Das Piano-Trio im Jazz

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  • #12596419  | PERMALINK

    lotterlotta
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    atom

    vorgarten williams, williams, roker, free spirits (1975) das ist erstmal eine sache der aura, ähnlich wie bei ellington: die ganze jazzgeschichte ist präsent. wenn man will, kann man frühen monk hören, oder noch ältere bluesformen, es gibt ein kleines augenzwinkern zu evans („all blues“), cecil taylor scheint auf, wenn williams ihren bassisten begleitet, und das lässt sich bis in die unmittelbare gegenwart verlängern, denn hier klingt nichts alt. tatsächlich habe ich aaron diehl im sorey trio plötzlich vor ohren, weil sie ähnlich wie er akkorde mehrere takte lang im raum hängen lässt, überhaupt der umgang mit raum… und wie heiß das plötzlich wird, wenn es richtung hardbop geht (gleich am anfang, „dat dere“). das ist ein fantastisches trio, in jeder nur denkbaren hinsicht, ob man sound, funkiness, tiefe, höheren blödsinn („temptation“), oder – eben – freiheit sucht. ein quintessenz-album, das nie seine frische verlieren wird.

    Ein wunderbares Album und treffend beschrieben. Schon allein hierfür hat sich die Umfrage gelohnt. Erst seit heute besitze ich das Album.

    …..für mich eine zeitlose wundertüte, klar trifft die beschreibung viele aspekte, es ist so unaufgeregt  leicht in seinem flow, ich verliere da jedes zeitgefühl und doch ist es zu schnell vorbei, könnte von mir aus 3x so lang sein und wäre immer noch zu kurz….🖤🖤🖤🖤🖤

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    #12596467  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Chick Corea / Miroslav Vitous / Roy Haynes – Trio Music | November 1981 im Studio in L.A., fast 15 Jahre nach „Now He Sings, Now He Sobs“. Das Trio nimmt für ECM ein Doppelalbum auf. Die erste Platte besteht aus messerscharfen, freien Improvisationen, gespielt mit einer fast kalten Präzision, blitzschnellen Reaktionen, geschmeidigen Bewegungen – manchmal klingt das fast wie musikalisches Jiu Jitsu. Und dann die Überraschung in Teil 2: die drei spielen sieben Stücke von Thelonious Monk, darunter eine wunderbare Version von „`Round Midnight“, „Hackensack“, „Rhythm-a-Ning“, aber auch seltener gespielte Stücke wie „Little Rootie Tootie“ oder „Eronel“. Die drei spielen Monk, wie es kein anderer Pianist, kein anderes Trio machte (oder konnte) – die Monk-Hälfte höre ich als sehr warm … und dennoch ist es gerade die Präzision und Feinheit, die die erste Hälfte auszeichnet, die erst diesen Approach ermöglicht, der für mich gerade besser funktioniert als fast alles, was ich an Monk-Covern kenne. Im Vergleich mit Corea/Vitous/Haynes wirken die Kollegen allesamt behäbig und gemütlich.

    Es ist eben doch grad gut, dass ich nochmal eine Runde anhänge, denn hier habe ich mich direkt gefragt, ob Corea bei Michel Petrucciani nicht doch der viel grössere Einfluss ist als Evans (oder Tyner, Hancock): perkussives aber sehr schlankes und äusserst wendiges Spiel, das die Töne perfekt absetzt, kein singendes Piano in den Linien – im Ton allerdings durchaus. Jedenfalls faszinierte mich das gestern wieder sehr – mehr, als ich mich von der ECM-Strecke erinnert hatte. Beide Hälften liefen zweimal am Stück.

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #12596631  | PERMALINK

    lotterlotta
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    das album war auch in meiner engeren 100er-auswahl und ich schätze es sehr, vielleicht wäre es noch höher in meiner gunst, wenn es  nicht als ganzes sondern in den von dir beschriebenen hälften in zwei teilen veröffentlicht worden wäre, für mich gehen diese beiden teile nicht wirklich in einem album auch wenn beide gefallen. ziehe daher auch „now he sings,now he sobs“ vor…..

    …dieses album musste natürlich her, nachdem ich mir vor diversen jahren john coltranes  coltrane/prestige und blue train zugelegt hatte, dieses miteinander ist außergewöhnlich, nahezu perfekt, das trio ein einziger harmonischer körper, ein zeitloses album! wenn man das hört, weiß man warum sie die beiden alben mit coltrane aufnahmen/ bzw. seine rhythmusgruppe wurden….muss gleich mal wieder „blue train“ auflegen…..das album gehört auf jeden fall in meine top 50…..

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    #12596657  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    lotterlotta

    atom

    williams, williams, roker, free spirits (1975) ….

    Schon allein hierfür hat sich die Umfrage gelohnt. Erst seit heute besitze ich das Album.

    …..für mich eine zeitlose wundertüte, klar trifft die beschreibung viele aspekte, es ist so unaufgeregt leicht in seinem flow, ich verliere da jedes zeitgefühl und doch ist es zu schnell vorbei, könnte von mir aus 3x so lang sein und wäre immer noch zu kurz….🖤🖤🖤🖤🖤

    Für CD Hörer gibt’s knapp 30 Minuten Bonusmaterial …. Vinyl hier ergo „Selbstbeschneidung“ ….

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    #12596665  | PERMALINK

    lotterlotta
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    @soulpope ….die zeiten in denen man beides haben musste, also vinyl und später dann cd sind rum….und auch mit 30 min mehr wäre es immer noch zu kurz ;-)

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    #12596689  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    lotterlotta @soulpope ….die zeiten in denen man beides haben musste, also vinyl und später dann cd sind rum….und auch mit 30 min mehr wäre es immer noch zu kurz

    Ich habe nur auf Deinen Kommetar reagiert, welcher nach „mehr Material“ dieser Session förmlich lechzte und war mir nicht sicher, ob Du über das überaus opulente (hochwertige) Bonusmaterial Bescheid weisst …. just info, nothing more ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #12596693  | PERMALINK

    lotterlotta
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    soulpope

    lotterlotta @soulpope ….die zeiten in denen man beides haben musste, also vinyl und später dann cd sind rum….und auch mit 30 min mehr wäre es immer noch zu kurz

    Ich habe nur auf Deinen Kommetar reagiert, welcher nach „mehr Material“ dieser Session förmlich lechzte und war mir nicht sicher, ob Du über das überaus opulente (hochwertige) Bonusmaterial Bescheid weisst …. just info, nothing more ….

    auch nicht anders empfunden, sollte es aber irgendwann einmal ein reissue in dlp-format geben, würde ich über eine anschaffung sicher nachdenken und die ursprüngliche lp ggf. verkaufen ;-) ….btw. müsste es nicht korrekt selbstbescheidung lauten, weil ich beschneide ja nichts….

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    #12596695  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    Misha Mengelberg „Chicago Trio 4“ (hatOLOGY) 1999 …. aus der Kolumne „aber dieser EINE Track“ …. im Studioteil der DoCD „Two Days in Chicago“ befindet sich auch dieser eigenständige Piano Trio Track mit Wilbert De Joode (b) + Martin Van Duynhoven (dr), welcher die Meisterschaft des Formats und die Verbindung zu Thelonious Monk und Herbie Nichols widerspiegelt …. aber das war’s dann …. wäre sicherlich eine eigene Veröffentlichung wert gewesen ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #12596699  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    lotterlotta

    soulpope

    lotterlotta @soulpope ….die zeiten in denen man beides haben musste, also vinyl und später dann cd sind rum….und auch mit 30 min mehr wäre es immer noch zu kurz

    Ich habe nur auf Deinen Kommetar reagiert, welcher nach „mehr Material“ dieser Session förmlich lechzte und war mir nicht sicher, ob Du über das überaus opulente (hochwertige) Bonusmaterial Bescheid weisst …. just info, nothing more ….

    auch nicht anders empfunden, sollte es aber irgendwann einmal ein reissue in dlp-format geben, würde ich über eine anschaffung sicher nachdenken und die ursprüngliche lp ggf. verkaufen ….btw. müsste es nicht korrekt selbstbescheidung lauten, weil ich beschneide ja nichts….

    Selbstbescheidung durch passive Selbstbeschneidung 😇 ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #12596701  | PERMALINK

    lotterlotta
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    …and the last word has always the pope… ;-)

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    #12596731  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Red Garland Trio – Misty Red | Red Garland an zwei Tagen im April 1982 im Sage & Sound Studio in Hollywood, produziert für Baystate (1983), in den Niederlanden ab 1984 bei Timeless, zunächst mit dem Originalcover, später mit dem obigen selbst gestalteten. Dass hier eine ehemalige Rhythmusgruppe von Ahmad Jamal am Werk ist – Jamil Nasser und Frank Gant – merkt man kaum, das ist ein klassisches, schönes aber auch ein wenig verhaltenes Mainstream-Album. Garland hat vielleicht einen noch schöneren Touch als in den Fünfzigern und Sechzigern, spielt zurückhaltender, schlanker, hat aber auch das zweihändige Block-Akkord-Spiel nach wie vor drauf. „This Can’t Be Love“, „But Not for Me“, „Over the Rainbow“, „You’d Be So Nice to Come Home To“ und „Willow Weep for Me“ treffen auf Erroll Garners „Misty“ und zwei Stücke aus der Zeit mit Miles, „If I Were a Bell“ und „My Funny Valentine“. Nasser hat zahlreiche feine Momente, klingt aber in der Höhe leider etwas dünn – überhaupt ist das eine etwas hell und hoch geratene Aufnahme, dünkt mich, unter der Gant ein wenig leidet. Und dem Programm hätten ein oder zwei Repertoire-Raritäten gut getan. Auch so ein echt schönes Album … und Erinnerung, dass ich von Garland die letzten Wochen viel zu wenig angehört habe.

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #12596811  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Michel Petrucciani Trio – Live at the Village Vanguard | In den frühen Nullern kamen bei Blue Note zwei Alben von Michel Petrucciani neu heraus – beide bei Concord in der George Wein Collection erschienen … und beide ziemlich toll. Neben dem Solo-Album „100 Hearts“ kam ich so auch an „Live at the Village Vanguard“, ein Doppelalbum (eine CD) mit Palle Danielsson und Elliot Zigmund. Hier ist der Evans-Einfluss wieder deutlicher zu hören, nicht nur wegen des Drummers und der Wahl des Openers, „Nardis“, in einer tollen elfminütigen Version. Doch später wird klar, dass Petrucciani ebenso Hancock und Jarrett gehört hat. Im Vergleich mit dem Owl-Album klingt das alles warm, rund, aber nicht weniger zupackend. Die Stimmung ist durchgehend toll, Danielsson und Zigmund sind hervorragende Partner mit vielen Ideen, die einen immer wieder überraschen können – und Petrucciani glänzt von Stück zu Stück mit packenden Improvisationen. Es gibt als zweites „Oleo“ von Sonny Rollins, als Closer Monks „`Round Midnight“, die Ballade „Trouble“ von einem schwedischen Singer-Songwriter namens Olle Adolphson, sowie vier Originals von Petrucciani („Le bricoleur de Big Sur“ vielleicht für Charles Lloyd?). Gefällt mir sehr. Von den zu Lebzeiten erschienen Alben definitiv eins meiner liebsten.

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
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    hat-and-beard
    dial 45-41-000

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    Frage in die Runde: Gibt es eine richtig gut klingende Ausgabe von Bleys „Footloose!“?
    Habe mir eine der ’69er BYG-France-LPs gekauft und bin eher underwhelmed. Swallow muss man oft eher ahnen als ihn hören zu können, dem Klavier fehlen die Tiefen und die Becken LaRocas klingen blechern und irgendwie stumpf, als hätte man ein völlig falsches Mikrofon verwendet. Oder ist die Aufnahme grundsätzlich so mäßig?

    (Vielleicht bin ich auch einfach schon zu müde heute…)

    --

    God told me to do it.
    #12596847  | PERMALINK

    lotterlotta
    Schaffnerlos

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    hat-and-beardFrage in die Runde: Gibt es eine richtig gut klingende Ausgabe von Bleys „Footloose!“? Habe mir eine der ’69er BYG-France-LPs gekauft und bin eher underwhelmed. Swallow muss man oft eher ahnen als ihn hören zu können, dem Klavier fehlen die Tiefen und die Becken LaRocas klingen blechern und irgendwie stumpf, als hätte man ein völlig falsches Mikrofon verwendet. Oder ist die Aufnahme grundsätzlich so mäßig? (Vielleicht bin ich auch einfach schon zu müde heute…)

    …hab auch nur die byg, höre mir aber durch „technik schnick schnack“ am verstärker vieles schön….interessant wäre das reissue von 1992 aus japan denke ich….wobei ich nicht weiß ob das wirklich ein vernünftiges remastering bekommen hat…

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    Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!  
    #12596869  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Chick Corea / Miroslav Vitous / Roy Haynes – Trio Music, Live In Europe | Zwei Jahre später tourte das Trio durch Europa und ECM brachte Auszüge von Konzerten in Willisau und Reutlingen heraus. Eine gute Stunde auf der CD, ein fünfminütiges Stück („Transformation“ von Vitous) weniger auf der LP. Material von Corea, Vitous und Haynes mischt sich mit ein paar Standards („Summer Night morpht in „Night and Day“) – und im zweiten Stück, „I Hear a Rhapsody“, ist das für ein paar Momente recht nach am Jarrett Trio. Anderswo blickt Evans über die Schulter, wieder anderswo ist das freier, bricht auch mal die Begleitung weg und lässt das Piano allein, wieder anderswo klingt das Trio fast wie eine sehr tighte Latin-Jazz-Band … das ist also sehr vielseitig (von „Night and Day“ bis zu einem Prélude von Skrjabin, das in Coreas Latinn-Nummer „Mock Up“ übergeht) und zugleich wirkt das Trio sehr kompakt. Vitous‘ Spielentscheidungen mag ich nicht immer, hier federt er manchmal wie Eddie Gomez bei Corea kommentierend und solierend durch die Stücke, anderswo greift er nach dem Bogen … ein hervorragender Bassist, sicher, aber so ganz überzeugt er mich halt nicht immer – aber selten überzeugt er mich so sehr wie hier! Bei Haynes geht mir das anders, den mag ich, wo immer er auftaucht.

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
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