Ich höre gerade … Jazz!

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  • #8493013  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    gypsy tail windHans Rettenbacher, der (andere ;-)) Wiener mit Soul statt Schmäh, hat übrigens ein erstaunliches Händchen für Originals, die wie süffige Popsongs klingen – wirlich verblüffend! Man guckt in die Credits und erwartet Bacharach oder Webb oder so jemanden, aber nein: Rettenbacher.

    Photographische Grüsse vom Wiener mit Soul und (zeitweilig) Schmäh ….

    --

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    #8493015  | PERMALINK

    martinr

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    vorgartenich kenne von dieser band nur den hendrix- und den piaf-tribute

    Seit Jahren bin ich auf der Suche nach „Tethered Moon Plays Jimi Hendrix“. Wo kann man diese CD denn bekommen?

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    #8493017  | PERMALINK

    vorgarten

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    Beiträge: 13,683

    da kann ich leider nicht helfen – mir hat die vor vielen jahren ein freund vorgespielt – das war meine erstbegegnung mit tethered moon und ich fand es interessant, aber nicht gerade toll. das passierte dann erst mit der piaf-platte. dieser freund lebt leider nicht mehr und ich weiß nicht, was mit seiner sammlung passiert ist.

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    #8493019  | PERMALINK

    vorgarten

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    gypsy tail wind

    dave pike als musiker macht wirklich gar nichts mit mir. die settings sind oft sehr geschmackvoll und entspannt, aber ich habe noch niemals irgendeinen moment in seinem spiel erlebt, der mir irgendwie aufgefallen wäre.

    gypsy tail wind
    Jetzt ein paar Stunden mit dem Dave Pike Set, leichterer Stoff, aber durchaus unterhaltsam und dank dem formidablen Gespann aus J.A. Rettenbacher/Peter Baumeister auch immer schön geerdet und mit tollem Groove versehen.

    das set ist eben auch eine in sich super band, aber gerade pike fällt mir darin nie als eigenständige stimme auf. das hier findet man ja schnell im netz & es ist auch wirklich super:

    --

    #8493021  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Kennst Du „It’s Time“? Das finde ich wie gesagt von allem, was ich kenne, das beste. Und das hier das mit dem besten Cover:

    Und vom Setting her auch ziemlich gut (die Latin-Sachen, die es bei Fantasy auf einem Twofer gab, mag ich hingegen nicht so sehr).

    Was das Dave Pike Set betrifft hast Du gewiss recht: das ist eine Band, in der keiner irgendwie heraussticht (auch Kriegel für mein Empfinden nicht). Aber gerade das macht sie wohl so stark. Ich würde allerdings den Alben allesamt nur mittelprächtige Ratings geben, nicht weil man diese Musik besser spielen könnte sondern schlicht, weil das halt alles schon sehr wenig Fleisch am Knochen hat. Aber Spass macht die Musik immer mal wieder und allzu sehr herunterspielen will ich sie auch nicht, ich höre schon, was da abgeht, aber es reicht mir nicht so ganz (bzw. ich höre die Sachen halt nur alle paar Jahre, ich glaube das heute war der dritte Durchgang seitdem die CDs 2011 erschienen sind).

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #8493023  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    #8493025  | PERMALINK

    vorgarten

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    IT’S TIME kenne ich und finde ich schrecklich, gerade weil es so auf hübsch-mittelmaß getrimmte sachen darauf gibt, die eigentlich von don cherry sind usw. in so einem klassischen kontext finde ich pike auch noch mal störender ideenlos als auf den immerhin oft groovenden pike-set-sachen. kriegel finde ich auch einen ganz ähnlichen fall, auch sehr geschmackvoll, nett, sauber, aber ohne einen hinhörer zu produzieren.
    aber das klingt jetzt ein bisschen hart, du hast bestimmt recht damit, dass sie sich alle nicht so als individualisten verstanden haben.

    was pike angeht, finde ich halt immer, dass es ein paar leute gab, die viel besser waren als er, aber viel unbekannter geblieben sind – khan jamal, walt dickerson, später jay hoggard, angeblich war ja auch terry pollard eine super vibraphonistin, die aber als frau und später mutter nur für kurze zeit ein musikerinnenleben führen konnte. aber die haben alle auch nicht in den 60ern so eine super groove band auf die beine gestellt, das war bestimmt einfach eine kluge idee von pike.

    --

    #8493027  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    vorgartenwas pike angeht, finde ich halt immer, dass es ein paar leute gab, die viel besser waren als er, aber viel unbekannter geblieben sind – khan jamal, walt dickerson, später jay hoggard, angeblich war ja auch terry pollard eine super vibraphonistin, die aber als frau und später mutter nur für kurze zeit ein musikerinnenleben führen konnte. aber die haben alle auch nicht in den 60ern so eine super groove band auf die beine gestellt, das war bestimmt einfach eine kluge idee von pike.

    Gar kein Widerspruch dazu – Jamal kenne ich selbst noch zu schlecht (ab wann war er aktiv, nicht schon um 1960 herum oder?), aber Dickerson schätze ich sehr. Hoggard kenne ich kaum, Pollard v.a. (oder nur?) als Pianistin. Aber klar, Pike ist daneben (und auch neben Milt Jackson, Bobby Hutcherson, ja sogar neben Johnny Lytle) ein Leichtgewicht. Das war auch nur der Memorial-Hörgang, kein Plädoyer für seine Musik ;-)

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    #8493029  | PERMALINK

    vorgarten

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    gypsy tail windDas war auch nur der Memorial-Hörgang, kein Plädoyer für seine Musik ;-)

    ja, habe ich ja auch gemacht gestern. und DOORS OF PERCEPTION finde ich auch ein wirklich besonderes album. (jamal war laut wiki ab ende der 60er aktiv, aber die frühesten sachen, die ich kenne, sind von mitte der 70er).

    --

    #8493031  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    gypsy tail wind

    und – was sagst du im Vergleich zur anderen Open Sky Unit Platte?

    hier tatsächlich sowas ähnliches: Éric le Lann, Michel Graillier – Trois heurs du matin

    (war mir wegen dem Typo in Grailliers Nachnamen immer entgangen…)

    --

    .
    #8493033  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Grad nachgeschaut, das frühest was ich habe ist wohl die „Sounds of Liberation“ von 1972 mit Byard Lancaster, Monette Sudler und anderen (gab es bei Porter als Reissue), dann Ted Daniels „Tapestry“ von 1974 (auch bei Porter zu finden). Zum ersten Mal gehört habe ich wohl auf Roy Campbells „It’s Krunch Time“.

    --

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    #8493035  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    redbeansandriceund – was sagst du im Vergleich zur anderen Open Sky Unit Platte?

    hier tatsächlich sowas ähnliches: Éric le Lann, Michel Graillier – Trois heurs du matin

    (war mir wegen dem Typo in Grailliers Nachnamen immer entgangen…)

    das Cover!!!

    Was ich sage? Nur weil da auf dem Cover auch noch „Open Sky Unit“ draufsteht haben die beiden Alben noch lange nichts miteinander zu tun, von personellen Kontinuitäten mal ab. Es gefällt mir gut, auch Pelzers Ton am Alt, der irgendwie etwas Verletzliches hat (was zu ihm so gar nicht passen will) – sehr toll die Version von „Easy to Remember“. Aber Gast Barney Wilen am Sopran steuert wohl die schönsten Momente bei. Die Rhythmusgruppe ist gut, egal ob Legnini oder der zweite Gast Michel Graillier am Klavier sitzt (ich bin ehrlich gesagt nicht mal sicher, ob ich die beiden wirklich auseinanderhalten könnte).

    Jedenfalls hat sich die Anschaffung allein wegen der Beiträge von Wilen schon mehr als gelohnt, insgesamt ist das aber eine schöne Postbop-Mainstream-Scheibe, nicht viel mehr, oder? Die „Open Sky Unit“ hat da shcon einiges mehr zu bieten, aber sie zu vergleichen führt nicht weit. Mal schauen, ob ich „Song for René“ auch bald mal wieder anhöre, griffbereit wäre sie …

    --

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    #8493037  | PERMALINK

    vorgarten

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    noch viel griffbereiter liegt ja der laufende bft, aber naja… ;-)

    ja, TAPESTRY ist meine früheste mit khan jamal, ohnehin ein ganz tolles album.

    --

    #8493039  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Registriert seit: 25.01.2010

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    vorgartennoch viel griffbereiter liegt ja der laufende bft, aber naja… ;-)

    Stimmt so halb … aber das Kopfwehwetter lässt nur Berieselung zu, kein allzu aufmerksames Lauschen, Stöbern, Kopfzerbrechen.

    --

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    #8493041  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    ja, das ist „nur“ eine schöne Postbop-Mainstreamscheibe… 3 mal Personalüberschneidung merkt man echt nicht… weiß nicht, ob ich ihn fotogen nennen würde, aber Graillier hatte ein Talent für großartige Bandfotos:

    mit der Sängerin Anne Ducros

    mit Chet Baker in Japan

    im Trio mit Cullaz und Vander

    alle von hier

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