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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
Beiträge: 56,509
Manu Dibango & Fania All Stars „Viva Tirado“ (Fania) 1972
Beginnt mit einem überlässigen „Fania All Star“ Groove (Larry Harlow and der Orgel, Nicky Marrero auf den Timbales !) und nachdem man es sich schon so richtig bequem gemacht hat bricht bei 2.10 plötzlich Manu Dibango wie eine Wildsau aus dem Gebüsch und bildet – nachdem er schon mal das aufgestaute Testoteron abgedrückt hat – scheibchenweise ein wirklich klasses Solo …. ich hörte das mal im Hintergrund und als dieses Solo (dessen Einstieg ich verpasst hatte) meine Ohren aufrichtete wäre ich beim Rätseln nie auf Manu Dibango gekommen ….
P.S Sorry falls ich den Jazzbegriff hier zu extensiv interpretiert haben sollte ….
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Charlie Rouse „Mercie Bon Dieu“ (LP „Bossa Nove Bacchanal“ Blue Note BLP 4119) 1963
Ich bin bekennenderweise kein grosser Fan der Bossa Nova Einflüsse im Jazz (bzw als dessen Thema), aber diese kleine Perle von Charlie Rouse bewohnt schon lange ein Kammerl in meinem Herzen …. erwärmend wie Rouse nach dem Into ca ab 1.34 in sein Solo gleitet welches frei fliesst, jedoch niemals den fragilen rhytmischen Grundbezug verliert…..Super Stück – und ein gutes Stück heißer als viele anderen Bossa Nova <-> Jazz Kombinationen, perkussiver, fast schon karibisch. Eigentlich spielen hier alle perkussiv, auch Charlie Rouse. Das sind ja keine großen Melodiebögen. Damit passt er sich sehr schön in diesen monotonen hypnotischen groove ein. Ich kenne ihn (fast) nur mit Monk, wo er mir auch gut gefällt, aber hier hätte ich ihn nicht wiedererkannt.
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme)Hat jemand ein schönes Solo von Stan Getz im Angebot?
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme)friedrichHat jemand ein schönes Solo von Stan Getz im Angebot?
eines? ganz viele … in der Tube finde ich das hier, habe ich sogar mal rausgeschrieben, vor vielen Jahren:
„How Insensitive“ vom mir wohl liebsten der Bossa-Alben
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbagypsy-tail-wind
friedrichHat jemand ein schönes Solo von Stan Getz im Angebot?
eines? ganz viele … in der Tube finde ich das hier, habe ich sogar mal rausgeschrieben, vor vielen Jahren:
<iframe width=“500″ height=“375″ src=“https://www.youtube.com/embed/FiTjcM3_ZLM?feature=oembed“ frameborder=“0″ allow=“autoplay; encrypted-media“ allowfullscreen=““></iframe>
„How Insensitive“ vom mir wohl liebsten der Bossa-AlbenMit so einer ähnlichen Reaktion habe ich gerechnet.
Sehr schön! Mit der Vorliebe für dieses Album haben wir etwas gemeinsam.
Ich kenne recht wenig von Getz, die Bossa-Allen, das Album mit Cal Tjader und dit un dat, und fühlte mich daher nicht kompetent genug, ein repräsentatives Solo zu wählen.
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme)letzte studiosession von getz, februar 1991. mit der ihm bis dato unbekannten abbey lincoln, gerade von verve reanimiert. „you gotta pay the band“, und was für eine: getz, hank jones, charlie haden. „bird alone“ ist eine eigenkomposition von lincoln und getz‘ langes solo quintessenziell. danach kommt noch ein mindestens genauso schönes von hank jones. und dann lincolns getz-ähnliches angerautes timbre nur zum bass von haden.
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Dieser schöne Thread startete mit Joe Henderson. Gleich fiel mir sein Spiel auf Basra von Pete La Roca ein. „Lazy Afternoon“ ist für mich eine der allerschönsten Soloperformances im Jazz. Vielleicht weniger weil das Spiel so kunstvoll ist, als die Weise wie er diese „lazy“ Stimmung über fast den ganzen Titel trägt. Basra ist für mich, obwohl recht ungewöhnlich für Blue Note, eines der schönsten Alben, die unter Alfred Lion und Francis Wolff entstanden sind.
https://www.youtube.com/watch?v=qQG5YfHZWdM
Jetzt erinnere ich mich, dass auf La Rocas Nachfolgealbum Turkish Women At The Bath Chick Corea einige Male durch stete Wiederholungen – nennt man das Vamps? – dem Album ein ganz eigenartige, fast mystische Stimmung gibt. Obwohl es sich um teils „einfache“ Muster handelt, dominieren diese große Teile des Albums. Ob man das Solo nennen kann, da bin ich mir nicht sicher? Auf Bliss gibt es das z. B. zu hören, daran kann ich mich erinnern, ohne das Album in Griffweite zu haben, aber es gibt noch weitere ähnliche Beispiele auf diesem Album. 1973 gab es ein Rerelease unter Coreas Namen unter dem Titel „Bliss“, aber das ist hier sicher bekannt.
https://www.youtube.com/watch?v=BA3WxwS6XxE
{Sorry, um hier Videos einzufügen, bin ich zu dusselig.
}
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dietmar_
{Sorry, um hier Videos einzufügen, bin ich zu dusselig.}
Im Text-Modus einfach den Link ins Eingabefeld – wird automatisch ein Video draus.
Von Getz hätte ich wenigstens noch ein weiteres Beispiel von einer seiner frühen Sessions als Leader, aber das muss ich wohl daheim in Ruhe suchen und schauen, ob es in der Tube ist. Das „How Insensitive“-Solo würde ich übrigens nicht als besonders repräsentativ betrachten wollen, aber darum geht es hier ja auch nicht.
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dietmar_ {Sorry, um hier Videos einzufügen, bin ich zu dusselig.
}
Im Text-Modus einfach den Link ins Eingabefeld – wird automatisch ein Video draus.
Und ich bin absichtlich raus aus dem Textmodus gegangen, weil ich dachte, da bekomme ich nie ein Video gezeigt. Eben nur Text.
Mal schauen, ob ich mir das bis zum nächsten Versuch merken kann. Danke!
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John Coltrane in „Flamenco Sketches“ von „Kind of Blue“, ab ca. 2:08 – eins der grossartigsten Soli, die ich kenne …
In Sachen Joe Henderson fällt mir das eine vom Konzert aus Basel 1969 mit der Jones/Lewis Big Band ein … glaube den Track gibt es in der Tube allerdings nicht (ist wohl der Opener, wenn mich nicht alles täuscht).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
Beiträge: 56,509
Weil gerade Joe Henderson
…. :
Besonders gelungen hier wie Henderson das Thema umgarnt und dann fast übergangslos fliessend in sein Solo – welches einen nicht sofort „umhaut“ sich aber fortan hartnäcking immer tiefer gräbt – gleitet …. das war mit Rufus Reid + Al Foster schon eine Weltpartie ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)@gypsy-tail-wind
Von Getz hätte ich wenigstens noch ein weiteres Beispiel von einer seiner frühen Sessions als Leader, aber das muss ich wohl daheim in Ruhe suchen und schauen, ob es in der Tube ist. Das „How Insensitive“-Solo würde ich übrigens nicht als besonders repräsentativ betrachten wollen, aber darum geht es hier ja auch nicht.Repräsentativ war wohl keine optimale Wortwahl, vielleicht wäre herausragend besser gewesen. Aber sehr schön ist How Insensitive allemal. Ich selbst hätte mir erstmal meine zwar kleinen aber doch immerhin mehrstündigen Stan Getz-Bestände anhören müssen, um etwas passendes zu finden. Vielleicht später.
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme)@dietmar_
Jetzt erinnere ich mich, dass auf La Rocas Nachfolgealbum Turkish Women At The Bath Chick Corea einige Male durch stete Wiederholungen – nennt man das Vamps? – dem Album ein ganz eigenartige, fast mystische Stimmung gibt. Obwohl es sich um teils „einfache“ Muster handelt, dominieren diese große Teile des Albums. Ob man das Solo nennen kann, da bin ich mir nicht sicher? Auf Bliss gibt es das z. B. zu hören, daran kann ich mich erinnern, ohne das Album in Griffweite zu haben, aber es gibt noch weitere ähnliche Beispiele auf diesem Album.Ich weiß nicht, ob man das ein vamp oder riff nennen kann. Eher nicht, würde ich sagen, dazu ist es zu monoton, eigentlich auch nicht prägnant oder plakativ genug. Ein Muster? Ich bin kein Musiker und kenne mich mit den Begrifflichkeit nicht aus.
Aber das ist toll, auch wie sich dieses Muster dann auflöst und sich ein getupftes Solo daraus entwickelt. Wunderschönes meditatives Stück!
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme)friedrich
@dietmar_
Jetzt erinnere ich mich, dass auf La Rocas Nachfolgealbum Turkish Women At The Bath Chick Corea einige Male durch stete Wiederholungen – nennt man das Vamps? – dem Album ein ganz eigenartige, fast mystische Stimmung gibt. Obwohl es sich um teils „einfache“ Muster handelt, dominieren diese große Teile des Albums. Ob man das Solo nennen kann, da bin ich mir nicht sicher? Auf Bliss gibt es das z. B. zu hören, daran kann ich mich erinnern, ohne das Album in Griffweite zu haben, aber es gibt noch weitere ähnliche Beispiele auf diesem Album.<iframe width=“500″ height=“375″ src=“https://www.youtube.com/embed/BA3WxwS6XxE?feature=oembed“ frameborder=“0″ allow=“autoplay; encrypted-media“ allowfullscreen=““></iframe>
Ich weiß nicht, ob man das ein vamp oder riff nennen kann. Eher nicht, würde ich sagen, dazu ist es zu monoton, eigentlich auch nicht prägnant oder plakativ genug. Ein Muster? Ich bin kein Musiker und kenne mich mit den Begrifflichkeit nicht aus.
Aber das ist toll, auch wie sich dieses Muster dann auflöst und sich ein getupftes Solo daraus entwickelt. Wunderschönes meditatives Stück!Prägnant würde ich das schon nennen. Ein Muster, vielleicht? Ein Vamp, so verstehe ich das, muss nicht prägnant sein. Eine gewisse Monotonie kann das schon beinhalten. Oder verstehe ich das falsch, bin auch kein Musiker.
Danke für das Sichtbarmachen meines Links zu „Bliss“, so schön das Stück. :)
Hier noch einmal der Versuch zu Hendersons Spiel in „Lazy Afternoon“.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
Beiträge: 56,509
dietmar_
…. Hier noch einmal der Versuch zu Hendersons Spiel in „Lazy Afternoon“. <iframe src=“https://www.youtube.com/embed/qQG5YfHZWdM?feature=oembed“ width=“500″ height=“375″ frameborder=“0″ allowfullscreen=“allowfullscreen“></iframe>Grossartiger Track und geniale Scheibe ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin) -
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