1968 im jazz

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  • #10636449  | PERMALINK

    vorgarten

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    ich höre ja ganz gerne bestimmte werkphasen chronologisch, und es ergab sich zufällig, dass ich von den KIND-OF-BLUE-aufnahmen aus bis zum tod coltranes im juli 1967 miles und trane parallel gehört habe (ziemlich unglaublich btw, dass miles 2 tage nach coltranes tod in newport mit seinem quintett auftritt und man der musik nichts anhört). außerdem war ich auch beim chronologischen durchhören der aufnahmen von sun ra (schlussphase in new york), andrew hill (schlussphase bei blue note) und ornette coleman (neue band mit dewey redman) ungefähr an diesem zeitpunkt angelangt

    1967 ab dem 17.juli die frage, ob es diesen vielbeschriebenen schock tatsächlich in der breite der aufnahmen zu hören gibt. am 21.7. spielen ja bekanntlich (nur) albert ayler und ornette coleman auf coltranes beerdigung, im november nimmt jackie mclean mit rashied ali eine hommage auf („dear nick, dear john“ auf ‚BOUT SOUL), völliges schweigen herrscht dagegen erstmal in den diskografien von pharoah sanders und alice coltrane. miles geht auf europa-tournee und müht sich ende des jahres mit „circle in the round“ ab, jackie mclean darf sein vorerst letztes album auf blue note machen (DEMON’S DANCE im dezember). tatsächlich spürt man erst im folgejahr, dass sich im jazz etwas ändert, und das hat wahrscheinlich nur bedingt damit zu tun, dass die zentralfigur des innovativen jazz nicht mehr da war. auffällig ist z.b. der ziemlich definitive einzug der e-gitarre in den jazz – kaum eine blue-note-maintream-aufnahme, auf der nicht george benson zu hören ist, auch miles experimentiert mit ihm und anderen gitarristen. jimmy ponder taucht bei andrew hill auf (das GRASS-ROOTS-ALBUM wird aber dann ohne ihn neu eingespielt), der plötzlich mit r&b flirtet wie auch – ohne gitarre – albert ayler (NEW GRASS). bei miles kann man das ganze jahr hindurch verfolgen, wie sich aus dem postbop-quintett eine groove-band formiert. und natürlich kommen kulturell neue akteure ins spiel, aus europa vor allem, wo sich in der aufgeheizten stimmung gut an den free jazz andocken lässt (MACHINE GUN als erste freie vernetzungsarbeit der europäischen jazzszene) – während in brasilien eher nicht die bossa-nova-muster fortgeschrieben werden, sondern ein subversiver rock entsteht (aufnahmen für TROPICALIA). und währenddessen die beatles in indien und die aufnahmen (bis oktober) für das weiße album.

    1968 also. witzigerweise mitten im 50-jahre-später-jubiläums-reigen. ich habe seit tagen großen spaß daran, völige verstreut aufnahmen zu hören, die in diesem bewegten jahr aufgenommen wurden und dachte, man kann hier vielleicht ein paar programmatische clips einwerfen und damit auf lange sicht ein kleines archiv schaffen.

    anfang mit miles:

    miles davis – „fun“ (rec. 12.1.1968, davis/shorter/hancock/pizzarelli/carter/williams)

    ein „nebenwerk“ aus miles‘ erster 1968er-session, veröffentlicht erst 1979 auf der CIRCLE-IN-THE-ROUND-kompilation (in etwas anderer form), später dann auf der quintett-box, das ich immer sehr gemocht habe. es gibt schöne surf-rock-elemente, die bass-gitarren-unisono-figur mit dem billigen sound von hancocks electra-klavier hätte auch von stereolab weiterverarbeitet werden können. dazu/dagegen dann aber das freie time-feeling von williams, der noch in einer radikalisierung des quintett-sounds hängt. das widersprüchliche konzept des stücks schlägt sich offenbar in seiner schwierigen entstehungsgeschichte nieder: einen ganzen tag proben, danach ein aufnahmetag mit nur einer vollständigen version.

    4 tage später entsteht dann (mit george benson) schon sowas hier:

    I figured that if I wrote a bass line, we could vary it so that it would have a sound a little larger than a five-piece group. By using the electric piano and having Herbie play the bass line and the chords with the guitar, and Ron also playing with him in the same register, I thought it would sound good. It came out all right. It was a nice sound.

    (miles davis/ interview)

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    #10636485  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out So Much"

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    In meine Erinnerungen ist das Jahr 1968 stark durch den Einzug des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei und die damit verbundene Beendigung des Prager Frühlings geprägt. Zu diesem Zeitpunkt entschliesst sich Jan Hammer – wie viele andere seiner Landsleute – das Land fluchtartig zu verlassen und spielt dann im späten August 1968 im Müncher Domizil  (im Trio mit George Mraz und Cees See)

    Als die Aufnahmen im Jahr 1969 unter dem Titel „Maliny, Maliny“ („Himbeeren, Himbeeren“) auf MPS veröffentlicht wird, ist Hammer längst bereits in den US Stipendiat auf dem honorablen Berklee Music College …. und so hat diese Aufnahme auch etwas von einem sentimentalen Abschied aus der alten in eine neue Welt oder ein solches Leben …

    Da ich letztes Wochenende viel Van Morrison hörte – 1968 auch das Aufnahmejahr von „Astral Weeks“ und hier sind Jazzmusiker (Richard Davis, Connie Kay, Jay Berliner) ein integrierter Teil des Gesamtkonzeptes bzw des Kosmos von Van Morrison

    Das war in dieser Form ein neuer Ansatz – ob es ein Teilersatz für einen entstandenen Stillstand im (traditionellen) Jazz war mag ich allerdings zu bezweifeln ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #10636505  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out So Much"

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    Desweiteren im (Jazz)Jahr 1968 …. :

    Horace Tapscott tritt zum ersten Mal stärker aus dem Schatten und steuert nicht nur alle Kompositionen zur LP „Sonny`s Dream“ des Altsaxisten Sonny Criss bei, sondern auch alle Arrangements für das musizierende Tentett (aufgenommen am 9.Mai 1968).

    Vor allem die kantige Klarheit der Kompositionen eignet bereits deutlich die Handschrift des Meisters ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #10636579  | PERMALINK

    vorgarten

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    danke für die migrationsgeschichte von hammer und den verweis auf ASTRAL WEEKS, auf das ich auch mal in einer connie-kay-recherche gestoßen war und das ja tatsächlich eins der zentralen musikalben von 1968 ist. interessant, wie sich hier an den jazz angenähert wird, während jemand wie jarrett z.b. gleichzeitig schon jazzversionen von dylan-songs spielt (doch dazu später).

    im januar gab es folgendes aufeinandertreffen, live im new yorker renaissance ballroom:

    pharoah sanders mit material aus seinem ersten album TAUHID, dazu albert ayler, wahrscheinlich noah howard, chris capers, dave burrell, sirone, dem großartigen roger blank und einem weiteren unbekannten tenorsaxofonisten. ein ziemlich eindrucksvolles dokument von krawalliger fire music und hippiesken spiritualismen. sanders und burrell können da natürlich wunderbar hin- und herschalten, ayler zerstäubt das alles mit großer geste. ähnlich wie bei einigen arkestra-konzertmitschnitten aus dieser zeit kommt hier schon starke loft-atmosphäre auf, gleichermaßen im rückzug von den offiziellen spielstätten und im aufbau eines fast unreglementierten laboratoriums für individuellen ausdruck.

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    #10636583  | PERMALINK

    vorgarten

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    archie shepp als einer der von impulse betreuten coltrane-nachfolger nimmt im januar THE WAY AHEAD auf, das sich überraschend konventionell gibt und fire music in ellingtonia spiegelt (auch billy strayhorn war ja 1967 gestorben). hier, auf moncurs „frankenstein“, schreibt er sich aber in die newark gothic von moncur und den shorters ein, während mclean ja dazu nichts mehr beisteuern kann. und auch burrell ist dabei, der gerade noch sanders im renaissance ballroom begleitet hat.

    ich finde diese version irre, vor allem, weil beaver harris und ron carter ein völlig eigenständiges rhtyhmusgeflecht unter das thema legen, wie man es von moncur kennt. an der trompete ist übrigens jimmy owens zu hören, die entdeckung aus gypsys letztem blindfoldtest.

    shepp und moncur spielen später im jahr noch erste aufnahmen für das album KWANZA ein, das aber erst 1974 herauskommt und seinen schwerpunkt deutlich richtung r&b verlegt. auch shepp hat seitdem gitarristen dabei und ein ohr für pop, der sich vom jazz losgesagt hat.

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    #10636587  | PERMALINK

    vorgarten

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    noch eine verrückte zusammenarbeit, ende februar in der londoner royal albert hall aufgenommen:

    yoko ono, die ja schon bei den aufnahmen des „white albums“ irgendwie dabei ist, improvisiert hier wortlos mit ornette coleman (tp), charlie haden und david izenzon (b), sowie ed blackwell (dm), das stück wird 1970 auf ihrem albumdebüt YOKO ONO PLASTIC ONO BAND“ landen.

    das ist natürlich ein ziemlich zeittypisches orgasmus&schrei-stück, aber ich finde, dass onos stimme und colemans trompete in den ruhigen prä- und postkoitalen passagen erstaunlich toll ineinanderfließen.

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    #10636589  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out So Much"

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    Eine Session vom 17.September 1968, bei welcher sprichwörtlich die Vergangeheit und die Zukunft in den Proponenten Jackie Byard und Rahsaan Roland Kirk aufeinanderprallen ….beide sind zwar tief in der Historie verwurzelt, aber Kirk ist wesentlich augeprägter in Zukunftsbelangen engagiert …. übrigens (auch hier) am Werk – wie so oft im Trio mit Byard -wieder das famose Tandem Richard Davis + Alan Dawson …. ein sehr unterschätzte Aufnahme jedenfalls ….

     

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #10636591  | PERMALINK

    vorgarten

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    der letzte versuch von miles davis und gil evans, ein orchesterwerk einzuspielen (märz 1968), fällt, wie ich finde, ziemlich enttäuschend aus (ganz anders als THE TIME OF THE BARRACUDAS 1963). danach arbeiten sie nur noch beim soundshaping von miles‘ groove-konzepten zusammen, als nächstes bei den tollen FILLES-De-KILIMANJARO-aufnahmen, die ja auch 1968 stattfinden.

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    #10636593  | PERMALINK

    vorgarten

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    soulpope<
    Eine Session vom 17.September 1968, bei welcher sprichwörtlich die Vergangeheit und die Zukunft in den Proponenten Jackie Byard und Rahsaan Roland Kirk aufeinanderprallen ….beide sind zwar tief in der Historie verwurzelt, aber Kirk ist wesentlich augeprägter in Zukunftsbelangen engagiert …. übrigens (auch hier) am Werk – wie so oft im Trio mit Byard -wieder das famose Tandem Richard Davis + Alan Dawson …. ein sehr unterschätzte Aufnahme jedenfalls ….

    dem album konnte ich nie viel abgewinnen, ich weiß aber auch nicht, woran das liegt – byard und kirk scheinen ja eigentlich ein match made in heaven zu sein. (ich verstehe auch nicht, was du an kirk vergleichsweise zukunftsgerichteter findest?).

    sehr merkwürdige aufnahmen gab es von kirk 1968 auch für das LEFT&RIGHT-album, wo auf dem langen „expansions“, das als suite durch diverse musikalische stile führt, interessanterweise alice coltrane an der harfe auftaucht (als klangfarbe im exotica-teil, zeitgleich – im juni – zu ihren eigenen ersten harfenaufnahmen, für A MONASTIC TRIO):

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    #10636597  | PERMALINK

    kurganrs

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    Toller Thread! :good:
    Lechze nach jedem neuen Post. ;-)

    --

    #10636603  | PERMALINK

    wahr

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    Großartige Idee, 1968 auf Einflüsse im Jazz abzuklopfen, die als mögliche Folge des Schocks von John Coltranes Tod interpretierbar sind. Ich glaube kaum, dazu etwas beitragen zu können, lese aber mit Interesse mit.

    #10636605  | PERMALINK

    vorgarten

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    kurganrsToller Thread!
    Lechze nach jedem neuen Post.

    bei mir ist heute erst mal feierabend, aber gerne selbst mal nachsehen, was man zum datum im schrank und im ohr hat…

    --

    #10636611  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out So Much"

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    vorgarten

    soulpope< Eine Session vom 17.September 1968, bei welcher sprichwörtlich die Vergangeheit und die Zukunft in den Proponenten Jackie Byard und Rahsaan Roland Kirk aufeinanderprallen ….beide sind zwar tief in der Historie verwurzelt, aber Kirk ist wesentlich augeprägter in Zukunftsbelangen engagiert …. übrigens (auch hier) am Werk – wie so oft im Trio mit Byard -wieder das famose Tandem Richard Davis + Alan Dawson …. ein sehr unterschätzte Aufnahme jedenfalls ….

    dem album konnte ich nie viel abgewinnen, ich weiß aber auch nicht, woran das liegt – byard und kirk scheinen ja eigentlich ein match made in heaven zu sein. (ich verstehe auch nicht, was du an kirk vergleichsweise zukunftsgerichteter findest?).

    ;-) …. das Multinstrumentale, sicher auch sein bahnbrechendes Querflötenspiel und seine konsequenten Vorsatz, Livekonzerte jederzeit in Happenings zu transferieren ….

    --

      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #10636615  | PERMALINK

    vorgarten

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    soulpope …. das Multinstrumentale, sicher auch sein bahnbrechendes Querflötenspiel und seine konsequenten Vorsatz, Livekonzerte jederzeit in Happenings zu transferieren ….

    ja, stimmt, das funktioniert schon sehr als postmoderne pastiche. nicht so wie z.b. bei shepp, der – sehr ernst – pop, alten jazz und freies spiel wieder als großes afroamerikanisches kontinuum zusammenführen will. wie das amalgamieren bei byard funktioniert, habe ich allerdings nie ganz verstanden (das ist einerseits ja sehr spielerisch, aber eben auch sehr „informiert“, fast didaktisch… dave burrell fand ich da immer cooler.)

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    #10636617  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

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    Ich gehe gerade in Arbeit unter und bin abends viel zu müde … aber Brasilien, 1968, gab es auch Vitor Assis Brasil (1945–1981) mit seinem zweiten Album, „Trajeto“. Gemäss der portugiesischen Wiki-Seite ging er 1969 in die USA, um in Berkley zu studieren, spielte dann u.a. mit Dizzy Gillespie, Chick Corea und Ron Carter. Ich weiss leider nicht viel über ihn, die Liner Notes des tollen Twofers vom letzten Jahr („Esperanto/Toca Antonio Carlos Jobim“) mögen mehr Infos bieten, ich habe die CD zwar angehört, aber das Booklet nie gelesen … scheint mir jedenfalls eine neue Spielweise von „Latin Jazz“ zu sein, jenseits der sanften Jazz Samba-Klänge (aka „Bossa Nova“, aber das war ja eigentlich was Anderes) und auch jenseits der Hysterien eines Gato Barbieri, der 1968 als Leader* gerade pausierte (1967 spielte er sein ESP-Disk‘-Album ein und später kam bei Affinity ein tolles Konzert unter dem Titel „Obsession“ heraus, 1969 folgte sein erstes Flying Dutchman-Album, „The Third World“).

    *) als Sideman entstand 1968 u.a. die Hälfte eines phantastischen Albums eines leider völlig vergessenen Trompeters … hier lang, :bye: @vorgarten

    PS: unwichtig bzw. Detail, aber Hill war bis 1970 bei Blue Note – von den Aufnahmen der letzten Jahre erschien zwar damals das meiste nicht, aber das kann man heute ja zum Glück alles mit etwas Abstand gebührend würdigen (auch dank Hills spätem Einsehen, das die Veröffentlichung all der Aufnahmen ermöglichte). Gerade die Session mit Ponder finde ich super!

    PPS: vielleicht gehört dieser Post hier auch gar nicht hin, denn Discogs führt, wie ich beim Holen des Links für das Cover erst sehe, „Trajeto“ als von 1967 …

    --

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