Abstimmung: Die 30 besten Tracks von The Divine Comedy

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  • #6941873  | PERMALINK

    some-velvet-morning

    Registriert seit: 21.01.2008

    Beiträge: 5,119

    songbirdZustimmung zur Einschätzung des letzten Albums, ablehnender Bescheid zu National Express. Klassiker, vor allem im Konzert. Im übrigen überwiegen bei Neil die komödienhaften, zynischen Texte, du könntest also unter diesem Gesichtspunkt die o.g. Liste auf die Hälfte eindampfen. Was Unsinn wäre.

    Bitte den Begriff „albern“ nicht verwenden. Danke.

    Gut, dieses Wort werde ich vermeiden. Ich bin doch großer Hannon Anhänger und bei den komödienhaften Songs sind sehr viele Perlen dabei, aber lediglich „National Express“ hat mich jetzt nie überzeugt, sogar live nicht. Bei den Alben finde ich immer die Hälfte „dramatisch“, die andere Hälfte „komödienhaft“. Nun denn, zumindest sind wir uns mit der Einschätzung des letzten Albums einig, was nicht heissen soll, dass es schlecht ist, aber eben kein würdiger Nachfolger. Mal sehen, was er 2009 denn so Neues produziert. Unterm Strich denke ich bei Neil Hannon immer, dass das so ein größer Künstler ist und er an sich ein Riesenpopstar sein könnte. Er ist für seine Klasse noch immer zu verkannt. Ich liebe ihn schon sehr lange.
    Lass uns mal lieber über die Songs reden. Kannst du mit „London Irish“ etwas anfangen? Und „The booklovers“ passt so zu ihm, weil ich ihn mir immer so als Literaturfreund vorstelle.

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    #6941875  | PERMALINK

    observer

    Registriert seit: 27.03.2003

    Beiträge: 6,709

    Kein Problem, 30 herausragende Tracks auszuwählen. Die Reihenfolge war dann aber weitaus schwieriger als gedacht.

    01. Our Mutual Friend
    02. The certainty of chance
    03. Absent Friends
    04. If…
    05. Commuter Love
    06. Becoming More like Alfie
    07. Someone
    08. Come Home Billy Bird
    09. Diva Lady
    10. The Happy Goth

    11. A Lady Of A Certain Age
    12. In & Out In Paris & London
    13. National Express
    14. Something for the weekend
    15. Your Daddy’s Car
    16. Sticks & Stones
    17. If I Were You (I’d Be Through With Me)
    18. Generation Sex
    19. Tonight We Fly
    20. Everybody Knows (Except You)

    21. Life on earth
    22. When The Lights Go Out All Over Europe
    23. Sunrise
    24. Little acts of kindness
    25. Songs Of Love
    26. Count Grassi`s Passage Over Piemonte
    27. Eric the gardener
    28. My Imaginary Friend
    29. London Irish
    30. The Plough

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    #6941877  | PERMALINK

    nikodemus

    Registriert seit: 07.03.2004

    Beiträge: 21,111

    Ihr vergesst alle Leaving Today, vielleicht sein schönster Song.

    --

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    #6941879  | PERMALINK

    declan-macmanus

    Registriert seit: 07.01.2003

    Beiträge: 14,707

    Jan RoseAlso „National Express“ war zwar die erfolgreichste Single, aber bei Weitem die Schlechteste von Divine Comedy. Das Lied ist eher schwach und zählt für mich zu den albernen Songs, die Neil zwischendurch mal komponiert. Er hat immer so die tragischen Songs (Walker Seite seiner Songs) und dann diese eher Albernen oder Komödienhafteren, wie der Name schon sagt. Gerade „National Express“ fand ich schlimm bei so einem großen Songschreiber und das es dann noch in die Top 10 in England kam, habe ich gar nichts mehr verstanden. Es hat so was von Schlager, was vielleicht seinen Erfolg in England begründet. Das letzte Album hat insofern mich nach dem bisherigen Meisterwerk „Absent friends“ enttäuscht, weil leider wieder die „alberne“ Seite seines Songwritings die Oberhand gewann.

    Albern ist nun wirklich etwas anderes. Genau genommen kenne ich nicht einen einzigen Divine Comedy-Track, den ich albern nennen würde. „National Express“ ist natürlich einer der weniger zurückhaltenden Hannon-Songs, aber wie Hannon auch hier eine einfache Grundidee (Reise mit dem National Express und ein daraus entstehendes Mini-Soziogramm) mit mal feinem, mal nahezu krachledernem Sprachwitz, einer unwiderstehlichen Melodie und einem schmissigen Arrangement ausbaut, ist nicht weniger als meisterhaft.

    songbirdIm übrigen überwiegen bei Neil die komödienhaften, zynischen Texte, du könntest also unter diesem Gesichtspunkt die o.g. Liste auf die Hälfte eindampfen. Was Unsinn wäre.

    Richtig. Ein angedeuteter Walker ist eben nur eine der vielen Facetten Hannons. Für mich steht seine komödiantische Seite sogar deutlich über seinen Walker-Reminiszenzen.

    nikodemusIhr vergesst alle Leaving Today, vielleicht sein schönster Song.

    Bei mir auf Platz 26.

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    #6941881  | PERMALINK

    chocolate-milk

    Registriert seit: 29.01.2006

    Beiträge: 15,301

    nikodemusIhr vergesst alle Leaving Today, vielleicht sein schönster Song.

    „Leaving Today“ fehlt nur in den Listen von observer und mir, Declan und Jan Rose schätzen ihn fast genauso wie du. :-) In meiner Top 50 wäre er auf, sagen wir mal, Platz 34 und bekäm immer noch ****1/2 Sterne. Dieser Song ist sicherlich ein sehr großer Song aber mir ist er etwas zu sehr Scott Walker und hat etwas zu wenig Neil Hannon, das versteht jetzt bestimmt wieder niemand, obwohl, vielleicht ja doch…

    Wann meist du ist deine Liste postbar? Und wie findest du eigentlich „Death Of A Supernaturalist“?

    --

    Rekorder #40: Summertime, am 18.08. um 20:00 Uhr // RadioStoneFM
    #6941883  | PERMALINK

    some-velvet-morning

    Registriert seit: 21.01.2008

    Beiträge: 5,119

    Declan MacManus
    Richtig. Ein angedeuteter Walker ist eben nur eine der vielen Facetten Hannons. Für mich steht seine komödiantische Seite sogar deutlich über seinen Walker-Reminiszenzen.

    Also, du meinst jetzt von der Quantität oder der Qualität? Ich mag schon den tragischen Hannon am Allerliebsten, dann viele komödiantische Songs und so ein paar von der letzten Gruppierung, die mir ein Tick zu fröhlich sind. Neil Hannon ist für mich der würdige Nachfolger des alten Walker Sounds und daher ist das Scott´sche Album „A short album about love“ für mich mit das Beste. „Absent friends“ vielleicht dann noch ein Tick mehr, weil einfach mit „Our mutual friend“ einer der besten Songs der Popgeschichte geschrieben wurde. Die Verwebung von Text und Musik und das es fast wie ein Soundtrack innerhalb eines Songs wirkt. Mit unserem Favoriten sind wir uns ja bisher wohl ziemlich einig, was ich auch nicht gleich so gedacht hätte.
    Vielleicht ist es auch die Frage, wenn man präferiert? Hannon oder Walker? Ungeschlagen bleibt für mich immer Scott Walker, was das Songwriting, die Stimme und dem Vater des „Torch songs“ (Zitat: Almond) betreffend. Ich sehe Hannon insofern immer in Zusammenhang mit Walker und „National Express“ ist so ein Song, den ich einfach nicht mag, aber was soll´s. Der Großteil seines Gesamtwerks ist umwerfend.
    „Leaving today“ ist bei mir doch Platz 15. Klar ist der Song großartig.
    @declan: Vielen lieben Dank für die CDs!!!

    --

    #6941885  | PERMALINK

    some-velvet-morning

    Registriert seit: 21.01.2008

    Beiträge: 5,119

    observer
    29. London Irish

    Immerhin auf #29. The hidden pearl of Mr. Hannon ;-)

    --

    #6941887  | PERMALINK

    nikodemus

    Registriert seit: 07.03.2004

    Beiträge: 21,111

    @Cho-Mi
    Liste kommt noch, komme zZt nicht zum DC hören. Death?

    --

    and now we rise and we are everywhere
    #6941889  | PERMALINK

    chocolate-milk

    Registriert seit: 29.01.2006

    Beiträge: 15,301

    nikodemusDeath?

    Du findest er ist nichtssagend? Du hast Liberation verschludert???

    (Was zur Hölle meinst du?)

    --

    Rekorder #40: Summertime, am 18.08. um 20:00 Uhr // RadioStoneFM
    #6941891  | PERMALINK

    huehnerklein

    Registriert seit: 09.02.2005

    Beiträge: 89

    gut, daß ich diesen thread noch entdeckt habe: hier meine liste.

    1. tonight we fly
    2. summerhouse
    3. our mutual friend
    4. going downhill fast
    5. sunrise
    6. if
    7. lost property
    8. geronimo
    9. three sisters
    10. charmed life
    11. mastermind
    12. a drinking song
    13. songs of love
    14. neptune’s daughter
    15. you
    16. i was born yesterday
    17. your daddys car
    18. all things
    19. count grassis passage over piedmont
    20. when the lights go out all over europe
    21. love what you do
    22. sweden
    23. bernice bobs her hair
    24. born with a broken heart
    25. bad ambassador
    26. timewatching /short album version
    27. gin soaked boy
    28. everybody knows
    29. bleak landscape
    30. make it easy on yourself /walker brothers cover

    --

    #6941893  | PERMALINK

    observer

    Registriert seit: 27.03.2003

    Beiträge: 6,709

    Jan RoseImmerhin auf #29. The hidden pearl of Mr. Hannon ;-)

    Auf #24 ist noch ein weiteres Kleinod von Hannon: „Little acts of kindness“.

    Ich habe mir beim Erstellen der Liste jeden einzelnen Track, der in Frage kam, nochmal angehört, aber alle „Regeneration“-Tracks (davon gab es auch ein paar potentielle Kandidaten) haben es nicht unter die Top30 geschafft.

    --

    Wake up! It`s t-shirt weather.
    #6941895  | PERMALINK

    some-velvet-morning

    Registriert seit: 21.01.2008

    Beiträge: 5,119

    Ich höre mich gerade nochmal durch das Gesamtwerk und werde noch einige Änderungen vornehmen. Bei 30 Songs ist die Auswahl nicht einfach. Mir fällt bei Reinhören mal wieder auf, wie genial Neil Hannon von Anfang an war. Ich bin durch Casanova auf ihn gestoßen, aber diese beiden Vorgängeralben hätten mir die 90er doch schon reichlich versüßen können, hätte ich sie davor bereits gekannt. Immerhin schüttelt er mal eben mit „Liberation“ ein Debut hin, dass so völlig anders ist als Vieles, was es vorher nicht gab. Und Zug um Zug baut er sich seine eigene Welt von Album zu Album.

    @wo ist das Stück drauf enthalten, observer?

    --

    #6941897  | PERMALINK

    some-velvet-morning

    Registriert seit: 21.01.2008

    Beiträge: 5,119

    Hühnerklein
    1. tonight we fly

    Immerhin holt du „Tonight we fly“ wieder nach oben. Oberver packte es ja mehr ins Mittelfeld ;-)

    --

    #6941899  | PERMALINK

    coleporter

    Registriert seit: 23.02.2007

    Beiträge: 4,085

    1. Mastermind
    2. Sunrise
    3. Perfect Lovesong
    4. Sticks And Stones
    5. Our Mutual Friend
    6. Becoming More Like Alfie
    7. Charmed Life
    8. National Express
    9. The Beauty Regime
    10. Bad Ambassador
    11. Absent Friends
    12. Everybody Knows (Except You)
    13. Something For The Weekend
    14. Thrillseeker
    15. Dumb It Down
    16. In And Out Of Paris And London
    17. Europop
    18. Charge
    19. When The Lights Go Out All Over Europe
    20. Bernice Bobs Her Hair
    21. The Plough
    22. Neptune’s Daughter
    23. Three Sisters
    24. Freedom Road
    25. The Pop Singer’s Fear Of The Pollencount (Neuaufnahme)
    26. A Seafood Song
    27. The Frog Princess
    28. Life On Earth
    29. Middle-Class Heroes
    30. The Wreck Of The Beautiful

    --

    Es ist viel leichter in dem Werke eines großen Geistes die Fehler und Irrthümer nachzuweisen, als von dem Werthe desselben eine deutliche und vollständige Entwickelung zu geben. (Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, Zürich 1988, S.531)
    #6941901  | PERMALINK

    declan-macmanus

    Registriert seit: 07.01.2003

    Beiträge: 14,707

    Jan RoseImmerhin schüttelt er mal eben mit „Liberation“ ein Debut hin, dass so völlig anders ist als Vieles, was es vorher nicht gab.

    „Liberation“ ist bereits das zweite Album von The Divine Comedy. Vom eigentlichen (kaum erhältlichen) Debüt „Fanfare for the Comic Muse“ wollte Hannon zwischenzeitlich nichts wissen. Auf der vergangenen Tour hat er aber zu meiner Überraschung einen Song des Albums gespielt. Vielleicht lag im Titel des aktuellen Albums schon eine Versöhnung mit dem Debüt.

    --

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