musik und ihre wirkung

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  • #1977435  | PERMALINK

    otis
    Moderator

    Registriert seit: 08.07.2002

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    Originally posted by NiteOwl@26 Mar 2004, 09:42
    danke. die fehlt mir, wollte ich sowieso nie ändern….

    warum sollte man auch. sagt keiner. intolerant wäre, wenn ich von dir erwarten würde, dass du dir das antust!
    du weißt, dass ich das ernst meine.
    und deshalb, liebe eule, bringen solche diskussionen wohl was!

    --

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    #1977437  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

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    Originally posted by otis@26 Mar 2004, 09:36
    nimm joy division und abc. (nicht gegeneinander), ist auch spannend, dort die schichten abzutragen und offenzulegen.

    aber wozu soll das führen? Ich verstehe irgendwie deinen Ansatz nicht. Das läuft doch jetzt darauf hinaus, dass du versuchst objektive Kriterien zu finden, um zu erklären, warum dir bestimmte Arten von Musik gefallen und andere nicht – macht das Sinn?!

    Der von dir angesprochene Widerspruch in Kristallnaach, stört er dich wirklich?
    Und nehme ich dazu Joy Division als Vergleich, ich kenne kein Lied, das aus mehr Widersprüchen in 3 Minuten besteht als „Love Will Tear Us Apart“. Allein der Titel ist ein Widerspruch, das Intro einer vermeintlichen Rocknummer kippt in eine der zuckersüssesten Melodien, die je geschrieben wurden, begleitet von einem eher monotonem und treibendem Schlagzeug, dazu wie gesagt noch Stimme und Text. Darf ich das jetzt nicht mehr toll finden, weil es gewollt ist???

    --

    #1977439  | PERMALINK

    otis
    Moderator

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 22,557

    ja bei kristallnaach stört mich das fürchterlich. da hat das was selbstverliebt selbstbestätigendes. das mag ich nun mal nicht. das sich selbst auf die schulter klopfende: genau, hier bin ich richtig. ich hätte nichts gegen bap, wenn er den musiker nicht mit dem lehrer verwechselt hätte. als es dylan zu viel wurde, hat er ja ganz schnell die rollen gewechselt.

    ich finde love will tear us aus den eben von dir beschriebenen gründen auch ganz toll!!!!!
    joy division ist das gegenteil von bap.
    bei abc steht das selbstverliebte ganz oben, das affirmative in der musik auch, aber da es erscheint immer und überall als gespiegeltes.

    ist es denn so schlimm, wenn man was tolles auch mal auf seine tollheit hin untersucht. das ist vielleicht das, was du an mir nicht verstehen kannst.

    und natürlich, will ich erklären, warum mir manche musik nicht gefällt, das war mein ansatz.
    ich will keine objektiven kriterien finden, quatsch. nur so weit wie möglich eine objektive diskussionsbasis finden, auf der dann das total subjektive anfängt.

    --

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    #1977441  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

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    Originally posted by otis@26 Mar 2004, 10:20
    ist es denn so schlimm, wenn man was tolles auch mal auf seine tollheit hin untersucht. das ist vielleicht das, was du an mir nicht verstehen kannst.

    ok, die Kristallnaach-Geschichte kann ich nachvollziehen, geht mir ähnlich.

    Nicht verstehen, naja, ich glaube, Musik ist bei mir einer der Bereiche, in dem ich am wenigsten analytisch bin – vermutlich auch mit unbewusster Absicht, es muss einfach auch Dinge geben, die man wenig analysiert und an denen man sich dann auf eher direkter Art erfreuen kann. Daher meine wiederkehrende Verwunderung….

    --

    #1977443  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

    Beiträge: 0

    Originally posted by NiteOwl@26 Mar 2004, 10:11
    … Kriterien zu finden, um zu erklären, warum dir bestimmte Arten von Musik gefallen und andere nicht – macht das Sinn?!

    Oh jaaa ! Das versuche ich schon seit Ewigkeiten für mich rauszukriegen.

    --

    #1977445  | PERMALINK

    mikko
    Moderator
    Moderator / Juontaja

    Registriert seit: 15.02.2004

    Beiträge: 34,399

    Originally posted by NiteOwl@26 Mar 2004, 10:37
    Nicht verstehen, naja, ich glaube, Musik ist bei mir einer der Bereiche, in dem ich am wenigsten analytisch bin – vermutlich auch mit unbewusster Absicht, es muss einfach auch Dinge geben, die man wenig analysiert und an denen man sich dann auf eher direkter Art erfreuen kann. Daher meine wiederkehrende Verwunderung….

    Absolut Deiner Meinung!
    Wozu muss ich wissen, warum mir ein Song gefällt? Es reicht doch, dass ich es weiss.
    Übrigens kommt es dabei immer auch auf den Zusammenhang, die Umstände, den Ort und die Zeit an. Manche Songs höre ich am liebsten allein unter dem Kopfhörer. Andere zusammen mit meiner Liebsten bei einer Flasche Wein oder einem Hefeweizen. Und wieder andere auf einer Party oder in der Disko. Und dann gibt es noch solche Musik, die eigentlich nur live richtig funktioniert bei mir.
    Fast genauso schwer ist es übrigens auch zu erklären, warum man etwas nicht mag.

    Im allgemeinen gibt es bei mir so bestimmte Pawlowsche Reflexe, die bei bestimmten musikalischen Reizen zum Tragen kommen. Ich vertrete ja schon lange die Meinung, dass die meisten Menschen was ihren Musikgeschmack betrifft in der Pubertät wesentlich geprägt wurden. Was ich mit 13-20 richtig klasse fand, das taucht (manchmal in Verkleidungen) immer wieder in meinem musikalischen Leben auf.
    :)

    --

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    #1977447  | PERMALINK

    angie

    Registriert seit: 16.03.2004

    Beiträge: 170

    an otis:
    im grunde will ich dir sagen, dass ich dich nicht verstehe….
    mal abgesehen davon, dass du dich auch ein bisschen einfacher hättest ausdrücken können… oder das alles ein bisschen konkreter, vielleicht durch ein paar nette beispiele, auch etwas hättest ausführen können…. abgesehen davon HABE ich über diesen post nachgedacht und bin auf keine lösung gekommen….
    naja, kant verpackt ja auch alles ganz gerne mal und er ist nicht ganz leicht, aber bei ihm komm ich durch nachdenken auch auf ein paar lösungsansätze… und hier bin ich gescheitert…. sorry, erklär mich bitte…..

    aber musik hat eine emotionale wirkung.

    natürlich nur jeweils spezielle musik für jeweils den speziellen hörer.

    das kann ich nachvollziehen…….. :)

    ein musiker der musik um ihrer wirkung auf sich selbst willen macht, muss mit ignoranz rechnen.
    ein musiker, der musik um ihrer wirkung auf den hörer macht, muss sich fragen lassen, ob er auch noch andere intentionen hat, als die, es dem hörer zu besorgen (bsp: scooter, techno überhaupt, paardy-musik…)

    wer sagt denn, dass die musik, die auf den musiker wirkt, nicht auch auf den hörer wirkt? wenn sie auf den musiker wirkt, steckt doch schonmal ne menge gefühl darin. also warum ignoranz?
    und der andere fall… schließt du in diesem fall aus, dass der musiker seine eigene musik mag? oder will er beides, sie dem hörer und sich selbst näherbringen?

    was sollte deiner meinung nach denn noch dahinterstecken?

    hörer:
    ein hörer, der musik um ihrer wirkung willen hört, sucht den besten stoff, den er bekommen kann. was er für sich findet, ist nicht diskutierbar. das ist privat.
    da gibt es dann auch kein recht, dem marschmusikhörer seine droge abzusprechen, wie dem numetal-fan, sich auf diese weise zuzudröhnen oder dem who-fan per luftgitarre abzurocken. da gehts dann halt um „killer-augenblicke“.

    ….AUSSER wenn der musiker es drauf anlegt, einen solchen zu erziehlen…, nicht?
    das verstehe ich nun so…..weil du dich ja dagegen wehrst, wie du schreibst…

    es gibt hörer, die musik nicht in erster linie um ihrer wirkung willen hören wollen, für die die wirkung von musik nur ein bestandteil davon ist. die können schon mal probleme mit den wirkungsfaktoren haben.

    die können schon mal probleme mit den wirkungsfaktoren haben…. naaaja…. ich meine, wenn der musiker es doch so drauf anlegt, zu wirken, wieso stellen die sich dann quer? wieso reagieren dann nicht alle menschen darauf….. och stimmt ja, weil:

    was er für sich findet, ist nicht diskutierbar. das ist privat.

    ich meine, ob er sich nun nicht zu einer bestimmten musik hingezogen fühlt… oder ob er bei musik sogar gar keine wirkung spürt, das bleibt ja ihm überlassen. manche menschen werden eben von musik gar nicht angesprochen… is halt so.
    aber wenn sich jemand dazu zwingt, etwas NICHT zu mögen, dann ist das traurig.

    ich hab da ein beispiel:

    deshalb will ich mich nicht darauf einlassen

    und

    nur habe ich probleme mit solchen wirkungen!!!

    andererseits dann sowas:

    ich lasse mich von musik gern ergreifen, zb von klassik und auch von vielen momenten in rock und pop.

    ich halte das für widersprüchlich und dumm.
    das erinnert mich an….. kindergarten oder so….
    oder an irgendwelche fanatisch religiösen, die heutzutage noch gegen sex vor der ehe sind… oder noch schlimmer, diese, die sich ganz gegen sexuelle empfindungen wehren und sich schuldig fühlen, wenn ihr körper mal anders drauf ist, als ihr wille…
    weil so etwas, schätze ich, machst du auch…. wenn ich dich verstanden habe (bezweifel ich ein wenig)…. du wehrst dich gegen bestimmte emotionen bei gewissen songs, weil du die nur bei bestimmten songs zulassen möchtest….
    ja, und die gläubige will auch nur gottes liebe und ärgert sich darüber, dass dieser den sexualtrieb erfunden hat……

    aber manches sehe ich vielleicht doch ein bisschen ähnlich wie du…
    ich zb stehe nicht besonders auf cover-versionen… die meisten sind einfach zu schlecht… wenn man das schon macht, dann sollte es wirklich richtig gut sein, aussergewöhnlich gut…. weil sonst fährt man besser, wenn man was eigenes macht, denke ich… und DAS zustande zu bringen, das sehe ich jetzt mal als voraussetzung….

    in den besten momenten gehen dann halt intentionalität des musikers, emotionale wirkung und verständnis für die musik beim hörer eine perfekte einheit ein.

    Erklär mir das bitte, anhand eines beispieles oder so… ich hab keine ahnung was du mit diesem satz sagen willst….

    --

    Signaturen sind was für Angeber....
    #1977449  | PERMALINK

    kritikersliebling

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 18,340

    Originally posted by otis@26 Mar 2004, 10:20
    ja bei kristallnaach stört mich das fürchterlich. da hat das was selbstverliebt selbstbestätigendes. das mag ich nun mal nicht. das sich selbst auf die schulter klopfende: genau, hier bin ich richtig. ich hätte nichts gegen bap, wenn er den musiker nicht mit dem lehrer verwechselt hätte. als es dylan zu viel wurde, hat er ja ganz schnell die rollen gewechselt.

    *räusper*
    Das ist deine gewollte Interpretation der Band. Alles ist doch dann irgendwie gewollt oder meinst du irgendwo sitzen weißbärtige alte Männer an großen kupfernen Kesseln und werfen Myhrre, Basilikum und Maggi hinein, rühren um und rufen: „Musik“. Dann rufen sie jemanden an, der sich nicht erinnern kann und verkaufen es ihm als eigene Idee. Später wird es ein Hit und der Gedächtnislose sagt: Oh, das habe ich nicht gewollt. Vorher hat er aber einen Vertrag unterschrieben und Nutzungsrechte abgetreten. Otis, ich glaube,m dass mit dem gewollt klingen und gewollt hören ist mehr eigene Meinung und Interpretation als einem lieb sein kann. Ich halte diese Diskussion für ergebnislos.
    Und um auf das Beispiel „Kristallnaach“ nochmals einzugehen: Soweit ich das weiß, haben BAP nie gesagt, sie wollten keine Musik machen. SIe haben ziemlich offen gesagt, sie machen Musik, weil es sich so ergeben hat und diese Musik musste mal bis zu sieben Familien ernähren.

    Und der Dylan: Der muss doch mittlerweile einen zweiten Geldspeicher bauen. Der hat es doch nicht mehr nötig, sich tolle Sachen auszudenken. Ist deshalb seine Musik mehr wert? Oder Mc Cartney? Oder Rod Stewart?
    Schade, dass hier keiner von denen mitliest, sonst könnte ich mir vorstellen, dass sie dir den Zahn ziehen und die LEviten lesen.

    --

    Das fiel mir ein als ich ausstieg.
    #1977451  | PERMALINK

    j-w
    Moderator
    maximum rhythm & blues

    Registriert seit: 09.07.2002

    Beiträge: 40,483

    otis und alle (vielleicht sollte man noch mal einen Extrathread aufmachen)
    Ich wollte mich gerade in die Diskussion in diesem Thread einlesen, habe den Eingangspost gelesen, und die folgenden 1,5 Seiten versucht nachzuvollziehen und dann lese ich, dass Du heute vormittag ein paar Teile Deines Eingangsposts noch mal überarbeitet hast und ich habe nun das Gefühl, dass einiges von dem was ich gelesen habe (und versucht zu verstehen habe), völlig obsolet ist, dass ich die Reaktionen auf Deinen Eingangspost womöglich ganz falsch verstanden, weil der Eingangspost nicht mehr der Ur-Eingangspost ist.
    Daraufhin habe ich erstmal den Bock verloren, mich hier ernsthaft einzudenken.

    Eine Bitte: Editieren von Rechtschreibfehlern – prima! Auch in Sonderfällen (wenn man vielleicht denkt, da könnte ich jemanden beleidigen, das ändere ich noch mal bevor es jemand liest) – feine Sache.
    Aber solche grundsätzlichen Änderungen sollte man doch kennzeichnen, damit man später die Gelegenheit hat, einen Thread sinnvoll nachzulesen.

    Ich schaue hier später noch mal rein, jetzt ist gerade die Luft bei mir raus. :unsure:

    --

    Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage Blue
    #1977453  | PERMALINK

    otis
    Moderator

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 22,557

    an angie,
    hättest du es einzeln gepostet, wäre es einfacher und in 20 minuten bin ich weg.
    deine zitate kursiv:

    wer sagt denn, dass die musik, die auf den musiker wirkt, nicht auch auf den hörer wirkt? wenn sie auf den musiker wirkt, steckt doch schonmal ne menge gefühl darin. also warum ignoranz?
    und der andere fall… schließt du in diesem fall aus, dass der musiker seine eigene musik mag? oder will er beides, sie dem hörer und sich selbst näherbringen?
    was sollte deiner meinung nach denn noch dahinterstecken?

    das war nur das gegensatzpaar, zwischen dem sich alles abspielt. ich habe gesagt, ein nur auf wirkung auf sich selbst bedachter kann mit ignoranz rechenen, muss nicht. wennich zu hause auf dem klavier/gitarre klimpere, kann ich nicht erwarten, das sdu das gut findest.

    ….AUSSER wenn der musiker es drauf anlegt, einen solchen zu erziehlen…, nicht?
    das verstehe ich nun so…..weil du dich ja dagegen wehrst, wie du schreibst…

    ja, will mich wehren, oder das recht und die möglichkeit haben

    ich meine, ob er sich nun nicht zu einer bestimmten musik hingezogen fühlt… oder ob er bei musik sogar gar keine wirkung spürt, das bleibt ja ihm überlassen. manche menschen werden eben von musik gar nicht angesprochen… is halt so.
    aber wenn sich jemand dazu zwingt, etwas NICHT zu mögen, dann ist das traurig.

    kannst du traurig finden. faschistoides zb kann seine reize haben, aber ich will mich diesen entziehen. gibt tausend beispiele. ist aber ein wunder punkt. hat auch was mit ehrlichkeit zu tun. ist ein kernpunkt. der ideologische geschmacks-filter halt.

    ich halte das für widersprüchlich und dumm.
    das erinnert mich an….. kindergarten oder so….
    oder an irgendwelche fanatisch religiösen, die heutzutage noch gegen sex vor der ehe sind… oder noch schlimmer, diese, die sich ganz gegen sexuelle empfindungen wehren und sich schuldig fühlen, wenn ihr körper mal anders drauf ist, als ihr wille…
    weil so etwas, schätze ich, machst du auch…. wenn ich dich verstanden habe (bezweifel ich ein wenig)…. du wehrst dich gegen bestimmte emotionen bei gewissen songs, weil du die nur bei bestimmten songs zulassen möchtest….
    ja, und die gläubige will auch nur gottes liebe und ärgert sich darüber, dass dieser den sexualtrieb erfunden hat……

    das habe ich gar nicht verstanden. und kann es irgendwie auch nicht auf mich beziehen. sex ist was anderes als ein konstruiertes kunstwerk. musik ist doch nun wahrlich kein naturereignis. *könnte mich beleidigt fühlen-smiley*

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    #1977455  | PERMALINK

    otis
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    Originally posted by Mikko@26 Mar 2004, 11:26
    Absolut Deiner Meinung!
    Wozu muss ich wissen, warum mir ein Song gefällt? Es reicht doch, dass ich es weiss.

    absolut eurer meinung!
    aber ihr und andere und ich diskutieren doch hier über musik. dann reicht das eben nicht hin!
    oder wir halten alle den mund. meinetwegen.

    --

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    #1977457  | PERMALINK

    otis
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    Registriert seit: 08.07.2002

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    Originally posted by Jan Wölfer@26 Mar 2004, 11:38
    otis und alle (vielleicht sollte man noch mal einen Extrathread aufmachen)
    Ich wollte mich gerade in die Diskussion in diesem Thread einlesen, habe den Eingangspost gelesen, und die folgenden 1,5 Seiten versucht nachzuvollziehen und dann lese ich, dass Du heute vormittag ein paar Teile Deines Eingangsposts noch mal überarbeitet hast und ich habe nun das Gefühl, dass einiges von dem was ich gelesen habe (und versucht zu verstehen habe), völlig obsolet ist, dass ich die Reaktionen auf Deinen Eingangspost womöglich ganz falsch verstanden, weil der Eingangspost nicht mehr der Ur-Eingangspost ist.
    Daraufhin habe ich erstmal den Bock verloren, mich hier ernsthaft einzudenken.

    Eine Bitte: Editieren von Rechtschreibfehlern – prima! Auch in Sonderfällen (wenn man vielleicht denkt, da könnte ich jemanden beleidigen, das ändere ich noch mal bevor es jemand liest) – feine Sache.
    Aber solche grundsätzlichen Änderungen sollte man doch kennzeichnen, damit man später die Gelegenheit hat, einen Thread sinnvoll nachzulesen.

    Ich schaue hier später noch mal rein, jetzt ist gerade die Luft bei mir raus. :unsure:

    jan, ich habe zwei sätze hinzugefügt. nciht mehr. jetzt durch kursiv kenntlich gemacht.
    es ist nichts anders, nur vielleicht deutlicher.

    --

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    #1977459  | PERMALINK

    otis
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    Registriert seit: 08.07.2002

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    Originally posted by KritikersLiebling@26 Mar 2004, 11:34
    *räusper*
    Das ist deine gewollte Interpretation der Band. Alles ist doch dann irgendwie gewollt oder meinst du irgendwo sitzen weißbärtige alte Männer an großen kupfernen Kesseln und werfen Myhrre, Basilikum und Maggi hinein, rühren um und rufen: „Musik“. Dann rufen sie jemanden an, der sich nicht erinnern kann und verkaufen es ihm als eigene Idee. Später wird es ein Hit und der Gedächtnislose sagt: Oh, das habe ich nicht gewollt. Vorher hat er aber einen Vertrag unterschrieben und Nutzungsrechte abgetreten. Otis, ich glaube,m dass mit dem gewollt klingen und gewollt hören ist mehr eigene Meinung und Interpretation als einem lieb sein kann. Ich halte diese Diskussion für ergebnislos.
    Und um auf das Beispiel „Kristallnaach“ nochmals einzugehen: Soweit ich das weiß, haben BAP nie gesagt, sie wollten keine Musik machen. SIe haben ziemlich offen gesagt, sie machen Musik, weil es sich so ergeben hat und diese Musik musste mal bis zu sieben Familien ernähren.

    Und der Dylan: Der muss doch mittlerweile einen zweiten Geldspeicher bauen. Der hat es doch nicht mehr nötig, sich tolle Sachen auszudenken. Ist deshalb seine Musik mehr wert? Oder Mc Cartney? Oder Rod Stewart?
    Schade, dass hier keiner von denen mitliest, sonst könnte ich mir vorstellen, dass sie dir den Zahn ziehen und die LEviten lesen.

    welchen zahn? und was missversteht ihr immer mit dem „gewollt“. natürlich ist alles gewollt. soll es auch sein. und mich interessiert das gewollte auch erst im nachhinein. aber ich kann icht sagen, da sei was nicht gewollt. dagegen wettere ich! :D

    ich habe nichts gegen geld durch musik. nichts gegen geldverdienen durch rock. nichts gegen ac/dc oder numetal. nichts gegen alexander oder was weiß ich wen.
    meinen eigen ästhetischen ansprüchen genügen manche mehr, manche weniger. nichts anderes sollte hier definiert werden.
    das habe ich xmal geschrieben. da erwarte ich auch keine gefolgschaft. quatsch
    da dachte ich nur, wenn man diskutieren will, kann es sinnvoll sein, diskussionsgrundlagen zu schaffen. das müssen nicht meine sein. bringt andere. aber ich kann nicht diskutieren wollen und mich gleichzeitig rausziehen: „eigentlich will ich gar nicht über musik diskutieren. sie soll schön im unbewussten bleiben“.- dagegen habe ich gar nichts, wenn jemand so denkt. steht ganz oben!!!!!! aber es ist keine diskussionsgrundlage.

    --

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    #1977461  | PERMALINK

    otis
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    muss jetzt weg. cobra übernehmen sie.
    oder schlagt auf mich ein!

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    #1977463  | PERMALINK

    mikko
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    Moderator / Juontaja

    Registriert seit: 15.02.2004

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    Originally posted by otis@26 Mar 2004, 11:43
    absolut eurer meinung!
    aber ihr und andere und ich
    diskutieren doch hier über musik. dann reicht das eben nicht hin!
    oder wir halten alle den mund. meinetwegen.

    Musst ja nicht gleich beleidigt sein. :wub:

    Aber Deine Bemerkungen hier waren – entschuldige – streckenweise ein bisschen wirr, nur schwer nachzuvollziehen.

    Ok, weitermachen! :D

    --

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