Startseite › Foren › Kulturgut › Das musikalische Philosophicum › Was darf/sollte ein Tonträger kosten?
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AutorBeiträge
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MistadobalinaGerade gestern gelesen:
Anteile am CD-Preis
Herstellung: 20%
Plattenfirma: 20%
Handel: 31%
Künstler, Autoren: 10%
MWSt: 19%31% für den Handel sind absolut utopisch. Zumindest für den klein- und mittelständischen Einzelhändler, der keine Jahresboni im zweistelligen Prozentbereich erhält und der einzelne Titel nicht Kartonweise bestellt. Es gibt sehr viele Neuerscheinungen, die man für mindestens 17,-€ verkaufen muß, wenn man kein Minusgeschäft machen will. Für Media, Saturn und irgendwelche Megastores mag das anders aussehen.
MistadobalinaMöglicherweise sind da auch Grafikkosten enthalten.
Bei Wikipedia ist das auch ein bisschen anders aufgeschlüsselt, sehe ich gerade:
Plattenfirmen („Labels“) 25 %
Vertrieb 22 %
Handel 20 %
Mehrwertsteuer 15,966* %
Künstler 7 %
GEMA 6 %
Herstellung 4 %*: 19 Prozent Mehrwertsteuer auf den Nettobetrag entsprechen knapp 16 Prozent Mehrwertsteuer vom Bruttobetrag.
Und auch hier halte ich die 20% für den Handel als sehr optimistisch gerechnet.
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WerbungwaPreisbindung bei Büchern heißt nicht, daß alle Bücher das Gleiche kosten. Der Preis wird vom Verlag festgelegt und gilt für den gesamten Einzelhandel. Das gleiche gilt für Zeitschriften.
Endlich. Guter Einwand. Generelle Einheits-Preise festzusetzen wäre übelste Planwirtschaft und würde nur die Qualität (Booklet, …) verschlechtern, „weil man den Preis ja doch bekommt“.
Bender Rodriguez
clau
meist unmöglich, eine CD zum Preis von 15,-€ zu verkaufen.
Diese Aussage leite ich an die Zeitgenossen weiter, die für einen noch geringeren Preis hier plädierten. Mistas und die Aufschlüsselungen anderer zeigen doch eins: Herstellung, also „der reine Materialwert“ (steinigt mich nicht wg der Betrachtungsweise) ist der geringste Anteil und ich frage mich immer wieder, warum seit Einführung der CD der Preis nicht im selben Maß gefallen ist wie Kosten der Herstellung.
Die oben geforderten 15€ liegen doch fast bei den Preisen Mitte der 80er, wo wir ganz andere Kosten und Stückzahlen hatten!Bei einem Konzert mal 15€ am Merch-Stand zu bezahlen: OK, gern, da habe ich wenigstens das Gefühl, daß mehr beim Künstler/bei der Band hängenbleibt.
Aber 15€ beim Versand zu bezahlen, ohne Beratung, weil ich die Vorauswahl schon selbst getroffen habe: Nein, wirklich nicht.Und, zum Thema „Support your local dealer“: Gibt´s nicht.
Die Arroganz, die mir bei den vielgelobten Plattenhändlern um die Ecke oft entgegengeschlagen ist, hat mir in den 80er schon gereicht. Ich hätte gern Augenkontakt gehabt, oder es geschätzt, wenn wenigstens das Zurücksortieren kurz unterbrochen worden wäre, wenn ich eine Frage hatte. Unbestritten sind viele gute Händler und Geschäfte auf der Strecke geblieben. Aber um einige war es wirklich nicht schade:
„Von der Delbert McClinton gibt´s doch laut XYZ-Zeitung auch eine Version mit Bonus Tracks. Habt ihr die da?“
„Frag doch bei der XYZ-Zeitung.“
Werd ich nie vergessen.--
Radio StoneFM | "Solos come and go. Riffs last forever." (Keith Richards) | The fact that there's a highway to hell but only a stairway to heaven says a lot about anticipated traffic numbers.Napoleon DynamitePost des Jahres soweit.
lathoOldBoy, die Norma Desmond des Forum-Humors!
Danke auch. :sonne:
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Hold on Magnolia to that great highway moonotisWäre es doch so.
Mir scheinen die Ausnahmen derzeit eher die Regel, im Vergleich zu früher in
jedem Fall.Bereits an anderer Stelle geschrieben: selbst von meiner geringen Basis aus ist mir das aufgefallen.
Bender RodriguezDiese Aussage leite ich an die Zeitgenossen weiter, die für einen noch geringeren Preis hier plädierten. Ich selbst gebe für gewisse CDs auch bis zu 20 Euro aus, wenn Inhalt, Aufmachung und die Höhe der Auflage es rechtfertigen. Aber auf Sicht wäre ein Durchschnittspreis von 15 Euro für eine CD, die für den „Mainstream“ (nicht nagativ behaftet…) produziert wurde, d.h. gewisse Verkaufszahlen erreicht, durchaus angemessen. Alles darunter sind „Schnäppchenjäger“-Preise.
[…]CDs haben mir inzwischen zu wenig Wiederverkaufswert, als dass ich das Geld ausgeben würde (gilt für eine CD, nicht für Boxen etc).
Aber bevor hier wieder über Schnäppchenjäger hergezogen wird: CDs, Platten etc quasi nach Gewicht zu kaufen (schön viel, schön billig), zB bei 20 Euro für eine schön aufgemachte LP zu meckern – alles geschenkt, weil klar dämlich.
Dass man hingegegen guckt, wo die Preise billiger sind: dazu bekenne ich mich. Und bevor wieder über das vermeintlich Bravo-Hits hörende Prekariat getuschelt wird: Wer, von Alg I oder Hartz IV abhängig, sich mit viel Mühe 50 € im Monat abspart, kommt mit viel Mühe auf 3 Platten oder CDs (eher CDs), ziemlich wenig, selbst wenn ich meinen ja eher geringen Konsum in dem Bereich ansehe. In der Situation CDs zu kopieren, Platten zu leihen, Mp3s zu ziehen, halte ich für Notwehr.TheMagneticFieldDas sind in etwa auch meine Preisvorstellungen. Bei CDs würde ich (je nach Qualität und Aufmachung) mit 10-12 Euro etwas runtergehen, bei LPs mit 15-20 Euro etwas rauf.
So in etwa auch bei mir.
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If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.Bender RodriguezDoch, ich!
Think global, act local…
Tatsächlich? Berichte doch mal – interessiert mich nämlich.
Gerne auch mal ausführlicher beim Frankfurt-Forumstreffen.
Hier gibt es zwei unabhängige Plattenläden, einer führt nur Second-Hand, der andere zu 95%. In Mannheim (und Darmstadt) gibt es den ComeBack, der ein wenig Neuware im Indie-Bereich als Vinyl und CD vorrätig hat und wo ich auch schon die ein oder andere Platte erworben habe. Dazu gibt es zwei second-Hand Plattenläden, die keine Neuware führen. Dann gibt es den Crazy Diamond in Heidelberg, der hat zwar eine exzellente Auswahl an neu erschienenen CDs zu Superpreisen, ist aber leider 1 Stunde mit Auto oder Bahn entfernt. Das war es dann hier in der Nähe.
Abgesehen davon teile ich nicht die Verachtung gegenüber Müller, Media Markt, Saturn u.a. Schließlich arbeiten dort auch musikinteressierte Menschen, die keineswegs schlechter informiert sein müssen als der typische Plattenladenverkäufer. Es gibt unter ihnen natürlich auch sehr viele, die keine Ahnung von Musik haben. Bevor ich allerdings dort mehr bezahle, kaufe ich doch lieber online, bei kleinen und großen Händlern, wo das Preis/Lieferzeit-Verhältnis am Besten passt.
Allgemein (und nicht an Dich gerichtet) wollte ich noch latho zustimmen, dass man bedenken muss, dass nicht jeder gleich viel Geld für Musik zur Verfügung hat. Man erhält hier in der Tat manchmal den Eindruck als gäbe es nur Wohlhabende, die nur entscheiden müssten wo und wie sie die Massen von Geld, die sie besitzen, ausgeben und nicht ob sie es sich leisten können.
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.latho
CDs haben mir inzwischen zu wenig Wiederverkaufswert, als dass ich das Geld ausgeben würde
Eine Herangehensweise und Kaufangewohnheit, die mir schon immer sehr fremd war! Die Tonträger, die ich kaufe (egal, ob CD oder Vinyl) sind stets für einen längerfristigen Aufenthalt in meiner Sammlung gedacht…
Und bevor wieder über das vermeintlich Bravo-Hits hörende Prekariat getuschelt wird
Bevor ich nun (wieder) als arroganter Zeitgenosse dargestellt werde, der sich abfällig über verschiedene Bevölkerungsschichten äussert: Nein, mein Bravo-Hits-Einwurf war rein ironischer Natur – und vollkommen gegen eine voreingenommene Schubladisierung unterer Einkommensgruppen gedacht. Werden meine Posts nur deshalb mißverstanden, weil ich keine Smilies mehr verwende? Es gibt sicherlich genug vermögende, bzw. gut situierte und kulturell ach so interessierte Zeitgenossen, deren Musikverständnis in der untersten Schublade abgelegt wurde. Damit alle etwaigen aufgekommenen Mißverständnisse ausgeräumt werden: Musikvorlieben sagen primär nichts – aber auch rein gar nichts – über die soziale Herkunft aus. Damit dies ein für alle mal klar ist…
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I mean, being a robot's great - but we don't have emotions and sometimes that makes me very sadNesIch habe mir mal die Mühe gemacht, und Old Boys Beiträge in just diesem Thread auf Inhaltliches überprüft.;-)
IrrlichtUnd, geht die Qualität gegen Null ?
Irrlicht, klick mal auf „Neue Beiträge“ und dann auf die Postzahl rechts neben dem Thread-Titel. Ein Fenster geht auf, in welchem jeder User mit seiner Postzahl gelistet ist. Klickt man nun auf die Zahl neben den jeweiligen Einträgen, erhält man alle Posts die der User in dem Thread hinterlassen hat.
Macht man das bei dir, fällt, wie leider so oft in letzter Zeit, auf, dass du meistens in Threads einsteigst wenn die Luft brennt, dann ein, zwei Posts hinterlässt die vollkommen unkonstruktiv sind und eher darauf abzielen die Streithähne zu diskreditieren bzw nochmals an „den großen Graben“ zwischen den Lagern zu erinnern als zum eigentlichen Thema etwas beizutragen.
(Ohne jetzt weitere Beispiele nennen zu können, hatte ich diesen Eindruck bei nahezu jeder boulevard-trächtigen Wortschlacht der nahen Vergangenheit. Von ganz ungefähr rührt Obees Einwurf daher, zumindest meiner Meinung nach, nicht.)--
Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the blockHat das schonmal jemand gesagt..
ich versteh die Frage nicht!!
Kommt das nicht ganz auf den Tonträger an ?????
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Bender RodriguezEine Herangehensweise und Kaufangewohnheit, die mir schon immer sehr fremd war! Die Tonträger, die ich kaufe (egal, ob CD oder Vinyl) sind stets für einen längerfristigen Aufenthalt in meiner Sammlung gedacht…
So sollte es sein!
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Bender RodriguezEine Herangehensweise und Kaufangewohnheit, die mir schon immer sehr fremd war! Die Tonträger, die ich kaufe (egal, ob CD oder Vinyl) sind stets für einen längerfristigen Aufenthalt in meiner Sammlung gedacht…
Das ist bei mir anders, weil ich schon mal auf gut Glück Alben mitnehme und so gut wie nie vorher im Laden höre. Manchmal muss dann so ein Teil wieder raus…
Bender Rodriguez
Bevor ich nun (wieder) als arroganter Zeitgenosse dargestellt werde, der sich abfällig über verschiedene Bevölkerungsschichten äussert: Nein, mein Bravo-Hits-Einwurf war rein ironischer Natur – und vollkommen gegen eine voreingenommene Schubladi sierung unterer Einkommensgruppen gedacht. Werden meine Posts nur deshalb mißverstanden, weil ich keine Smilies mehr verwende? Es gibt sicherlich genug vermögende, bzw. gut situierte und kulturell ach so interessierte Zeitgenossen, deren Musikverständnis in der untersten Schublade abgelegt wurde. Damit alle etwaigen aufgekommenen Mißverständnisse ausgeräumt werden: Musikvorlieben sagen primär nichts – aber auchrein gar nichts – über die soziale Herkunft aus. Damit dies ein für alle mal klar ist…Zustimmung – aber ich hatte Dich gar nicht gemeint (oder sonst wen im Speziellen)…
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If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.Bender Rodriguez Die Tonträger, die ich kaufe (egal, ob CD oder Vinyl) sind stets für einen längerfristigen Aufenthalt in meiner Sammlung gedacht…
Bei mir ebenso.:-)
Ich verkaufe nix.
Verschenke schonmal was, was ich nicht mehr mag, oder doppelt habe.--
CleetusIrrlicht, klick mal auf „Neue Beiträge“ und dann auf die Postzahl rechts neben dem Thread-Titel. Ein Fenster geht auf, in welchem jeder User mit seiner Postzahl gelistet ist. Klickt man nun auf die Zahl neben den jeweiligen Einträgen, erhält man alle Posts die der User in dem Thread hinterlassen hat.
Danke, die Funktion kannte ich bisher nicht.
Cleetus Macht man das bei dir, fällt, wie leider so oft in letzter Zeit, auf, dass du meistens in Threads einsteigst wenn die Luft brennt, dann ein, zwei Posts hinterlässt die vollkommen unkonstruktiv sind und eher darauf abzielen die Streithähne zu diskreditieren bzw nochmals an „den großen Graben“ zwischen den Lagern zu erinnern als zum eigentlichen Thema etwas beizutragen.
Kann ich gewissermaßen einsehen, cleetus, auch wenn es nicht in Gänze stimmig ist. Zumeist halte ich mich in anderen Forenbereichen auf. Und ich scheine wohl wirklich ein Händchen dafür zu haben, immer zum „richtigen“ Zeitpunkt die falschen Beiträge zu liefern. Aber leider fällt auf, dass die Luft hier ständig brennt, aufgrund ansich äußerst schlichter Dingen, die eigentlich anders zu lösen sein sollten. Das hat nichts damit zu tun, dass ich mich hier als Gott aufspielen wöllte, mein Gott. Ich finde es einfach nur ermüdend in Threads zu lesen, die ab einem gewissen Zeitpunkt immer und immer wieder in die gleiche Richtung gehen. Warum musste das im CD-Wow-Thread wieder so ausarten ? Sag’s mir, würde mich interessieren. Und an einen „großen Graben“ erinnern wollte ich mit meinem Beitrag mitnichten, mit dem habe ich mich bereits abgefunden, vielmehr meine Meinung gegenüber diesem Verhalten ansich äußern. Dies war bisher 2, vielleicht 3 Mal der Fall. Wohl zuviel. Lasst uns wieder über CD vs. Vinyl philosophieren. Und ja, das ist für mich mittlerweile schlicht unkonstruktiv, die unterschiedlichen (und unverbesserlichen) Meinungen sollten doch allmählich klar sein.
Wozu also das Ganze, Woche für Woche ?Cleetus (Ohne jetzt weitere Beispiele nennen zu können, hatte ich diesen Eindruck bei nahezu jeder boulevard-trächtigen Wortschlacht der nahen Vergangenheit. Von ganz ungefähr rührt Obees Einwurf daher, zumindest meiner Meinung nach, nicht.)
P.S. Hast Du Dir die Beiträge seinerseits angesehen ? Ich, aufgrund Deines „Hinweises“, schon. Was ist daran konstruktiver ? Eben. Gar nichts.
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Hold on Magnolia to that great highway moonnail75Gerne auch mal ausführlicher beim Frankfurt-Forumstreffen.
Sehr gerne!
nail75 Hier gibt es zwei unabhängige Plattenläden, einer führt nur Second-Hand, der andere zu 95%. In Mannheim (und Darmstadt) gibt es den ComeBack, der ein wenig Neuware im Indie-Bereich als Vinyl und CD vorrätig hat und wo ich auch schon die ein oder andere Platte erworben habe. Dazu gibt es zwei second-Hand Plattenläden, die keine Neuware führen. Dann gibt es den Crazy Diamond in Heidelberg, der hat zwar eine exzellente Auswahl an neu erschienenen CDs zu Superpreisen, ist aber leider 1 Stunde mit Auto oder Bahn entfernt. Das war es dann hier in der Nähe.
Danke für die Ausführungen. Zu „support your local record dealer“ zähle ich in der Tat auch Plattenläden, die in Städten beheimatet sind und für das Umland (ca. 50 km Umkreis) einen unschätzbaren Wert darstellen. Bleiben wir bei unserem Beispiel unseres Einzugsgebietes: die „Come Back“-Filialen (keine Schleichwerbung) in MA und DA sind sicherlich nicht nur gute Adressen für Second-Hand-Tonträger, sondern bieten auch Neuware (vorwiegend im Vinyl-Sektor – aber auch CDs diverser Sparten) an – aber das müsstest Du eigentlich wissen. Ausserdem ist das Personal kompetent.
Natürlich ist nicht die komplette Palette an Neuware vorrätig – aber den „support“ haben die Filialen auf alle Fälle verdient.Abgesehen davon teile ich nicht die Verachtung gegenüber Müller, Media Markt, Saturn u.a. Schließlich arbeiten dort auch musikinteressierte Menschen, die keineswegs schlechter informiert sein müssen als der typische Plattenladenverkäufer. Es gibt unter ihnen natürlich auch sehr viele, die keine Ahnung von Musik haben. Bevor ich allerdings dort mehr bezahle, kaufe ich doch lieber online, bei kleinen und großen Händlern, wo das Preis/Lieferzeit-Verhältnis am Besten passt.
Ich hege keine Verachtung, aber Anzeichen von Unpersönlichkeit, Inkompetenz und Massenabfertigung sind mir allgemein unangenehm. In Supermärkten (auf die man nunmal angewiesen ist) ist dies natürlich nicht anders. Aber der Erwerb von Tonträgern gehört ja auch nicht zu den notwendigen Übeln unserer Welt…
Ach ja, in der Tat ist der hiesige „Media Markt“ nicht ganz uninteressant sortiert – und ab und zu für einen „Bummel“ zu gebrauchen. Aber dies nur wohldosiert in zeitlich gut abgestimmten Abständen. Und niemals an Samstagen!Allgemein (und nicht an Dich gerichtet) wollte ich noch latho zustimmen, dass man bedenken muss, dass nicht jeder gleich viel Geld für Musik zur Verfügung hat. Man erhält hier in der Tat manchmal den Eindruck als gäbe es nur Wohlhabende, die nur entscheiden müssten wo und wie sie die Massen von Geld, die sie besitzen, ausgeben und nicht ob sie es sich leisten können.
Diesen Eindruck kann ich nicht bestätigen – wohl ist hier aber eine unterschiedliche Gewichtung der Kauf- und Konsumgewohnheiten auszumachen. Nur weil hier einige mit Statussymbolen auftrumpfen, heisst das nicht, daß sie nicht auch/ausschliesslich bei Aldi oder Lidl einkaufen – oder ihre gesamte CD-Sammlung bei caiman oder cd-wow beziehen. Muß ich zwar nicht unbedingt zu 100% toll finden oder unterstützen, jedoch muß dies jeder für sich selber entscheiden – und die Konsequenzen tragen (für Jammerthreads wie „Probleme mit amazon.de“, etc. habe ich nachvollziehbar allerdings wenig Verständnis). Aber ähnliches hast Du doch bereits selber trefflich letztens hier festgestellt.
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I mean, being a robot's great - but we don't have emotions and sometimes that makes me very sadIch gebe mein Gekd für Tonträger aus, KFZ besitze ich nicht, meine Kleidung kaufe ich Second-Hand und Lebensmittel im Bioladen.
Nur soviel zur Gewichtung meines Etats.--
dengelIch gebe mein Gekd für Tonträger aus, KFZ besitze ich nicht, meine Kleidung kaufe ich Second-Hand und Lebensmittel im Bioladen.
Nur soviel zur Gewichtung meines Etats.Ich bin verheiratet.:lol:
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Schlagwörter: Preisbindung
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