Warpaint – Warpaint

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  • #9066907  | PERMALINK

    sonic-juice
    Moderator

    Registriert seit: 14.09.2005

    Beiträge: 10,983

    Woran erkenne ich denn, ob der Inhalt bunt oder schwarz ist? Ist die Variante mit dem Poster bunt?

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    #9066909  | PERMALINK

    ragged-glory

    Registriert seit: 22.03.2007

    Beiträge: 11,751

    Sonic JuiceIst die Variante mit dem Poster bunt?

    Nein, schwarz. (Das Poster gibt es nur bei jpc.)

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    #9066911  | PERMALINK

    captain-kidd

    Registriert seit: 06.11.2002

    Beiträge: 4,140

    nail75Man hat aber schon den Eindruck, dass du das umgekehrt auch brauchst. Deine Kommentare folgen dem Motto: „Bis einer weint“. Wenn du dann etwas bedröppelt auf dem Pausenhof stehst, weil der große Junge aus der 10b dir einen auf die Mütze gegeben hat, dann ist mein Mitleid begrenzt.

    Welcher große Junge? Faszinierend, was die Aussagen für Reaktionen auslösen. Mit Kritik an ihren Lieblingen scheinen einige Leute ja ernsthafte Probleme zu haben.

    Herr RossiIch habe übrigens noch nicht verstanden, was „diese Art Band“ eigentlich ist, denn die Gemeinsamkeiten zwischen Savages, Warpaint und Haim erschöpfen sich doch darin, dass es Gitarrenbands in weiblicher Besetzung sind. Natürlich kann man in seinen unsortierten Gedanken mal zusammenschmeißen, was nicht zusammengehört, tue ich auch ständig, aber muss man das immer alles gleich hinausposaunen? Für mich sind ja Bands wie Wild Feathers und Deafheaven auch nur „diese Art“ todlangweiliger Jungsbands, die die Flanellhemden und T-Shirts ihrer Väter auftragen, aber nüchtern betrachtet enden da die Gemeinsamkeiten auch schon und die Welt kann gut auf diese meine Kurzschluss-Analyse verzichten.

    Interessant, dass du Savages in diesen Topf wirfst. Die meinte ich nicht. Mir ging es um diese Bands bestehend aus verwöhnten Girlies mit ihren Showbiz-Freunden und diesem melancholischen Schichtkäse-Sound ohne Tiefe. Ich vermisse da irgendwie Substanz. Das ist mir zu leer, auch wenn das wohl Sinn des Konzeptes ist.

    TheMagneticFieldSo etwas ist immer so unsäglich albern. Man muss das Genannte auch schon immer im Zusammenhang mit der Musik sehen. Und selbst wenn ein Vergleich dann immer noch passen sollte, ist dieses „ätsch hier hast du selbst ne Lieblings-Band, auf die das alles zutrifft“, mehr als kindisch/billig.

    Aber so kennen wir ja auch unseren Brundlefly und die anderen Typen der 10b. Ich war aber schon immer mehr mit denen unten, die auf die Fresse bekommen haben, als mit den Schlägern. Aber da ist halt jeder anders.

    --

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    #9066913  | PERMALINK

    bauer-ewald

    Registriert seit: 26.10.2005

    Beiträge: 4,279

    captain kidd
    Faszinierend, was die Aussagen für Reaktionen auslösen.
    Mit Kritik an ihren Lieblingen scheinen einige Leute ja ernsthafte Probleme zu haben.

    Etliche der „faszinierenden Reaktionen“ erntest du wohl nicht wegen der Kritik an sich (es ist ja nicht so dass dir als einziger das Album nicht gefällt), sondern weil…

    captain kiddIch vermisse da irgendwie Substanz. Das ist mir zu leer, auch wenn das wohl Sinn des Konzeptes ist.

    … deine Simulation von kritischer Auseinandersetzung oft genug genau das ist: ohne Substanz und leer. Völlig austauschbare Phrasen und aus der Luft gegriffene blödsinnige Unterstellungen gegen die jeweiligen Künstler und ihr Publikum („verwöhnte Girlies mit ihren Showbiz-Freunden“).

    captain kidd
    Ich war aber schon immer mehr mit denen unten, die auf die Fresse bekommen haben, als mit den Schlägern.

    und bist schon immer gegen den Strom geschwommen?

    --

    #9066915  | PERMALINK

    captain-kidd

    Registriert seit: 06.11.2002

    Beiträge: 4,140

    Bauer EwaldVöllig austauschbare Phrasen und aus der Luft gegriffene blödsinnige Unterstellungen gegen die jeweiligen Künstler und ihr Publikum („verwöhnte Girlies mit ihren Showbiz-Freunden“).

    Dabei spielen ihre musikalischen Bezüge ins Private und Persönliche: Theresa Wayman ist zusammen mit James Blake, dem Wunderkind des Dubstep. Emily Kokal geht bei den Red Hot Chili Peppers ein und aus. Jenny Lee Lindbergs Freund Chris Cunningham ist weltberühmt für seine albtraumhaften Videos mit Björk und Aphex Twin.

    Bauer Ewaldund bist schon immer gegen den Strom geschwommen?

    Nein. Ich bin der Strom.

    --

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    #9066917  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    Off Topic:

    Manchmal verstehe ich dieses Forum und die Gegensätze seiner Member überhaupt nicht …

    --

    #9066919  | PERMALINK

    bauer-ewald

    Registriert seit: 26.10.2005

    Beiträge: 4,279

    captain kiddDabei spielen ihre musikalischen Bezüge ins Private und Persönliche: Theresa Wayman ist zusammen mit James Blake, dem Wunderkind des Dubstep. Emily Kokal geht bei den Red Hot Chili Peppers ein und aus. Jenny Lee Lindbergs Freund Chris Cunningham ist weltberühmt für seine albtraumhaften Videos mit Björk und Aphex Twin.

    Verdammt, du hast recht. Was für celebritygeile Schlampen! Da konnte ja aus dem Album nix werden.

    --

    #9066921  | PERMALINK

    thelonica

    Registriert seit: 09.12.2007

    Beiträge: 3,532

    captain kiddDabei spielen ihre musikalischen Bezüge ins Private und Persönliche: Theresa Wayman ist zusammen mit James Blake, dem Wunderkind des Dubstep. Emily Kokal geht bei den Red Hot Chili Peppers ein und aus. Jenny Lee Lindbergs Freund Chris Cunningham ist weltberühmt für seine albtraumhaften Videos mit Björk und Aphex Twin.
    .

    Ich habe das erste Album von Warpaint „The Fool“, 2 LPs von Cat Stevens, eine James Brown Compilation (Made in E.E.C.) und ein Album von Johnny Mathis. Das muss reichen für eine Plattenverbrennung. Danke für die Warnung.

    --

    #9066923  | PERMALINK

    napoleon-dynamite
    Moderator

    Registriert seit: 09.11.2002

    Beiträge: 21,739

    captain kiddAber so kennen wir ja auch unseren Brundlefly und die anderen Typen der 10b. Ich war aber schon immer mehr mit denen unten, die auf die Fresse bekommen haben, als mit den Schlägern. Aber da ist halt jeder anders.

    Klingt nach gutem Rohstoff für richtig schlechten Hip Hop.

    --

    I'm making jokes for single digits now.
    #9066925  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    captain kiddWelcher große Junge? Faszinierend, was die Aussagen für Reaktionen auslösen. Mit Kritik an ihren Lieblingen scheinen einige Leute ja ernsthafte Probleme zu haben.

    Du findest die Reaktionen also faszinierend…wirklich interessant, denn zuerst lässt Du mit Deinen Äußerungen jeglichen Respekt gegenüber den Menschen vermissen, die solche Musik gut finden, die Du so erbärmlich abstrafst. Und dann wunderst Du Dich über fehlenden Respekt Dir gegenüber. Musik ist halt nunmal etwas sehr persönliches und wenn man blind mit dem Beil um sich schlägt, dann kann es passieren, dass man jemand persönlich trifft. Oder dass die Leute einfach nur noch genervt sind, weil Du immer die selbe Platte auflegst….Die Faszination an diesem Spiel ist mir schleierhaft.

    Aber zurück zur Musik, ich denke, ich werde mir das Album holen…was ich bisher gehört habe klingt gut!

    --

    #9066927  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 79,510

    captain kiddInteressant, dass du Savages in diesen Topf wirfst. Die meinte ich nicht.

    Okay, für mich ergab sich die Vermutung aus anderen Äußerungen.

    Mir ging es um diese Bands bestehend aus verwöhnten Girlies mit ihren Showbiz-Freunden und diesem melancholischen Schichtkäse-Sound ohne Tiefe.

    Wieso „verwöhnt“, wieso „Girlies“? Ich hab schon den Eindruck, dass du dazu neigst, speziell Musikerinnen zu „labeln“. Wenn du die Musik nicht magst, dann müssen die auch immer irgendwie als Person suspekt sein, dann sind es „Riot Girls“, Girlies, Feministinnen, verwöhnt, Papa hat ihnen die Karriere gekauft, singende Schauspielerinnen usw. usw. Irgendwas ist immer? Ich habe nun schon so einige Interviews mit Warpaint und Haim gelesen und gesehen und empfinde das als durchaus „geerdete“, sympathische, reflektierte und unaffektierte Frauen. Wieso spricht es gegen Warpaint, dass sie mit anderen Künstlern zusammen sind? Von irgendwelchen „Star“-Freunden bei Haim wüsste ich nichts – und dass Vater Haim mal vor 40 Jahren Profi-Fussballer in Israel war, macht ihn ja nicht sofort zum Multimillionär (und hat man grundsätzlich musikalisch nichts zu sagen, wenn man nicht aus dem Ghetto oder von einer Farm in der Prärie stammt?) Aber klar – Los Angeles, da weiß man ja schon Bescheid, die sind da alle hohl und oberflächlich …

    Musikalisch sehe ich bei Warpaint und Haim überhaupt keine Berührungspunkte, „diese Art Band“ ist für mich ein Phantom.

    Ich vermisse da irgendwie Substanz. Das ist mir zu leer, auch wenn das wohl Sinn des Konzeptes ist.

    Für mich sind Warpaint eine Band mit einer musikalischen Vision, die durchaus ernst nimmt, was sie macht, ohne sich selbst nun so wahnsinnig ernst zu nehmen. Keine Ahnung, welches Konzept sie deiner Meinung nach haben, in den einschlägigen Artikeln kann man ja nun eine Menge zu ihrer Selbstreflektion lesen und da kam „wir wollen Musik machen, die für Captain Kidd keine Substanz hat“ irgendwie nicht vor. Echt jetzt.

    --

    #9066929  | PERMALINK

    captain-kidd

    Registriert seit: 06.11.2002

    Beiträge: 4,140

    Herr RossiMusikalisch sehe ich bei Warpaint und Haim überhaupt keine Berührungspunkte, „diese Art Band“ ist für mich ein Phantom.

    Also ich höre da schon gewisse Ähnlichkeiten. So eine spröde Melanchilli ohne auch nur den Ansatz einer infinite sadness zu erreichen. Das ist mir einfach zu oberflächlich – vor allem auch im Sound. Das klingt so tapetig, hintergrundlaunchig. Und es wurde ja auch in diesem Thread Fleetwood Mac als Referenz genannt. Und vielleicht ist es gerade dieser Sound, den ich nicht mag. Irgendwie so 80er retro – aber mit modernen Mitteln. Und eine Vision höre ich da auch so gar nicht raus. Das ist einfach eine retromoderne Zeitegeist-Platte. Is ja nichts Schlechtes, aber mir gefällt es nicht.

    Und Mr Badlands: Wenn man schon so abgeht, wenn einer was gegen eine Platte sagt, die man mag, was machen die Leute eigentlich, wenn jemand mal was gegen sie persönlich sagt? Stechen sie einen dann ab? Wenn jemand jetzt im Asgeir-Thread posten würde, dass der Typ ne billige Bon-Iver-Kopie ist, dessen Songs demnächst in Werbespots für hässliche Autos laufen werden, würde ich mich doch nicht persönlich angegriffen fühlen. Ich würde sagen: Okay, Spinner, deine Meinung. Für mich sind seine Songs ein sehnsüchtiger Strudel der Traurigkeit. Die Platte wird doch jetzt nicht schlechter, nur weil so ein Voll-Otto irgendein scheiß schreibt.

    Und zu den „austauschbaren Phrasen“… viel mehr als „das Cover ist toll“ und „ich mag das Album“ habe ich jetzt auch noch nicht hier gelesen. WAS man zum Beispiel an dem Album mag.

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    Do you believe in Rock n Roll?
    #9066931  | PERMALINK

    savoygrand

    Registriert seit: 03.03.2006

    Beiträge: 2,027

    Ich habe großen Respekt vor Usern wie Herr Rossi oder Bauer Ewald, die sich mit Sorgfalt und ausführlichen Reflexionen fast schon gebetsmühlenartig der Aufklärung und/oder Gegendarstellung einzelner Sachverhalte von mit Beiträgen lediglich zu provozieren beabsichtigender User widmen.

    Ehrlich Leute, Chapeau! Mir würde hier die Geduld fehlen.

    Schade nur, dass sich diese Konversationen oft im Kreis drehen und letzten Endes wenig bewirken.

    Zum Album selbst: nach lediglich einem Hördurchgang betrachte ich „Warpaint“ noch ein wenig zwiespältig, Sounds und Konzept der Platte überzeugen mich auf voller Länge. Songs im Sinne traditioneller Singer-/Songwriter-Manier sind hingegen auch für mich kaum erkennbar, mit Ausnahme des bereits verinnerlichten, großartigen Love Is To Die blieben nach einem Durchgang noch Biggy und Drive hängen.

    Wer mich hier allerdings schon ein wenig kennengelernt hat, weiß aber, daß mangelndes oder gänzlich fehlendes Songwriting noch nie ein Kriterium für mich waren, ein Album nicht wertzuschätzen. Im Gegenteil bin ich schon sehr gespannt, ob und in welche Richtung sich Warpaint für mich noch entwickeln wird, denn dieses Album braucht definitiv Zeit.

    --

    #9066933  | PERMALINK

    wenzel

    Registriert seit: 25.01.2008

    Beiträge: 5,010

    captain kidd….
    Und zu den „austauschbaren Phrasen“… viel mehr als „das Cover ist toll“ und „ich mag das Album“ habe ich jetzt auch noch nicht hier gelesen. WAS man zum Beispiel an dem Album mag…..

    bekannterweise ist es ja auch viel schwerer zu beschreiben, was einem an Musik gefällt, als was nicht gefällt.

    --

    #9066935  | PERMALINK

    themagneticfield

    Registriert seit: 25.04.2003

    Beiträge: 33,119

    Gibt es von „Love Is To Die“ eigentlich eine 7″?

    --

    "Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!
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