TZ-Grooves grandandt

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  • #6544235  | PERMALINK

    travis-bickle

    Registriert seit: 30.06.2007

    Beiträge: 7,532

    grandandtDas war ja nur als Gag für Mr. Bickle gedacht. Er wünschte sich ja sehnlichst solche Post.;-)

    Ich hatte den Umschlag heute nacht unter meinem Kissen. Du warst ganz nahe bei mir.

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    #6544237  | PERMALINK

    grandandt

    Registriert seit: 10.10.2007

    Beiträge: 24,622

    Travis BickleIch hatte den Umschlag heute nacht unter meinem Kissen. Du warst ganz nahe bei mir.

    Da hätte ich wohl noch eine Schlafuhr dazulegen müssen. Oder bist Du etwa von der Musik zugedröselt worden?

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    Je suis Charlie Sometimes it is better to light a flamethrower than curse the darkness. T.P.
    #6544239  | PERMALINK

    flatted-fifth
    Moderator

    Registriert seit: 02.09.2003

    Beiträge: 6,027

    Tja grandandt, Du machst es mir wahrlich nicht einfach, Deinen TZ-Beitrag zu rezensieren. Zum Einen ist das doch schon eine Menge Stoff und zum Anderen ist Dein Grooveverständins so grundlegend anders als meins. Aber lies selbst:

    1. The Bats – Outside 0:55 (1995)
    2. The Bats – Afternoon In Bed 5:14 (1995)

    Kannte ich bis dato noch nicht. Dass die Bats aus Neuseeland kommen, kann man (zumindest im Intro) ein wenig hören. Was ich hier allerdings noch nicht höre, ist ein Groove. Klär mich auf!

    3. The Style Council – The Big Boss Groove 4:40 (1982)
    Paul Weller groovt da schon mehr. Allerdings sehr bieder und zurückhaltend. An sich ein toller Track, nur diese typischen Achtziger-Jahre „Phil Collins“-Bläser stören mich ein wenig.

    4. Grateful Dead – Throwing Stones 7:21 (1987)
    Gniedeln ist für mich nicht Grooven, das hatte ich ja schon mal an anderer Stelle festgestellt. Skip it.

    5. Tubeway Army – Are ‚Friends‘ Electric? 5:21 (1979)
    Und nun mitten rein in die New Wave. Die Synthesieser erinnern mich ständig an Tony Banks‘ Tunes der Abacab-Phase von Genesis, was nicht weiter schlimm ist. Im Gegenteil, ich gehöre zu den wenigen, die Abacab für gelungen halten. Mit Genesis hat das aber natürlich sonst nicht viel zu tun. Es ist Gary Numans Stimme, die hier den Groove durchblicken lassen. Ohne ihn wäre die Nummer nur halb so spannend.

    6. P.I.L. – Rise 6:06 (1985)
    Ja ja, Rock-Riffs und der Groove. Ihre Wirkung erzielen sie ja, U2 z.B. füllen mit diesem Trick große Hallen, aber trotzdem fehlt für mich hier ein Stück „Groove-Authentizität“. Ständig habe ich das Bild des augenzusammenkneifenden und mundzusammenpressenden Gitarristen vor Augen. Kein Ausdruck von lässigem Groove, mehr eine pompöse Geste von musikalischer Aufgeblasenheit. Nein nein, so nicht.

    7. Bauhaus – Kick In The Eye 3:36 (1981)
    Anders diese Bassline. Ich glaube, beim Bass kann man in puncto Groove nicht viel falsch machen, dass Vibrieren der Bassseiten an sich ist schon Groove per se. Schöner hüpfender Track, der gut direkt hinter die Tubeway Army gepasst hätte.

    8. The Fall – Hit The North (Part I) 4:02 (1987)
    The Fall grooven. Eher würde sich Wolfgang Doebeling einen iTunes-Account zulegen, als dass dieses Statement zutreffen würde – so war mein Gedanke, bevor ich diesen Track gehört habe. Ich kenne nicht viel von The Fall und das was ich kenne, tut alles, nur nicht grooven. Natürlich ist „Hit The North“ kein Best Practice-Track zum Thema Groove, aber Potenzial hat er auf jeden Fall. Und hier zeigt sich dann auch, was Gitarren-Riffs bewirken können, wenn man sie nicht allzu sehr aufbläst. Toll!

    9. Midnight Oil – Power And The Passion 5:39 (1982)
    Oh je. Als Kind habe ich sehr viel Midnight Oil gehört, mittlerweile gehen die für mich allerdings überhaupt nicht mehr. Hier muss ich leider passen.

    10. The Cure – The Walk 3:30 (1983)
    Ich mochte The Cure noch nie so wirklich, sie lebten in einer ganz anderen Welt als ich. Als ein Klassenkamerad von mir sich damals entschloss, wegen Robert Smith nur noch mit weiß geschminktem Gesicht zur Schule zu kommen, war es für mich ganz vorbei. So richtig grooven mag dieser Track sowieso nicht bei mir, von daher kommen wir mal ganz schnell zum nächsten:

    11. Depeche Mode – Flexible 3:10 (1985)
    Haha, Industrial-Goove, oder wie kann man das nennen? Sehr interessanter Track, verbindet er doch einen nach Bewegung schreienden Groove mit den eher statischen Elementen des Industrial. Als würden sich Stahlträger verbiegen und Maschinen plötzlich aus dem Takt kommen. Der Trackname bringt es auf den Punkt: Flexible.

    12. Yazoo – Situation (US 12″ Remix) 5:46 (1985)
    Auch hier höre ich ein ähnliches Ansinnen wie bei Depeche Mode. Groovt irgendwie, packt mich aber nicht komplett. Und die haben hier doch eindeutig bei Harold Faltermeyer („Axel F“) geklaut, oder? ;-)

    13. New Order – Temptation 6:58 (1982)

    New Order mögen jeglichen Respekt bekommen, den sie verdienen, der Groove-Pokal geht an ihnen vorbei.

    14. Heaven17 – Let Me Go 4:19 (1982)
    An Heaven 17 geht der Pokal ebenfalls vorbei. Das ist nicht meine Musik, schnell skippen (und hoffen, dass als nächstes nicht Duran Duran kommen).

    15. The Heart Throbs – She’s In A Trance 3:44 (1992)
    Neben den Bats der einzige Name, der mir gar nichts sagte. Auch hier suche ich noch nach einem Groove. Solange ich ihn suche kann ich ja kurz erzählen, dass ich bei Wikipedia zunächst den Artikel zu dem Wrestling-Team mit gleichem Namen durchgelesen habe und mich wunderte, dass Wrestler neuerdings mit so feiner Stimme singen können. Egal, der Groove ist immer noch nicht aufgetaucht, nur ein höchst verdächtiges Gitarrenriff…

    16. Happy Mondays – Rave On 5:38 (1990)
    Na hier kann ich wieder einen Groove spüren, was kein Wunder ist bei dem nach Acid House nur so trotzendem Track. Ein toller Übergang auch zu Deiner zweiten CD, wäre da nicht…

    17. [Not so very well Hidden Track] 2:21
    …dieser Track. ;-)

    TZ-Grooves Club-Sounds:
    Die Definition von Groove im Club-Kontext ist natürlich Auslegungssache. Ist alles Groove was tanzbar ist? Wenn ja, brauchen wir nicht weiter zu diskutieren, was aber wenn ich sage, kaum ein Track von Deiner Auswahl würde es bei mir in ein Groove-DJ-Set wandern. Ich mache es kurz und schmerzlos, Dein Club-Mix hat meinen Nerv nicht getroffen.

    1. New Order – World [Perfecto Mix] 7:27 (1995)
    Den Respekt, den ich Ihnen oben zugesprochen habe, muss ich Ihnen (oder zumindest dem Remixer) hier wieder entziehen. Das ist mir eine Spur zu beliebig, um es gut finden zu können.

    2. Underworld – Big Mouth 10:08 (1992)
    Underworld sind klasse, diesen Track mag ich aber nicht sonderlich. Nicht dass er schlecht wäre, mir passiert hier einfach auf zehn Minuten zu wenig.

    3. Propellerheads – Echo and Bounce 5:26 (1998)
    „Decksanddrumsandrockandroll“ ist ein tolles energiegeladenes Album. “Take California“ ist für mich immer noch einer der besten Big Beat-Tracks, die je aufgenommen wurden und zu “Histroy Repeating“ muss man glaube ich sowieso nicht viele Worte verlieren. Der hier gehörte Track gehört zwar nicht zu meinen Lieblingen, toll aber die Propellerheads mal wieder zu hören. Danke!

    4. Björk – Violently Happy 4:59 (1993)
    Auch wenn Björk nicht aus England kommt, Violently Happy ist durch und durch TripHop infiziert und klingt daher britisch. Ganz toller Track eines tollen Albums (Debut) von Björk!

    5. The Stone Roses – Fools Gold [The Tall Paul Remix] 7:23 (1989)
    Eben die Happy Mondays, nun die Stone Roses. Der Acid House-Einfluss ist natürlich auch hier zu hören, auch wenn die Rock-Elemente mehr durchstechen als bei den Happy Mondays. Ein Grund, weshalb ich den glücklichen Wochenanfang den steinernden Blumen bevorzuge.

    6. Gus Gus – David [Darren Emerson’s Underwater Remix] 7:50 (2003)
    Island, oder? Kannte ich bis jetzt nur vom Namen her und dass muss ich glaube ich auch nicht groß ändern. Skip.

    7. International Pony – Leaving Home [Akufen Mix{Missing Home}] 6:08 (2003)
    Interessanter als International Pony selbst ist bei diesem Track der Meister des Microsamplings – Akufen. Sein Meisterwerk “Deck The House“ findet auch noch heute regelmäßig seinen Weg in meine Gehörgänge. Der Remix kann diese Qualität durchaus halten, was aber natürlich auch an der großartigen Vorlage einer meiner liebsten deutschen Electrofunk-Produzenten liegt.

    8. Depeche Mode – I Feel You [Brat Mastermix] 8:15 (1995/6)
    Es gibt unzählige Remixe von Depeche Mode-Tracks, hier mal meine Top5:

    01. Precious (Michael Mayer)
    02. Useless (Kruder & Dorfmeister)
    03. The Sinner In Me (Ricardo Villalobos)
    04. Little 15 (Ulrich Schnauss)
    05. Enjoy The Silence (Ewan Pearson)

    Der hier gehörte spricht mich dagegen nicht sonderlich an.

    9. Spiller – Groovejet (if this ain’t love) (BMR’s Club Cut) 6:57 (2000)
    Hmm, sicherlich immer wieder auf Sommerpartys eine Garantie für volle Tanzflächen, aber für mich geht dieser Track nicht wirklich. Zu nah steht er schon an der Grenze zu den gefälligen Danceproduktionen. Der Remix nimmt dem Track übrigens seine ganze Energie und lässt ihn dahinplätschern. Nicht gut.

    10. Heaven 17 – Let Me Go [Ashley Beedle’s Modern Travel Mix] 6:07 (1998)
    Im Remix werden Heaven 17 auch nicht besser. Ashley Beedle kann hier zwar einiges mit guten Beats retten, auf Dauer wird mir das aber zu langweilig.

    11. The Chemical Brothers – It Doesn’t Matter 6:14 (1997)
    Big Beat zum Schluss. Von den Chems gibt es besseres Material, „It Doesn’t Matter“ ist mir ein wenig zu kalt und zu direkt. Innerhalb dieses Mixes hätte man den Track sicherlich gut einbauen können, als Closer wirkt er für mich etwas deplatziert. War der harte Cut am Ende zudem beabsichtigt?

    grandandt, mein Urteil war an einigen Stellen sicher nicht sonderlich positiv. Ich hoffe, Du nimmst mir meine ehrlichen Worte nicht übel, meine dreistündige Schreibarbeit soll Dir Beweis genug sein, dass mir Dein Beitrag trotzdem am Herzen lag und ich dadurch auch viele interessante Einblicke in ein mir fremdes Grooveverständnis bekommen habe. Besonders toll fand ich Deine Ausführungen eines Grooves, den schussrichtung und observer mit den Talking Heads (bzw. mit den Associates) nur angerissen haben. Du hast diesen Groove vertieft und mein Interesse an dieser Spielart des New Wave weiter verstärkt. Danke dafür! Nicht so toll fand ich den Club-Mix, dass liegt vielleicht aber auch an meinen komplett anderen Vorstellungen an dem Aufbau eines solchen Mixes. Trotzdem, und lass mich hier meine Worte wiederholen, Dein Beitrag hat mir viel Spaß bereitet und zudem auch einige Denksportaufgaben gestellt, langweilig war mir also nie.

    --

    You can't fool the flat man!
    #6544241  | PERMALINK

    malibu

    Registriert seit: 12.12.2005

    Beiträge: 3,280

    So, nun mein Senf zur ersten CD:

    1. The Bats – Outside 0:55 (1995)
    2. The Bats – Afternoon In Bed 5:14 (1995)

    Der erste Track grooved nicht, soll er wohl auch nicht, der zweite ist nur einfacher Gitarrenschraddelkram. Ich liebe Gitarrenschraddelkram.

    3. The Style Council – The Big Boss Groove 4:40 (1982)
    Sehr abgeklärte, fast kalte Produktion, sehr ambitionierter Gesang, alles sehr cool. Kann ich nicht immer hören aber von Zeit zu Zeit mag ich sie sehr gerne. Klingt hier zwischenzeitlich fast wie Wham..

    4. Grateful Dead – Throwing Stones 7:21 (1987)
    Mit Grateful Dead und mir wird das wohl nichts mehr, klingt mir viel zu abgeklärt und „amtlich“..

    5. Tubeway Army – Are ‚Friends‘ Electric? 5:21 (1979)
    Sehr schön. Hatte das Stück wohl nur noch im Passivgedächtnis..

    6. P.I.L. – Rise 6:06 (1985)
    Bin mir nach Jahren nicht sicher, ob ich das Stück eigentlich mag oder nicht. Lebt beinahe ausschließlich von Lydons Rumgekeife, was ich eigentlich mag. Sonst irgendwie zu glatt. Aber OK.

    7. Bauhaus – Kick In The Eye 3:36 (1981)
    Habe Bauhaus wohl unterschätzt, sind ja gar keine tranige Gruftiband.. Schönes Stück!

    8. The Fall – Hit The North (Part I) 4:02 (1987)
    Auch sehr schön. The Fall klingen immer typisch nach the Fall, auch wenn sich die Stücke teilweise ganz schön unterscheiden..

    9. Midnight Oil – Power And The Passion 5:39 (1982)
    Und auch ich mag Midnight Oil nicht so. Liegt in diesem Fall in erster Linie am Refrain und daran, dass das Stück für mich viel zu lang ist.

    10. The Cure – The Walk 3:30 (1983)
    The Cure mag ich sehr gerne und auch dieses Stück ist sehr schön. Auch wenn der Drum Computer sehr viel von New Orders Blue Monday hat.

    11. Depeche Mode – Flexible 3:10 (1985)
    Synthie-Bluesrock? Irgendwie komisch aber nichts, was mich wirklich anspricht.

    12. Yazoo – Situation (US 12″ Remix) 5:46 (1985)
    Ist OK. Und ein Disco Groove ist zu spüren.

    13. New Order – Temptation 6:58 (1982)
    Ein absolut wunderschöner Popsong!

    14. Heaven17 – Let Me Go 4:19 (1982)
    Habe mich bei dem Song sehr an den Synthie-Sounds (Moog?) festgehalten. Die sind sehr schön.

    15. The Heart Throbs – She’s In A Trance 3:44 (1992)
    Großer Bombast, aber nicht so meins.

    16. Happy Mondays – Rave On 5:38 (1990)
    Schön! Rave ist ja damals an mir vorbeigegangen, ein Stück, dies zu bereuen.

    17. [Not so very well Hidden Track] 2:21
    Der Text erläutert zumindest den Stimmungsschlagerfaschismus des ‚Wer jetzt nicht mit uns fröhlich ist, wird sofort getötet‘ sehr eindrücklich. Ansonsten nicht so lustig, sorry!

    Muss mich Banana Joe zumindest beinahe anschließen, was das unterschiedliche Groove-Verständnis angeht, aber so lernt man ja dazu. Allerdings solltest du dringend mal einen der ‚Das Beste der 80er‘-Radiosender entern, dein Sampler geht im Gegensatz zu denen schon ganz gut in die Richtung! Hat Spaß gemacht, sich durchzuhören und bald kommt die Club-CD dran.

    --

    #6544243  | PERMALINK

    grandandt

    Registriert seit: 10.10.2007

    Beiträge: 24,622

    Ich danke Euch für die Kritiken; für das Anhören der CDs.

    Das die CD-Grooves nicht ganz so ankommen, habe ich mir bei der ersten CD fast gedacht. Da muß man diese Musikrichtung quasi mögen, um sie gut zu finden.
    Werde, wenn der PC zuhause wieder arbeitet, meine Auswahlkriterien und -entscheidungen zu den Liedern hier posten.

    Aber einige Sachen trotzdem vorweg (es juckt in meinen Finger, mehr als nur diese paar Zeilen zu schreiben):

    Dies ist mein Musikgeschmack.
    Ich weiß, daß mein ‚Groove-Verständnis‘ etwas anders ist, wie die Definition von Groove allgemein hergibt. Deswegen auch meine Nachfragen am Anfang dieser TZ-Idee.
    Bei mir reicht schon das ‚Ohrwurmgefühl‘, was ja eigentlich auch für Schlager gilt. Ich habe mir Cleetus‘ Idee zu eigen gemacht, daß das Wippen der Füße ein Zeichen für Groove ist.

    Außerdem wollte ich zeigen, daß in den 80er Jahren es sehr gute Gitarren- und Synthiegrooves bei doch auch bekannten Bands gab. Ich habe mir auch Stücke herausgepickt, die nicht immer so zu den bekannteren Sachen gehören (Danke Malibu für das 80er-Radio-Kompliment). Ich gehe da ziemlich mit Bender konform, der ständig die 80er verteidigt (verteidigen muss), weil die meisten eben nur denselben ‚Charts-Wiederkäuer-Mucke‘ aus dem Radio kennen. Die 80er waren mehr als das!

    Die Bats habe ich aus drei Gründen vorangestellt:
    1. The Bats stehen stellvertretend für ein Teil meiner Titelauswahl – Gitarrenbands.
    2. Außerdem stehen sie als Synonym für viele gute Stücke, bei denen der Sänger leider ein dünnes Stimmchen hat, welches einen davon abhält, das Stück öfters zu hören. Dies empfehle ich hier einfach mal: bitte öfters hören – das Stück (die Bassline mit dem Schlagzeug als Fundament, mit den Gitarren drauf) groovt. (Für mich jedenfalls)
    Und 3. Ich habe ein tolles Intro für meine CD. (wobei es eine riesige Auswahl an Intros gibt!)

    Der Hidden Track sollte natürlich nur als Novelty-Track durchgehen. Ich wollte eigentlich damit nur zeigen, daß selbst in Kinderliedern (hier: Ritter Rost bei den Bauchrednern) schon Groove sein kann. Bitte mal versuchen, nur die Musik, nicht den Text zu hören (was sehr schwer ist).
    Dadurch habe ich natürlich den Übergang zur zweiten CD unterbrochen, richtig gehört BJ, war es mir aber wert.

    @BJ
    Dir danke ich für Deine Mühe. Mir ging das mit den anderen TZ-Beiträgen teilweise genauso. Ich habe aber alle mindestens fünf Mal gehört – ohne zu skippen (nur der Dudelsack war eine Ausnahme).
    Was ich wirklich interessant finde, sind Deine Ansätze, die meinen sehr ähneln, aber aufgrund der Hörgewohnheiten in verschiedene Richtungen gehen.
    Deine Grooveerfahrungen sind ja auch ?beruflich? geprägt. Deine Zusammenstellungen und damit auch Deine Kenntnisse von aktuellen Clubsounds sind wesentlich weitreichenender als meine (ohne Wertung gemeint, Du hattest mir ja mal eine Deiner stoneFM-Sendung zugänglich gemacht). Damit verfügst Du natürlich über eine ganz andere Einstellung zum Groove wie ich. Zusätzlich kommt halt eben auch der unterschiedliche Musikgeschmack zum tragen.
    Außerdem finde ich es immer wieder erstaunlich, wie Du Brücken und Parallelen zu anderen Liedern findest, nicht nur hier zu meinem TZ-Beitrag.

    Ihr müßt ja keine Dead-Heads mehr werden, aber daß „Throwing Stones“ nicht grooven soll, tststs…

    --

    Je suis Charlie Sometimes it is better to light a flamethrower than curse the darkness. T.P.
    #6544245  | PERMALINK

    kingberzerk

    Registriert seit: 10.03.2008

    Beiträge: 2,066

    Ich habe mich nicht als erster getraut und brauche auch noch ein paar Tage, aber sehr gefreut habe ich mich vor allem über zwei Tracks:

    „Fools Gold“ und „Rise“.

    Zwar war ich damals bei den Stone Roses dabei, als sie aktuell waren, aber ich hatte nie ein Album von denen außer das mit der Zitrone, was mir aber nichts sagte. Auf der Tanzfläche aber gab es immer „Fools Gold“ in einer absolut langen Fassung, die ich gern mal hätte. Bin jahrelang auf der Suche gewesen, immer wieder nachgefragt, und dabei festgestellt, dass ich gut und gern ohne die Stone Roses auskommen kann, nicht aber ohne diesen Track. Für mich einer der schönsten Bassläufe überhaupt. Bin sehr glücklich über die Wiederbegegnung und mache mich ab sofort auf die Suche nach der Maxiversion!

    „Rise“: Gerade habe ich meine Lücke der Golden Palominos mit einer 3-CD-Compilation ausgebessert und war doch erstaunt zu sehen, wie gut man bei „Rise“ den Produzenten Bill Laswell erkennt! „Rise“ und „Boy (Go)“ mit Michael Stipe am Mikro von den Golden Palominos sind ja produktionstechnisch nahezu Geschwister :-)

    Würde mich gern mit einem Mixtape revanchieren! Dann wähle ich von den Chembros „Orange Wedge“.

    Update: Strike! „Fools Gold“, 9’53“-Fassung von ’89 für neun Euren! Es gab noch eine von 2005, kennt die jemand?

    --

    Tout en haut d'une forteresse, offerte aux vents les plus clairs, totalement soumise au soleil, aveuglée par la lumière et jamais dans les coins d'ombre, j'écoute.
    #6544247  | PERMALINK

    grandandt

    Registriert seit: 10.10.2007

    Beiträge: 24,622

    Gebongt!

    http://www.amazon.de/Fools-Gold-UK-Stone-Roses/dp/B000007459/ref=sr_1_14?ie=UTF8&s=music&qid=1208786270&sr=8-14

    Auf dieser CD-Single müßte es mit drauf sein.

    --

    Je suis Charlie Sometimes it is better to light a flamethrower than curse the darkness. T.P.
    #6544249  | PERMALINK

    travis-bickle

    Registriert seit: 30.06.2007

    Beiträge: 7,532

    Ich schreibe heute abend etwas zu den CD’s, habe jetzt 3 Durchläufe von CD 1 und 2 Durchläufe von CD 2 (Malle-Hits) hinter mir.

    --

    When shit hit the fan, is you still a fan?
    #6544251  | PERMALINK

    malibu

    Registriert seit: 12.12.2005

    Beiträge: 3,280

    grandandtIch wollte eigentlich damit nur zeigen, daß selbst in Kinderliedern (hier: Ritter Rost bei den Bauchrednern) schon Groove sein kann. Bitte mal versuchen, nur die Musik, nicht den Text zu hören (was sehr schwer ist).

    Die Musik fand ich sehr studiomusikermäßig, also fehlerfrei und kompetent aber etwas unambitioniert.
    Für groovige Kinderlieder empfehle ich den Soundtrack von ‚Herr Rossi sucht das Glück‘. Alleine der Tut-Enkh-Amun-Cha-Cha-Cha (die Ägypten-Episode geht ca. ab Minute 5 los.) zieht das Gesamtwerk von Senor Coconut um Längen ab. ;-)
    Ansonsten natürlich Robbie, Tobbi und das Fliwatüt. Und der Sesamstraßen-Titelsong. (Achtet mal auf den Bass!)

    Und Ritter Rost war so etwas, dem man mit Kindern nicht entkommen kann, oder? :krank:

    --

    #6544253  | PERMALINK

    malibu

    Registriert seit: 12.12.2005

    Beiträge: 3,280

    TZ-Grooves Club-Sounds:

    1. New Order – World [Perfecto Mix] 7:27 (1995)
    Das könnte bestimmt ein schöner Pop Song sein, nur meiner Meinung nach tut der Remix dem Stück nicht gut. Auf die Dauer langweilig.

    2. Underworld – Big Mouth 10:08 (1992)
    Sobald die Mundharmonika weg ist, wird das Stück spannend!

    3. Propellerheads – Echo and Bounce 5:26 (1998)
    Die Propellerheadsplatte war damals ein Riesenspaß. Und ich mag auch das Stück hier. (Oh Yeah? war bei mir kurz ein Kandidat für meinen Beitrag.)

    4. Björk – Violently Happy 4:59 (1993)
    Mag ich auch sehr gerne, sowohl das Album als auch das Stück.

    5. The Stone Roses – Fools Gold [The Tall Paul Remix] 7:23 (1989)
    Finde ich jetzt gar nicht so gitarrenlastig. Schön!

    6. Gus Gus – David [Darren Emerson’s Underwater Remix] 7:50 (2003)
    Hier musste ich eine Weile überlegen. Vordergründig in Ordnung, fehlte mir etwas.
    Achtung, jetzt kommt vielleicht etwas zu viel Analyse:
    Und zwar sind mir die einzelnen Rollen der „Instrumente“ zu starr.
    Es gibt einen Drumcomputer für die Beats, einen Basssynthiefür den Basslauf,
    einen anderen Synthie für die Harmonien und einen für die Leadparts. Nichts wird durchmischt, kein einziger Bruch in dem recht starren Arrangement, mir dann doch zu langweilig.

    7. International Pony – Leaving Home [Akufen Mix{Missing Home}] 6:08 (2003)
    Und hier ist dann der Kontrast, alles durchgemischt, jede Menge Störgeräusche und Gefrickel, dabei trotzdem ein sehr angenehm warmes Soulfeeling. So soll das sein.

    8. Depeche Mode – I Feel You [Brat Mastermix] 8:15 (1995/6)
    Schön dramatisch. Gelungen!

    9. Spiller – Groovejet (if this ain’t love) (BMR’s Club Cut) 6:57 (2000)
    Eigentlich ein 70s Disco Stück. Und als solches funktioniert es ganz gut mit Nile-Rodgers-Lookalike-Gitarre und leider ziemlich dämlichem Text.

    10. Heaven 17 – Let Me Go [Ashley Beedle’s Modern Travel Mix] 6:07 (1998)
    Plätschert ein wenig an mir vorbei..

    11. The Chemical Brothers – It Doesn’t Matter 6:14 (1997)
    Und ein bisschen Radau am Ende. Die Chemical Brothers gehen in Ordnung, auch wenn ich nie sehr viel von ihnen auf einmal hören konnte. War mal auf einem Konzert von ihnen, das war das reinste Ohrenbluten..

    Ich denke, dass wir uns Ende der 90er gut in irgendwelchen Discos hätten treffen können. Hier gibt es ein paar Überschneidungen zu meinem ‚Modern Sounds TZ‘ Beitrag von vor einem Jahr, der teilweise ziemlich in der Luft zerrissen wurde, mach dich also mal auf etwas gefasst! :lol:
    Bei New Order und Heaven 17 würde es mich interessieren, warum es gerade die Stücke auf deine CD geschafft haben, was macht sie zu etwas Besonderen für dich?

    --

    #6544255  | PERMALINK

    grandandt

    Registriert seit: 10.10.2007

    Beiträge: 24,622

    Hallo Andreas!
    Danke Dir für die Bewertung (geht runter wie Öl!).
    zu New Order:
    Was Du als zu langweilig auf Dauer benennst, könnte ich ewig hören.
    Für mich gehört dieses Stück zu den Besten von New Order, und mir gefällt dieser Remix. Außerdem fand ich es als Einstieg sehr passend.
    zu Gus Gus:
    Du magst Recht haben, selbst die Singleversion ist aalglatt. Ist mir bisher so nicht aufgefallen.
    zu Spiller:
    Stimmt. Ist beim Tanzen aber nicht wichtig.
    zu Heaven17:
    Das tut mir leid.
    Mir gefiel dieser Remix, der so fast gar nichts mit dem Original gemeinsam hat. Außerdem stellt er auch eine Brücke zur anderen CD her. Deshalb diese Wahl.
    Eigentlich hatte ich das auch als Chill-Out Stück zum Abschluß dieser CD geplant. Bis ich mir dann überlegt habe, doch mit einem ‚Donnerwetter‘ rauszugehen. Ohrenbluten sozusagen…(wobei ich die Chemical Brothers mit ihrer aggressiven Gangart auch nicht allzu lang hören kann; deswegen Respekt für den Konzertbesuch)

    Nach Deiner Beurteilung glaube ich auch, daß wir in Diskos gut gemeinsam hätten ausgehen können, wobei ich keinen Club in den 90ern gekannt habe, die so ‚harmlose‘ und nicht so zum Tanzen animierende Stücke gespielt hätten. Techno hat doch die Oberherrschaft eingenommen.
    Habe mir Deinen Modern Sounds TZ-Beitrag mal durchgelesen.
    Das Du Ciba Matto live gesehen hast – purer Neid meinerseits!
    Das Du bei Modern Sounds 2007 zehn Jahre alte Sachen bringst, könnte mir fast genauso gehen.
    Da ich Neuigkeiten nicht immer sofort höre/ kaufe (Zeit habe), geht mir natürlich vieles durch die Lappen, was ich dann oft erst Jahre später auf Neben- und Umwegen entdecke. Deswegen ist mir Deine Art sehr sympatisch!

    Und da BJ bei Dir auch Sly & Robbie erwähnt: Wenn ich bei mir das Thema nicht so eng gezogen hätte, hätten es die Herren Dunbar & Shakespeare mit Oops (Here to go) auf meinen TZ-Beitrag gebracht.

    --

    Je suis Charlie Sometimes it is better to light a flamethrower than curse the darkness. T.P.
    #6544257  | PERMALINK

    malibu

    Registriert seit: 12.12.2005

    Beiträge: 3,280

    grandandtHallo Andreas!
    Danke Dir für die Bewertung (geht runter wie Öl!).

    Schön!

    zu Spiller:
    Stimmt. Ist beim Tanzen aber nicht wichtig.

    Hast recht.

    Nach Deiner Beurteilung glaube ich auch, daß wir in Diskos gut gemeinsam hätten ausgehen können, wobei ich keinen Club in den 90ern gekannt habe, die so ‚harmlose‘ und nicht so zum Tanzen animierende Stücke gespielt hätten.

    Das Unique in Düsseldorf war mal ganz gut, gibt es aber nicht mehr..

    Das Du bei Modern Sounds 2007 zehn Jahre alte Sachen bringst, könnte mir fast genauso gehen.
    Da ich Neuigkeiten nicht immer sofort höre/ kaufe (Zeit habe), geht mir natürlich vieles durch die Lappen, was ich dann oft erst Jahre später auf Neben- und Umwegen entdecke. Deswegen ist mir Deine Art sehr sympatisch!

    Ich weiß, wovon du redest.. Ein anderer Aspekt war allerdings auch eine Kruder und Dorffmeister Überdosis, die dafür gesort hat, dass ich einige Jahre lang fast nichts Elektronisches mehr gehört hatte. Ist glücklicherweise überwunden!

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    #6544259  | PERMALINK

    travis-bickle

    Registriert seit: 30.06.2007

    Beiträge: 7,532

    Travis BickleIch schreibe heute abend etwas zu den CD’s, habe jetzt 3 Durchläufe von CD 1 und 2 Durchläufe von CD 2 (Malle-Hits) hinter mir.

    Ok, es hat ein klein wenig länger gedauert, aber nun komme ich endlich dazu etwas zu Deinem Beitrag zu schreiben – zunächst zur ersten CD (TZ Grooves):

    1. The Bats – Outside / Afternoon in bed
    Beim Lesen der tracklist dachte ich spontan an die „Bates“ und habe mich schon gefragt wie das zum Thema „Grooves“ passen wird. Viel habe ich von den „Bats“ noch nicht gehört. Der Opener is ok – aber so richtig grooven will es bei mir nicht. **1/2

    3. The Style Council – The Big Boss Groove 4:40 (1982)
    Sehr guter Track aus den frühen 80ern. Melodie und Gesang haben mir immer schon gut gefallen, leichtfüssiger Groove, guter, souliger Fusswipper. ***1/2

    4. Grateful Dead – Throwing Stones 7:21 (1987)
    Harter Stoff für Travis. Grateful Dead und ich, das wird nix mehr in diesem Leben. Der Song ist ok, tut mir nicht weh, ich muss nicht skippen. Das war’s aber auch. Grooved es ? Nicht so richtig. **

    5. Tubeway Army – Are ‚Friends‘ Electric? 5:21 (1979)
    Gaaaanz gross, einer der besten Synthie-Nummern ever. Ich war immer grosser Fan von Gary Numan und seinen teilweise sehr dunklen Melodien. Numan hatte in den 80ern einen unglaublich hohen output, soweit ich mich erinnern kann fast ein Album pro Jahr, die ich alle besitze. Die Sugababes haben den Song vor einigen Jahren schön recycled. Also, eine endgeile Nummer, *****. War ursprünglich in der Endauswahl meines TZ-Beitrages.
    (PS: BJ, Du bist nicht der Einzige der bei dem Song an Abacab denkt, und Du bist auch nicht der Einzige derr Abacab für gelungen hält)

    6. P.I.L. – Rise 6:06 (1985)
    Eher untypische Nummer von P.I.L., die Gitarre klingt in der Tat ein wenig nach U2. Der Song erhält von mir fast die volle Punktzahl (****1/2), aber – nach meinem Groove-Verständnis – eher für einen Tauschzirkel „the real 80’s“ geeignet.

    7. Bauhaus – Kick In The Eye 3:36 (1981)
    Ganz starker Track von Bauhaus, und nat¨rulich grooved das ! Lasziver Gesang, geile Bassline – darauf habe ich in jungen Jahren getanzt, kaum zu glauben. ****1/2

    8. The Fall – Hit The North (Part I) 4:02 (1987)
    Doch, das grooved im Ansatz, aber den Song von The Fall mochte ich nie so gerne. Ich merke dass ich mich anstrengen muss um nicht die skip-Taste zu drücken. Vielleicht liegt es auch daran dass meine „80er“ – Dosis nun ausreicht und ich mir ein wenig mehr Abwechslung wünsche. ***

    9. Midnight Oil – Power And The Passion 5:39 (1982)
    Starker Track von Midnight Oil. Die Alben habe ich früher hoch und runter gehört, die Band mehrfach live gesehen. Inzwischen habe ich Probleme mit der Stimme von Peter Garrett. Die Melodie hervorragend, aber Groove ? Ich weiss nicht. Nicht im klassischen Sinn – aber was ist schon „klassisch“ ? Ist mir zu abgehakt und zu wenig flüssig. ***1/2

    10. The Cure – The Walk 3:30 (1983)
    *****. Natürlich. Eine meiner Alltime-Lieblingsbands mit einem ihrer besten tracks. Trotzdem fällt es mir schwer mir vorzustellen dass ich mir gerade einen TZ „grooves“-Beitrag anhöre. „Alternative 80’s“ wäre bis hierher, die Bats aussen vor gelassen, der bessere Titel für den Beitrag. Wie gesagt, nach meinem Groove-Verständnis.

    11. Depeche Mode – Flexible 3:10 (1985)
    eieieiei. Ich bin kein die-hard-Fan, aber trotzdem ein Verehrer von Depeche Mode. „Flexible“ ist eine gute Nummer die niemandem wehtut. Im Zusammenhang mit „Grooves“ wären mir ein dutzend andere Nummern aber eher eingefallen. Aber was soll’s, passt vor allem schön in die Reihe zwischen The Cure und dem nächsten Titel von Yazoo. ****

    12. Yazoo – Situation (US 12″ Remix) 5:46 (1985)
    Volle Punktzahl. Die volle Dröhnung. Absolute Spitzenklasse, Yazoo waren eine geile Nummer im Dance/Elektronikbereich. *****. Aber: der Eindruck „alternative 80’s“ wird verstärkt. Ein wenig Abwechslung wäre klasse.

    13. New Order – Temptation 6:58 (1982)
    Weiter geht’s im Alternative 80’s-Tauschzirkel ;-). Andere Nummern von New Order grooven im Ansatz viel mehr und „Temptation“ ist nicht unbedingt ihre stärkste Nummer. Wie malibu schon sagte, sehr schöner Popsong. ***1/2

    14. Heaven17 – Let Me Go 4:19 (1982)
    Klasse, und hier grooved es nach meinem Verständnis richtig. Einer meiner Heaven 17-Lieblingstitel, die wabbernden Synthie-Sounds liebe ich. Der Gesang von Glenn Gregory passt wie die Faust auf’s Auge. Sehr schön auch der Break im letzten Drittel des Songs. *****

    15. The Heart Throbs – She’s In A Trance 3:44 (1992)
    Nie gehört. Nichts für mich, das dünne Stimmchen. Funky Gitarre, ja. Aber so richtig grooven will’s nicht, sorry. **

    16. Happy Mondays – Rave On 5:38 (1990)
    Die Happy Mondays, sehr schön. Funktioniert gut als TZ grooves-Beitrag, fluffiger, unangestrengter Beat, funky Gitarre, Synthiespielereien. Wäre ein guter Opener für die Club-Sounds-CD geworden. ***1/2

    17. [Not so very well Hidden Track] 2:21
    …dieser Track.
    Ohne Kommentar :-)

    Vielen Dank für Deinen Beitrag, ich hatte die CD zuletzt während einer mehrstündigen Autofahrt auf Dauerrotation (ich habe es also mit Grateful Dead mehrfach versucht ;-)). Unterm Strich bleibt als Fazit folgendes: nimm die Bats und die beiden letzten Nummern weg, dann haben wir den perfekten, *****-Alternative 80’s / New Wave – TZ-Beitrag ! Im Gesamtzusammenhang zündet die CD als Grooves-Beitrag bei mir nicht so richtig. Was ich aber sehr gut finde, denn genau darum geht es ja beim Austauschen von unterschiedlichen Ideen und Anregungen zum Thema „Grooves“. Und ich bin vor allem froh, nicht den hundertsten James Brown-Beitrag erhalten zu haben, der TZ Grooves ist in der Zwischenzeit zu einem schönen, bunten Blumenstrauss gewachsen, vor allem durch Deinen Beitrag und Dein individuelles Verständnis von Groove.

    Später mehr zu CD2.

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    When shit hit the fan, is you still a fan?
    #6544261  | PERMALINK

    travis-bickle

    Registriert seit: 30.06.2007

    Beiträge: 7,532

    TZ-Grooves Club-Sounds:

    1. New Order – World [Perfecto Mix] 7:27 (1995)
    Das Original ist meilenweit besser, dieser Remix klingt mir zuviel nach Dorfdisko und ist beliebig austauschbar. ***. Perfecto ist Paul Oakenfold, oder ?

    2. Underworld – Big Mouth 10:08 (1992)
    Das kenne ich aus dem Radio. Die Mundharmonika ist nicht mein Ding, insgesamt aber eine stressfreie Dancenummer, die zum Schluss allerdings etwas zu langatmig wird. Klingt nach Ibiza-Urlaub (habe ich natürlich noch nie gemacht). **

    3. Propellerheads – Echo and Bounce 5:26 (1998)
    Ganz klasse, die Propellerheads. Tolles Album das ich heute noch gerne auflege. „History Repeating“ ist bis heute eine unerreicht coole Nummer. Passt sehr gut, um Klassen besser als der vorherige Titel. ****

    4. Björk – Violently Happy 4:59 (1993)
    Vielleicht möchte sie mich doch eines Tages heiraten. Björk und ich sind seit vielen Jahren ineinander verliebt. Leider weiss sie nichts davon. *****, volle Punktzahl, traumhafte Nummer, traumhafte Frau, traumhafte Stimme, traumhaftes Video, traumhafte….ach, es nutzt eh nichts.

    5. The Stone Roses – Fools Gold [The Tall Paul Remix] 7:23 (1989)
    Diesen Mix mag ich nicht sonderlich, die Stone Roses sind natürlich grosse Klasse. Abzug in der B-Note. ***

    6. Gus Gus – David [Darren Emerson’s Underwater Remix] 7:50 (2003)
    Nie gehört. Meine Frau sagt ****. Ich sage **. Nicht mein Fall.

    7. International Pony – Leaving Home [Akufen Mix{Missing Home}] 6:08 (2003)
    Sehr guter Mix, aber auch ein toller Basistrack. Sehr warmer Sound, der rote Faden im Mix ist deutlich erkennbar. Das kann ich mir öfter anhören. ****

    8. Depeche Mode – I Feel You [Brat Mastermix] 8:15 (1995/6)
    Die ersten paar Sekunden gehen mir ziemlich gegen den Strich „…..it’s the Brat Mastermix-mix-mix-mix…..“ als Intro passt nicht. Aber es ergibt sich doch ein entspannter, trance-lastiger Mix der sich bis zum Mittelteil Stück für Stück aufbaut, zum Ende hin aber ein wenig langatmig wird. Es gibt bessere Mixes von „I feel you“, aber so übel ist der hier nicht. ***1/2

    9. Spiller – Groovejet (if this ain’t love) (BMR’s Club Cut) 6:57 (2000)
    Gute Nummer, locker und flockig. Man gibt es nur ungerne zu, aber wenn der Basistrack im Radio läuft, drehe ich auf. Positive vibes, funky Gitarre. Der Mix ist ok, die Rohversion gefällt mir besser. Feels good ****.

    10. Heaven 17 – Let Me Go [Ashley Beedle’s Modern Travel Mix] 6:07 (1998)
    Besser wird „Let me go“ (zur Erinnerung, volle Punktzahl !) durch diesen Remix, den ich bisher nicht kannte, nicht. Aber meine Befürchtung dass der Remixer den track versaut hat sich Gott sei Dank nicht bewahrheitet. Trotzdem ist die wabbernde Energie des Originaltracks weg. ***1/2

    11. The Chemical Brothers – It Doesn’t Matter 6:14 (1997)
    Ich mag die Alben der Chemical Brothers sehr, „It doesn’t matter“ ist einer der schwächeren tracks. Das hämmert mir zuviel ab er zweiten Minute. Da komem ich nicht mehr mit. Meine Frau sagt übrigens ****. ;-)

    Fazit: toll dass Du uns mit einer Doppel-CD beglückt hast um uns die unterschiedlichen Facetten Deines Groove-Verständnisses näher zu bringen. Auch wenn ich die meisten der Basistracks kenne und auch sehr schätze (Heaven 17, Depeche Mode, Stone Roses…) lassen einige der Mixes / Remixes diese Songs in der Austauschbarkeit und Beliebigkeit verschwinden. Diese CD werde ich wahrscheinlich nicht so oft anhören, wie die sehr gute 1. CD. Trotzdem habe ich wieder dazugelernt, damit ist mein Ziel des Tauschzirkels und auch Deines individuellen Beitrages zu 100% erreicht.

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    #6544263  | PERMALINK

    schussrichtung

    Registriert seit: 06.02.2007

    Beiträge: 17,697

    1. The Bats – Outside 0:55 (1995)
    2. The Bats – Afternoon In Bed 5:14 (1995)
    Eigentlich ein Lied. Nehme die Aufteilung mal genau: Outside ist ein Opener (Art von), der direkt aus der Garage kommen könnte. Psychedelic oder Punk, beides. Groovt erstmal überhaupt nicht. Weckt aber mein Interesse.
    Der Afternoon in Bed erinnert mich stark an Sonic Youth. Groovt aber weniger. mmh…

    3. The Style Council – The Big Boss Groove 4:40 (1982)
    Das groovt! Die ersten beiden Style Council Alben mag ich sehr gerne und eine Stärke
    dieser Platten besteht in leicht beschwingten Songperlen, zwischen Pop und Soul
    pendelnd. Von mir volle Punktzahl! Ist auch Produktionstechnisch gut gealtert.

    4. Grateful Dead – Throwing Stones 7:21 (1987)
    Greatful Dead, immer wieder gut. Spricht mich nur leider nicht im geringsten an.
    (Ähnlich übrigens The Band). Eher fluffig und bluesig als groovy. Ist aber kein
    Gegenteil oder so. Der Song ist auf eine mir unangenehme Weise dramatisch.

    5. Tubeway Army – Are ‚Friends‘ Electric? 5:21 (1979)
    Ja, denke schon. Wieso? Die perfekte Einheit zwischen Gesang, Elektrokrams, Drums
    und Bass bilden hier einen soliden Groove. Groove im Sinne von Weiß, Europäisch.
    Danke für die Erinnerung an die Tubeway Army!

    6. P.I.L. – Rise 6:06 (1985)
    Funktioniert ähnlich wie Lied 5. Leider ist mir der Gesang zu nervig und vor allem
    die Drums zu stoisch/statisch. Mögen tu ichs.

    7. Bauhaus – Kick In The Eye 3:36 (1981)
    Ein ganz großes Stück Musik von Bauhaus! Hier ist der Groove a la grandandt. Sehr
    europäisch.

    8. The Fall – Hit The North (Part I) 4:02 (1987)
    Ein sehr zugängliches Lied der Fall. Wenn ich bei der CD hier angekommen bin muß ich
    wiederholt an „European Tribal“ denken. Also schon groovy, nur anders.

    9. Midnight Oil – Power And The Passion 5:39 (1982)
    Kannte Midnight Oil bisher eigentlich nicht (Beds are burning als Ausnahme). Bin hin
    und her gerissen zwischen gut und schlecht finden. Ich finds eher gut: Die
    perkussiven Elemente im Song machen ihn interessant und ja, groovy.

    10. The Cure – The Walk 3:30 (1983)
    Persönlicher Klassiker. Bekomme wieder Pickel beim Hören. Geil!
    Malibus Vergleich mit Blue Monday hat was. Eine ähnliche (ähm) Energie geht teils
    nur vom Drumcomputer aus.

    11. Depeche Mode – Flexible 3:10 (1985)
    In Erinnerung mochte ich den Titel damals. Inzwischen finde ich ihn schrecklich.
    Viel zu statisch die Angelegenheit. Skipkandidat.

    12. Yazoo – Situation (US 12″ Remix) 5:46 (1985)
    Mit dem Sound hast Du bei mir in gewissem Sinne gewonnen. Etwas hüftsteifer Euro-
    Groove aus den 80ern!

    13. New Order – Temptation 6:58 (1982)
    Wegen solch groovender Songperlen liebe ich New Order. Ganz tolle Wahl in diesem TZ
    Kontext.

    14. Heaven17 – Let Me Go 4:19 (1982)
    Witziges Elektroblubbern. Irgendwie schwermütig.

    15. The Heart Throbs – She’s In A Trance 3:44 (1992)
    Läuft etwas neben meinen Ohren. Eigentlich komisch, da ich z.B. die Happy Mondays
    gern hören mag. Groovt natürlich in diesem Sinne.

    16. Happy Mondays – Rave On 5:38 (1990)
    Da sind sie ja! Madchester Rave groovt wie Hölle. Ein deutliches Zeichen für den
    erwähnten european tribal.

    17. [Not so very well Hidden Track] 2:21
    Stimmt und passt schon. Und die Obskuritäten Kiste wächst weiter…

    Eine Überraschung ist diese TZ CD auf jeden Fall. Erwartet hatte ich Beiträge mit im weitesten Sinne Disco/Funk/Soul/House etc. Du spielst und groovst Dich aber ein in Deiner Definition heimischen Groovs. Sehr ansprechend unter dem Strich. Warum in anderen Traditionen wühlen, wenn das Gute in der eigenen Biografie liegt? Diesen Eindruck habe ich zumindest beim Hören Deiner CD Eins gewonnen. Vielen Dank.
    Auch ohne Euphorie hast Du einen beseelten Beitrag abgeliefert. An mehreren Punkten saß ich wortwörtlich in einer Zeitmaschine.

    --

    smash! cut! freeze!
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