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AutorBeiträge
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kleines resümee (3000er und 1000er serie):
popmusik mit jazz- & samba-elementen. bei ersteren geht es nicht um improvisation und soli, sondern um sound und vielleicht noch starqualität (wes montgomery, herbie mann, george benson, paul desmond, am ende sollte ja schon turrentine kommen, wird aber von laws vertreten), bei zweiteren nicht um texte und sozialpolitischen kontext, sondern auch wiederum um sounds – und gute songs. vieles davon ist von verve mitgenommen, aber es gelingt irgendwie noch nicht, sie aufzufrischen.
natürlich überall beatles-cover, aber die gab es bei blue note ja damals auch. völlig glücklose versuche, noch irgendwo anders hinüberzuschauen, sänger & sängerinnen funktionieren nicht auf dem label. die eigentlichen produktivkräfte sind die arrangeure, vor allem sebesky & deodato, von quincy jones bleibt bob james hängen, der insider-höhepunkt ist bob fischer.
was man ja weiß: wie erlesen die ganzen leute sind, die in diesen arrangements verschwinden, in jedem bläsersatz, in jeder rhythm section. wie viel z.b. hancock da macht, ohne dass er dort jemals ein leader-album aufnehmen wird.
ich weiß noch nicht, ob ich da jetzt wirklich weiterhören mag, aber eigentlich sind die frühen 70er ja schon mein ding.
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WerbungVielen Dank für den bisherigen Überblick. Ich habe mit großem Interesse mitgelesen, konnte bisher jedoch nichts beitragen, da ich nur Alben der 6000er-Serie und mit Baltimore eines aus der 7000er-Serie besitze und kenne. Dies nehme ich jedoch zum Anlass, mir einige der interessanten früheren Alben anzuhören.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...atomVielen Dank für den bisherigen Überblick. Ich habe mit großem Interesse mitgelesen, konnte bisher jedoch nichts beitragen, da ich nur Alben der 6000er-Serie und mit Baltimore eines aus der 7000er-Serie besitze und kenne. Dies nehme ich jedoch zum Anlass, mir einige der interessanten früheren Alben anzuhören.
wie findest du denn BALTIMORE? ich kenne das noch gar nicht, finde es aber interessant, dass ausgerechnet taylor für nina simone zu dieser zeit ein album produziert hat. freue mich darauf, wenn es richtung simone-trackumfrage geht.
interessante frühe CTI-alben gibt es, nicht furchtbar viele meisterwerke vielleicht, aber das ist ja bei CTI eh so die frage.
mein eigentlicher impuls war ja: ich brauche einen CTI-sampler, den es bisher noch nicht gibt. und dafür war schon richtig viel dabei…
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„Baltimore“ kenne ich nur als Reissue auf Epic, wenn die Stimmung passt, höre ich das öfters durch, würde es allerdings niemals stückeln für eine Playlist. Dafür ist es dann doch zu gut.
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Baltimore ist eine durchwachsene Angelegenheit. Creed Taylor hatte das gesamte Material bereits fertig, und Nina Simone musste alles in einer kurzen Aufnahmesession einsingen. Das merkt man: Sie kann nicht mit allen Songs gleichermaßen „connecten“. Besonders die Reggae-Stücke wirken wie Fremdkörper und fügen sich nicht harmonisch ein. Dennoch ist das Album kein schlechtes Album.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos... -
Schlagwörter: A&M, Bossa Nova, Creed Taylor, CTI, Impulse, Produzent, Verve
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