Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)

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  • #11278561  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 32,289

    talkinghead2Bei/für diesem/n Film kenne ich die Romanvorlage nicht. Wenn ich sie kennen würde, würde sich meine Begeisterung eventuell ein wenig reduzieren.

    Wahrscheinlich (wenn du die Bücher mögen würdest): Eigentlich haben O’Brians Bücher zwei Hauptpersonen, Aubrey (Crowe) und Maturin (Bethany), den der Film gerade mal ’ne Minute auftauchen lässt. Die Bücher sind grandios.

    --

    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words. Roots fehlt - sign it!
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    #11280505  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Registriert seit: 14.09.2018

    Beiträge: 3,264

    Sehr zahmes Horror-Melodram, dessen Stärke in den manchmal recht schön komponierten Bildern liegt, und ansonsten eher unauffällig bleibt. Nach einer Manga-Vorlage von Junji Ito, aus dessen Feder auch Uzumaki stammt.

    Wenn du David Lynch bei Wish bestellst.

    --

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    #11280537  | PERMALINK

    punchline

    Registriert seit: 15.12.2019

    Beiträge: 1,260

    pfingstluemmel

    Den habe ich vor einiger Zeit auch mal gesehen.
    Ich mag ja Zeitreise/Parallel-Universen-Filme.
    Fing ja auch recht toll schocking-confusing an. Nur im Laufe der Zeit wurde es mir etwas zu kiddie-like-albern.
    Meine Aufmerksamkeit hat dann auch ab der letzten halben Stunde immer mehr nachgelassen, so dass ich mich nicht mehr an den Schluss des Films erinnern kann.

    --

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    #11280553  | PERMALINK

    pfingstluemmel
    Darknet Influencer

    Registriert seit: 14.09.2018

    Beiträge: 3,264

    Der Schluss löst alles wohlgefällig auf. Das Trauma wird erkannt und exorziert. Mich konnte auch das Weirde um des Weirden Willens in den Anfangsminuten verführen, danach baut The Black Hole (der eigentlich mal Mind’s Eye hieß, der neue Titel zerstört den kleinen Meta-Gag mit dem Kinoplakat) kontinuierlich ab, bis er völlig gewöhnlich endet. Fand die Prämisse auf dem Cover spannend und McDowell wirkte als weiterer Köder. Tja, reingefallen.

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    #11280673  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

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    Saw VI (mit Tobin „Jigsaw“ Bell) von 2009

    Passend zu meiner krass üblen Laune musste es heute wieder etwas Brutalismus sein. Da ich bislang nur den ersten Teil der Reihe kannte, hatte ich etwas Schwierigkeiten, der Handlung des sechsten Films im Detail zu folgen. Ein Versicherungshai, der seine Kunden jahrelang in die Krankenkasse einbezahlen lässt und dann zwei Drittel der Antragsteller, sobald diese im Krankheitsfall seine finanzielle Zuwendung benötigen, abweisen lässt, gerät in die Hände des verrückten wie brillanten Serienmörders Jigsaw, der den eiskalten Homo oeconomicus samt seiner halsabschneiderischen Mitarbeiter in ein dunkles Kellerverlies verschleppt und sie dort mehrere mörderische Todesspiele durchmachen lässt, bei denen nur eine Person überleben kann. Vielleicht sollten sich alle öfter die Saw-Filme anschauen, die sehr hintergründig sind, um sich wieder der wahren Werte im Leben bewusst zu werden. Durch seine überzeichnete Perversität vermittelt Saw doch Menschlichkeit. Hätte ich bevor ich die Reihe näher kannte … gar nicht vermutet.

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    #11280893  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 15,776

    latho

    talkinghead2Bei/für diesem/n Film kenne ich die Romanvorlage nicht. Wenn ich sie kennen würde, würde sich meine Begeisterung eventuell ein wenig reduzieren.

    Wahrscheinlich (wenn du die Bücher mögen würdest): Eigentlich haben O’Brians Bücher zwei Hauptpersonen, Aubrey (Crowe) und Maturin (Bethany), den der Film gerade mal ’ne Minute auftauchen lässt. Die Bücher sind grandios.

    Wie siehst du sie im Vergleich zu den Hornblower-Romanen? (Die Filme dazu sind schlecht gealtert)

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    #11280907  | PERMALINK

    motoerwolf

    Registriert seit: 25.10.2006

    Beiträge: 4,889

    cleetus
    Wie siehst du sie im Vergleich zu den Hornblower-Romanen? (Die Filme dazu sind schlecht gealtert)

    Da ist aber Des Königs Admiral (Captain Horatio Hornblower, Raoul Walsh, 1951) nicht mitgemeint, oder? Den halte ich immer noch für großartig.

    --

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    #11280911  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 15,776

    Nein, die mit Ioan Gruffudd:

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    #11281065  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 32,289

    cleetus

    latho
    Wahrscheinlich (wenn du die Bücher mögen würdest): Eigentlich haben O’Brians Bücher zwei Hauptpersonen, Aubrey (Crowe) und Maturin (Bethany), den der Film gerade mal ’ne Minute auftauchen lässt. Die Bücher sind grandios.

    Wie siehst du sie im Vergleich zu den Hornblower-Romanen? (Die Filme dazu sind schlecht gealtert)

    Wesentlich besser (also die O’Brian-Romane). Mein Bruder, der viel liest, liest die komplette Reihe so ungefähr alle zwei Jahre einmal (und hat jetzt von mir die Hardcover-Ausgabe wegen Abnutzung geschenkt bekommen). Ich habe es bisher bis Band 4 geschafft, die restlichen stehen aber auch hier. Hornblower sind Seekriegsromane, O’Brians sicherlich auch, aber eigentlich geht es um eine wunderbare Freundschaft (eben zwischen Aubrey, der auf See zu hause und auf Land allen Betrügern der Welt ausgesetzt ist und Maturin, der aufklärerisch schon mal ein Faultier alkoholabhängig macht). The human condition. Bitte lesen, ich bin mir ziemlich sicher, dass dir die Bücher gefallen werden (dir auch @motörwolf )

    motoerwolf
    Da ist aber Des Königs Admiral (Captain Horatio Hornblower, Raoul Walsh, 1951) nicht mitgemeint, oder? Den halte ich immer noch für großartig.

    Den kann cleetus gar nicht meinen, der ist nämlich spitze (und Peck erst), einer von Walshs besten Filmen. Virginia Mayo ist wie üblich etwas arg schlampig, aber hey, „El Supremo“ (inzwischen mein Spitzname für alle meine Chefs) gleicht das wieder aus.
    Die TV-Filme (?) mit Gruffudd kenne ich nicht. Wahrscheinlich bin ich skeptisch, seit die Engländer die Sharpe-Romane von Cornwell über gigantische napoleonische Schlachten mit 5 Komparsen verfilmt haben.

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    #11281581  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 15,776

    Hahaha, die beiden Serien gehören in ihrer Unansehlichkeit tatsächlich für immer zusammen (ebenso Soldier Soldier). Sehr schade um beides. Danke für die Bewertung, werde dann demnächst da weitermachen wo ich mit 15 aufgehört habe (in dem Moment hat mir eine Freundin meiner Mutter „Die fünfte Frau“ geliehen).

    zuletzt geändert von cleetus

    --

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    #11281983  | PERMALINK

    motoerwolf

    Registriert seit: 25.10.2006

    Beiträge: 4,889

    lathoBitte lesen, ich bin mir ziemlich sicher, dass dir die Bücher gefallen werden (dir auch @motörwolf )

    Den kann cleetus gar nicht meinen, der ist nämlich spitze (und Peck erst), einer von Walshs besten Filmen. Virginia Mayo ist wie üblich etwas arg schlampig, aber hey, „El Supremo“ (inzwischen mein Spitzname für alle meine Chefs) gleicht das wieder aus.

    Mit dem Lesen ist es so eine Sache,ich komme zur Zeit einfach nicht dazu. Ich behalte den Tipp aber mal für bessere Zeiten im Hinterkopf.

    Von Walsh kenne ich vielleicht zehn Filme, und die schätze ich alle, besonders Der große Treck, Die wilden Zwanziger, Sein letztes Kommando, Sprung in den Tod und eben Des Königs Admiral. Den kenne ich seit Kindheitstagen, er war damals Kult für mich und meine Brüder. Und gerade El Supremo haben wir geliebt, seine spanischen Sätze haben wir zwar nicht verstanden, aber ständig zitiert. Für mich ist der Film der perfekte Vertreter seines Genres, noch vor dem Roten Korsar.
    Die DVD ist übrigens auch schön, im Bonusmaterial ist nämlich u.a. der Bugs Bunny-Film Captain Hareblower enthalten.

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    #11282043  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 6,506

    Rollerball (Remake von 2002) mit Jean Reno und LL Cool J

    Lief eben auf Tele5 und steht nun in der Mediathek. B-Movie-Variante von Stephen Kings und Schwarzeneggers Mediensatire „Running Man“, die 1975 zum ersten Mal verfilmt worden war und 2002 dieses redundante Remake gewidmet bekam. Im Finale artet die Handlung in eine Gewaltorgie aus. In der Botschaft anregender Stoff, doch die Story bleibt in der Umsetzung flach und wenig ausdrucksstark. Es geht um eine Sportart, die in einer Arena von Gladiatoren ausgetragen wird, wobei es oft kaum fair zugeht, denn Kameras übertragen das Spektakel im Fernsehen, wodurch die Quote angekurbelt werden soll. Das Original aus den 1970ern soll etwas besser sein, in der Nische bei Genre-Fans. Wenigstens haben Slipknot, mit dem Song „I am Hated“, und Rob Zombie darin Gastauftritte. Jean Reno spielt gewohnt zynisch, dunkel, abgründig, morbide … dass sich die Filmcrew einen solchen Star leisten konnte, erstaunlich. Ursprünglich sollte Keanu Reeves seinen Gegenspieler und den strahlenden Held verkörpern, der lehnte jedoch das Rollenangebot ab.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    #11282941  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    Beiträge: 32,377

    Via ARTE

    Das Verhör In Der Nacht“ (R: M. Geschonneck)     2020

    Kammerspielartiger „Zweikampf“ der Worte und Mimik zwischen Sophie von Kessel und Charlie Hübner nach einem Drehbuch von Daniel Kehlmann …. sehr guad gespielt und und in mehrfacher Hinsicht spannend ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11283001  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

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    soulpopeVia ARTE
    Das Verhör In Der Nacht“ (R: M. Geschonneck) 2020
    Kammerspielartiger „Zweikampf“ der Worte und Mimik zwischen Sophie von Kessel und Charlie Hübner nach einem Drehbuch von Daniel Kehlmann …. sehr guad gespielt und und in mehrfacher Hinsicht spannend ….

    Ich habe vorhin kurz reingesehen, als Hübner sagt „Was ich denke, ist irrelevant.“ Und von Kessel sieht aus wie eine Zahnarztgattin, soll aber wohl eine Linksterroristin sein. Habe ich dann wieder abgeschaltet.

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    #11283037  | PERMALINK

    pipe-bowl
    Moderator
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    Registriert seit: 17.10.2003

    Beiträge: 57,925

    Zwei Filme, bei denen die Frauen im Mittelpunkt stehen:

    Bombshell (2019 / Jay Roach) ***
    Dass der Film über den Skandal bei Fox News um sexuelle Nötigung bei aller Wichtigkeit des Themas mich nicht mitgenommen hat, mag daran liegen, dass die Frauen, die hier gegen ihren Chef vorgehen, einfach nicht sympathisch sind und letztlich auch als Mitwirkende eines beschissenen Systems dargestellt werden. Dass der Film für die besten Kostüme und das beste Make-Up geadelt wurde, spricht für sich.

    Little Women (2019 / Greta Gerwig) ****1/2
    Dieser Film hingegen hat mich über die Strecke von über zwei Stunden bestens unterhalten. Die Geschichte über vier Geschwister auf ihrem Weg aus ihrer Kindheit hin zu Erwachsenen in Neuengland Mitte des 19. Jahrhunderts nach einer Romanvorlage ist wunderbar erzählt und vor allem Saoirse Ronan in der zentralen Rolle überzeugt absolut.

    --

    there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
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