Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)

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  • #11274393  | PERMALINK

    pfingstluemmel
    Darknet Influencer

    Registriert seit: 14.09.2018

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    Ein weiterer pinku eiga, hier eine Mischung aus Arthaus-Erotik und S/M-Softporno mit leichten bis mittelschweren Inzestschwingungen, der jedoch mehr die Emanuelle– als die Sasori-Fans ansprechen dürfte, auch wenn die Machart künstlerisch deutlich über den Filmchen mit Laura Gemser liegt. Kein Wunder, Masaru Konuma führte Regie, der auch für den Genre-Klassiker Flower and Snake verantwortlich zeichnet. Toller Soundtrack, tolle Hauptdarstellerin (Genre-Ikone Naomi Tani).

    Nach eigenen Angaben Dario Argentos am wenigsten gelungener Film (sein zweiter nach L’uccello dalle piume di cristallo) und ich würde ihm da zustimmen, endete seine Filmographie im Jahre 1990. Später gab es wirklich schlechte Exemplare, denn eigentlich ist hier alles vorhanden, was man von einem Film des Italieners erwartet, doch wird dies leider von gewöhnlichen Krimi- und Thrillerkapriolen an den Rand gedrückt. Über diese Durststrecken hilft man sich am besten mit dem wie immer fantastischen Score von Ennio Morricone und lässt sich abschließend vom Finale über den Dächern des Instituts verzaubern, das schon deutlich aufzeigt, was in den nächsten 20 Jahren für Aufruhr sorgen würde.

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    #11274511  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

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    Mein ein, mein alles“ (R : Maïwenn Le Besco)           2015

    Eine zerstörerische Liebe und Entkoppelung mit herausragenden Hauptdarstellern Vincent Cassel und Emmanuelle Bercot …. selbst das Zusehen schmerzt ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11276943  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 15,730

    Shakedown (1988) – sehr solider Buddy-Cop-Film mit tollen Actionsequenzen und zu wenig Screentime für Sam Elliott.

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    Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
    #11276949  | PERMALINK

    onkel-tom

    Registriert seit: 23.02.2007

    Beiträge: 34,033

    falscher Thread

    zuletzt geändert von onkel-tom

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    Gewinnen ist nicht alles, gewinnen ist das einzige.
    #11277345  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 31,581

    Via ZDFneo

    Cape Fear“ (R : M. Scorsese)             1991

    Der Film wirkt irgendwie „altbacken“ …. erstaunlich wie explizit die Gewalt hier ist …. mochte den Film als „new release“ damals nicht besonders und auch knapp  30 Jahre später ist keine Annäherung spürbar ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11277799  | PERMALINK

    pfingstluemmel
    Darknet Influencer

    Registriert seit: 14.09.2018

    Beiträge: 3,038

    Klassischer Gruselkrimi in schönen Sets und atmosphärischen Bildern, der viel Potential durch Detektivgetue, pseudo-naturwissenschaftliche Ermittlungen und gewollt Komisches verschenkt. Hier wäre ein unheimlicher Film drin gewesen, doch letztlich bleibt nur launische Unterhaltung, ein Vorläufer der Edgar-Wallace-Filme, wenn auch über deren filmischem Niveau.

    Nach Fear and Loathing in Las Vegas gab es keinen Film von Terry Gilliam mehr, der nicht eher missmutig von der Kritik aufgenommen wurde. So mäkeln auch hier wieder die üblichen Verdächtigen, welche keinen Zugang zu Gilliams Welt finden, weil deren apollinisches Bild des Erzählkinos keinen Platz für die Marotten und Spinnereien lässt, die sich der ex-amerikanische Brite herausnimmt, um seiner Vision nahezukommen. Die vermaledeite Produktionsgeschichte dürfte bekannt sein, umso schöner, dass der Film doch noch das Licht der Welt erblickte, ein Triumph über Schicksalsschläge und Schlipsträger. Und ja: The Man Who Killed Don Quixote kann nicht mit den früheren Meisterwerken des Regisseurs mithalten, erreicht jedoch ein erstaunlich hohes Niveau, das den etwas unterbudgetiert wirkenden Vorgänger The Zero Theorem (keinesfalls ein schlechtes Werk) deutlich übertrifft.
    Gilliam vermischt Romanvorlage, Produktionsgeschichte, Persönliches und Geschäftliches und erschafft so eine Surrealität, die dem Ideal André Bretons recht nahe kommt: Ein Über-, Unter- und Miteinander von verschiedenen Ebenen der Wahrnehmung und des (Unter-)Bewusstseins, gespeist aus Erinnerung, Traum, Film, Literatur und Vorstellungskraft, etabliert eine neue, umfassendere Realität, eine Surrealität, die der herkömmlichen weit überlegen ist. Gilliams Kritiker nennen das self-indulgent, aber was wissen die schon?

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    #11277841  | PERMALINK

    thesidewinder

    Registriert seit: 17.03.2019

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    talkinghead2Bei/für diesem/n Film kenne ich die Romanvorlage nicht. Wenn ich sie kennen würde, würde sich meine Begeisterung eventuell ein wenig reduzieren.

    Habe das Buch damals geholt weil ich den Film großartig fand (und noch immer finde). Da waren aber so viele Fachbegriffe aus der Seefahrt drin, inklusive detailgenauer Schilderungen von Schiffen und allem drum und dran. Das war mir mir aber dann „too much“.

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    #11278037  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

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    Beiträge: 6,419

    Die Kinder des Monsieur Mathieu (2004)

    Wie „School of Rock“, nur dass der ungewöhnliche Lehrer an einer französischen Lümmelschule für schwer erziehbare Dreikäsehochs keine Rockband mit den Gören gründet, sondern einen klassischen Schulschor, was damals Ende der 1940er Jahre wohl richtig revolutionär war.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    If you know the words please sing along
    #11278047  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 6,419

    Terminator 3 – Rebellion der Maschinen (2003)

    Zum ersten Mal geschaut, für zwei Euro auf DVD über Facebook einer Frau in einem Nachbarort abgekauft. Überflüssige Fortsetzung. Der Schwarzenegger muss ja wirklich geldgeil sein, sich auf diesen Film eingelassen zu haben, hätte er doch seinen Legendenstatus als T-800 damit demontieren und terminieren können. Der dritte T-Film variiert die Geschichte von Terminator 2 nur leicht, die einzige Neuerung im Grunde ist, dass der Killer-Roboter als Gegenspieler von Schwarzenegger weiblich ist. Gespielt von Kristanna Loken, die vor zwei Wochen auf der Horrorfilmmesse „Weekend of Hell“ in Düsseldorf hätte auftreten sollen, was durch Corona um ein Jahr auf 2021 verschoben wurde (da steckt bestimmt Skynet dahinter, das Ende ist nah!).

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    If you know the words please sing along
    #11278059  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

    Beiträge: 22,531

    ford-prefectTerminator 3 – Rebellion der Maschinen (2003) .

    Kann mich hauptsächlich an die Straßenschlacht mit Arnold am Ausleger erinnern und sonst, daß der Film mehr nach 80er ausgesehen hat als der 12 Jahre ältere T2. Die Fallhöhe nach T2 war natürlich enorm. Ob die Beteiligung Schwarzeneggers monitärer Natur war, kann ich nicht beurteilen. Man kann ihm aber nicht vorwerfen, nach dem Erfolg von T2 übereilt den nächsten Teil nachgeschoben zu haben.

    --

    from Monday to Friday, from Friday to Sunday
    #11278101  | PERMALINK

    thesidewinder

    Registriert seit: 17.03.2019

    Beiträge: 4,184

    Jeder Terminator-Film nach „Terminator 2“ war überflüssig.

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    #11278193  | PERMALINK

    jimmydean

    Registriert seit: 13.11.2003

    Beiträge: 1,881

    thesidewinderJeder Terminator-Film nach „Terminator 2“ war überflüssig.

    also im vergleich zu jenen die nach t3 kamen, finde ich t3 eigentlich noch ganz brauchbar… ist zwar nicht so gut wie t1 und t2, aber erzählt dann zumindest die skynet geschichte zu ende…

    zuletzt geändert von jimmydean

    --

    i don't care about the girls, i don't wanna see the world, i don't care if i'm all alone, as long as i can listen to the Ramones (the dubrovniks)
    #11278199  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 6,419

    T3 ist nicht wirklich schlecht, eine Materialschlacht als Durchschnittsactionfilm zum Wegfuttern zwischendurch. Der Handlung mangelt es aber etwas an innovativen Einfällen und Ideen.

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    If you know the words please sing along
    #11278449  | PERMALINK

    talkinghead2

    Registriert seit: 12.12.2019

    Beiträge: 989

    thesidewinder

    talkinghead2Bei/für diesem/n Film kenne ich die Romanvorlage nicht. Wenn ich sie kennen würde, würde sich meine Begeisterung eventuell ein wenig reduzieren.

    Habe das Buch damals geholt weil ich den Film großartig fand (und noch immer finde). Da waren aber so viele Fachbegriffe aus der Seefahrt drin, inklusive detailgenauer Schilderungen von Schiffen und allem drum und dran. Das war mir mir aber dann „too much“.

    Da ich ja als Segler, wenn auch nur auf Binnengewässern, quasi „Seebär“ bin, könnte ich direkt Gefallen an dem Buch finden ;-)

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    Passt gut auf euch auf und bleibt gesund!
    #11278479  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 15,730

    soulpopeVia ZDFneo „Cape Fear“ (R : M. Scorsese) 1991 Der Film wirkt irgendwie „altbacken“ …. erstaunlich wie explizit die Gewalt hier ist …. mochte den Film als „new release“ damals nicht besonders und auch knapp 30 Jahre später ist keine Annäherung spürbar ….

    Der Film hat meine Lieblingsfolge der Simpsons nach sich gezogen, Sideshow Bob gegen die Rechen war für mich etwas völlig Neues, die Szene hat erstmals bewiesen, dass ein Witz lustiger wird, je öfter man ihn wiederholt:

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