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Michel Petrucciani Trio – Live at the Village Vanguard | In den frühen Nullern kamen bei Blue Note zwei Alben von Michel Petrucciani neu heraus – beide bei Concord in der George Wein Collection erschienen … und beide ziemlich toll. Neben dem Solo-Album „100 Hearts“ kam ich so auch an „Live at the Village Vanguard“, ein Doppelalbum (eine CD) mit Palle Danielsson und Elliot Zigmund. Hier ist der Evans-Einfluss wieder deutlicher zu hören, nicht nur wegen des Drummers und der Wahl des Openers, „Nardis“, in einer tollen elfminütigen Version. Doch später wird klar, dass Petrucciani ebenso Hancock und Jarrett gehört hat. Im Vergleich mit dem Owl-Album klingt das alles warm, rund, aber nicht weniger zupackend. Die Stimmung ist durchgehend toll, Danielsson und Zigmund sind hervorragende Partner mit vielen Ideen, die einen immer wieder überraschen können – und Petrucciani glänzt von Stück zu Stück mit packenden Improvisationen. Es gibt als zweites „Oleo“ von Sonny Rollins, als Closer Monks „`Round Midnight“, die Ballade „Trouble“ von einem schwedischen Singer-Songwriter namens Olle Adolphson, sowie vier Originals von Petrucciani („Le bricoleur de Big Sur“ vielleicht für Charles Lloyd?). Gefällt mir sehr. Von den zu Lebzeiten erschienen Alben definitiv eins meiner liebsten.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba