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AutorBeiträge
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Pablo Honey ****
The Bends ****
OK Computer ***1/2
Kid A **Gehe deswegen mit der Einschätzung meines Vorgängers hier d’accord. Die Band hat drei starke Alben rausgehauen – und sich dann in Soundspielreien verloren. Schade.
nail75Auf Pablo Honey kann man bestenfalls im Rückblick ahnen, dass hier die beste und einflussreichste Band der letzten 15 Jahre spielt. Wenn Radiohead sich nach diesem Album aufgelöst hätten, dann wären sie heute längst vergessen.
Da muss ich widersprechen. Ich fand das Album damals grandios – und finde es heute noch immer gut. Feiner Gitarrenpop mit einigen geilen Gitarren-Eruptionen – ja auch Creep. Wenn sich Radiohead nach diesem Album aufgelöst hätten, also ich hätte sie bestimmt nicht vergessen. Und ich würde das Album auch öfter mal wieder auflegen und denken: Was hätte aus der Band alles werden können? So lege ich das Album heute auf und denke: Einfach eine Schande, was aus dieser Band geworden ist. Und die Einschätzung „einflussreichste Band der letzten 15 Jahren“ halte ich auch für gewagt. Da schätze ich – und das kann man gut finden oder nicht – den Einfluss von Coldplay auf die aktuelle Musikszene höher ein. Aber das ist ja auch alles nicht messbar, sondern ein Gefühl.
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Werbung@ captain Kidd
Ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich doch die Sichtweisen sein können. Auf der einen Seite stimme ich dir zu, das ihr Debüt ordentlich war und deutlich besser ist als sein ruf. Das Problem war nur, dass sie mit The Bends und OK Computer in der Folge zwei dermaßen fantastische Alben ablieferten, sodass Pablo Honey in deren Schatten verkümmerte und in seine Einfachheit nicht gegen die beiden komplexeren, aber dennoch songorientierteren Nachfolger ankam.
Was den Zwischenschritt Kid A und Amnesiac angeht. Ich bin der letzte, der diese beiden Werke als Meisterwerk bezeichnen würde. Aber in der Evolution dieser Band sind sie einfach unglaublich spannend. Ganz einfach weil es, rückblickend betrachtet, ein logischer und homogener Entwicklungsschritt war und kein bloßes Experiment, was in der folge wieder aufgegeben wurde. Ihre nachfolgenden Alben gründeten sich auf dieser Evolutionsstufe, ohne aber je wieder so radikal zu werden wie Kid A. Amnesiac selber war ja schon wieder songorientierter. Und Hail To The Thief, wenn man sich darauf einlässt und einfach mal genau hinhört, ist einfach ein tolles Album mit z.T. großartigen Songs, darunter meinem Lieblingssong (There There). Für In Rainbows gilt gleiches. The King Of Limbs ist Geschmackssache. Ich mag es.
Du fragst: was hätte aus dieser Band werden können? Ja was denn, wenn sie sich nicht für eine Änderung, einen Schritt vorwärts entschieden hätten. Was für ein Album hätten sie denn nach OK Computer (was du ja nicht so stark einschätzt) noch bringen können um interessant zu bleiben (nicht nur für die Fans, auch für sich selber)? Sicher hätte die Karriere gradliniger verlaufen können. Aber dass sie das genau nicht ist, macht Radiohead doch so interessant.captain kiddDa muss ich widersprechen. Ich fand das Album damals grandios – und finde es heute noch immer gut. Feiner Gitarrenpop mit einigen geilen Gitarren-Eruptionen – ja auch Creep. Wenn sich Radiohead nach diesem Album aufgelöst hätten, also ich hätte sie bestimmt nicht vergessen.
Naja, es gibt ja heute auch noch Leute, die Marcy Playground hören.
Das Problem am Debüt ist ganz einfach: Außer Creep enthält es keine wirklich guten Songs. Vor allem ist im Vergleich mit The Bends deutlich erkennbar, dass die Band noch überhaupt nicht ihren Stil gefunden hatte und weitgehend unausgereift klingt.
Pinback@ captain Kidd
Ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich doch die Sichtweisen sein können. Auf der einen Seite stimme ich dir zu, das ihr Debüt ordentlich war und deutlich besser ist als sein ruf. Das Problem war nur, dass sie mit The Bends und OK Computer in der Folge zwei dermaßen fantastische Alben ablieferten, sodass Pablo Honey in deren Schatten verkümmerte und in seine Einfachheit nicht gegen die beiden komplexeren, aber dennoch songorientierteren Nachfolger ankam.
Was den Zwischenschritt Kid A und Amnesiac angeht. Ich bin der letzte, der diese beiden Werke als Meisterwerk bezeichnen würde. Aber in der Evolution dieser Band sind sie einfach unglaublich spannend. Ganz einfach weil es, rückblickend betrachtet, ein logischer und homogener Entwicklungsschritt war und kein bloßes Experiment, was in der folge wieder aufgegeben wurde. Ihre nachfolgenden Alben gründeten sich auf dieser Evolutionsstufe, ohne aber je wieder so radikal zu werden wie Kid A. Amnesiac selber war ja schon wieder songorientierter. Und Hail To The Thief, wenn man sich darauf einlässt und einfach mal genau hinhört, ist einfach ein tolles Album mit z.T. großartigen Songs, darunter meinem Lieblingssong (There There). Für In Rainbows gilt gleiches. The King Of Limbs ist Geschmackssache. Ich mag es.
Du fragst: was hätte aus dieser Band werden können? Ja was denn, wenn sie sich nicht für eine Änderung, einen Schritt vorwärts entschieden hätten. Was für ein Album hätten sie denn nach OK Computer (was du ja nicht so stark einschätzt) noch bringen können um interessant zu bleiben (nicht nur für die Fans, auch für sich selber)? Sicher hätte die Karriere gradliniger verlaufen können. Aber dass sie das genau nicht ist, macht Radiohead doch so interessant.Eben.
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.nail75Naja, es gibt ja heute auch noch Leute, die Marcy Playground hören.
Das Problem am Debüt ist ganz einfach: Außer Creep enthält es keine wirklich guten Songs. Vor allem ist im Vergleich mit The Bends deutlich erkennbar, dass die Band noch überhaupt nicht ihren Stil gefunden hatte und weitgehend unausgereift klingt.
Nein, es KANN niemanden geben, der heute noch Marcy Playground hört. Oder Pearl Jam – oder wie diese ganzen Bands hießen… :lol:
Zu Pablo Honey: Kann die Einschätzung überhaupt nicht nachvollziehen. Nur ein guter Song? Du weißt aber schon, dass da Großtaten wie Stop Whispering (!!!!), Ripcord, Prove Yourself und natürlich Anyone can play guitar drauf sind, oder? Die willst du nicht wirklich alle als schwache Songs bezeichnen, oder? In Stop Whispering zum Beispiel ist für mich das ganze The Bends Album schon angelegt – wenn nicht sogar OK Computer. Für mich einer ihrer besten Songs (mit Fake Plastic Trees und Idioteque vielleicht).
Auch merkwürdig, dass du bemängelst, dass sie noch nicht ihren Stil gefunden hätten und es später dann „abfeierst“ wie sie nach OK Computer ihren gefunden Stil dann verlassen haben. Das passt irgendwie auch nicht zusammen. Klar war es schwer, nach OK Computer ein Album rauszuhauen, das die Leute nochmal umhaut. Mit Kid A haben sie es meiner Meinung nach aber deutlich verfehlt. Sicher hat das Album verstört, aber das ist für mich keine Kunst. Verstören geht einfach (sieht man ja auch hier im Forum ;-)) – aber dabei auch noch gute Songs schreiben ist sehr sehr schwer. Und auf Kid A gibt es bis auf Idioteque eben keinen guten Song.
Interessant die Entwicklung von Radiohead und Coldplay im Vergleich zu sehen. Die dritten Alben der Bands kündigten jeweils Wendepunkte an – und Coldplay schafften es dann für mich, einen neuen Sound gekonnt mit Kommerzialität zu verbinden, ohne sich (ja, das ist meine Meinung) anzubiedern. Viva war dabei noch experimenteller – Mylo dann die Befreiung. Radiohead hingegen verkapselten sich und zelebrierten zielgruppengerecht ihr Nerdtum. Is ja auch okay.
Pinback Sicher hätte die Karriere gradliniger verlaufen können. Aber dass sie das genau nicht ist, macht Radiohead doch so interessant.
Also ich finde die Karriere eigentlich ziemlich grandlinig. Drei kommerzielle Alben, dann ein typisches „Wir wollen uns künstlerisch verändern“-Album und danach Stagnation. Is schon sher gerade für mich.
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Do you believe in Rock n Roll?captain kidd
Interessant die Entwicklung von Radiohead und Coldplay im Vergleich zu sehen. Die dritten Alben der Bands kündigten jeweils Wendepunkte an – und Coldplay schafften es dann für mich, einen neuen Sound gekonnt mit Kommerzialität zu verbinden, ohne sich (ja, das ist meine Meinung) anzubiedern. Viva war dabei noch experimenteller – Mylo dann die Befreiung. Radiohead hingegen verkapselten sich und zelebrierten zielgruppengerecht ihr Nerdtum. Is ja auch okay.
Also ich finde die Karriere eigentlich ziemlich grandlinig. Drei kommerzielle Alben, dann ein typisches „Wir wollen uns künstlerisch verändern“-Album und danach Stagnation. Is schon sher gerade für mich.
Interessant, dass du Coldplay und Radiohead vergleichst. Dein Ansatz ist ja durchaus nachvollziehbar, nur die Schlussvollgerung daraus nehme ich anders wahr.
Da wo Radiohead grundsätzlich etwas ändern wollen und dies letztlich auch taten, haben Coldplay mit ihrem 4. Album genau das getan, was du Radiohead vorwirfst. Nämlich ich zitiere: „Wir wollen uns künstlerisch verändern“.
Da wo für mich die Veränderung bei Radiohead alles andere als Kommerziell von statten ging: Sichwort: Verstörung!, haben Coldplay nur dem Anschein nach eine Veränderung vollzogen. Im Grunde haben sie aber im Vergleich zu Radiohead nicht viel anders gemacht. Und Radiohead dann im Anschluss Stagnation vorzuwerfen und coldplay nicht keimt in mir den Verdacht auf, dass du dich mit den Alben danach (ich vermute mal Hail to the Thief, In Rainbows und King of Limbs) wenig auseinandergesetzt hat. Und darüberhinaus nenne mir bitte etablierte, kommerziell einigermaßen erfolgreich Künstler, die in ihrer Karriere nicht stagnieren. Wie soll das auch bitte anders gehen. Wenn man jedes mal Bahnbrechendes und neues erwartet, dann sollte man sich vielleicht tatsächlich mehr mit Debüts auseinandersetzen, statt sich an etablierte Bands zu halten.
Ich finde es einfach wenig nachvollziebar, dass hier Coldplay, die ich im übrigen auch schätze, von dir im vergleich zu radiohead als besseres Beispiel einer Karriere herangezogen werden. Kommerziell gesehen ja, künstlerisch aber nicht. Für mich gingen sie eigentlich immer auf nummer sicher und haben stets zu wenig gewagt- selbst nachdem sie auf dem Gipfel angekommen waren und kommerziell weniger zu verlieren hatten.
Da waren selbst beispielsweise U2, um mal die nächste Band in den Topf zu werfen, um einiges mutiger.
captain kiddNein, es KANN niemanden geben, der heute noch Marcy Playground hört.
Du nicht? Könnte ich mir gut vorstellen. „Total unterschätzte Band“ oder so ähnlich.
Zu Pablo Honey: Kann die Einschätzung überhaupt nicht nachvollziehen. Nur ein guter Song? Du weißt aber schon, dass da Großtaten wie Stop Whispering (!!!!), Ripcord, Prove Yourself und natürlich Anyone can play guitar drauf sind, oder? Die willst du nicht wirklich alle als schwache Songs bezeichnen, oder?
Es gibt neben schwachen Songs auch ein paar mittelmäßige. Und Creep.
Auch merkwürdig, dass du bemängelst, dass sie noch nicht ihren Stil gefunden hätten und es später dann „abfeierst“ wie sie nach OK Computer ihren gefunden Stil dann verlassen haben. Das passt irgendwie auch nicht zusammen.
Typisches Captain-Rumgemeine. Mir geht es wie Pinback. Ich respektiere Kid A und Amnesiac mehr als ich sie wirklich liebe, aber sie repräsentieren auf jeden Fall den künstlerischen Impulse, der beiden Alben zugrundeliegt. Wirklich großartig finde ich wieder in Rainbows, aber Hail To The Thief ist auch sehr gut, wenngleich relativ sperrig.
Klar war es schwer, nach OK Computer ein Album rauszuhauen, das die Leute nochmal umhaut. Mit Kid A haben sie es meiner Meinung nach aber deutlich verfehlt.
Das sind wir wieder beim Thema: Wie captain kidd die Welt sieht – und wie sie tatsächlich ist. Kid A war ein Nummer 1-Album in den USA, womit Radiohead zu Weltstars wurden. Selten war ein so sperriges Album kommerziell erfolgreicher. Deine Meinung ist dir natürlich unbenommen, aber du sprichst von „den Leuten“. Das ist eben deine typische nachlässige Argumentationsweise. Du erkennst offensichtliche Tatsachen nicht an und baust dir eine bequeme Parallelwelt. Das ist auf Dauer eher nervig als originell.
Über Dylan würdest du vermutlich schreiben: „Das Debüt ist voll der Hammer, ein Supersong nach dem anderen. Danach hat er mich nicht mehr überzeugt. Und dieses komische The Freewheelin‘-Album. Da ist mit Blowin‘ In The Wind nur ein gutes Lied drauf. Wenn er die Leute wirklich hätte umhauen wollen, hätte er sich mehr Mühe geben müssen.“
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.Das sehe ich natürlich vollkommen anders. Für mich war Viva la vida auch ein künstlerisch großer Schritt. Klar, es ist nicht „verstörend“ (man könnte auch sagen: mäandernd) wie Kid A – aber allein die Struktur des Albums mit den vielen kurzen Zwischenstücken oder „Doppelsongs“ finde ich schon ungewöhnlich – und dazu noch Eno als „Produzenten“. Aber klar, Coldplay haben später immer kommerzielle Musik gemacht als Radiohead, aber halt auch einfach bessere. Und bei Mylo haben sie schon ne Menge gewagt. Wie man ja auch bei den Besternungen hier sieht, haben sie nämlich einen Großteil ihrer Mittelphasen-Fans vor den Kopf gestoßen (meist die, die Coldplay mit AROBITH entdeckt haben). Die können mit dem neuen Move gar nichts mehr anfangen. Wo hingegen Mittelphasen-Fans von Radiohead (ab OK Computer) die neuen Sachen von York und Co. noch immer hören, auch wenn die ganz große Begeisterung auch nicht mehr da ist. Aber die eigenen Fans verstört haben Coldplay eigentlich viel öfter als Radiohead.
Du hast aber natürlich recht, dass ich mich mit den Alben Kid B, Kid C und Kid D bis H nicht mehr wirklich beschäftigt habe. Fand die aufs erste Ohr imme lahm und habe dann lieber interessante Musik gehört. Zum Beispiel Banana Co…
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Do you believe in Rock n Roll?nail75Das sind wir wieder beim Thema: Wie captain kidd die Welt sieht – und wie sie tatsächlich ist. Kid A war ein Nummer 1-Album in den USA, womit Radiohead zu Weltstars wurden. Selten war ein so sperriges Album kommerziell erfolgreicher. Deine Meinung ist dir natürlich unbenommen, aber du sprichst von „den Leuten“. Das ist eben deine typische nachlässige Argumentationsweise. Du erkennst offensichtliche Tatsachen nicht an und baust dir eine bequeme Parallelwelt. Das ist auf Dauer eher nervig als originell.
Du willst also wirklich sagen, dass die Elemente Hype und Verkaufszahlen die Güte eines Albums ausmachen? Come on. Außerdem verkauften sie von Kid A nicht mal so viele Scheiben wie von Pablo Honey – also ist das „Argument“ sogar falsch. Es ist dir ja unbenommen, dass due Kid A als großen künstlerischen Schritt siehst, aber bitt versuche nicht, dass zu verallgemeinern. Radiohead wurden mit Ok Computer Weltstars und Kid A war das Album, das dann alle sehnlichst erwartet haben, um zu sehen, ob sie das Niveau halten können. Sie konnten es leider nicht.
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Do you believe in Rock n Roll?nail75Es gibt neben schwachen Songs auch ein paar mittelmäßige. Und Creep.
Wobei Creep doch auch nur wegen des Gitarreneffektes auffällt. Die Akustikversion auf My Iron Lung fand ich schon damals recht langweilig.
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Wann kommt Horst Lichter mit dem Händlerkärtchen und knallt mich ab?Als Coldplay-Hörer seit Parachutes: Mylo wird immer Schrott bleiben. Für die Leute. Und für mich.
Keine Ahnung, was für eine „Mittelphase“ das bei Radiohead sein soll. Ich kann mich mit folgenden Phasen anfreunden:
Pablo Honey
The Bends / OK Computer
Kid A / Amnesiac / HTTT / In Rainbows
The King Of LimbsWas ist davon jetzt die mittlere Phase? Und was sind Mittelphasen-Fans? Ich will es eigentlich nicht wissen.
sparchWobei Creep doch auch nur wegen des Gitarreneffektes auffällt. Die Akustikversion auf My Iron Lung fand ich schon damals recht langweilig.
Ja, die war nicht gut.
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.nail75Kid A war ein Nummer 1-Album in den USA, womit Radiohead zu Weltstars wurden. Selten war ein so sperriges Album kommerziell erfolgreicher.
So sperrig ist „Kid A“ doch aber gar nicht. Außer dem Titelsong und „In Limbo“ enthält das Album sehr groove- und melodienlastige Tracks. Und selbst wenn keine Refrains angeboten werden, ist der Großteil weit entfernt von vertrackten, umständlichen Gebilden wie „Myxomatosis“, „The Gloaming“, „Hunting Bears“ oder „Like Spinning Plates“.
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Ragged GlorySo sperrig ist „Kid A“ doch aber gar nicht. Außer dem Titelsong und „In Limbo“ enthält das Album sehr groove- und melodienlastige Tracks. Und selbst wenn keine Refrains angeboten werden, ist der Großteil weit entfernt von vertrackten, umständlichen Gebilden wie „Myxomatosis“, „The Gloaming“, „Hunting Bears“ oder „Like Spinning Plates“.
Genau so. Wie ich ja schon vorgeschlagen hatte, sollte CK die Alben vielleicht einfach mal anhören, bevor er sich gemeinsam mit seinen ganzen Vorurteilen ein Urteil bildet. Und das Coldplay die besseren Songs schreiben ist natürlich totaler Quatsch. Radiohead sind die besseren, interessanteren, talentierteren und kreativeren Musiker. Sie haben/ hatten Erfolg mit Songs/ Alben, die eigentlich nicht für die Masse taugen.
Coldplay hingegen zielen mit ihren Songs doch genau darauf ab. Auf Massenkompatibilität. Songs für alle, die im Radio laufen.
Und was Viva La Vida angeht: Sie haben ein wenig ihre Optik verändert, indem sie sich komsiche Jacken angezogen haben, auch bei der Produktion gab´s ein paar kleine Änderungen. Offensichtlich nur um Leuten wie dir zu suggerieren, das man kreativ ist und nun was ganz anderes macht. Haben sie natürlich nicht. Das wiederum trifft aber auf Radiohead zu.Mehr als :lol: kann man zu dieser Aussage eigentlich gar nicht sagen. Als ob es die Wahrheit wäre, dass Radiohead besser sind. So ein Quatsch – und viele werden das sogar glauben. DU FINDEST sie vielleicht besser, was aber nicht bedeutet, das sie besser SIND. Aber schon geil, dass manche ihre Meinung hier als Wahrheit postulieren. Und dann noch schön arrogant „um Leuten wie dir zu suggerieren“… Ja ja, der Pöbel hat halt keine Ahnung von Musik. Nur ein paar Auserwählte haben den Durchblick und können den Untermenschen dann erläutern, was Sache ist. Meine Fresse. Ihr meint das nicht wirklich ernst, oder? Was ist denn dann mit den Beatles, Abba und Jay-Z . die haben auch Musik für die Massen gemacht, sind die auch scheiße? Und mich nen kranken Hetzer nennen, aber 8 Millionen Menschen vor den Kopf knallen, dass sie sich von Coldplay haben verarschen lassen… Es gibt Menschen, die finden da deutlichere Worte.
nail75Als Coldplay-Hörer seit Parachutes: Mylo wird immer Schrott bleiben. Für die Leute. Und für mich.
Ach so. Für die Leute also. Objektiv natürlich. Oh, Mann. War doch auch in den USA Nummer eins. Muss das dann nicht gut sein nach der anderen Argumentation?
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Do you believe in Rock n Roll?
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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wir sind uns doch alle einig, dass es mit Radiohead nach „Creep“ nur noch bergab ging!
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captain kiddMehr als :lol: kann man zu dieser Aussage eigentlich gar nicht sagen. Als ob es die Wahrheit wäre, dass Radiohead besser sind. So ein Quatsch – und viele werden das sogar glauben. DU FINDEST sie vielleicht besser, was aber nicht bedeutet, das sie besser SIND. Aber schon geil, dass manche ihre Meinung hier als Wahrheit postulieren. Und dann noch schön arrogant „um Leuten wie dir zu suggerieren“… Ja ja, der Pöbel hat halt keine Ahnung von Musik. Nur ein paar Auserwählte haben den Durchblick und können den Untermenschen dann erläutern, was Sache ist. Meine Fresse. Ihr meint das nicht wirklich ernst, oder? Was ist denn dann mit den Beatles, Abba und Jay-Z . die haben auch Musik für die Massen gemacht, sind die auch scheiße? Und mich nen kranken Hetzer nennen, aber 8 Millionen Menschen vor den Kopf knallen, dass sie sich von Coldplay haben verarschen lassen… Es gibt Menschen, die finden da deutlichere Worte.
Interessant diese Worte von dir zu lesen. Wie auch immer. Natürlich finde ICH das so. Natürlich ist das MEINE Meinung. Oder was wolltest du jetzt?
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Schlagwörter: Radiohead
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