2018 hörte ich folgende für mich neue Alben

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  • #10672025  | PERMALINK

    wahr

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    firecrackerHätte gerne gehört: Ellen Reid – Cinderellen (2001) … ob rund 50 Euro angemessen sind? Ansonsten alles von The Railway Children, Bradford (30 Years of Shouting Quietly) und einiges mehr aus den späten 80ern und frühen 90ern, neben The Rhythm of the Saints von Paul Simon.

    danke für den kommentar. späte 80er und frühe 90er habe ich lustigerweise auch locker am wickel, allerdings in richtung reggae. ansonsten habe ich mich noch nie mit den railway children befasst. muss ich vielleicht mal ändern.

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    #10672027  | PERMALINK

    wahr

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    cycleandaleIch habe 2018 für mich entdeckt, was für ein unglaublich guter Songschreiber Joe Strummer war. Die 001 ist eine echte Offenbarung.

    ich habe 2018 sowenig rock gehört wie nie zuvor. aber strummer war ja auch ein offener geist, der nicht nur auf diesem terrain unterwegs war. vielleicht führen mich meine wege ja in diesem jahr wieder an ihn ran.

    #10672105  | PERMALINK

    wahr

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    sokratesHier die Liste von Alben, die ich 2018 entdeckte, jedoch aus anderen Jahrgängen stammen und das Musikjahr 2018 insgesamt erfreulich machten. Kings Of Leon – Only By The Night Leonard Cohen – You Want It Darker Starsailor – All This Life Farmer Not So John – Receiver Crosby, Stills & Nash – Crosby, Stills & Nash Manchester Orchestra – Mean Everything to Nothing Rhye – Woman The Jayhawks – Smile Sophie Hunger – The Danger Of Light Vance Joy – Dream Your Life Away Imagine Dragons – Evolve Rodriguez – Cold Fact Crippled Black Phoenix – I, Vigilante

    immerhin kenne ich ein paar namen. sophie hunger wäre wohl im moment diejenige, mit der ich am meisten anfangen kann. wunderbare welt der vielfalt. danke fürs posten.

    #10672111  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 14,832

    gypsy-tail-wind@wahr Bei The Blues and the Abstract Truth ist das mit den Covern aber auch verwirrend … laut Discogs gab es beide schon 1961 in den USA. Das mit Nelson drauf ist ja an sich schöner, aber das andere passt besser zum Albumtitel, finde ich. Die schöne Creed Taylor-Box (nur CD) führt das mit Nelson als Cover, aber die CD-Reissues, die ich in all den Jahren sah (und von denen ich einst eines kaufte – ziemlich sicher die Ausgabe hier) führen dann das andere Cover …

    äh, dann habe ich es doch erst richtig und dann andersrum gesehen? also ist das cover mit nelson drauf das erste? dann hätte ich ja richtig gekauft! :) wie dem auch sei, ich finde das alternativcover doch passender – wie du – und auch schöner – wie nicht du. mir gefällt daran auch, dass es die beteiligten gleichwertig behandelt, wobei man damit dem nelson oliver vielleicht auch wieder unrecht tut.

    gypsy-tail-windWas Henry Threadgill betrifft, das mit dem Baukasten ist eine Illusion, er kriegt diese Musik live nämlich tatsächlich auch so toll hin. Zumindest mit der kleineren Band Zooid war das der Fall, aber ich gehe nicht davon aus, dass er bei den grösseren Bands anders verfährt … klar, dass im Studio mal noch was aufpoliert wird, kann ich mir schon vorstellen, aber generell ist da schon der Anspruch da, das auch live zu machen. Ähnlich wie bei Braxton oder Roscoe Mitchell, gerade bei ersterem hört man auch von Panik-Attacken von Mitspielenden … aber Braxton nimmt, so hörte ich aus erster Hand, die Sache viel lockerer und sieht die ganzen Partituren und Anweisungen wohl eher als Leitfaden und Hilfsmittel denn als exakt umzusetzende Vorgabe. Bei Threadgill denke ich aber eher, funktioniert die Musik über das regelmässige Zusammenspiel (und wohl auch Proben), auf dessen Basis dann eben auch die individuellen Beiträge der Musiker aufbauen … und jemand wie Liberty Ellman (oder auch Stomu Takeishi mit seiner – verstärkten – akustischen Bassgitarre) ist schon sehr eigenwillig. Was ich sagen will: die Sidemen sind nicht zu unterschätzen. Sie sind obendrein von Threadgill, wie sagt man, „handpicked“, seine ganze Karriere funktioniert(e) so, dass er immer wieder neue Bands zusammenstellte, um mit seiner Musik weiterzukommen – und sobald etwas ausgespielt war, sobald sich Routine einschlich, ging er wieder weiter und löste die Bands auf (ich nehme an, Zooid ist inzwischen auch Geschichte, hielt aber auch ziemlich lange).

    das macht mir große lust, threadgill und seine handverlesenen mitstreiter mal live zu sehen. hoffe, es wird sich mal eine gelegenheit bieten.

    gypsy-tail-windWas Andrew Hill betrifft, seine Blue Note-Alben: das war für Michael Cuscuna eine Herzensangelegenheit. Mosaic Records brachte erst auf 7 CDs die (grossteils) damals erschienenen Alben der ersten Jahre bei Blue Note neu heraus („The Complete Blue Note Andrew Hill Sessions (1963-66)“ – gab es damals auch als LP-Set, ist aber wohl unbezahlbar). Dann folgten einerseits diverse Einzel-Reissues, die mit Bonus-Sessions angereichert wurden („Grass Roots“ und „Lift Every Voice“), es gab auch ein Reissue des seinerzeit verspätet veröffentlichten (dahinter stand glaub ich auch schon Cuscuna, im Hill-Thread steht dazu mehr, erinnern kann ich nicht alles im Detail) „Dance with Death“ sowie eine völlig unveröffentlichte Session („Passing Ships“) (alle vier aus den Jahren 1968-70). Hill selbst war mit seinen späteren Sessions für Blue Note nicht so recht zufrieden, sie erreichen auch nicht die Höhen der Alben der ersten Jahre (eben: erste Jahre = 1964-66, spätere = 1967-70), sind aber nichtsdestotrotz höchst interessant. Von den frühen Sessions erschien die später auf der CD „Pax“ veröffentlichte (mit Hubbard, Henderson, Davis, Chambers) auch erst auf dem späteren Twofer „One for One“ (1975), der auch Auszüge aus sonst nicht veröffentlichten Sessions der Jahre 1967-70 enthält, und die Session mit Sam Rivers erschien auf einem ebensolchen Twofer unter Rivers‘ Namen mit einer Rivers-Session (der Twofer heisst „Involution“). Die zurückgehaltenen Sessions der Jahre 1967-70 konnte Cuscuna dann noch in Zusammenarbeit mit Hill auf dem ersten „Mosaic Select“ (3 CD) von Hill veröffentlichten (ein zweites enthält spätere Solo-Aufnahmen, die nichts mit Blue Note zu tun haben … Cuscuna war ja umtriebig, er produzierte z.B. auch Hill’s Siebziger-Album „Spiral“, auf Freedom erschienen, das ihn in verschiedenen Settings präsentiert, wohl in der Hoffnung, dass mehr Leute seine Qualitäten entdecken würden, Lee Konitz und Ted Curson tauchen da auf). Eine Box, die man heute empfehlen könnte, gibt es leider nicht … aber die Alben der ersten BN-Jahre sind teils in der RVG Edition, teils in der Connoisseur Series einzeln erschienen (die erwähnten vier Einzel-CDs – es gibt zwischen denen und den 10 CDs der zwei Mosaic-Boxen keine Überlappungen – sind alle auch in der Connoisseur Series herausgekommen). Wie einfach die noch zu finden sind, weiss ich nicht … das Select kriegt man ev. als „Capitol Sessions“ oder sowas bei Amazon als billigen DL (bei einigen Mosaic Selects mit EMI-Material ist bzw. war das der Fall, hat sich vielleicht nach der Übernahme durch Universal geändert, keine Ahnung, ich kaufe DL höchstens via Bandcamp oder sonstwie direkt von Musikern). Ist also heute wohl etwas kompliziert, am besten einfach irgendwo anfangen (und vielleicht auch die Soul Note/Black Saint-Box kaufen und was Du halt sonst so in die Finger kriegen kannst).

    „The Complete Blue Note Andrew Hill Sessions (1963-66)“ bei discogs für 300 €, hm, bisschen teuer. ich werde da wohl mal vereinzelt zuschlagen, aber hill brennt mir grad nicht so unter den äh ohren, wie andere kandidaten. gäbe es eine box für wenig geld, hätte ich es riskiert. ich behalt das aber jetzt erstmal nur im auge bzw. im plattenbüchlein. danke für deine immer hilfsbereite art, mir die augen auf weitwinkel zu stellen.

    #10672207  | PERMALINK

    cycleandale
    ALEoholic

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    wahr

    cycleandaleIch habe 2018 für mich entdeckt, was für ein unglaublich guter Songschreiber Joe Strummer war. Die 001 ist eine echte Offenbarung.

    ich habe 2018 sowenig rock gehört wie nie zuvor. aber strummer war ja auch ein offener geist, der nicht nur auf diesem terrain unterwegs war. vielleicht führen mich meine wege ja in diesem jahr wieder an ihn ran.

    Ja, 001 ist echt vielfältig. Ich war wirklich baff. Hab ich rauf und runter gehört.
    Werde mich jetzt wohl mal The Clash annähern.

    --

    l'enfer c'est les autres...
    #10672403  | PERMALINK

    atom
    Moderator

    Registriert seit: 10.09.2003

    Beiträge: 21,427

    Mal wieder vielen Dank für Deine interessanten Ausführungen zu Deinen 2018er Neuentdeckungen, @wahr. Ich finde es toll, dass es noch Leute hier gibt, die etwas Substantielles beitragen. Mich ärgern aber die ganzen Hate-Kommentare zur Schreibweise, vor allem weil sie zumeist von Leuten kommen, die diese Texte auch mit Groß-/Kleinschreibung nicht gelesen hätten.
    Ich muss mich in den nächsten Tagen noch ein wenig sortieren, um alles Relevante für diesen Thread zusammen zu tragen.

    --

    Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...
    #10672407  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 14,832

    atomMal wieder vielen Dank für Deine interessanten Ausführungen zu Deinen 2018er Neuentdeckungen, @wahr. Ich finde es toll, dass es noch Leute hier gibt, die etwas Substantielles beitragen. (…) Ich muss mich in den nächsten Tagen noch ein wenig sortieren, um alles Relevante für diesen Thread zusammen zu tragen.

    vielen dank, @atom! ich freue mich auf deine kommentare. vielleicht kannst du ja auch noch was zu marion brown sagen. bei deinem avatar. :)

    #10672409  | PERMALINK

    hat-and-beard
    dial 45-41-000

    Registriert seit: 19.03.2004

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    vorgartenaber ich mag aus verschiedenen, zum großen teil off-topic-gründen dazu nichts mehr schreiben. ich werde das forum zum februar verlassen (vorher gibt es noch die stone-fm-versteigerungs-sendung, zu der ich was beigesteuert habe). ich habe keine lust mehr auf das gepöbel und sehe zu wenig lust auf austausch – was ich blöderweise jetzt in einem thread bekanntgebe, der austausch anbietet und anstrebt… aber mir reicht’s.

    Schade.

    --

    God told me to do it.
    #10672423  | PERMALINK

    atom
    Moderator

    Registriert seit: 10.09.2003

    Beiträge: 21,427

    wahrvielen dank, @atom! ich freue mich auf deine kommentare. vielleicht kannst du ja auch noch was zu marion brown sagen. bei deinem avatar. :)

    Ich würde mit den beiden essentiellen Alben „Three For Shepp“ und der ESP-Platte „Marion Brown Quartet“ einsteigen. Bei der ESP-Aufnahme solltest du darauf achten, dass du eine Version mit dem Track „Exhibition“ erwirbst, da hat aber @gypsy-tail-wind alles notwendige geschrieben. Danach kann man wie folgt weiter machen und drei unterschiedliche Facetten von Brown erkunden: „Geechee Recollections“ mag ich unter anderem wegen der Kombination mit Lyrics sehr gern, für das ECM-Album „Afternoon of a Georgia Faun“ habe ich sehr viele Anläufe gebraucht, um es zu schätzen: Sehr verschroben und far out. Ganz anders und deutlich traditioneller aber extrem toll im Ton ist das Spätsiebziger-Album „Soul Eyes“ mit Cecil McBee, Philly Joe Jones und Kenny Barron. Ansonsten alles mitnehmen, was du entdeckst. Ich habe bisher nichts schlechtes gehört.

    --

    Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...
    #10672549  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 14,832

    atom

    wahrvielen dank, @atom! ich freue mich auf deine kommentare. vielleicht kannst du ja auch noch was zu marion brown sagen. bei deinem avatar. :)

    Ich würde mit den beiden essentiellen Alben „Three For Shepp“ und der ESP-Platte „Marion Brown Quartet“ einsteigen. Bei der ESP-Aufnahme solltest du darauf achten, dass du eine Version mit dem Track „Exhibition“ erwirbst, da hat aber @gypsy-tail-wind alles notwendige geschrieben. Danach kann man wie folgt weiter machen und drei unterschiedliche Facetten von Brown erkunden: „Geechee Recollections“ mag ich unter anderem wegen der Kombination mit Lyrics sehr gern, für das ECM-Album „Afternoon of a Georgia Faun“ habe ich sehr viele Anläufe gebraucht, um es zu schätzen: Sehr verschroben und far out. Ganz anders und deutlich traditioneller aber extrem toll im Ton ist das Spätsiebziger-Album „Soul Eyes“ mit Cecil McBee, Philly Joe Jones und Kenny Barron. Ansonsten alles mitnehmen, was du entdeckst. Ich habe bisher nichts schlechtes gehört.

    danke @atom. das bestätigt zum einen gypsy, zum anderen erweitert es die empfehlungen auf – alles. :) ich bleib dran, höre grad „Marion Brown Quartet“, die ich mir ja – wie auch – „why not“ – als flac-dl besorgt habe (mit allen vier tracks natürlich), folge wieder begeistert der musik und finde wieder, dass marion brown einen wunderbar unkitschigen, souligen sax-stil hat, trotz der freien formen, die sein spiel einnehmen kann. rashied ali legt einen immer lebendigen rhythmus vor, hinter, neben, auf, unter die musik. und verzahnt sich fantastisch mit dem bass. tja, und überhaupt. wieder läuft „mephistopheles“ und wieder nehme ich mir vor, wayne shorters version gegenzuhören, vergesse das aber dann wieder und lass das album einfach durchlaufen.

    #10672555  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

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    Beiträge: 67,252

    „Alles“ würde ich wohl nicht gerade empfehlen … aber im Sinne von „was immer Du kriegen kannst“, kann man „alles“ wohl gelten lassen, denn die Chance, dass Du eine der Seltsamkeiten in die Hände kriegst, ist wohl noch kleiner, als dass Du die besten Sachen, die auch etwas weiter verbreitet sind, in die Finger bekommst :-)

    Sehr schöne Alterswerke sind die zwei Duo-Alben mit Mal Waldron, „Songs of Love and Regret“ und „Much More!“ (Freelance, rec. 1985 bzw. 1988). In beiden Fällen enthalten die CD-Reissues einen langen Bonustrack:
    https://www.discogs.com/master/view/570495
    https://www.discogs.com/master/view/754890

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #152: Enja Records 1971-1973 – 14.05., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #10672569  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 14,832

    gypsy-tail-wind„Alles“ würde ich wohl nicht gerade empfehlen … aber im Sinne von „was immer Du kriegen kannst“, kann man „alles“ wohl gelten lassen, denn die Chance, dass Du eine der Seltsamkeiten in die Hände kriegst, ist wohl noch kleiner, als dass Du die besten Sachen, die auch etwas weiter verbreitet sind, in die Finger bekommst Sehr schöne Alterswerke sind die zwei Duo-Alben mit Mal Waldron, „Songs of Love and Regret“ und „Much More!“ (Freelance, rec. 1985 bzw. 1988). In beiden Fällen enthalten die CD-Reissues einen langen Bonustrack: https://www.discogs.com/master/view/570495 https://www.discogs.com/master/view/754890

    ich glaube, die duo-aufnahmen mit mal waldron liegen mir nicht so. zumindest nicht nach dem ersten reinhören. obwohl jetzt gerade ist es doch wieder ganz schön (spielt nur waldron im moment). nein, ich frage jetzt nicht, how to buy mal waldron! ;)

    off-topic: ich versuche, heute bei deiner stone-fm-sendung dabei zu sein. kann aber noch nicht sagen, ob es klappt. würde mich aber sehr interessieren.

    #10672615  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 14,832

    vorgartenwas vielleicht aber gerade passt, ganz neu rausgekommen und ziemlich erschwinglich ist, ist das hier. dave burrell ist noch so ein irrlicht des modernistishen jazz, da geht manches oft ganz schön daneben, manchmal gelingen ihm aber momente, die es nur bei ihm gibt. sein spiel ist gleichzeitig eklektisch und pedantisch, aber funktioniert immer gut, wenn es richtung imaginärer latin-folklore geht – und genau danach sieht die setlist hier aus, und das kann auch brown sehr gut (beide haben eine lange geschichte zusammen, auch wenn burrell hier offensichtlich nur für hilton ruiz eingesprungen war). ich habe das jedenfalls auch gerade bestellt.

    habe sie mir auch gerade gekauft. nochmal herzlichen dank für den tipp.

    #10672693  | PERMALINK

    sokrates
    Bound By Beauty

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    Beiträge: 18,989

    wahr

    sokratesHier die Liste von Alben, die ich 2018 entdeckte, jedoch aus anderen Jahrgängen stammen und das Musikjahr 2018 insgesamt erfreulich machten. Kings Of Leon – Only By The Night Leonard Cohen – You Want It Darker Starsailor – All This Life Farmer Not So John – Receiver Crosby, Stills & Nash – Crosby, Stills & Nash Manchester Orchestra – Mean Everything to Nothing Rhye – Woman The Jayhawks – Smile Sophie Hunger – The Danger Of Light Vance Joy – Dream Your Life Away Imagine Dragons – Evolve Rodriguez – Cold Fact Crippled Black Phoenix – I, Vigilante

    immerhin kenne ich ein paar namen. sophie hunger wäre wohl im moment diejenige, mit der ich am meisten anfangen kann. wunderbare welt der vielfalt. danke fürs posten.

    @wahr: Keine Ursache. Dass wir relativ wenige Überschneidungen haben, hatte ich erwartet. Auf Sophie Hunger hätte ich auch getippt, soweit ich das (bzw. Dich) beurteilen kann. Mir ist das möglichst hohe Maß an Übereinstimmung gar nicht mal so wichtig, ich mag den Reiz aus Reibung, sofern konstruktiv geführt.

    Vor allem finde ich die Threadidee gut, weil ich nicht nur Neuerscheinungen hinterherjage, sondern Entdeckungen in Vorjahren mache.

    --

    „Weniger, aber besser.“ D. Rams
    #10673987  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 14,832

    sokratesMir ist das möglichst hohe Maß an Übereinstimmung gar nicht mal so wichtig, ich mag den Reiz aus Reibung, sofern konstruktiv geführt.

    so geht es mir auch. interessant sind ja gerade die nichtüberschneidungen.

    sokratesVor allem finde ich die Threadidee gut, weil ich nicht nur Neuerscheinungen hinterherjage, sondern Entdeckungen in Vorjahren mache.

    ja. die meisten meiner platten eines jahres lerne ich erst in den beiden folgejahren kennen (das hatte @friedrich für sich auch schon mal festgestellt). und dann interessiert es irgendwie keinen mehr. was ja quatsch ist, denn soo schnell wird musik von der aktualität auch nicht überholt. daher finde ich den aspekt „für mich neue gute platten des jahres, egal aus welcher zeit sie stammen“ auch viel näher an dem, was man wirklich im laufe eines jahres an neuem gehört hat, als sich nur auf die erstveröffentlichungen des jahres zu beschränken. dadurch wird es zwar noch unmöglicher, platten herauszudestillieren, die vielleicht sowas wie einen konsens bilden – was ja weder dir noch mir besonders wichtig ist – aber andererseits gibt es diesen konsens sowieso nicht mehr, betrachtet man die trillarden völlig unterschiedlichen listen der user und der mags, die hier jedes jahr gesammelt werden. mir sind die individuellen listen wichtiger als das mathematische zusammenzurren vieler listen in eine.

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