Jahresrückblick 2015

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    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    Ich kann und ergo werde hier natürlich nicht mit der bewundernswerten Akribie von „gypsy`s“ Jazz Jahresrückblick (auf welchen ich dort später mal replizieren werde ;-)) vorgehen, aber hier eine Ansammlung von IMO Klassik Erfreulicheiten im abgelaufenen Jahr 2015 – da ich mir nicht (mehr) alles merke (ein Zeichen „meiner“ Zeit) werde ich hier noch fallweise Zusätze anhängen:

    Neuveröffentlichungen
    :

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    dies stellvertretend für die sechs durchwegs exzellenten Einspielung des Turku Philharmonic Orchechestra
    unter Leif Segerstam im Sibelius Jubiläumsjahr 2015 für Naxos

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    Taneyev The Complete Quintets Martinu Quartet (Supraphon)

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    Bacewicz „String Quartets 1+2“ (Naxos)

    711ffU5Aw5L._SL1400_.jpg

    Janáček Moravian Folk Songs Martina Jankova Tomas Kral Ivo Kahanek (Supraphon)

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    De Lalande „Leçons de Ténèbres“ Sophie Karthäuser Ensemble Correspondances Sébastien Daucé (Harmonia Mundi)

    Archivmaterial /Wiederveröffentlichungen:

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    Portrait Zara Nelsova
    (Audite)

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    Sibelius Recordings L’Orchestre De La Suisse Romande Horst Stein
    (Decca Eloquence) mit einer formidablen Sibelius 2 ….

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    Bruckner 7 MPO Celibidache Tokyo 1990 (Sony)

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    Shostakovich 8 Kondrashin French National Radio Orchestra
    (Altus Japan ALT309)

    405.jpg

    Sibelius 2 Ravel Ma Mere L’oye Kondrashin French National Radio O (Altus Japan ALT310)

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    Mahler 5 Brigitte Fassbaender NDR Sinfonierochester, Klaus Tennstedt 1980
    (Hänssler)

    --

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    #9729989  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    In Sachen Klassik kann ich sowas von nicht mithalten, meine Sammlung wächst viel zu schnell und mit Hören komme ich nicht nach bzw. räume den Neuheiten vergleichsweise wenig Raum ein … aber in der Liste, die ich Anfang Jahr mal anfing, stehen für 2015 folgende Aufnahmen:

    Philippe Jaroussky – Green: Mélodies françaises sur des poèmes de Verlaine * * * *1/2
    La Compagnia del Madrigale – Luca Marenzio: Quinto Libro di Madrigali a sei voci

    [INDENT]noch kaum angehört, aber phantastisch!

    Sophie Karthäuser, Ensemble Correspondances, Sébastien Daucé – Lalande: Leçons de Ténèbres

    [INDENT]sehr, sehr schön … aber ich glaube dennoch nicht meine Lieblingsaufnahme des faszinierenden Werkes

    Olga Peretyatko, Orchestra del Teatro Comunale di Bologna, Alberto Zedda – Rossini!

    [INDENT]die CD ist klasse, macht einfach nur Freude, die Stimme ist toll, die Musik sowieso!

    Kristian Bezuidenhout – Mozart: Keyboard Sonatas, Vol. 7

    [INDENT]vermutlich ist die Reihe meine persönliche Referenz in Sachen Mozart in HIP … Vol. 8/9 folgt demnächst, damit ist die Reihe dann owhl abgeschlossen

    Hilary Hahn – Violin Concertos: Mozart 5, Vieuxtemps 4
    Bertrand Cuiller – Rameau: Pièces pour clavecin

    [INDENT]Cuiller fand ich ganz grossartig (hätte wohl in die Jahres Top-10 müssen, wenn ich Klassik berücksichtigt hätte), Hahn hat mir für einmal nicht so grossen Eindruck gemacht, ich glaube bei Mozart gehe ich inzwischen wirklich die HIP-Route (oder höre mir alte Aufnahmen an, Grumiaux etwa) … etwa Zehetmair/Orchestra of the Eighteenth Century/Brüggen … oder ja, auch Julia Fischer, das ist dann wieder weniger HIP, aber wohl davon beeinflusst

    Sabine Devieilhe, Pygmalion, Raphaël Pichon – Mozart: The Weber Sisters
    Nuria Rial/Artemandolino – Sospiri d’amanti
    Julia Lezhneva, Il Giardino Armonico, Giovanni Antonini – Händel

    [INDENT]Rial fand ich etwas weniger toll als erhofft, Devieilhe noch zu selten gehört, aber ich finde sie grossartig (und klar, ein wenig verliebt bin ich auch), Lezhneva muss ich bald wieder anhören, aber der erste Eindruck war weniger gut als beim Vorläufer „Allelujah“, ganz gross finde ich sie auf der Pergolesi-CD mit Jaroussky und Fasolis (von 2013, Erato, Stabat mater und mehr)

    Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras, Alexander Melnikov, Freiburger Barockorchester, Pablo Heras-Casado – Schumann: Violin Concerto
    Alexander Melnikov, Isabelle Faust, Jean-Guihen Queyras, Freiburger Barockorchester, Pablo Heras-Casado – Schumann: Piano Concerto
    Igor Levit – Bach: Goldberg Variations/Beethoven: Diabelli Variations/Rzewski: The People United Will Never Be Defeated
    Karine Deshayes/Ensemble Contraste – Après un rêve
    Kim Kashkashian/Sarah Rothenberg/Steven Schick/Houston Chamber Choir/Robert Simpson – Morton Feldman/Erik Satie/John Cage: Rothko Chapel

    [INDENT]guter Stoff, soweit ich das sagen kann, die meisten CDs habe ich erst ein, zweimal angehört – Ausnahme Faust mit dem Schumann-Konzert – sehr toll (mit dem Klavierkonzert von Melnikov wurde ich noch nicht warm, aber aber auch erst einmal gehört) … die Deshayes-CD machte einen sehr starken ersten Eindruck, von Levit habe ich Rzweski noch nicht angehört

    Elizabeth Watts, The English Concert/Laurence Cummings – Alessandro Scarlatti: Con eco d’amore
    Olivier Schneebeli, Les temps Présents & Les Chantres – Campra: Tancrède
    L’Arpeggiata, Christina Pluhar – Francesco Cavalli: L’Amore Innamorato
    Mariana Flores, Capella Mdeiterranea, Leonardo García Alarcon – Francesco Cavalli: Heroines of the Venetian Baroque

    [INDENT]alles ausser Pluhar erst einmal angehört, Watts gefiel mir gut, Flores fand ich etwas dick aufgetragen für die Musik, Pluhar – mit den grossartigen Sopranistinnen Nuria Rial und Hana Blazikova, die beide niemals dick auftragen: wahrhaft inniges und umso sublimeres Singen! – fand ich im Vergleich wirklich besser und auch was die Arrangements betrifft für einmal nicht sonderlich ausgefallen (also das, was die Gegner als daneben empfinden würden, vermute ich) … die Campra-Oper habe ich auch bloss einmal angehört (eine Schneebeli-Einspielung von Campras Requiem liegt auch auf dem Stapel der Neuankömmlinge, aber es ist mir grad unklar, ob das ein Reissue ist oder eine neue Aufnahme, Reissues berücksichtige ich hier nicht, die kommen hier fast stündlich an und was in welchem Jahr herauskam, weiss ich nicht ;-))

    Orchestra e Choro dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Antonio Pappano – Verdi: Aida

    [INDENT]Man hole sich die derzeit besten Sänger, buche ein eingespieltes Team von Orchester/Chor/Dirigent, letzterer mit einem Händchen für die Oper, die man machen will … so lief das früher, schön, dass EMI (bzw. Warner) mal wieder einen Versuch wagte! Gerne mehr davon, denn die Einspielung ist ziemlich toll, auch wenn man natürlich herumnörgeln kann (Kaufmann knödelt halt, Harteros hat ein hartes Timbre, aber ich mag es)

    MusicAeterna, Teodor Currentzis – Stravinsky: Le Sacre Du Printemps

    [INDENT]erst einmal gehört, aber klasse! (viel besser als die Così, die ich nach der ersten Enttäuschung noch nicht wieder anhören mochte, aber die kam ja schon im November 2014 und gehört daher nicht mehr hier rein)

    Amandine Beyer/Leila Schayegh – Caldara: Trio Sonatas
    Gli Incogniti, Amandine Beyer – Vivaldi: Teatro alla moda

    [INDENT]Vivaldi fand ich klasse, Caldara langweilig … aber auch die noch viel zu selten angehört

    Il Pomo d’Oro, Riccardo Minasi – Händel: Partenope
    Il Pomo d’Oro, Riccardo Minasi – Vinci: Catone in Utica
    Purcell Choir/Orfeo Orchestra/György Vashegyi – Rameau: Les Fêtes de Polymnie
    Grigory Sokolov – The Salzburg Recital
    Various Artists – Cipriano De Rore: Ancor Che Col Partire

    [INDENT]allesamt noch ungehört, teils erst grad angekommen

    In Sachen Reissues, weil ich da gerade dran bin: die Sibelius-Boxen von Decca („Great Performances“) und Warner/EMI („Historical Recordings“) scheinen mir vom ersten Eindruck her ziemlich gelungen zu sein … die Stein-Aufnahmen mit dem OSR sind nur teils (Pelléas et Mélisande) in der „Sibelius Edition“ von DG (keine oder kaum Überlappungen mit der Decca-Box), aber dass sie toll sein sollen, kam mir auch gerade zu Ohren …

    Ansonsten, der Glückstreffer des Jahres, in Brüssel gekauft – die Box mit den sämtlichen Aufnahmen György Cziffras:

    und das für einen sehr anständigen Preis

    Und zwei grandiose Konzerte gab es auch noch – ich schaffe es nach wie vor nicht, neben Jazz und Kino auch noch Klassik-Konzerte einzuplanen, die zudem meist zu teuer sind und bei denen man sich rechtzeitig mit mühsamem Vorverkauf rumschlagen muss … nicht meins, ich gehe lieber einfach hin, das ginge wohl oft schon, aber gerade so oft sind die Konzerte halt ausverkauft.

    Isabelle Faust – Bach: Sonaten & Partiten für Violine solo – Philharmonie, Köln – 23.9.
    Tonhalle Orchester Zürich, Monteverdi Choir, John Eliot Gardiner – Janácek: Glagolitische Messe etc. – Tonhalle, Zürich, 5.12.

    Neben dem unfassbaren Solo-Set von Craig Taborn am Unerhört im November die einzigen beiden, denen ich dieses Jahr in Sternen die Höchstnote gab. Faust war unglaublich, dieses Erlebbarmachen von Bachs Musik eine immense Sache, wirklich ein gewaltiges Erlebnis, das mich in mancher Hinsicht ein wenig aus der Bahn warf … das war die GESAMTE Musik, die man da zu hören bekam, da fehlte nun wirklich nichts, keine noch so bombastische Orchestermusik könnte je übertreffen, was diese Stücke für Solo-Violine, vor fast 300 Jahren fertiggstellt, schaffen. Wirklich der helle Wahnsinn.

    Das zweite Konzert war dann des Bio-Bauers Debut mit dem hiesigen Tonhalle Orchester, öffnete mit der Blanik-Ballade von Janácek, es folgte Dvoráks Spinnrad, das Orchester kam schnell in Schwung, das Zusammenspiel klappte so hervorragend, dass man dachte, die hätten schon unzählige Male mit Gardiner gearbeitet … nach der Pause dann die glagolitische Messe, das Orchester noch etwas aufgestockt, der Chor, die beeindruckende Orgel, die auch ihren unbegleiteten Zwischensatz kriegt (über das besondere Instrument kann man hier etwas nachlesen: http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/klassik/Eine-Orgel-die-zu-reden-gibt/story/29455147), dazu ein gutes Solistenquartett, darunter besonders toll Luba Orgonasova … es gab nur Kürzestkritiken in den zwei grossen Tageszeitungen, aber beide Rezensenten waren ähnlich begeistert wie ich.

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #104: Goin' West: Lee Konitz in Kalifornien, 11.8., 22:00; #105: 24.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #6: tba | No Problem Saloon, #19: Klassikstunde #2, 27.8., 22:00; #20: Ennio Morricone, 12.9., 22:30
    #9729991  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Ach so, das hier steht seit neustem auch im Regal – im Herbst erschienen, der jüngste Teil von Jérôme Lejeunes Musikgeschichte … da muss ich auch irgendwann mal dahinter!

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    #9729993  | PERMALINK

    soulpope
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    gypsy tail wind…..

    Sophie Karthäuser, Ensemble Correspondances, Sébastien Daucé – Lalande: Leçons de Ténèbres

    [INDENT]sehr, sehr schön … aber ich glaube dennoch nicht meine Lieblingsaufnahme des faszinierenden Werkes

    Ich schätze die die 2015er mit dieser

    Einspielung so ziemlich auf Augenhöhe ….

    --

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    gypsy-tail-wind
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    Ich muss da nochmal ran (sage ich seitdem ich die Karthäuser/Daucé-CD gehört habe) – die Aufnahme mit Isabelle Desrochers habe ich ebenfalls als sehr toll in Erinnerung (als dritte neben der mit Lefilliâtre/Dumestre) … und dann ist da noch die BIS-CD mit Emma Kirkby und Agnès Mellon, auf der die drei Leçons von Couperin und (leider nur) zwei von Lalande zu finden sind … ich glaube, die schenken sich am Ende alle nicht viel, aber aus dem Gedächtnis geht meine Präferenz zu Desrochers.

    --

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    #9729997  | PERMALINK

    soulpope
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    gypsy tail windIn Sachen Klassik kann ich sowas von nicht mithalten, meine Sammlung wächst viel zu schnell und mit Hören komme ich nicht nach bzw. räume den Neuheiten vergleichsweise wenig Raum ein … aber in der Liste, die ich Anfang Jahr mal anfing, stehen für 2015 folgende Aufnahmen:

    Philippe Jaroussky – Green: Mélodies françaises sur des poèmes de Verlaine * * * *1/2
    La Compagnia del Madrigale – Luca Marenzio: Quinto Libro di Madrigali a sei voci

    [INDENT]noch kaum angehört, aber phantastisch!

    Sophie Karthäuser, Ensemble Correspondances, Sébastien Daucé – Lalande: Leçons de Ténèbres

    [INDENT]sehr, sehr schön … aber ich glaube dennoch nicht meine Lieblingsaufnahme des faszinierenden Werkes

    Olga Peretyatko, Orchestra del Teatro Comunale di Bologna, Alberto Zedda – Rossini!

    , …….

    Das zweite Konzert war dann des Bio-Bauers Debut mit dem hiesigen Tonhalle Orchester, öffnete mit der Blanik-Ballade von Janácek, es folgte Dvoráks Spinnrad, das Orchester kam schnell in Schwung, das Zusammenspiel klappte so hervorragend, dass man dachte, die hätten schon unzählige Male mit Gardiner gearbeitet … nach der Pause dann die glagolitische Messe, das Orchester noch etwas aufgestockt, der Chor, die beeindruckende Orgel, die auch ihren unbegleiteten Zwischensatz kriegt (über das besondere Instrument kann man hier etwas nachlesen: http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/klassik/Eine-Orgel-die-zu-reden-gibt/story/29455147), dazu ein gutes Solistenquartett, darunter besonders toll Luba Orgonasova … es gab nur Kürzestkritiken in den zwei grossen Tageszeitungen, aber beide Rezensenten waren ähnlich begeistert wie ich.

    Hi gypsy,

    schön daß Du Dir die Mühe gemacht hast – in der Klassik ist ja „das Feld“ ja noch viel breiter und dann kommen noch durch individuelle Vorlieben bei Sängern etc unglaublich viele Verästelungen dazu ….

    Mglw. können wir hier im Thread einzelne Besprechungen/Erfahrungen dieser oder uns weiterer erinnerlicher Errungenschaften platzieren …. damit wäre auch der releasemässige Zeitbezug gewahrt bzw gegeben ….

    --

      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
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    soulpope
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    Und ich bekam heute nachmittag aus dem Kreise der erweiterten Familie diese SEHR gschmakig aussehende 13Cd Box :teufel: mit Release Jahr 2015 geschenkt (DANKE !!!):

    lauter unveröffentlichte Radiomitschnitte und die Werkauswahl macht Lust auf baldiges Losspielen ….

    --

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    #9730001  | PERMALINK

    soulpope
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    gypsy tail windIch muss da nochmal ran (sage ich seitdem ich die Karthäuser/Daucé-CD gehört habe) – die Aufnahme mit Isabelle Desrochers habe ich ebenfalls als sehr toll in Erinnerung (als dritte neben der mit Lefilliâtre/Dumestre) … und dann ist da noch die BIS-CD mit Emma Kirkby und Agnès Mellon, auf der die drei Leçons von Couperin und (leider nur) zwei von Lalande zu finden sind … ich glaube, die schenken sich am Ende alle nicht viel, aber aus dem Gedächtnis geht meine Präferenz zu Desrochers.

    fair enough ….

    --

      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #9730003  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    soulpopeHi gypsy,

    schön daß Du Dir die Mühe gemacht hast – in der Klassik ist ja „das Feld“ ja noch viel breiter und dann kommen noch durch individuelle Vorlieben bei Sängern etc unglaublich viele Verästelungen dazu ….

    Mglw. können wir hier im Thread einzelne Besprechungen/Erfahrungen dieser oder uns weiterer erinnerlicher Errungenschaften platzieren …. damit wäre auch der releasemässige Zeitbezug gewahrt bzw gegeben ….

    Den Versuch hatte ich mit einem Neuheiten-Thread auch schon mal gestartet, der dann zum Monolog wurde und bald einschlief … aber an sich gerne, ja!

    Allerdings, Du kennst ja die Situation, bin ich tief am Graben, an älteren Aufnahmen oft mehr interessiert denn an neuen, das wird sich auch 2016 noch nicht ändern, denke ich, zumal der Stapel der zu hörenden Aufnahmen horrend hoch – und enorm verlockend! – ist.

    Aber der gelegentliche Hinweis auf neue Aufnahmen (die dürfen meinetwegen auch schon zwei, drei Jahre alt sein, alles von nach 1990 ist bei mir eh neu ;-)), warum auch nicht, und wenn’s nur für uns selbst ist!

    --

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    #9730005  | PERMALINK

    soulpope
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    gypsy tail windDen Versuch hatte ich mit einem Neuheiten-Thread auch schon mal gestartet, der dann zum Monolog wurde und bald einschlief … aber an sich gerne, ja!

    Allerdings, Du kennst ja die Situation, bin ich tief am Graben, an älteren Aufnahmen oft mehr interessiert denn an neuen, das wird sich auch 2016 noch nicht ändern, denke ich, zumal der Stapel der zu hörenden Aufnahmen horrend hoch – und enorm verlockend! – ist.

    Aber der gelegentliche Hinweis auf neue Aufnahmen (die dürfen meinetwegen auch schon zwei, drei Jahre alt sein, alles von nach 1990 ist bei mir eh neu ;-)), warum auch nicht, und wenn’s nur für uns selbst ist!

    Hints und Hörerfahrungen sind immer hilfreich …. aber ich will da sicher keine unausgenützte Zusatzlogistik verursachen …. freuen tät mich halt wenn sich 2016 hier eine Steigerung der mitgeteilten Meinungsvielfalt einstellen würde ….

    --

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    #9730007  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Klar, das würde mich auch freuen!

    --

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    #9730009  | PERMALINK

    isotope

    Registriert seit: 23.10.2015

    Beiträge: 438

    Drei Boxen, anlässlich des runden Jubiläums gekauft, sind meine Highlights 2015. Sie haben leider gerade traurige Aktualität gewonnen.

    Ich habe längst noch nicht alles gehört, aber diese Sammlungen haben definitiv mein Verständnis für die Musik von Impressionismus bis klassischer Avantgarde des 20. Jahrhunderts erweitert bzw. geschärft.

    Weitere notable Nennungen von 2015 neu herausgegebenen Sammlungen sind für mich

    Ich liebe den Sound besonders der Aufnahmen mit dem CSO.

    und natürlich besonders

    Der Tod von Kurt Masur gehört zum Negativen. Von ihm habe ich besonders die Einspielungen der Orchesterwerke von Liszt kennen und schätzen gelernt.

    Der Rücktritt von Philipp Harnoncourt ist betrüblich, auch wenn ich mich nicht unbedingt als Fan seiner Auffassung von Historischer Aufführungspraxis bezeichnen möchte.

    --

    #9730011  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    die liegen hier bis auf Boulez/Erato alle bereit, aber zum Hören bin ich erst da und dort in Auszügen gekommen … die Markevitch-Icon habe ich mir auch geholt, und von Martinon auch noch die Eloquence Australia-Sets (Decca bzw. DG), wo ich grad dabei war ;-)

    --

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    #9730013  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    IsotopeDrei Boxen, anlässlich des runden Jubiläums gekauft, sind meine Highlights 2015. Sie haben leider gerade traurige Aktualität gewonnen.

    Ich habe längst noch nicht alles gehört, aber diese Sammlungen haben definitiv mein Verständnis für die Musik von Impressionismus bis klassischer Avantgarde des 20. Jahrhunderts erweitert bzw. geschärft.

    Weitere notable Nennungen von 2015 neu herausgegebenen Sammlungen sind für mich

    Ich liebe den Sound besonders der Aufnahmen mit dem CSO.

    und natürlich besonders

    Der Tod von Kurt Masur gehört zum Negativen. Von ihm habe ich besonders die Einspielungen der Orchesterwerke von Liszt kennen und schätzen gelernt.

    Der Rücktritt von Philipp Harnoncourt ist betrüblich, auch wenn ich mich nicht unbedingt als Fan seiner Auffassung von Historischer Aufführungspraxis bezeichnen möchte.

    Da hast Du ja wirklich guten Stoff angesammelt …

    Bezüglich Martinon sind die „Chicagoer“ Aufnahmen sicher druckreicher (bzw raumgreiffendner), IMO nicht zuletzt auch geschuldet der besseren Aufnahmequalität von RCA, währendessen EMI (also jetzt Warner) hier der Sound von Erato eher flächiger abbildet …. allerdings möchte ich schon bereits auf die superben Roussel Aufnahmen für Erato nicht verzichten :director: ….

    Und teile Deine Sicht zu Harnoncourt, mit dessen Euvre ich herzlich wenig anfangen kann ….

    --

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    #9730015  | PERMALINK

    isotope

    Registriert seit: 23.10.2015

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    soulpopeDa hast Du ja wirklich guten Stoff angesammelt …

    Bezüglich Martinon sind die „Chicagoer“ Aufnahmen sicher druckreicher (bzw raumgreiffendner), IMO nicht zuletzt auch geschuldet der besseren Aufnahmequalität von RCA, währendessen EMI (also jetzt Warner) hier der Sound von Erato eher flächiger abbildet …. allerdings möchte ich schon bereits auf die superben Roussel Aufnahmen für Erato nicht verzichten :director: ….

    Jede Gewichtung hat sicher ihre Berechtigung. Mir gefallen einfach ganz laienhaft-spontan diese Breitwandsounds. Vom CSO muss ich sowieso noch mehr hören, besonders aus der Fritz Reiner Ära.

    --

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