2018 hörte ich folgende für mich neue Alben

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  • #10668891  | PERMALINK

    clau
    Coffee Bar Cat

    Registriert seit: 18.03.2005

    Beiträge: 91,675

    gypsy-tail-wind

    clau
    Wenn „wir“ Schreihälse sind, was sind dann wahr und vorgarten?

    die forumsflüsterer …

    Okay, dann muss ich nochmal an meiner Wahrnehmung arbeiten.

    --

    How does it feel to be one of the beautiful people?
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #10669459  | PERMALINK

    metzger

    Registriert seit: 22.11.2002

    Beiträge: 2,397

    cycleandaleIch habe 2018 für mich entdeckt, was für ein unglaublich guter Songschreiber Joe Strummer war. Die 001 ist eine echte Offenbarung.

    Auch eine meiner liebsten  Veröffentlichungen des letzten Jahres.

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    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.
    #10669467  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    gypsy-tail-windIch bin kurz davor, den ganzen off-topic-Mist hier zu löschen, aber dann schreit bestimmt wieder wer: „Zensur!“

    du ahnst hoffentlich, wie viel du dann in der Folge noch löschen müsstest…

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    #10670695  | PERMALINK

    sokrates
    Bound By Beauty

    Registriert seit: 18.01.2003

    Beiträge: 18,989

    Hier die Liste von Alben, die ich 2018 entdeckte, jedoch aus anderen Jahrgängen stammen und das Musikjahr 2018 insgesamt erfreulich machten.

    Kings Of Leon – Only By The Night
    Leonard Cohen – You Want It Darker
    Starsailor – All This Life
    Farmer Not So John – Receiver
    Crosby, Stills & Nash – Crosby, Stills & Nash
    Manchester Orchestra – Mean Everything to Nothing
    Rhye – Woman
    The Jayhawks – Smile
    Sophie Hunger – The Danger Of Light
    Vance Joy – Dream Your Life Away
    Imagine Dragons – Evolve
    Rodriguez – Cold Fact
    Crippled Black Phoenix – I, Vigilante

    --

    „Weniger, aber besser.“ D. Rams
    #10671221  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 14,832

    vorgartendanke für diesen schönen bericht, @wahr! ich habe interessanterweise bei deinen aktuellen jazz-favoriten (mccraven, gay, threadgill) ziemliche (und sehr verschiedene) schwierigkeiten, könnte ohne den frühen hancock wohl nicht leben, aber es ist allgemein toll nachzuvollziehen, wie du dich in den jazz (neu) einhörst. was marion brown angeht, ist wohl @gypsy-tail-wind auch hier der größere spezialist. bei shorter würde ich auf jeden fall das frühe album SECOND GENESIS, als auch die späteren blue notes SUPER NOVA und vor allem MOTO GROSSO FEIO empfehlen. und noch ein ganz großer tipp: teste mal die wenigen sachen an, die es vom noch weirderen bruder gibt. und ich muss mich jetzt mal an die neue kammerflimmer heranwagen.

    ist es bei mccraven, gay und threadgill das bausatzartige, das dich stört? ich könnte es nachvollziehen. mich hat es anfangs gestört, also zumindest bei mccraven, denn ich fühle mich tendenziell etwas hinters licht geführt, wenn mir eine musik einen live-charakter nur zusammenbaut, anstatt ihn wirklich erlebt zu haben mit allen risiken und fehlern. andererseits habe ich mich dann an macero/davis erinnert, die sich über das live-dingens ja hinweggehoben haben, mit grandiosem erfolg. bei threadgill scheint mir alles live eingespielt, also live im studio. vielleicht täusche ich mich auch. bei ihm könnte mich eher nerven, dass ich das gefühl habe, seine mitspieler sind nur ausführende gehilfen. im laufe der zeit habe ich aber eher den eindruck bekommen, dass sie den kompositionen viel eigenes beigeben. ich mag die strenge der tracks ebenfalls gerne. die weigerung, immer alles nur mit gefühlen zu lösen.

    danke für die tipps zu wayne shorter und alan shorter. ich habe das teilweise schon über discogs im auge und werde da auch mal entsprechend zuschlagen. du hast mir dazu schon mal wertvolle tipps gegeben, sowas hilft mir immer sehr. zu marion brown sage ich später noch was. ich arbeite nach und nach die topic-kommentare ab.

    #10671243  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 14,832

    herr-rossi

    wahr
    immer auf der suche nach einem vergessenen kleinen, feinen werk, das ich zum meisterwerk hochschreiben könnte, auf das sein meisterwerkliches treiben auf mich, den großen entdecker, abfärben möge, machte mich aufmerksam auf poly styrenes „translucence“. dabei entdeckte ich eine vergessene kleine, feine platte, eine zarte ohrfeige für menschen, die 1980, zwei jahre nach „germfree adolescence“, womöglich etwas in der richtung von x-ray spex erwartet hatten. stattdessen luftig leichter reggae mit karibik-feeling, dargeboten von einer kleinen, süßen band und poly styrene. die issues aber, die hätten auch auf „germfree adolescence“ gepasst: „don’t give yourself an electric shock/ don’t let them win in toytown“.

    „Translucence“ ist tatsächlich ein hidden gem. Kennst Du eigentlich Hollie Cook? Sie ist die Tochter des Sex Pistols-Drummers Paul Cook und gehörte der Spätinkarnation der Slits an. Ihre Musik ist nicht weit entfernt von dem, was Poly Styrene damals spielte, ihr diesjähriges Album Vessel Of Love könnte daher auch etwas für Dich sein. Beispiel

    ja, hollie cook hatte ich damals mal angehört – ich glaube auch da schon auf deine empfehlung hin – und gefiel mir sehr gut. habe ich dann aber aus den augen verloren. höre es grad über bandcamp. wundervoll. danke dafür! passt nicht nur hervorragend zum wiewohl etwas spröderen „translucence“ als auch zu brown sugar, den lovers-rock-miterfinderinnen. ich mag auch den elektronik-vibe, der sich durch die musik zieht. hatte ich schon mal erwähnt, dass ich für immer und ewig der long-version von „telephone love“ von j.c. lodge verfallen bin? sowas in der art suche ich. muss wohl mal etwas tiefer in den bandsalatdschungel von mad professor einsteigen. der hat zusammen mit kofi (war auch bei brown sugar) mal ende der 80er/anfang 90er eine wunderhübsche elektronifizierte version von „i’m in love with a dreadlocks“ aufgenommen, die ich sogar noch besser finde als das original von brown sugar.

    #10671287  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 14,832

    cloudyAuch von mir danke für diesen Beitrag!
    Du bist ja wirklich tief in den Jazz eingestiegen, @wahr. Und man spürt Deine Begeisterung. Ich wusste aber bislang noch gar nicht, dass Du es auch mit dem Reggae hast!? Deine Berichte darüber klingen auch sehr spannend, und ich denke, ich werde mich mal mit der Damenriege, die diesen „souligen Reggae“ gemacht hat, befassen müssen… Danke für diesen Hinweis.

    mit reggae habe ich es ziemlich. meist mit dub, aber auch mit anderem. brown sugar ist wirklich toll. damals wohl eine reine singles-band, sind alle tracks auf erwähntem souljazz-sampler vertreten. wer in eine ganz ähnliche richtung geht, sind die love joys auf wackies (wvö über basic channel). da caron wheeler bei brown sugar gesungen hat und später bei soul II soul, muss ich mich wohl auch mal wieder mit soul II soul beschäftigen. ich rieche ein ende89/anfang90er-revival. zumindest bei mir.

    #10671389  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

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    gypsy-tail-windschöner rückblick @wahr – ich kenne natürlich längst nicht alles, aber ein paar gedanken und kommentare steuere ich gerne bei.
    zunächst zu henry threadgill – die so unterschiedliche sicht auf die zwei jüngsten alben kann ich nur schwer nachvollziehen, in der richtung mag deine beobachtung zutreffen, aber gerade die mischung aus organsation und freiheit, aus improvisation in vorgegebenen rahmen (die natürlich nicht standard-akkord-schemata entsprechend sondern z.b. mit rhythmischen oder melodischen motiven, man mag sie „zellen“ nennen, funktioniert) charakterisiert sein schaffen schon seit längerem … ich bin versucht zu sagen: charakterisiert sein spätwerk, und dieses mit der entstehung der band zooid vor knapp 20 jahren einsetzen zu lassen – aber wer weiss, vielleicht überrascht threadgill uns ja alle nochmal und findet noch einmal etwas ganz anderes. ich möchte dich jedenfalls ermutigen, da weiter dranzubleiben, z.B. mit folgenden aufnahmen: „air song“, „air raid“ oder „air time“ (die ersten zwei whynot, das letzte nessa) mit dem trio air (henry threadgill, fred hopkins, steve mccall), dann unbedingt „just the facts and pass the bucket“ (about time) und vielleicht noch „tomorrow sunny / the revelry, spp“ (pi) … für mich ist threadgill ohne zweifel eine der interessantesten stimmen des jazz seit den späten sechzigern – neben anthony braxton (bei dem ich angesichts eines ausufernden werkes keinen guten überblick habe) oder roscoe mitchell (der mir vom temperament her noch etwas lieber ist als threadgill, aber die zwei kann man eigentlich kaum vergleichen … auf „made in chicago“ von jack dejohnette bei ecm sind sie gemeinsam zu hören, ebenfalls der grosse muhal richard abrams am klavier).

    danke für den anriss von threadgills schaffen. ich werde da bestimmt noch weiter forschen und deine tipps als ausgangspunkt nehmen. mir kam jedenfalls „double up, plays double up plus“ doch etwas karger, spröder, widerspenstiger vor. vielleicht etwas ungünstige eigenschaften für eine erste begegnung. :) das mit den „zellen“ als kompositionseinheiten finde ich interessant. ich bleibe da auf jeden fall dran.

    gypsy-tail-windmarion brown – da würde ich mich auch nicht gerade als spezialisten bezeichnen, aber unbedingt zu empfehlen ist das grossartige erste album auf esp-disk‘, „marion brown quartet“ – es hat eine etwas verzwickte veröffentlichungsgeschichte mit einem falschen/zusätzlichen track, daher ist es wichtig, dass man die richtige cd-ausgabe (gut hast du dich mit dem medium versöhnt!) erwischt, auf der alle tracks zu finden sind. das ist diese hier, esp 4011 (USA, 2005):
    https://www.discogs.com/Marion-Brown-Marion-Brown/release/4510904
    „why not“, das nachfolge-album auf esp-disk‘ ist ebenfalls sehr gut, auch „three for shepp“ auf impulse! … „juba lee“ kriegt man leider nicht in einer vernünftigen ausgabe, ans ecm-album komme ich nur halbwegs ran (das klappt aber bei @vorgarten viel besser wenn ich mich nicht täusche, und ich hab auch lange keinen anlauf mehr genommen), in der „2-on-1“-cd-serie bei impulse!/universal ist zudem ein feiner, aber musikalisch ganz anders gearteter twofer von brown zu finden, „geechee recollections/sweet earth flying“ (die alben sind 1973/74 entstanden und ziehen u.a. text mit ein, wadada leo smith taucht auf, ebenso die gerade erwähnten steve mccall und muhal richard abrams, aber auch paul bley und jumma santos). ob man spätere alben von brown braucht oder nicht, muss man selbst rausfinden. ergänzend kann man sich „the group live“ auf nobusiness gönnen (brown mit ahmed abdullah, billy bang, sirone, fred hopkins und andrew cyrille, rec. 1986)

    puh, da habe ich mit „marion brown quartet“ ja schwein gehabt. offensichtlich gab es bei bandcamp die richtige version herunterzuladen. du siehst, ich bin nicht nur wieder (auch) zur cd zurück, sondern lade auch ohne bauchschmerzen gerne mal erstandene flacs runter. wie heute mit „marion brown quartet“ und „why not“. erstere höre ich gerade und glaube, dass sich für mich wieder ein weiteres türchen öffnet, von wo aus dutzend andere türen warten. ich werde auch hier deine tipps beherzigen und immer mal wieder zuschlagen, so sich gelegenheiten bieten. ich mag an marion brown den äh unheteronormativen ton, das lyrische, nicht so brachiale spiel. die perspektive, das freiheit in der musik nicht nur in so eine testosteronrichtung gehen muss. was natürlich klar ist, aber bei marion brown wird mir das eben bewusst.

    gypsy-tail-windund nach john tchicai fragst du zwar nicht, aber ungebeten dies: schau mal, ob die alben des new york art quartet aufzutreiben sind, ohne arm zu werden: „new york art quartet“ auf esp-disk‘ finde ich in diesem fall das weniger interessante, aber „old stuff“ (eine cd auf cuneiform) ist super. die gruppe bestand aus roswell rudd, tchicai, lewis worrell und milford graves (esp) bzw. rudd, tchicai, finn van eyben und louis moholo (cuneiform), auch das album „roswell rudd“ (america, gab es in der „free america“ cd-series bei universal mal wieder) ist in wahrheit das nyaq (in der zweiten besetzung, also bereits in europa). tchicai war in den usa auch teil der new york contemporary five mit don cherry/ted curson, archie shepp, ronnie boykins und sunny murray (split savoy-album mit bill dixon und mehr, am einfachsten dürfte der (nicht ganz vollständige, glaub ich) storyville-twofer zu finden sein, „archie shepp & the new york contemporary five“. er wirkt zudem auf mehreren klassischen alben des new jungle orchestra um den gitarristen pierre dorge mit, und natürlich auf johnny dyanis „witchdoctor’s son“ mit don cherry und „angolian cry“ mit harry beckett (alles steeplechase). tchicai war mit einer nachbarin befreundet und ich hatte vor ein paar jahren mal das vergnügen, ihn in empfang zu nehmen (ich hörte ihn auch – nur kurz, leider, an einer schule über mittag – spielen) und wir sassen damals länger bei uns in der küche und quatschten … unvergesslich! sehr toll, und vinyl only, ist dann auch „tribal ghost“ (nobusiness) mit charlie kohlhase, garrison fewell, cecil mcbee und billy hart (rec. 2007) – holen, so lange das noch geht!

    klasse! nach john tchicai wollte ich eigentlich auch fragen – nach dem was ich über seine beteiligung an „ascension“ geschrieben habe, nur folgerichtig. die frage ist dann aber im laufe meines text-riemens verloren gegangen. aber wozu hat man experten, die trotzdem zu spüren scheinen, dass diese frage in der luft lag? [höre grad „mephistopheles von „marion brown quartet: wie klasse ist denn eigentlich rashied ali da gerade an den drums? höllenswing und muskelspiel]. ich kenne natürlich nichts von deinen tipps, kann insofern nichts dazu sagen, mich einfach nur erstmal bedanken.

    gypsy-tail-windlarry young mag aus heutiger sicht etwas gepflegt wirken – er war damals aber der erste (und blieb eigentlich der einzige) organist, der die aufbrüche coltranes so halbwegs auf sein instrument übertrug … mag sein, dass „into somethin’“ mit sam rivers oder „mother ship“ eher für dich wären? vielleicht kannst du ja online mal irgendwo ein ohr voll nehmen.

    mach ich mal.

    gypsy-tail-windbei freddie hubbard bin ich eher etwas skeptischer bzw. ich habe mich längst mit ihm versöhnt (vielleicht ist der mitschnitt aus dem onkel pö’s was für dich? vinyl und cd, wenn mich nicht alles täusch), aber ich höre seine alben eher selten … bei herbie hancock geht es mir aber wie @vorgarten: ich möchte ohne seine musik, besonders ohne seine blue note-alben, nicht sein! ich habe die alte box mit den „complete blue note sixties sessions“, in der es ein ausführliches booklet gibt, das für den ganzen zeitraum (1962-69) auch die anderen sessions durchgeht bzw. kurz highlights und mehr erwähnt. mit dieser kontextualisierung – die weit über miles davis‘ second quintet hinausgeht, aber dieses ist schon als dreh- und angelpunkt zu sehen – wird es umso eindrücklicher, war hancock schon in diesen jungen jahren gemacht hat (note to self: ich muss seine autobiographie kaufen!)

    ich bin sicher, ich bin mit dem frühen hancock auch noch nicht durch. vielleicht brauch ich da wirklich noch mejr kontext.

    gypsy-tail-windzu wayne shorter: warum fehlt wohl gerade „speak no evil“ in dieser albums-box? das album höre ich irgendwie neben „out to lunch“, das mag seltsam klingen, aber für mich geht da ähnlich viel ab wie bei dolphy, und ähnlich unerwartetes, aber natürlich auf shorters eigene art, die viel zurückhaltender ist (aber ohne den „restraint“, den ich bei joe henderson, um noch eins der besten pferde aus dem damaligen bn-stall ins rennen zu lassen, manchmal höre … hast du die fünf alben mit kenny dorham schon mal angehört? zudem „mode for joe“ und noch mehr „inner urge“) – alles beeindruckender stoff, blue note hatte schon ein händchen, und wenn man sich so anhört, was anderswo damals lief, geht die leistung von lion/wolff schon weit über die „richtige auswahl“ hinaus – die aura existiert halt wirklich … und ja, die verschwörungstheoretischen untertöne in shorters graphic novel sind wirklich schwer auszuhalten (aber sie gehen nicht über das genretypische hinaus, vermute ich mal – dystopien sind ja sowas wie der normalfall von superheldencomics?)

    von kenny dorham kenne ich nichts, aber werde da auf jeden fall reinhören. ich mag an shorter auch seine zurückhaltung, aber auch seine seltsamen stimmungen.

    gypsy-tail-windbei andrew hill rate ich dann mal zu „judgement“ als nächstem berührungspunkt, aber eigentlich überhaupt zu fast allen seinen blue note-alben, „black fire“, „smokestack“, „andrew!!!“, „compulsion“, „grass roots“, „dance with death“, „passing ships“, „lift every voice“ … und auch das späte „timelines“ (und wenn das was ist, die vertonung von jean toomers „cane“ als „dusk“ sowie die big band in „a beautiful day“, beide palmetto)

    gibt es da vielleicht eine cd-box, die du empfehlen kannst?

    gypsy-tail-winddein urteil zu oliver nelson kann ich bestens nachvollziehen – bei mir kippte die reserviertheit gegenüber diesem so durchdachten, strukturierten spiel (ich gehe davon aus, dass manche soli im voraus genau ausgearbeitet wurden) in ziemlich grosse faszination, die bis heute nicht mehr aufhört … nelson ist zudem ein meister der stimmungen, das wird in „blues and the abstract truth“ natürlich klar, aber auch z.b. auf „nocturne“ (prestige). zudem ist „straight ahead“ (prestige) wenigstens so toll wie „blues“, da hat die aura von impulse! leider stark verzerrend auf die historie gewirkt (und die erste begegnung mit dolphy, „screaming the blues“, ebenfalls auf prestige, ist natürlich auch nicht zu verachten, aber etwas konventioneller).

    „screaming the blues“ meinte ich als audiophil-vinyl im hiesigen speakerscorner-laden gesehen zu haben. ich werde aber eher später mal auf oliver nelson zurückkommen. im moment hat anderes priorität. ich habe mir übrigens von „the blues & the abstract truth“ extra eine lp besorgt mit dem originalcover (engl. pressung v. 1976) – und dann bemerkt, dass ich das falsche cover als das original-cover im sinn hatte. noch dazu ist es schlechter. musste dann aber über meine eigene dusselligkeit auch wieder lachen. :)

    gypsy-tail-winderic dolphy war überdies ein spätzünder (wie coltrane) – erst mit 30 jahren ging es so richtig los, als er in die band von chico hamilton kam. die wunderbare version der „ellington suite“ verschwand allerdings sofort wieder; eine testpressung tauchte in den 90ern in england auf und blue note/emi/capitol/manhattan/pacific/whoever brachte das ding damals dann auch auf cd heraus – das beste album von dolphys zeit bei hamilton, denke ich. „truth“ ist auch ganz gut, aber die aufnahmen verraten insgesamt noch längst nicht das immense potential dolphys.

    ich freue mich jedenfalls auf „musical prophet“. habe sie als do-cd bestellt, kommt ende januar. war mir als vinyl zu teuer.

    gypsy-tail-winddass cecil taylor bei dir so eingeschlagen hat, freut mich übrigens sehr!

    ja, der ist echt was sehr besonderes.

    #10671419  | PERMALINK

    vorgarten

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    Beiträge: 12,102

    wahr
    danke für die tipps zu wayne shorter und alan shorter. ich habe das teilweise schon über discogs im auge und werde da auch mal entsprechend zuschlagen. du hast mir dazu schon mal wertvolle tipps gegeben, sowas hilft mir immer sehr. zu marion brown sage ich später noch was. ich arbeite nach und nach die topic-kommentare ab.

    ich finde es toll, wie du da einsteigst. aber ich mag aus verschiedenen, zum großen teil off-topic-gründen dazu nichts mehr schreiben. ich werde das forum zum februar verlassen (vorher gibt es noch die stone-fm-versteigerungs-sendung, zu der ich was beigesteuert habe). ich habe keine lust mehr auf das gepöbel und sehe zu wenig lust auf austausch – was ich blöderweise jetzt in einem thread bekanntgebe, der austausch anbietet und anstrebt… aber mir reicht’s.

    --

    #10671435  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    @wahr Bei The Blues and the Abstract Truth ist das mit den Covern aber auch verwirrend … laut Discogs gab es beide schon 1961 in den USA. Das mit Nelson drauf ist ja an sich schöner, aber das andere passt besser zum Albumtitel, finde ich. Die schöne Creed Taylor-Box (nur CD) führt das mit Nelson als Cover, aber die CD-Reissues, die ich in all den Jahren sah (und von denen ich einst eines kaufte – ziemlich sicher die Ausgabe hier) führen dann das andere Cover …

    Was Henry Threadgill betrifft, das mit dem Baukasten ist eine Illusion, er kriegt diese Musik live nämlich tatsächlich auch so toll hin. Zumindest mit der kleineren Band Zooid war das der Fall, aber ich gehe nicht davon aus, dass er bei den grösseren Bands anders verfährt … klar, dass im Studio mal noch was aufpoliert wird, kann ich mir schon vorstellen, aber generell ist da schon der Anspruch da, das auch live zu machen. Ähnlich wie bei Braxton oder Roscoe Mitchell, gerade bei ersterem hört man auch von Panik-Attacken von Mitspielenden … aber Braxton nimmt, so hörte ich aus erster Hand, die Sache viel lockerer und sieht die ganzen Partituren und Anweisungen wohl eher als Leitfaden und Hilfsmittel denn als exakt umzusetzende Vorgabe. Bei Threadgill denke ich aber eher, funktioniert die Musik über das regelmässige Zusammenspiel (und wohl auch Proben), auf dessen Basis dann eben auch die individuellen Beiträge der Musiker aufbauen … und jemand wie Liberty Ellman (oder auch Stomu Takeishi mit seiner – verstärkten – akustischen Bassgitarre) ist schon sehr eigenwillig. Was ich sagen will: die Sidemen sind nicht zu unterschätzen. Sie sind obendrein von Threadgill, wie sagt man, „handpicked“, seine ganze Karriere funktioniert(e) so, dass er immer wieder neue Bands zusammenstellte, um mit seiner Musik weiterzukommen – und sobald etwas ausgespielt war, sobald sich Routine einschlich, ging er wieder weiter und löste die Bands auf (ich nehme an, Zooid ist inzwischen auch Geschichte, hielt aber auch ziemlich lange).

    Was Andrew Hill betrifft, seine Blue Note-Alben: das war für Michael Cuscuna eine Herzensangelegenheit. Mosaic Records brachte erst auf 7 CDs die (grossteils) damals erschienenen Alben der ersten Jahre bei Blue Note neu heraus („The Complete Blue Note Andrew Hill Sessions (1963-66)“ – gab es damals auch als LP-Set, ist aber wohl unbezahlbar). Dann folgten einerseits diverse Einzel-Reissues, die mit Bonus-Sessions angereichert wurden („Grass Roots“ und „Lift Every Voice“), es gab auch ein Reissue des seinerzeit verspätet veröffentlichten (dahinter stand glaub ich auch schon Cuscuna, im Hill-Thread steht dazu mehr, erinnern kann ich nicht alles im Detail) „Dance with Death“ sowie eine völlig unveröffentlichte Session („Passing Ships“) (alle vier aus den Jahren 1968-70). Hill selbst war mit seinen späteren Sessions für Blue Note nicht so recht zufrieden, sie erreichen auch nicht die Höhen der Alben der ersten Jahre (eben: erste Jahre = 1964-66, spätere = 1967-70), sind aber nichtsdestotrotz höchst interessant. Von den frühen Sessions erschien die später auf der CD „Pax“ veröffentlichte (mit Hubbard, Henderson, Davis, Chambers) auch erst auf dem späteren Twofer „One for One“ (1975), der auch Auszüge aus sonst nicht veröffentlichten Sessions der Jahre 1967-70 enthält, und die Session mit Sam Rivers erschien auf einem ebensolchen Twofer unter Rivers‘ Namen mit einer Rivers-Session (der Twofer heisst „Involution“). Die zurückgehaltenen Sessions der Jahre 1967-70 konnte Cuscuna dann noch in Zusammenarbeit mit Hill auf dem ersten „Mosaic Select“ (3 CD) von Hill veröffentlichten (ein zweites enthält spätere Solo-Aufnahmen, die nichts mit Blue Note zu tun haben … Cuscuna war ja umtriebig, er produzierte z.B. auch Hill’s Siebziger-Album „Spiral“, auf Freedom erschienen, das ihn in verschiedenen Settings präsentiert, wohl in der Hoffnung, dass mehr Leute seine Qualitäten entdecken würden, Lee Konitz und Ted Curson tauchen da auf). Eine Box, die man heute empfehlen könnte, gibt es leider nicht … aber die Alben der ersten BN-Jahre sind teils in der RVG Edition, teils in der Connoisseur Series einzeln erschienen (die erwähnten vier Einzel-CDs – es gibt zwischen denen und den 10 CDs der zwei Mosaic-Boxen keine Überlappungen – sind alle auch in der Connoisseur Series herausgekommen). Wie einfach die noch zu finden sind, weiss ich nicht … das Select kriegt man ev. als „Capitol Sessions“ oder sowas bei Amazon als billigen DL (bei einigen Mosaic Selects mit EMI-Material ist bzw. war das der Fall, hat sich vielleicht nach der Übernahme durch Universal geändert, keine Ahnung, ich kaufe DL höchstens via Bandcamp oder sonstwie direkt von Musikern). Ist also heute wohl etwas kompliziert, am besten einfach irgendwo anfangen (und vielleicht auch die Soul Note/Black Saint-Box kaufen und was Du halt sonst so in die Finger kriegen kannst).

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #152: Enja Records 1971-1973 – 14.05., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #10671939  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

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    vorgarten

    gypsy-tail-wind
    marion brown – da würde ich mich auch nicht gerade als spezialisten bezeichnen, aber unbedingt zu empfehlen ist das grossartige erste album auf esp-disk‘, „marion brown quartet“ – es hat eine etwas verzwickte veröffentlichungsgeschichte mit einem falschen/zusätzlichen track, daher ist es wichtig, dass man die richtige cd-ausgabe (gut hast du dich mit dem medium versöhnt!) erwischt, auf der alle tracks zu finden sind. das ist diese hier, esp 4011 (USA, 2005):
    https://www.discogs.com/Marion-Brown-Marion-Brown/release/4510904
    „why not“, das nachfolge-album auf esp-disk‘ ist ebenfalls sehr gut, auch „three for shepp“ auf impulse! … „juba lee“ kriegt man leider nicht in einer vernünftigen ausgabe, ans ecm-album komme ich nur halbwegs ran (das klappt aber bei @vorgarten viel besser wenn ich mich nicht täusche, und ich hab auch lange keinen anlauf mehr genommen), in der „2-on-1“-cd-serie bei impulse!/universal ist zudem ein feiner, aber musikalisch ganz anders gearteter twofer von brown zu finden, „geechee recollections/sweet earth flying“ (die alben sind 1973/74 entstanden und ziehen u.a. text mit ein, wadada leo smith taucht auf, ebenso die gerade erwähnten steve mccall und muhal richard abrams, aber auch paul bley und jumma santos). ob man spätere alben von brown braucht oder nicht, muss man selbst rausfinden. ergänzend kann man sich „the group live“ auf nobusiness gönnen (brown mit ahmed abdullah, billy bang, sirone, fred hopkins und andrew cyrille, rec. 1986)

    das kann ich alles voll und ganz unterschreiben, @wahr. MARION BROWN QUARTET ist für mich eine der tollsten jazzalben überhaupt, da ist ja auch noch alan shorter dabei – aber man sollte unbedingt die ausgabe mit den 4 stücken finden (das, was ansonsten wegfällt, ist das fantastische „mephistopheles“, das die shorter-brüder auf waynes THE ALL SEEING EYE nochmal eingespielt haben). WHY NOT war meine erstbegegnung mit brown, für mich ebenso unersetzlich.
    was vielleicht aber gerade passt, ganz neu rausgekommen und ziemlich erschwinglich ist, ist das hier. dave burrell ist noch so ein irrlicht des modernistishen jazz, da geht manches oft ganz schön daneben, manchmal gelingen ihm aber momente, die es nur bei ihm gibt. sein spiel ist gleichzeitig eklektisch und pedantisch, aber funktioniert immer gut, wenn es richtung imaginärer latin-folklore geht – und genau danach sieht die setlist hier aus, und das kann auch brown sehr gut (beide haben eine lange geschichte zusammen, auch wenn burrell hier offensichtlich nur für hilton ruiz eingesprungen war). ich habe das jedenfalls auch gerade bestellt.

    MARION BROWN QUARTET finde ich auch super. habe es gerade zu ende gehört. ich muss morgen unbedingt mal die version von „mephistopheles“ auf THE ALLSEEING EYE gegenhören! WHY NOT höre ich jetzt gleich noch, falls ich nicht doch zu müde bin. „nobusiness records“ – guter labelname. ich merk’s mir und höre bestimmt die tage in das album von brown/burrell mal rein. vielen dank für den tipp!

    #10671941  | PERMALINK

    wahr

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    klauskIch hörte ca. 60 bis 70 in 2018 neu erschienene Alben, von denen ich die meisten auch als downloads erworben habe. Die Anzahl von Alben, die bereits in den vergangenen Jahren erschienen sind und die ich bisher nicht kannte, ist eher gering: Blackberry Smoke – Leave A Scar- Live In North Carolina (2014) Cowboy Junkies – One Soul Now (2004) Felt – Felt (1971) Sleep – Dopesmoker (1999) Sophia – As We Make Our Way (Unknown Harbours) (2016) The Winters Brothers Band – The Winters Brothers Band (1976)

    danke @klausk. die auswahl muss gar nicht beschränkt sein auf alben, die in 2018 gehört, aber nicht aus dem jahr selbst sind. sinn des threads ist für mich vielmehr, einen überblick zu bekommen, was user in 2018 wirklich an für sie neuem gehört und geschätzt haben. ich dachte mir, es wäre zum einen interessant, was jeder einzelne so an neuem unabhängig vom entstehungsdatum für sich entdeckt hat, und zum anderen aber auch, ob sich daraus dann wieder user-übergreifend gemeinsamkeiten/trends ergeben. so die idee. ich wusste übrigens gar nicht, dass es noch eine frühsiebziger-band mit nehmen felt gibt. ich kenne nur die 80er felt.

    #10671943  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

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    lathoDieses Jahr habe ich ein Drittel weniger Platten (LPs) als das Jahr davor gekauft/bekommen, vieles „Fortsetzungen“ von Musik, die ich bereits in den letzten Jahren gehört habe, also wenig Neues (wobei Neues für mich Neues heißt), eigentlich ein verschenktes Jahr. Aber ein, zwei Dinge waren doch dabei:
    June Tabors herb-schöne Platte Ashore von 2011: Lieder über die See, über die Gefahr und die Tragik, die der See innewohnen kann, ein bisschen wie das Rauschen des Meeres, immer gleich, immer wechselnd.
    Weitere Platten von Green On Red wieder entdeckt, bzw. zum ersten mal gehört: fiebernd, giftig und dann wieder psychedelisch schön ausklingend.

    höre gerade in die June Tabor mal rein. das strahlt viel autorität aus und gefällt mir gut. bisschen viel akkordeon vielleicht. und Green On Red ist bei mir eine feste größe – auch wenn ich nicht alles kenne. gerne erinnere ich mich an einen ganz frühen spex-artikel zu einer tour von green on red, bei der auch ron elliott dabei war. soweit ich mich erinnere, hat er (oder ein anderes tourmitglied) die ganze tournee hindurch an einer skulptur aus einem stück blecht gefeilt. alle rätselten, wie es wohl am ende aussehen würde. der betreffende feilte und feilte – bis dann einfach zum ende nichts mehr übrig blieb. gerade läuft die version von „shipbuilding“ von june arbor. sehr schöne, bewegende version. damit dann gehe ich in die nacht.

    #10671949  | PERMALINK

    latho
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    wahrhöre gerade in die June Tabor mal rein. das strahlt viel autorität aus und gefällt mir gut. bisschen viel akkordeon vielleicht.

    Ja, aber Akkordeon gehört ja zu einer Platte, die Ashore heißt, dazu… Prima, dass dir die Platte gefällt.

    und Green On Red ist bei mir eine feste größe – auch wenn ich nicht alles kenne. gerne erinnere ich mich an einen ganz frühen spex-artikel zu einer tour von green on red, bei der auch ron elliott dabei war. soweit ich mich erinnere, hat er (oder ein anderes tourmitglied) die ganze tournee hindurch an einer skulptur aus einem stück blecht gefeilt. alle rätselten, wie es wohl am ende aussehen würde. der betreffende feilte und feilte – bis dann einfach zum ende nichts mehr übrig blieb.
    […]

    So ein bisschen symbolisch für so manchen Songschreibe-Prozess, kommt es mir vor… Ich hatte Green On Red nicht mehr im Visier und bin erst durch Wolfgangs Sendung vor ein paar Monaten drauf gekommen. Interessant natürlich die frühe psychedelische Phase, aber dieser giftspritzende Americana-Sound, dazu Stuarts Gesang, das hat schon klasse.

    Solltest du dich dann bei De La Soul wieder eingehört haben, würden mich ein paar Tipps interessieren.

    --

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    #10671957  | PERMALINK

    herr-rossi
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    wahr

    ja, hollie cook hatte ich damals mal angehört – ich glaube auch da schon auf deine empfehlung hin – und gefiel mir sehr gut. habe ich dann aber aus den augen verloren. höre es grad über bandcamp. wundervoll. danke dafür! passt nicht nur hervorragend zum wiewohl etwas spröderen „translucence“ als auch zu brown sugar, den lovers-rock-miterfinderinnen. ich mag auch den elektronik-vibe, der sich durch die musik zieht. hatte ich schon mal erwähnt, dass ich für immer und ewig der long-version von „telephone love“ von j.c. lodge verfallen bin? sowas in der art suche ich. muss wohl mal etwas tiefer in den bandsalatdschungel von mad professor einsteigen. der hat zusammen mit kofi (war auch bei brown sugar) mal ende der 80er/anfang 90er eine wunderhübsche elektronifizierte version von „i’m in love with a dreadlocks“ aufgenommen, die ich sogar noch besser finde als das original von brown sugar.

    Danke für die Hinweise, ich werde nachhören. Auf die Brown Sugar-Compilation bin ich besonders gespannt.

    --

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