Umfrage: Die besten Blue Note Alben

Startseite Foren Fave Raves: Die definitiven Listen Die besten Alben Umfrage: Die besten Blue Note Alben

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 201)
  • Autor
    Beiträge
  • #11435605  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 56,486

    Wir sind auf der Suche nach Euren 30 liebsten Blue Note Alben.

    Abgabeschluss ist der 30. Juni 2021

    Die Alben sollten dabei folgende Kriterien erfüllen:
    – Das Material wurde vorher noch nicht von einem anderen Label veröffentlicht.
    – Es gelten nur Alben, die vor 1980 aufgenommen wurden; Archiv-Veröffentlichungen sind zulässig, sofern sie vor 1980 aufgenommen wurden.
    – Es sind nur 12″-LPs zulässig (Material der 5000er 10″-LPs oder Singles ist nur in Form der 1500er LPs zugelassen).
    – Zusammenstellungen bereits veröffentlichter Alben sind nicht zulässig.

    In die Auswertung fließen alle Listen, die von 1 bis 30 durchnummeriert sind. Es dürfen sehr gern weitere Platzierungen aufgelistet werden, für die Auswertung zählen aber nur die ersten 30 Plätze.

    Für eine einfachere Auswertung wäre es gut, wenn ihr die jeweilige Blue Note Nummer hinzufügen könntet, also beispielsweise:
    – McCOY TYNER – The Real McCoy (4264)
    – ART BLAKEY & THE JAZZ MESSENGERS – Mosaic (4090)
    – ART BLAKEY & THE JAZZ MESSENGERS – The Jazz Messengers At The Café Bohemia, Vol. 1 (1507)

    Updates sind jederzeit möglich, wenn sie erneut gepostet werden.

    Viel Vergnügen, genießt die Musik!

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #119: René Thomas & Bobby Jaspar – 11.05.2021, 22:00; Slow Drive to South Africa, #6: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    Highlights von Rolling-Stone.de
    Werbung
    #11435607  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 56,486

    Blue Note Records

    Blue Note Records entstand 1939 in New York. Es wurde von Alfred Lion und Max Margulis (als Financier im Hintergrund) gegründet. Kurz darauf stiess Frank Wolff dazu, Lions Jugendfreund aus Berlin, der mit dem letzten Schiff den Atlantik kreuzte, bevor es zu spät war. Die beiden Migranten – Photograph Wolff nannte sich fortan Francis – hegten eine grosse Liebe für den Jazz. Ihre ersten Aufnahmen machten sie mit den Boogie Woogie-Pianisten Albert Ammons und Meade Lux Lewis, sie verschrieben sich dem „Hot Jazz“, wobei Lion eine ganz besondere Vorliebe für den Blues entwickelte. Es entstanden bald Aufnahmen mit Sidney Bechet und anderen Vertretern des traditionellen Jazz und Lion bat sie immer wieder, in einem älteren, traditionelleren Stil zu spielen als sie es abends in den Nachtlokalen taten: Er suchte nach den Wurzeln, nach dem Blues. Die Sessions fanden in den frühen Morgenstunden statt, nachdem die Musiker ihre Auftritte in den Clubs beendet hatten. Lion stellte Erfrischungen zur Verfügung und bald hatte das Label den Ruf, mit den Musikern ausgesprochen freundlich umzugehen.

    1941 wurde Lion für zwei Jahre in die US Army eingezogen, Milt Gabler von Commodore Records (Label und Plattenladen) bot an, die Blue Note-Platten zu lagern und zu vertreiben, während Wolff für ihn arbeitete. Nach Lions Rückkehr 1943 nahm das Label seine Aktivitäten wieder auf, spielte Platten mit Musikern wie Edmond Hall und Art Hodes ein, die als kommerziell wenig versprechend galten. Auch die Army wurde mit Blue Note-Platten versorgt.

    1947 veränderte sich alles: Lion entdeckte einen schrulligen Pianisten namens Thelonious Monk, der in den Kreisen der jungen Bebop-Musiker eine fast kultische Verehrung genoss. In den nächsten fünf Jahren spielte er mit Monk fast die Gesamtheit von dessen bisherigen Kompositionen ein. Der moderne Jazz hielt Einzug bei Blue Note. Bud Powell, Tadd Dameron, Fats Navarro, J.J. Johnson und Miles Davis waren andere Bebopper, die bald auch für Blue Note im Studio standen. Ihre Aufnahmen erschienen als Schellack-Singles aber auch auf 10-Inch-Alben. Später wurden sie auf 12-Inch-Alben neu zusammengestellt, z.B. auf den berühmten senfgelben und roten Platten von Monk.

    Mitte der Fünfzigerjahre war Blue Note an vorderster Front dabei, als der Hard Bop entstand: mit Art Blakey und Horace Silver hatte man zwei der wichtigsten Exponenten unter Vertrag, die gemeinsame Combo nahm zwei 10-Inch-LPs auf, die zu Klassikern wurden. Blakey gründete seine Jazz Messengers, Silver behielt die Band (fortan das Horace Silver Quintet) und beide nahmen bis in die Sechziger hinein eine lange Reihe von Alben für Blue Note auf. Doch auch der traditionelle Jazz behielt – das wird heute gerne vergessen – bis Mitte der Fünfzigerjahre seinen Platz bei Blue Note. Bechet oder der Klarinettist George Lewis nahmen weiter für Lion und Wolff auf.

    Mit dem Wechsel auf das 12-Inch-Format beginnt Ende 1955 die Ära, die längst Kult ist. Wolffs Photographien, die in puristischem Schwarzweiss eine harte Ästhetik der Arbeit verkörpern – Musiker in höchster Konzentration, Schweissperlen auf der Stirn, auch mal mit brennender Zigarette zwischen den Fingern – und das Design von Reid Miles verhalfen dem Label zu grossartigen Plattencovern, die die Alben zu begehrten Sammlerobjekten machten. Seit 1953 wurden fast alle Aufnahmen von Rudy Van Gelder gemacht. In seinem Studio nahmen zwar auch andere Label wie Prestige Records auf, aber die Blue Note-Platten klangen stets anders. Es umgab sie – von den Musikern über den Sound bis zur Gestaltung der Cover – eine Aura des Besonderen.

    Lion und Wolff hielten Augen und Ohren offen, vertrauten ihren Musikern bei der Suche nach neuen Talenten, die sie für ihr Label verpflichten konnten. So erweiterten sie ihren „roster“ schnell. Nachwuchstalente wie Lee Morgan, die ex-Messengers Hank Mobley und Donald Byrd, der phänomenale Hammond Organist Jimmy Smith, der Pianist Sonny Clark, die Saxophonisten Lou Donaldson, Stanley Turrentine und Joe Henderson, die Gitarristen Kenny Burrell und Grant Green, die Organisten Baby Face Willette oder John Patton nahmen alle eine Reihe von Alben für das Label auf.
    Die Pianisten lagen Lion besonders am Herzen. Nachdem er mit Monk seinen Wagemut bewiesen hatte, versuchte er Mitte der Fünfziger erfolglos, Herbie Nichols zu lancieren. Seine nächste grosse Entdeckung war ein Jahrzehnt später der Chicagoer Andrew Hill. Mit dessen Aufnahmen und Alben von Jackie McLean, Grachan Moncur III, Bobby Hutcherson oder Larry Young entstand auch eine Art „Blue Note Avantgarde“ – dem Free Jazz zuwenden mochte Lion sich nicht, aber offene Ohren hatte er nichtsdestotrotz. Wayne Shorter, McCoy Tyner oder Sam Rivers sorgten in den Sechzigern für weitere Glanzlichter.

    Im Hintergrund wirkten Musiker wie Gil Mellé (der den Kontakt zu Rudy Van Gelder herstellt und frühe Covers gestaltet hatte), Ike Quebec (der schon in den Vierzigern für das Label aufgenommen hatte) und später Duke Pearson (der nach Quebecs Tod Anfang 1963 dessen Job als A & R-Mann übernahm) als wichtige Schnittstellen. In den Fünfzigern gestaltete auch Andy Warhol ein paar Blue Note Plattenhüllen.

    Das Label wurde 1965 von Liberty Records übernommen, Lion zog sich 1967 zurück. Francis Wolff, dessen Name in den Credits bisher bloss als Fotograf auftauchte, wurde zum Produzenten der Alben, Duke Pearsons Rolle immer wichtiger. 1969 wurde Liberty von United Artists übernommen. Wolff starb 1971, Pearson zog sich ein Jahr später zurück und George Butler übernahm die Leitung. Es entstanden immer noch hie und da gute Alben, doch der Jazz war längst an den Rand gedrängt worden, nicht nur im Musikmarkt sondern zunehmend auch bei Blue Note. Michael Cuscuna hatte in der Zwischenzeit damit begonnen, das Blue Note-Archiv zu durchforsten; in den Jahren 1973–78 erschienen in der BN-LA-Reihe viele zuvor unveröffentlichte Aufnahmen.

    United Artists wurde 1979 von EMI übernommen, Cuscuna durchforstete weiter das Archiv und brachte zwischen 1979 und 1981 in der LT-Reihe weitere Schätze zum Vorschein. Parallel dazu lief in Japan von 1977–1983 ein grosses Blue Note-Programm von King Records. In dessen Rahmen kamen 1979/80 in der „World First Appearance“-Serie noch zwei Dutzend weitere neue Aufnahmen zum Vorschein.

    1985 wurde das Label unter der Leitung von Bruce Lundvall wiederbelebt. In der New Yorker Town Hall fand ein grosses Konzert statt, bei dem zahlreiche ehemalige „Blue Note Recording Artists“ auftraten. McCoy Tyner nahm erneut für das Label auf, es stiessen aber auch jüngere Musiker wie Joe Lovano oder Greg Osby dazu. Ende der Achtziger erschien praktisch der ganze Katalog der klassischen Aufnahmen aus den Fünfzigern und Sechzigern auf CD. Durch die Verbindung mit EMI gehörten inzwischen auch die Kataloge von Labeln wie Pacific Jazz, Roulette, Roost, Colpix, United Artists, Capitol Records und andere zum Fundus.

    Michael Cuscuna blieb weiterhin am Ball und bemühte sich um weitere Ausgrabungen und Reissues alter Aufnahmen (die teils auf seinem Anfang der Achtziger gegründeten Sammlerlabel Mosaic Records erschienen). Im Rahmen der „Connoisseur Series“ (die zu Beginn auch noch auf Vinyl erschien, später nur noch auf CD) und der „Rare Groove Series“, die vor allem dem Orgeljazz gewidmet war und gut zur Acid Jazz-Mode der Neunzigerjahre passte, wurden weitere unveröffentlichte Aufnahmen zugänglich gemacht.

    Der sechzigste Geburtstag von Blue Note wurde noch im grossen Stil gefeiert, doch nach dem Grosserfolg des Debutalbums von Norah Jones (2002), wurde es um die Jazzaktivitäten von Blue Note ruhiger. Die Reissue-Serien kamen zum Erliegen. Nach der Übernahme von EMI durch Universal 2012 wurde Don Was zum Präsidenten berufen. Seither sind bei Blue Note unter anderem neue Alben von Charles Lloyd oder Lonnie Smith erschienen – letzterer hatte schon in den Sechzigern für das Label gearbeitet. Daneben wurden auch Aufnahmen jüngerer Musiker produziert, zum Beispiel vom Trompeter Ambrose Akinmusire oder dem Vibraphonisten Joel Ross.

    [Weder die Alben von nach 1985 noch die Alben, die ursprünglich für andere Label, die unter dem Dach von EMI dazukamen, sind Thema dieser Umfrage.]

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #119: René Thomas & Bobby Jaspar – 11.05.2021, 22:00; Slow Drive to South Africa, #6: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #11435609  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 56,486

    Die besten Alben

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #119: René Thomas & Bobby Jaspar – 11.05.2021, 22:00; Slow Drive to South Africa, #6: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #11435611  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 56,486

    Die Listen der einzelnen User
    asdfjkloe
    atom
    fevers-and-mirrors
    jimmydean
    lotterlotta
    lysol
    pipe-bowl
    redbeansandrice
    vorgarten

    Lieblingsalben
    JOHN COLTRANE – Blue Trane (asdfjkloe, fevers-and-mirrors, jimmydean)
    ERIC DOLPHY – Out To Lunch! (atom)
    KENNY DORHAM – Whistle Stop (lotterlotta)
    HORACE PARLAN – Up & Down (pipe-bowl)
    CECIL TAYLOR – Conquistador! (lysol)
    TYRONE WASHINGTON – Natural Essence (vorgarten)
    LARRY YOUNG – Unity (redbeansandrice)

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #119: René Thomas & Bobby Jaspar – 11.05.2021, 22:00; Slow Drive to South Africa, #6: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #11435613  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 56,486

    Die besten Leader

    Die besten Saxofonisten

    Die besten Trompeter

    Die besten Posaunisten

    Die besten Pianisten

    Die besten Organisten

    Die besten Bassisten

    Die besten Schlagzeuger

    Die besten Vibraphonisten

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #119: René Thomas & Bobby Jaspar – 11.05.2021, 22:00; Slow Drive to South Africa, #6: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #11435617  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 9,952

    Die Idee der Listen von Tips und/oder Geheimtips ist es, dass alle ein paar Alben angeben koennen, die sie den anderen Teilnehmern besonders ans Herz legen wollen… Idealerweise geben moeglichst viele Teilnehmer sowas in der Groessenordnung von zwei, drei Alben an, die ich hier sammele… gerne unten im Thread posten, PN, wie auch immer…

    Ich hatte aus dem Hoerthread schon ein paar Tips von verschiedenen Leuten gesammelt – wobei die Zuordnung nicht immer eindeutig war, ob es sich jetzt um Tips, Geheimtips oder nichts dergleichen handelte… einfach Bescheid sagen und ich loesche oder korrigiere eure Listen (und sorry an alle, die ich vergessen habe)

    Tips und Geheimtips:

    atom: Bennie Green – Soul Stirrin‘, Fred Jackson – Hootin‘ ’n Tootin‘
    gypsy-tail-wind: Fred Jackson – Hootin‘ ’n Tootin‘, Duke Pearson – The Phantom, Sonny Red – Out of the Blue, Grant Green – Green Street
    lotterlotta: alles von Jutta Hipp
    napoleon-dynamite: Cecil Taylor – Conquistador, Freddie Hubbard – Night of the Cookers
    pipe-bowl: Andrew Hill – Judgement!
    redbeansandrice: Grant Green – Feelin‘ the Spirit, John Patton – That Certain Feeling, Tyrone Washington – Natural Essence, Jimmy Smith at Club Baby Grand Vol 2
    soulpope: The Magnificient Thad Jones Vol 3, Ike Quebec – Easy Living, Stanley Turrentine – Another Story
    thelonica: Grant Green – Sunday Morning, Herbie Hancock – Inventions and Dimensions
    vorgarten: sam rivers | a new conception, wayne shorter | moto grosso feio, ornette coleman | the empty foxhole, donald byrd | free form, jeremy steig | wayfairing stranger

    Links

    das hier soll eine Sammlung von Links zu Ressourcen werden, bei denen ich zumindest staendig nachsehe, wenn ich mich mit Blue Note beschaeftige… neben discogs und der Suchfunktion bei organissimo, wo ueber die Jahre vieles rund um Blue Note diskutiert wurde…

    Labeldiskografien fuer Blue Note gibt es zwei gute online:
    Jazzdisco (vor allem gut, um die Abfolge der Sessions durch dir Jahre zu sehen)
    Jazzlists (chronologisch nach Katalognummer mit Bildern)

    Kuenstler-Diskografien

    Die beste Qualitaet haben in der Regel die Diskografien bei jazzdiscography.com, wo aus Blue Note Sicht u.a. die Eintraege zu Art Farmer, Joe Henderson, Andrew Hill, Elmo Hope, Clifford Jordan, Sonny Red interessant sind. Auf der gleichen Seite gibt es auch Leader-Diskografien, die sich, nun, auf die Leaderalben von Kuenstlern beschraenken, hier sind u.a. Kenny Dorham, Booker Ervin, Jackie McLean interessant.

    Auf jazzdisco.org gibt es neben den Labeldiskografien auch solche zu einzelnen Kuenstlern, darunter vielen die hier relevant sind, Art Blakey, Tina Brooks, Donald Byrd, Sonny Clark, Lou Donaldson, und viele mehr. Die Qualitaet schwankt ein bisschen – einzelne sind aber richtig gut (Bud Powell zB).

    Auf jazzlists.com findet man keine „richtigen“ Diskografien, sondern, wie der Name sagt, Listen von Alben verschiedener Kuenstler, oft mit Bildern und Line-ups aber zB ohne detaillierte Angaben zu Aufnahmedaten. Besonders gut ist die Seite bei Orgeljazz, wo die meisten grossen Namen vertreten sind (Jimmy Smith, Larry Young, John Patton, Shirley Scott, Charles Earland, Reuben Wilson…) aber es gibt zB auch Diskografien von James Spaulding, Charles Tolliver, Louis Smith…

    Natuerlich gibt es auch anderswo gute Diskografien. Mir fielen jetzt vor allem diese hier fuer Grant Green und jene hier fuer Bobby Hutcherson ein. Letztere ist von Scott Mortensen, der letztes Jahr den Jazz in the 70s Blog hatte, und viele der Alben auch rezensiert und besternt hat. Und als letzter Link: die Art Blakey Chronology von Michael Fitzgerald.

    Blogpostserie von Nick Rossi zu Blue Note Coverart, mit Fokus auf der Zeit vor Reid Miles: Eins, Zwei, Drei, Vier, Fuenf

    zuletzt geändert von redbeansandrice

    --

    .
    #11435627  | PERMALINK

    vorgarten

    Registriert seit: 07.10.2007

    Beiträge: 7,548

    platzhalter für cover, soli & lieblingstracks.

    soll heißen: zusätzlich zur alben-liste kann gerne eine top10 jeweils für cover, einzelne tracks und soli gepostet werden. diese werden nicht rechnerisch ausgewertet, aber vielleicht lassen sich trotzdem ein paar interessante kollektive gewichtungen feststellen.

    zuletzt geändert von vorgarten

    --

    #11435629  | PERMALINK

    jimmydean

    Registriert seit: 13.11.2003

    Beiträge: 2,105

    dann fang ich mal an… mit den nummern kann ich leider nicht dienen, ausserdem weiss ich jetzt nicht genau, ob die monk-alben in ihrer compilations-form erlaubt sind… na ja, bitte dann um entsprechende hinweise, dann werde ich es korrigieren…

    1. john coltrane – blue train
    2. eric dolphy – out to lunch
    3. wayne shorter – speak no evil
    4. andrew hill – point of departure
    5. cecil taylor – unit structures
    6. thelonious monk – genius of modern music vol.1
    7. julian cannonball adderley – something else
    8. mccoy tyner – the real mccoy
    9. cecil taylor – conquistador
    10. herbie hancock – maiden voyage
    11. wayne shorter – juju
    12. thelonious monk – genius of modern music vol.2
    13. bobby hutcherson – dialogue
    14. wayne shorter- odyssee of iska
    15. dexter gordon – our man in paris
    16. horace silver – song for my father
    17. larry young- unity
    18. art blakey – moanin‘
    19. kenny burell -midnight blue
    20. dexter gordon – go
    21. lee morgan – the sidewinder
    22. wayne shorter – super nova
    23. herbie hancock – empyrean isles
    24. hank mobley – soul station
    25. larry young- into something
    26. bobby hutcherson – patterns
    27. duke pearson – wahoo
    28. mccoy tyner- extensions
    29. wayne shorter – adam’s apple
    30. herbie hancock – inventions and dimensions

    --

    i don't care about the girls, i don't wanna see the world, i don't care if i'm all alone, as long as i can listen to the Ramones (the dubrovniks)
    #11435631  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 56,486

    @jimmydean
    Ja, die Monk-Alben (und ähnliche aus der 1500er-Reihe von Powell, Navarro, Davis etc.) sind erlaubt – vgl. aus den Regeln oben:

    – Es sind nur 12″-LPs zulässig (Material der 5000er 10″-LPs oder Singles ist nur in Form der 1500er LPs zugelassen).

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #119: René Thomas & Bobby Jaspar – 11.05.2021, 22:00; Slow Drive to South Africa, #6: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #11435633  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 35,440

    @ „jimmydean“=Raketenstart  :good: ….

    --

      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11435637  | PERMALINK

    vorgarten

    Registriert seit: 07.10.2007

    Beiträge: 7,548

    jimmydean
    14. wayne shorter- odyssee of iska

    finde ich – so weit oben zwischen den ganzen konsens-alben – ziemlich interessant. aber warum gar nichts von mclean?

    --

    #11435641  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 56,486

    Ich gebe für @redbeansandrice mal drei erste Geheimtipps ab:

    Sonny Red – Out of the Blue (BLP 4032)
    Fred Jackson – Hootin‘ and Tootin (BLP 4094)
    Duke Pearson – The Phantom (BLP 4293)

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #119: René Thomas & Bobby Jaspar – 11.05.2021, 22:00; Slow Drive to South Africa, #6: tba | No Problem Saloon, #29: tba
    #11435651  | PERMALINK

    jimmydean

    Registriert seit: 13.11.2003

    Beiträge: 2,105

    soulpope@ „jimmydean“=Raketenstart ….

    vorgarten

    jimmydean
    14. wayne shorter- odyssee of iska

    finde ich – so weit oben zwischen den ganzen konsens-alben – ziemlich interessant. aber warum gar nichts von mclean?

    habe letzte woche schon vorgearbeitet, wobei die ersten 20 plätze anhand meiner datenbank eh relativ klar waren… am ende wurde es ein bisschen mühsam, so viele habe ich gar nicht von bluenote…. mclean als leader habe ich ehrlich gesagt gar nichts, vielleicht komme ich ja anhand des polls zu ein paar tips

    --

    i don't care about the girls, i don't wanna see the world, i don't care if i'm all alone, as long as i can listen to the Ramones (the dubrovniks)
    #11435673  | PERMALINK

    napoleon-dynamite
    Moderator

    Registriert seit: 09.11.2002

    Beiträge: 21,580

    jimmydean … 5. cecil taylor – unit structures … 9. cecil taylor – conquistador

    Vorbildliche Platzierungen. :good: Bei den beiden Alben bin ich ja sehr gespannt, ob sie noch öfter genannt werden.

    --

    I'm making jokes for single digits now.
    #11435755  | PERMALINK

    lysol

    Registriert seit: 07.01.2018

    Beiträge: 453

    01.Cecil Taylor- Conquistador!
    02.Eric Dolphy- Out To Lunch
    03.Ornette Coleman- At The Golden Circle Volume One
    04.Ornette Coleman- At The Golden Circle Volume Two
    05.Sam Rivers- Contours
    06.Bobby Hutcherson- Dialogue
    07.Cecil Taylor- Unit Structures
    08.Grachan Moncur III- Evolution
    09.Horace Silver- Song For My Father
    10.Hank Mobley- Soul Station
    11.Sonny Rollins- A Night At The Village Vanguard
    12.Sonny Rollins- More From The Vanguard
    13.Art Blakey And The Jazz Messengers- Moanin‘
    14.Donald Byrd- Free Form
    15.Herbie Nichols Trio- Herbie Nichols Trio
    16. Kenny Dorham- Whistle Stop
    17.Sam Rivers- Fuchsia Swing Song
    18.Cannonball Adderley- Somethin‘ Else
    19.Thelonious Monk- Genius Of Modern Music Volume One
    20.McCoy Tyner- The Real McCoy
    21.Andrew Hill- Lift Every Voice
    22.Grachan Moncur III- Some Other Stuff
    23.Joe Henderson- Page One
    24.Larry Young- Unity
    25.Andrew Hill- Point Of Departure
    26.Donald Byrd- Ethiopian Knights
    27.Bud Powell- The Amazing Bud Powell Volume One
    28.Pete La Roca- Basra
    29.Bobby Hutcherson- Oblique
    30.Ornette Coleman- New York Is Now

    zuletzt geändert von lysol

    --

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 201)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.