count Basie-Band jener Jahre und dem locker gestrickten Arkestra!

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