Musik im Wandel der Zeit: Wie Musik sich verändert

Startseite Foren Kulturgut Das musikalische Philosophicum Musik im Wandel der Zeit: Wie Musik sich verändert

Ansicht von 15 Beiträgen - 46 bis 60 (von insgesamt 364)
  • Autor
    Beiträge
  • #10615905  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 56,107

    gruenschnabel

    mozzaTja, du bist halt so ein Kuschel-Pädagoge….

    Es gibt so etwas wie eine natürliche Grenze… steht im GG, das KHR neulich in diesem Zusammenhang mal zu Recht angeführt hat. Irgendwas mit Würde.

    Diese Pressekonferenz wurde mit mir nicht abgesprochen. Und das haben sie jetzt davon. Dilettanten.

    Um die Kurve zu kriegen zum Musikbezug: Damals wurde seine Knie (Beine) besungen, seine rhetorischen Fähigkeiten bleiben zurecht unbesungen.

    zuletzt geändert von mozza

    --

    young hot sophisticated bitches with an attitude
    Highlights von Rolling-Stone.de
    Werbung
    #10615909  | PERMALINK

    gruenschnabel

    Registriert seit: 19.01.2013

    Beiträge: 5,787

    mozza

    gruenschnabel

    mozzaTja, du bist halt so ein Kuschel-Pädagoge….

    Es gibt so etwas wie eine natürliche Grenze… steht im GG, das KHR neulich in diesem Zusammenhang mal zu Recht angeführt hat. Irgendwas mit Würde.

    Diese Pressekonferenz wurde mit mir nicht abgesprochen. Und das haben sie jetzt davon. Dilettanten.

    Und das alles nur, weil mein Sohn Pop langweilig findet!

    --

    #10615911  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 56,107

    gruenschnabel

    mozza

    gruenschnabel

    mozzaTja, du bist halt so ein Kuschel-Pädagoge….

    Es gibt so etwas wie eine natürliche Grenze… steht im GG, das KHR neulich in diesem Zusammenhang mal zu Recht angeführt hat. Irgendwas mit Würde.

    Diese Pressekonferenz wurde mit mir nicht abgesprochen. Und das haben sie jetzt davon. Dilettanten.

    Und das alles nur, weil mein Sohn Pop langweilig findet!

    Ein halbes Jahr Hausarrest und E.L.O. / Abba / Elton John – Zwangsbeschallung für diesen respektlosen Bengel!

    --

    young hot sophisticated bitches with an attitude
    #10615913  | PERMALINK

    gruenschnabel

    Registriert seit: 19.01.2013

    Beiträge: 5,787

    mozza

    gruenschnabel

    mozza

    gruenschnabel

    mozzaTja, du bist halt so ein Kuschel-Pädagoge….

    Es gibt so etwas wie eine natürliche Grenze… steht im GG, das KHR neulich in diesem Zusammenhang mal zu Recht angeführt hat. Irgendwas mit Würde.

    Diese Pressekonferenz wurde mit mir nicht abgesprochen. Und das haben sie jetzt davon. Dilettanten.

    Und das alles nur, weil mein Sohn Pop langweilig findet!

    Ein halbes Jahr Hausarrest und E.L.O. / Abba / Elton John – Zwangsbeschallung für diesen respektlosen Bengel!

    Okay. Elton John. Das hat er sowas von verdient.

    --

    #10615915  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 56,107

    Jetzt wird er auch noch belohnt!

    Du bist zu weich.

    --

    young hot sophisticated bitches with an attitude
    #10615917  | PERMALINK

    gruenschnabel

    Registriert seit: 19.01.2013

    Beiträge: 5,787

    mozzaJetzt wird er auch noch belohnt!
    Du bist zu weich.

    Ach, ich weiß einfach nicht mehr weiter… fühl mich so gestraft…

    --

    #10616031  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,693

    herr-rossi@go1: Todds These ist so falsch und richtig bzw. so gut und schlecht belegt wie alle anderen Aussagen zum Wandel des Musikkonsums und der Musikproduktion im Zeitalter des Streamings. Für mich sind solche „steilen Thesen“ gegen den Deutungsmainstream aber wichtig, um den sich zur Zeit vollziehenden Wandel wirklich zu durchdenken.
    Was Taylor betrifft: „Shake It Off“ ist sicher der angreifbarste Track des Albums. Aber wenn beispielsweise Blank Space kein grandios geschriebener und minimalistisch auf den Punkt produzierter Pop-Track ist, dann weiß ich auch nicht weiter.:) Dass Taylor keine besonders eindrucksvolle Sängerin ist, geschenkt.

    „Blank Space“ mag gut geschrieben sein und klingt auch okay, aber ich würde das nicht jeden Monat hören wollen. Eine Großtat ist es nicht.

    Was Todd angeht: Wenn ich mich recht erinnere, macht er es daran fest, dass er bei seinem Streaming-Dienst leichter die Alben aufrufen kann als die Singles (was nicht mit meiner Erfahrung übereinstimmt). Dabei vergisst er, wie gesagt, dass es nicht nur Alben und Singles gibt. Und das Phänomen, von dem er redet, lässt sich auf andere Weise plausibler erklären (durch die Individualisierung des Hörverhaltens). Aber die „These“ war auch bloß eine beiläufige Randbemerkung auf dem Weg zu einem (gelungenen!) Maroon 5-Verriss. Das kann man ihm mal durchgehen lassen.

    --

    To Hell with Poverty
    #10616047  | PERMALINK

    onkel-tom

    Registriert seit: 23.02.2007

    Beiträge: 31,603

    herr-rossi Wer würde sich heute etwa an „I Heard It Through The Grapevine“ erinnern, wenn es nur die Gladys Knight-Version gäbe, die eine okaye, aber nicht sonderlich originelle Aretha Franklin-Impression ist,…..

    Ich. B-)

    --

    Gewinnen ist nicht alles, gewinnen ist das einzige.
    #10616049  | PERMALINK

    onkel-tom

    Registriert seit: 23.02.2007

    Beiträge: 31,603

    mozza   Ein halbes Jahr Hausarrest und E.L.O. / Abba / Elton John – Zwangsbeschallung für diesen respektlosen Bengel!

    Grausam!

    --

    Gewinnen ist nicht alles, gewinnen ist das einzige.
    #10619637  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    aquoiboniste

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 47,795

    go1
    Was Produktions-Moden angeht, fällt die erstaunliche (für mich befremdliche) Beliebtheit von Auto-Tune und vergleichbarer Software in Pop, Hip Hop, R&B auf. Darüber hat Simon Reynolds vor kurzem einen Essay geschrieben:
    How Auto-Tune Revolutionized the Sound of Popular Music
    Und im Hinblick auf die Stilentwicklung hat Reynolds ja die These aufgestellt, dass das Innovationstempo abgenommen habe. Es gab Phasen, in denen in schneller Folge neue Genres und Sub-Genres entstanden (im Rock etwa in den späten 60ern, bei Electronica in den 90ern); das kommt heute nur sehr selten vor. Typisch seien heute Variationen des Bekannten oder gleich ganze Revivals (Retromania).

    Danke für den Link zu Reynolds @go1, habe den langen Text in mehreren Etappen gelesen – Lektüre lohnt auf jeden Fall.

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #98: Tenor Giants - Paul Gonsalves (1920-1974), 10.3., 22:00; #99: 12.5., 22:00; #100: 9.6., 21:00 (2 Stunden!) | Slow Drive to South Africa, #5: tba | No Problem Saloon, #13: Bach, Beethoven, Ellington etc., 25.02., 21:00; #14: 28.4., 21:00 | Konzertkritiken und mehr: ubu's notizen
    #10620103  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 69,526

    Ich bin auf den Artikel gespannt. Reynolds ist ein anregender und wichtiger Autor, aber mit „Retromania“ hat er seinerzeit die öffentliche Denkfaulheit, was den Wandel in der Pop-Musik angeht, leider noch verstärkt. Auf einmal meinte jeder und seine Oma zu wissen, dass es nichts Neues mehr gäbe und man sich mit aktueller Musik nicht mehr befassen bräuchte. Der Blick auf den ästhetischen und produktionstechnischen Wandel wurde damit versperrt. Jens Balzers „Pop. Ein Panorama der Gegenwart“ war da eine wichtige Gegenstimme.

    --

    #10620807  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,693

    herr-rossiIch bin auf den Artikel gespannt. Reynolds ist ein anregender und wichtiger Autor, aber mit „Retromania“ hat er seinerzeit die öffentliche Denkfaulheit, was den Wandel in der Pop-Musik angeht, leider noch verstärkt. Auf einmal meinte jeder und seine Oma zu wissen, dass es nichts Neues mehr gäbe und man sich mit aktueller Musik nicht mehr befassen bräuchte.

     
    War das so? Nun ja, ein Autor kann sich seine Rezeption nicht aussuchen. Reynolds hat eben bemerkt, dass die Möglichkeiten seltener geworden sind, einen „future rush“ zu erleben (im Vergleich zu den Sixties, der Post-Punk-Ära und den 90ern). In Retromania geht es um „pop culture’s addiction to its own past“, das obsessive Recyceln und Aufbereiten der Vergangenheit, das er an zahlreichen Beispielen beschreibt. Aus seiner Sicht steckt darin ein Problem, weil es zu Lasten der Neuerungen geht, auf die es ihm ankommt – was vorherrscht, ist die „ewige Wiederkehr des Neuen“ der Mode. Aber die Behauptung, „dass es nichts Neues mehr gäbe und man sich mit aktueller Musik nicht mehr befassen bräuchte“, kann man aus dem Buch nicht herauslesen.

    Der verlinkte Essay enthält vieles, unter anderem auch eine Verteidigung von Auto-Tune.

    --

    To Hell with Poverty
    #10621043  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 30,825

    herr-rossiIch bin auf den Artikel gespannt. Reynolds ist ein anregender und wichtiger Autor, aber mit „Retromania“ hat er seinerzeit die öffentliche Denkfaulheit, was den Wandel in der Pop-Musik angeht, leider noch verstärkt. Auf einmal meinte jeder und seine Oma zu wissen, dass es nichts Neues mehr gäbe und man sich mit aktueller Musik nicht mehr befassen bräuchte. Der Blick auf den ästhetischen und produktionstechnischen Wandel wurde damit versperrt. […]

    Das war in „Rip it up“ schon so.

    --

    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    #10621089  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,693

    latho
    Das war in „Rip it up“ schon so.

     
    Wie bitte? (Du sprichst in Rätseln, Lars.)

    --

    To Hell with Poverty
    #10621099  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 30,825

    go1

    latho
    Das war in „Rip it up“ schon so.

    Wie bitte? (Du sprichst in Rätseln, Lars.)

    Sorry. Ich meinte, Reynolds hatte mich schon in Rip It Up etwas damit genervt, dass Musik „neu“ sein müsse. Man kann ja Punk gerne nicht leiden (dafür Post Punk umso mehr), aber daraus diesen Kulturpessimismus abzuleiten, wie das Reynolds (auch außerhalb RIU) getan hat, das ist mir ein bisschen auf den Nerv gegangen.

    Edit: Außerdem stand ich auf der Leitung – das bezog sich auf Rossis Beitrag, den ich vergessen habe zu zitieren.

    zuletzt geändert von latho

    --

    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
Ansicht von 15 Beiträgen - 46 bis 60 (von insgesamt 364)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.