Umfrage 2020 – Die Ergebnisse

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  • #11321995  | PERMALINK

    jesseblue

    Registriert seit: 14.01.2020

    Beiträge: 1,349

    herr-rossi Stilistisch fügen sich die in den diesjährigen Top 20 gerankten Solistinnen bzw. Leadsängerinnen nahtlos in den Singer/Songwriter-Kosmos, der seit jeher dieses Forum und die Mutterzeitschrift geprägt hat, sogar oder gerade auch Taylor Swift mit ihren beiden aktuellen Alben, die wohl die erstaunlichste Transformation des Jahres vollzogen hat. Und wie @snowball-jackson zurecht festgestellt hat: Solche Alben gab es 2005 auch, sie waren nur nicht so populär.

    Okay. Dass viele Frauen in der Liste unter Singer/Songwriter summiert werden könnten, stimmt. Dass Taylor Swift diese Resonanz erfährt, erschließt sich mir überhaupt nicht. Nach dem Rein- folgt das Weghören. Und A Girl Called Eddy, Cinder Well oder Shirley Collins sind zumindest kein Beleg für eine höhere Popularität. Interessant wäre, würden alle ListenteilnehmerInnen ein Best Of aus den Jahren 2005 und 2020 erstellen. Dann wäre ein Stellenwert leichter abzulesen. Aber eigentlich auch egal. :-)

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    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #11322067  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 73,489

    jesseblueOkay. Dass viele Frauen in der Liste unter Singer/Songwriter summiert werden könnten, stimmt. Dass Taylor Swift diese Resonanz erfährt, erschließt sich mir überhaupt nicht. Nach dem Rein- folgt das Weghören.

    Naja, das gilt bei Dir offensichtlich auch für alles andere aus der Liste, ist also nicht Taylor-spezifisch. Nicht mal Dein alter Zimmermann war Dir mehr eine Top 10-Platzierung wert.

    Und A Girl Called Eddy, Cinder Well oder Shirley Collins sind zumindest kein Beleg für eine höhere Popularität.

    Popularität innerhalb des Forums und innerhalb des Jahres, nur darüber reden wir gerade.

    Interessant wäre, würden alle ListenteilnehmerInnen ein Best Of aus den Jahren 2005 und 2020 erstellen. Dann wäre ein Stellenwert leichter abzulesen

    Keine Ahnung, was Du damit meinst, aber …

    Aber eigentlich auch egal.

    Genau, das klingt nämlich alles nach Widerspruch um des Widerspruchs willen, der Befund an sich ist glasklar. Aber man wird halt nicht ohne Grund Dissenshorst.;)

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    #11322091  | PERMALINK

    lotterlotta

    Registriert seit: 09.04.2005

    Beiträge: 2,071

    pfingstluemmelWas heißt für deine Begriffe mittelmäßig, lotterlotta? Das 2020er Album gehört auf jeden Fall zu den ganz großen Highlights im Zeitraum nach Desire. Vielleicht sogar die beste LP seit Desire. Das wird sich in den nächsten Jahren zeigen.

     

    Naja, da greifst du aber ganz schön tief in den Bereich Heiligsprechung eines Albums, so wie ich mit mittelmäßig etwas übertrieben habe. Es ist ein gutes Dylan-Album aber never ever ein highlight, seit Desire schon mal garnicht, da gab es mind. noch 3-4 die zwischendrin besser waren als diese für mich doch recht uninspiriert wirkende letzte Scheibe… sehr gefällig,mehr nicht, max. **** und damit für mich im Mittelfeld seiner VÖ und ich habe bis auf ein zwei Alben der bootleg-series alles von ihm!

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    Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt
    #11322107  | PERMALINK

    jesseblue

    Registriert seit: 14.01.2020

    Beiträge: 1,349

    herr-rossi
    Naja, das gilt bei Dir offensichtlich auch für alles andere aus der Liste, ist also nicht Taylor-spezifisch. Nicht mal Dein alter Zimmermann war Dir mehr eine Top 10-Platzierung wert.

    Ich kenn kein Album der vorderen Plätze komplett. Deswegen urteile ich auch nicht über die Alben, aber die gehörten Auszüge weckten bisher kein Interesse. Nicht einmal „Rough And Rowdy Way“. Bei „Shore“ beispielsweise kam ich in zwei Anläufen nie über den dritten Track hinaus. Im Moment wohl einfach nicht my cup of tea. Ich bin zum Teil wohl auch ein sehr sturer Musikhörer. Und konsequent in der Inkonsequenz.

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    #11322241  | PERMALINK

    lotterlotta

    Registriert seit: 09.04.2005

    Beiträge: 2,071

    jesseblue

    herr-rossi Naja, das gilt bei Dir offensichtlich auch für alles andere aus der Liste, ist also nicht Taylor-spezifisch. Nicht mal Dein alter Zimmermann war Dir mehr eine Top 10-Platzierung wert.

    Ich kenn kein Album der vorderen Plätze komplett. Deswegen urteile ich auch nicht über die Alben, aber die gehörten Auszüge weckten bisher kein Interesse. Nicht einmal „Rough And Rowdy Way“. Bei „Shore“ beispielsweise kam ich in zwei Anläufen nie über den dritten Track hinaus. Im Moment wohl einfach nicht my cup of tea. Ich bin zum Teil wohl auch ein sehr sturer Musikhörer. Und konsequent in der Inkonsequenz.

     

    Was absolut nachzuvollziehen ist,“rough and rowdy…“ bekommt wahrscheinlich so viel Zustimmung vermute ich mal, weil keinem „his bobness“ nochmals ein gutes Album zugetraut hat nach seinen Sinatra-Entgleisungen, anders kann ich mir das nicht erklären….

    Von den 40 Erstplatzierten tauchen ganze 6 in meiner Bestenliste auf den hinteren Rängen auf…mir geht es hier wie Mozza, die neueren VÖ in der Pop(pulär)musik erreichen mich immer weniger…bin aber auch von jeher nicht unbedingt den Massen hinterher gelaufen..Radio höre ich so gut wie gar nicht(war früher anders), Streamingdienste/Downloadportale nutze ich überhaupt nicht, über youtube dringt durch meinen noch bei mir lebendem Sohn das eine oder andere Neue(wenn auch selten) an mein Ohr….

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    Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt
    #11322249  | PERMALINK

    pipe-bowl
    Moderator
    Cookie Pusher

    Registriert seit: 17.10.2003

    Beiträge: 59,218

    herr-rossiWenn man die Liste 2020 mit der von 2005 vergleicht, ist die Entwicklungstendenz wirklich frappierend und nicht zu übersehen. Damals – keine einzige Solistin in den Top 40 und nur eine Band mit female lead voice (Duke Spirit), wenn ich jetzt nichts übersehe.

    Dieser Vergleich hat mich mal animiert, meine Favoriten der beiden Jahrgänge zu vergleichen. Würde ich eine Top 10 beider Jahrgänge erstellen, wären darin keine Female Lead Vocals enthalten. Die Liste bestünde aus drei Alben aus 2020 und sieben Alben aus 2005 und die Interpreten wären Bright Eyes, Devastations, Wilco, Josh Rouse, Element of Crime, Jack Rose und The Decemberists aus 2005 sowie Bill Fay, Bob Dylan und The Teskey Brothers aus 2020.

    Wenn ich weiter recherchiere wären in einer Top 40 aber diverse Sängerinnen enthalten. Aus 2005 Mary Gauthier, The Cardigans, Duke Spirit, Rilo Kiley und The New Pornographers und aus 2020 Pretenders, Sarah Jarosz, Smoke Fairies, Laura Marling und Courtney Marie Andrews. Demnach kann ich bei mir keine großartigen Entwicklungen in die ein oder andere Richtung erkennen.

    Wenn ich mir seit 2005 meine Jahreslisten anschaue, dann tauchen da durchaus auf vorderen Plätzen neben den bereits genannten Interpreten z.B. noch auf: Chris & Carla, Sarabeth Tucek, Sue Foley, Eilen Jewell, Neko Case, Caitlin Rose, Maria Taylor, Cowboy Junkies, Lucinda Williams, First Aid Kit, Bonnie Raitt, Tift Merritt, Mount Moriah, Woodlands, Those Darlins, Nikki Lane, Bettye LaVette, Mandolin Orange, Suzanne Jarvie, Lori McKenna, Allsion Moorer, Shelby Lynne, Jade Jackson, Lana del Rey oder Mavis Staples.

    Will sagen, ich halte es wie @onkel-tom: Hauptsache, es gefällt. Ohne Vorbehalte natürlich.

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    #11322261  | PERMALINK

    mr-badlands

    Registriert seit: 04.02.2020

    Beiträge: 662

    klausk

    herr-rossi (Nine Horses kenne ich nicht). 33 Nine Horses – Snow Borne Sorrow ( 74 – 7 )

    Ein Band-Projekt von David Sylvian und seinem Bruder Steve Jansen (beide ex-Japan).

    Ein tolles Album, erstaunlich, dass es so hoch gewertet wurde. David Sylvian und sein Umfeld sind doch im Rolling Stone eher wenig präsent.

    --

    We'll keep pushin' till it's understood, and these badlands start treating us good
    #11322271  | PERMALINK

    mr-badlands

    Registriert seit: 04.02.2020

    Beiträge: 662

    mozza2005 war das letzte Jahr vor meiner bahnbrechenden Ankunft hier. Damals war ich gar nicht auf die Idee gekommen, die Alben eines Jahres in ein Ranking zu überführen. Damals habe ich die Musik mir einfach nur angehört. Schon verrückt, was das Forum aus einem macht…

    Ich finde, dass die vielen Umfragen die Hörgewohnheiten beeinflussen können, da man doch oft vergleicht. Gefällt mir A besser als B? Und was ist mit C? Das hat zur Folge, dass man sich vielleicht gar nicht mehr so stark auf die Musik selbst einlässt, sondern im Hintergrund immer die Schubladen auf- und zugehen, verglichen wird…

    Deshalb werde ich auch 2021 nicht mehr so oft an Umfragen teilnehmen, denn zum einen setzt man sich dadurch auch mehr unter Druck und die Unbefangenheit geht etwas verloren.

    Ich habe dennoch meine Jahresliste von 2013 mal mit meiner aktuellen verglichen, und siehe da, keine großen Unterschiede. Etwas Fusion/Jazz-Rock, Prog Rock und Singer-Songwriter.

    --

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    #11322273  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Registriert seit: 14.09.2018

    Beiträge: 3,682

    lotterlotta Naja, da greifst du aber ganz schön tief in den Bereich Heiligsprechung eines Albums, so wie ich mit mittelmäßig etwas übertrieben habe. Es ist ein gutes Dylan-Album aber never ever ein highlight, seit Desire schon mal garnicht, da gab es mind. noch 3-4 die zwischendrin besser waren als diese für mich doch recht uninspiriert wirkende letzte Scheibe… sehr gefällig,mehr nicht, max. **** und damit für mich im Mittelfeld seiner VÖ und ich habe bis auf ein zwei Alben der bootleg-series alles von ihm!

    Die Dylan-Alben in den letzten zwei Jahrzehnten haben immer nach alter Musik in modernem Studiogewand geklungen, auf Rough and Rowdy Ways gelingt es ihm seit langer Zeit mal wieder, den Songs die passende Umgebung zu bieten und auch die Spannung auf Albumlänge aufrechtzuerhalten. Viele der vorherigen LPs bestachen durch eine handvoll wirklich guter Songs, die den Rest mitzogen, vor allem auch die uninspirierte Produktion, welche oft kalt und steril wirkte und vor lauter detailgetreuem Abbilden vergaß, dass der Vibe viel wichtiger ist. Er hat endlich das Mikroskop weggelegt und nutzt die blinden Flecken zu seinem Vorteil. So wirkt auch der Gesang im Vergleich mit Tempest um Welten passender, eingefügter, als Teil des Ganzens und nicht als Obskurität, die kurz vor Waits verhungert.
    Mit dem Wahnsinn der Mid-Sixties kann sich das nicht messen (aber welche Alben können das schon?), im restlichen Werk besteht Rough and Rowdy Ways aber sicher mit Leichtigkeit.

    --

    Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.
    #11322389  | PERMALINK

    mr-badlands

    Registriert seit: 04.02.2020

    Beiträge: 662

    @pfingstluemmel: Wie hörst Du das Album im Vergleich zu “Love & Theft” und “Time out of mind”? Diese beiden Alben sind für hervorragende Werke. Ich bin seit “Modern Times” raus bei Dylan.

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    #11322393  | PERMALINK

    jesseblue

    Registriert seit: 14.01.2020

    Beiträge: 1,349

    pipe-bowl

    herr-rossiWenn man die Liste 2020 mit der von 2005 vergleicht, ist die Entwicklungstendenz wirklich frappierend und nicht zu übersehen. Damals – keine einzige Solistin in den Top 40 und nur eine Band mit female lead voice (Duke Spirit), wenn ich jetzt nichts übersehe.

    Dieser Vergleich hat mich mal animiert, meine Favoriten der beiden Jahrgänge zu vergleichen. Würde ich eine Top 10 beider Jahrgänge erstellen, wären darin keine Female Lead Vocals enthalten. Die Liste bestünde aus drei Alben aus 2020 und sieben Alben aus 2005 und die Interpreten wären Bright Eyes, Devastations, Wilco, Josh Rouse, Element of Crime, Jack Rose und The Decemberists aus 2005 sowie Bill Fay, Bob Dylan und The Teskey Brothers aus 2020.

    Auch wenn es nur eine einzige Rückmeldung ist, aber genau diesen Punkt hatte ich gestern Mittag angesprochen. Zwei Jahrgänge mit einem diffusen Parameter ohne Berücksichtigung der jeweiligen Wertschätzung vergleichen zu wollen ist nur bedingt aussagekräftig. Aber auf dem ersten Blick spielten die Umfrageergebnisse dir natürlich in die Karten. Und wieder weiß ich nicht, wieso ich antworte, da es im Grunde immer noch egal ist. Kuhle Musik hat kein Geschlecht. Da sind wir uns alle einig.

    mozza2005 war das letzte Jahr vor meiner bahnbrechenden Ankunft hier. Damals war ich gar nicht auf die Idee gekommen, die Alben eines Jahres in ein Ranking zu überführen. Damals habe ich die Musik mir einfach nur angehört. Schon verrückt, was das Forum aus einem macht…

    Hier nicht anders. Zuvor wäre ich nie auf die Idee gekommen, zu hinterfragen, wieso ich Mann statt Frau oder Folk statt Punk höre. Alben ranken? ‚N schlechter Witz! Scheiß Sekte hier… ;-) :heart:

    --

    #11322397  | PERMALINK

    close-to-the-edge

    Registriert seit: 27.11.2006

    Beiträge: 23,852

    Eigentlich ist das der einzige Grund, warum die Stones noch mal eine neue Platte machen sollten. Damit Sie hier die Umfrage zum Album des Jahres gewinnen.

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    #11322401  | PERMALINK

    mr-badlands

    Registriert seit: 04.02.2020

    Beiträge: 662

    close-to-the-edgeEigentlich ist das der einzige Grund, warum die Stones noch mal eine neue Platte machen sollten. Damit Sie hier die Umfrage zum Album des Jahres gewinnen.

    ;-)

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    #11322417  | PERMALINK

    mr-badlands

    Registriert seit: 04.02.2020

    Beiträge: 662

    Um die Männerquote zu erhöhen:

    Steven Wilson – The Last Great American Dynasty

    :good:

     

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    We'll keep pushin' till it's understood, and these badlands start treating us good
    #11322433  | PERMALINK

    pipe-bowl
    Moderator
    Cookie Pusher

    Registriert seit: 17.10.2003

    Beiträge: 59,218

    jesseblueAuch wenn es nur eine einzige Rückmeldung ist, aber genau diesen Punkt hatte ich gestern Mittag angesprochen. Zwei Jahrgänge mit einem diffusen Parameter ohne Berücksichtigung der jeweiligen Wertschätzung vergleichen zu wollen ist nur bedingt aussagekräftig.

    Nichts anderes wollte ich unter Berücksichtigung meiner persönlichen Sicht auf meine Favoriten unterstreichen.

    jesseblueAber auf dem ersten Blick spielten die Umfrageergebnisse dir natürlich in die Karten.

    Was meinst Du damit?

    jesseblueMusik hat kein Geschlecht. Da sind wir uns alle einig.

    Das hoffe ich. Wobei Richard Wagner anderer Meinung war: „Die Musik ist ein Weib.“ Aber gerade mit Wagner muss man ja nun nicht in jeder Hinsicht konform gehen.

    --

    there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
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