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otisWäre es doch so.
Mir scheinen die Ausnahmen derzeit eher die Regel, im Vergleich zu früher in
jedem Fall.
Bereits an anderer Stelle geschrieben: selbst von meiner geringen Basis aus ist mir das aufgefallen.
Bender RodriguezDiese Aussage leite ich an die Zeitgenossen weiter, die für einen noch geringeren Preis hier plädierten. Ich selbst gebe für gewisse CDs auch bis zu 20 Euro aus, wenn Inhalt, Aufmachung und die Höhe der Auflage es rechtfertigen. Aber auf Sicht wäre ein Durchschnittspreis von 15 Euro für eine CD, die für den „Mainstream“ (nicht nagativ behaftet…) produziert wurde, d.h. gewisse Verkaufszahlen erreicht, durchaus angemessen. Alles darunter sind „Schnäppchenjäger“-Preise.
[…]
CDs haben mir inzwischen zu wenig Wiederverkaufswert, als dass ich das Geld ausgeben würde (gilt für eine CD, nicht für Boxen etc).
Aber bevor hier wieder über Schnäppchenjäger hergezogen wird: CDs, Platten etc quasi nach Gewicht zu kaufen (schön viel, schön billig), zB bei 20 Euro für eine schön aufgemachte LP zu meckern – alles geschenkt, weil klar dämlich.
Dass man hingegegen guckt, wo die Preise billiger sind: dazu bekenne ich mich. Und bevor wieder über das vermeintlich Bravo-Hits hörende Prekariat getuschelt wird: Wer, von Alg I oder Hartz IV abhängig, sich mit viel Mühe 50 € im Monat abspart, kommt mit viel Mühe auf 3 Platten oder CDs (eher CDs), ziemlich wenig, selbst wenn ich meinen ja eher geringen Konsum in dem Bereich ansehe. In der Situation CDs zu kopieren, Platten zu leihen, Mp3s zu ziehen, halte ich für Notwehr.
TheMagneticFieldDas sind in etwa auch meine Preisvorstellungen. Bei CDs würde ich (je nach Qualität und Aufmachung) mit 10-12 Euro etwas runtergehen, bei LPs mit 15-20 Euro etwas rauf.
So in etwa auch bei mir.
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If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.