Der Big Band Thread

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  • #1861249  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Bei Lunceford hast Du mit dem Mosaic das wichtigste, ja – aber es gibt eine Lücke bei den Columbia-Aufnahmen (gab’s als 4LP-Box, die ich mal recht günstig gefunden habe). Und es fehlen ein paar spätere Sachen, die ich auf den letzten beiden Chronological Classics kürzlich angeschafft habe (die letzte ist allerdings nur noch die ghost band).

    Bei Armstrong ist der Fall schon anders… da braucht man mindestens noch die kompletten Hot Five und Hot Seven Aufnahmen (drei einzelne Sony/Legacy-CDs, die Sony/Legacy 4CD-Box oder die JSP 4CD-Box… oder aber die betreffenden Volumes der Frémeaux „Intégrale“) und wohl auch noch die RCA-Aufnahmen (ein 4CD-Set). Und dann von den späteren Aufnahmen unbedingt noch „Louis Armstrong Plays W.C. Handy“, ein absolut grossartiges Album!

    Ellington… ja, mit den beiden Columbia-Boxen hat man den (ge)wichtigsten Teil der 30er-Aufnahmen, und mit der RCA-Box hat man grosse Teile der Jahre davor und danach (für die Jahre davor braucht man noch die 2CD „Okeh Ellington“ und die 3CD „Early Ellington“ mit den Vocalion/Brunswick Sessions der Jahre bis 1931 – die gehören wie gesagt bis heute zu Universal, während die Aufnahmen derselben Label danach zur Sony-Gruppe gehören).

    Die grosse Ellington Big Band Box bestell ich mir wohl als nächstes, von den Small Group Sessions (hab die Box gestern und vorgestern ganz gehört bzw. im Hintergrund laufen gehabt) bin ich sehr begeistert (war ja nicht anders zu erwarten). Die fast zwei Dutzend Chronological Classics sind damit zwar zum grössten Teil obsolet geworden, aber was soll’s… bei Ellington muss man mit Doubletten und Tripletten leben lernen, wenn man eine dreistellige Anzahl seiner CDs hat, das scheint schwer vermeidbar zu sein.

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #133: Revivals und Comebacks in den 90ern - 14.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #29: tba
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    #1861251  | PERMALINK

    alexischicke

    Registriert seit: 09.06.2010

    Beiträge: 1,776

    CD Tipp zu Charlie Barnet:
    http://www.amazon.de/Cherokee-Charlie-Barnet/dp/B0000014KG/ref=tag_dpp_lp_edpp_img_in

    Neueinspielungen seiner alten Hits.Ich mag sein „Skyliner“ schöne Saxophonstaffetten.Billy May der spätere Pianist von Sinatra,fing bei Barnett ein.

    Danke Gypsy,dann bin ja bei Ellington und Armstrong gut gerüstet.Auf die Jimmy Lunceford freue ich mich schon!

    --

    #1861253  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Beiträge: 11,598

    warum Lunceford so unterschätzt ist, ist mir echt nicht ganz klar – an sich ist seine Musik mit die eingängigste und sooo früh ist er nun auch nicht gestorben…

    --

    .
    #1861255  | PERMALINK

    alexischicke

    Registriert seit: 09.06.2010

    Beiträge: 1,776

    es kennen halt nur Spezialisten,den ganz großen Durchbruch hat er wohl nicht geschafft…

    --

    #1861257  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
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    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 61,538

    Kann nichts genaueres dazu sagen… aber was Alex meint ist mit Sicherheit falsch – zu Lebzeiten war er nicht unterschätzt und wohl geradeso bekannt wie Ellington oder Basie (die weissen Big Bands waren allerdings in der Swing-Ära und auch danach ungerechterweise oft sehr viel bekannter… ungerechterweise, weil etwa Goodman einen nicht geringen Teil seines ursprünglichen Erfolges auf Charts von Fletcher Henderson begründet hat… dieser kam einfach nicht über die Runden und musste sich verdingen).

    Die Lunceford-Band hat halt nie diese mystique gehabt wie Ellington und Basies alte Big Band… sie war die professionellste, jene mit den besten readers… der letzte survivor der Band nach dem Tod von Snooky Young ist jetzt wohl Gerald Wilson.
    Und doch, Lunceford starb 1947 – das spielt gewiss auch eine zentrale Rolle, Basie lebte bis 1984, Ellington immerhin bis 1974. Man vergisst so schnell… und die Musik wurde damals ja oft nicht als „Hörmusik“, als Kunst, sondern als Gebrauchs-, als Tanzmusik wahrgenommen, sowas gerät viel schneller in Vergessenheit (oder soll ich Euch mal an Ace of Base erinnern? Ja, ich bin traumatisiert…)

    --

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    #1861259  | PERMALINK

    ferry

    Registriert seit: 31.10.2010

    Beiträge: 2,379

    alexischickeCD Tipp zu Charlie Barnet:
    http://www.amazon.de/Cherokee-Charlie-Barnet/dp/B0000014KG/ref=tag_dpp_lp_edpp_img_in

    Neueinspielungen seiner alten Hits.Ich mag sein „Skyliner“ schöne Saxophonstaffetten.Billy May der spätere Pianist von Sinatra,fing bei Barnett ein.

    Danke für den Tipp, alexischicke.
    Kennst Du auch seine früheren Aufnahmen ? Seine beste Phase war ja anscheinend von 1939 bis 1941.

    --

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    #1861261  | PERMALINK

    katharsis

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    gypsy tail wind Man vergisst so schnell… und die Musik wurde damals ja oft nicht als „Hörmusik“, als Kunst, sondern als Gebrauchs-, als Tanzmusik wahrgenommen, sowas gerät viel schneller in Vergessenheit (oder soll ich Euch mal an Ace of Base erinnern? Ja, ich bin traumatisiert…)

    Interessant, dass Du das in einen Zusammenhang setzt, denn gerade Ace of Base kennt doch JEDER! :lol:

    --

    "There is a wealth of musical richness in the air if we will only pay attention." Grachan Moncur III
    #1861263  | PERMALINK

    ferry

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    Der Zusammenhang ist wirklich interessant, Luncefords Big- Band war also die Ace of Base der 30er ?

    All that she wants, is another baby…….. BUM BUM BUM

    HILFE !!!

    --

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    #1861265  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
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    ferryDer Zusammenhang ist wirklich interessant, Luncefords Big- Band war also die Ace of Base der 30er ?

    All that she wants, is another baby…….. BUM BUM BUM

    HILFE !!!

    Nein nein, so einfach ist das wohl schon nicht… die ganze Unterhaltungsindrustrie hat sich ja stark verändert. Aber die Big Bands spielten üblicherweise in Ballrooms oder grossen Hotelhallen, zum Essen, zum Tanz… erst mit dem Bebop wurde Jazz zu einer Musik, die sitzend und hörend konsumiert wurde, in der Big Band Musik gab’s diese Entwicklung auch, Kenton etwa streute schon früh „schwierige“ Musik in seine Auftritte ein, Musik, die die Leute innehalten und aufhorchen liess…

    Aber das ist alles nur grob vereinfacht, viel mehr weiss ich zu diesem Thema bisher auch selber noch nicht.

    Für den Ace of Base-Vergleich entschuldige ich mich tunlichst und verbeube mich vor dem Genius Lunceford, dessen Musik ich überaus verehre.

    --

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    #1861267  | PERMALINK

    katharsis

    Registriert seit: 05.11.2005

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    gypsy tail wind
    Für den Ace of Base-Vergleich entschuldige ich mich tunlichst und verbeube mich vor dem Genius Lunceford, dessen Musik ich überaus verehre.

    So war das von mir gar nicht gemeint. Vielmehr wollte ich darauf anspielen, dass gerade Ace of Base trotz der vergangenen Zeit immer noch schnell ins Gedächtnis zurückkommt und daher nicht ganz zu Deinem Beispiel passte, dass Gebrauchsmusik schneller in Vergessenheit gerät.
    Das fällt mir gerade bei AoB immer wieder auf, dass die immer noch sehr präsent sind. Aber das führt jetzt vom Thema weg.

    --

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    #1861269  | PERMALINK

    ferry

    Registriert seit: 31.10.2010

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    In #68 habe ich den ;-) vergessen.

    ;-) ;-)

    --

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    #1861271  | PERMALINK

    alexischicke

    Registriert seit: 09.06.2010

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    ich sollte mir mal das tolle Buch von George T.Simon über Big Bands holen, in der Sinatra ein schönes Vorwort geschrieben haben.

    Ich denke mal,dass Lunceford heute ziemlich vergessen.Er ist ja kurz nach dem zweiten Weltkrieg geschrieben.Ellington und Basie haben ja bis zum Tod gespielt und sind daher viel präsenter.Ihre Musik wird ja immer wieder aufgenommen.

    Ich freue mich schon die Musik von Lunceford kennenzulernen.

    --

    #1861273  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    katharsisSo war das von mir gar nicht gemeint. Vielmehr wollte ich darauf anspielen, dass gerade Ace of Base trotz der vergangenen Zeit immer noch schnell ins Gedächtnis zurückkommt und daher nicht ganz zu Deinem Beispiel passte, dass Gebrauchsmusik schneller in Vergessenheit gerät.
    Das fällt mir gerade bei AoB immer wieder auf, dass die immer noch sehr präsent sind. Aber das führt jetzt vom Thema weg.

    Hm… Ohrwürmer, ja. Nach ferry’s Post (aber erst da) hatte ich’s auch wieder im Ohr (verdammt sei ma soeur, in alle Ewigkeit, amen… :lol: )

    Das sind halt Ohrwürmer… ich bin überzeugt, dass manche Leute auch in den 50ern und 60ern „Margie“ oder „Lunceford Special“ grad wieder gehört haben, wenn sie nur die Titel lasen!

    Aber das ist kein richtiges „Erinnern“, glaube ich.

    ferryIn #68 habe ich den ;-) vergessen.

    Macht nichts, ich hab ihn trotzdem gesehen! :-)

    alexischickeich sollte mir mal das tolle Buch von George T.Simon über Big Bands holen, in der Sinatra ein schönes Vorwort geschrieben haben.

    Ich rate dringend zur englischen Ausgabe… ich hab die deutsche (Hannibal Verlag) und in der fehlt das Kapitel über Elliot Lawrence! Ob sonst noch was fehlt weiss ich nicht… es steht aber nichts dazu. Hannibal macht zwar „schöne“ Bücher, aber na ja… editorisch sind die nicht auf der Höhe.

    alexischickeIch denke mal,dass Lunceford heute ziemlich vergessen.Er ist ja kurz nach dem zweiten Weltkrieg geschrieben.Ellington und Basie haben ja bis zum Tod gespielt und sind daher viel präsenter.Ihre Musik wird ja immer wieder aufgenommen.

    Ich freue mich schon die Musik von Lunceford kennenzulernen.

    Freu Dich, ja! Du wirst tanzen, ich versprech’s! Selbst wenn Du zwei Holzbeine hast! :dance:

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #133: Revivals und Comebacks in den 90ern - 14.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #1861275  | PERMALINK

    ferry

    Registriert seit: 31.10.2010

    Beiträge: 2,379

    Sorry gypsy, meine Bemerkung hatte ich eigentlich als Witz gemeint. War mir schon klar, dass Du nicht die Musik vergleichen wolltest, sondern nur dass die Big Band- Musik damals Unterhaltungsmusik war.
    Ace of Base war aber auch ein schlechtes Beispiel. Wahrscheinlich gibt es auch gar kein passendes Beispiel, weil unsrere heutige Multimedia- Gesellschaft überhaupt nicht mit der damaligen Gesellschaft vergleichbar ist.

    Was hat eigentlich damals zum Sterben der Big- Bands beigetragen ?

    Soweit ich weiss, war es zum einen der BeBop, aber auch die Schallplatte. Die Radiostationen legten immer mehr Schallplatten auf, statt teure Big- Bands zu engagieren. Aber wohl auch der Krieg, weil die Menschen nur wenig Geld übrig hatten um sich die Big- Bands anzuschauen. die Big- Bands waren einfach zu teuer bei den vielen beteiligten Musikern.

    --

    life is a dream[/SIZE]
    #1861277  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    ferrySorry gypsy, meine Bemerkung hatte ich eigentlich als Witz gemeint. War mir schon klar, dass Du nicht die Musik vergleichen wolltest, sondern nur dass die Big Band- Musik damals Unterhaltungsmusik war.
    Ace of Base war aber auch ein schlechtes Beispiel. Wahrscheinlich gibt es auch gar kein passendes Beispiel, weil unsrere heutige Multimedia- Gesellschaft überhaupt nicht mit der damaligen Gesellschaft vergleichbar ist.¨

    Ich sag ja: ich hab den Smiley bemerkt, auch wenn er nicht da war! Kein Grund zum Entschuldigen!

    ferryWas hat eigentlich damals zum Sterben der Big- Bands beigetragen ?

    Soweit ich weiss, war es zum einen der BeBop, aber auch die Schallplatte. Die Radiostationen legten immer mehr Schallplatten auf, statt teure Big- Bands zu engagieren. Aber wohl auch der Krieg, weil die Menschen nur wenig Geld übrig hatten um sich die Big- Bands anzuschauen. die Big- Bands waren einfach zu teuer bei den vielen beteiligten Musikern.

    Bebop glaub ich nicht… primär war’s der Krieg (die jungen Männer wurden gedraftet) und die Wirtschaftskrise bzw. Umstellung auf Kriegswirtschaft. Vinyl war ein rares Gut, Gigs wurden weniger, Kundschaft blieb aus, ausser den erfolgreichsten (Ellington, Kenton, Herman und ein paar andere) mussten fast alle Leader wenigstens vorübergehend ihre Bands aufgeben. Nicht einmal Basie konnte sich halten und reduzierte für ca. eineinhalb Jahre 1950/51 seine Gruppe auf ein Oktett, bevor er 1952 mit der sogenannten new testament Band wieder für Furore sorgte (diese Band ist übrigens sehr, sehr anders als die old testament Band, deren Beste Jahre etwa 1936-41 waren… danach wurde die Band geschwächt durch den Abgang einiger Solisten – und diese waren fürs Konzept der Band absolut essentiell und tragend, eigentlich war’s gar keine richtige Big Band sondern ein chaotischer Haufen grossartiger Solisten, die Basie irgendwie erfolgreich domptieren konnte. Besonders die Jahre bei RCA waren dann eher schwach (Paul Gonsalves – ein wunderbarer Tenorist! -, der später lange, lange Zeit bei Ellington spielen sollte und auch dessen „Comeback“ in Newport 1956 besiegelte, spielte in der Zeit in Basies Band). Im Oktett orientierte sich Basie ein klein wenig am Bop, Musiker der Gruppe waren u.a. Clark Terry, Buddy De Franco, Wardell Gray und Charlie Rouse… das blieb aber ein eher kurzes Intermezzo, und später in der NT-Band liefen Basie die eher modernern Leute (Thad Jones und Frank Foster fallen mir als erstes ein) dann auch nach ein paar Jahren oft wieder davon, weil er nicht willens war, wagemutigere Arrangements zu spielen und generell scheinbar Angst vor Neuerungen hatte (siehe dazu die Passagen aus ein paar Artikeln, die ich im Basie-Thread zitiert habe).
    Es gab allerdings auch ein paar Musiker – besonders Joe Newman – die Basie über lange Zeit die Treue hielten und sowohl in der OT- als auch der NT-Band mitwirkten. In der NT-Zeit war Eddie „Lockjaw“ Davis einer der treuesten Weggefährten, er spielte in den 50ern und 60ern mehrere Male in der Band und kehrte auch später immer wieder zurück (auf dem tollen Bond-Album für Roulette ist er in toller Form zu hören, aber auch auf frühen Clef/Verve Sessions im entsprechenden Basie-Mosaic, das noch immer greifbar ist, aber nur auf CD).

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #133: Revivals und Comebacks in den 90ern - 14.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #29: tba
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