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lathoHier ist der Sterne-Thread zu ihren Alben. Ich würde Dir die Alben aus den Siebzigern empfehlen, Pieces of the Sky, Luxury Liner und Elite Hotel sind alle phantastisch. Aus den späteren Jahren Roses in the Snow (mehr Bluegrass/folk) und Blue Kentucky Girl (mehr Country). Reinhören, irgenwann mal macht es klick und dann geht auch GP.
Vielen Dank! Ich werde mich dann mal beizeiten zurückmelden.
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WerbungZappa1Von dem Festival insgesamt schwärme ich auch heute noch, sicherlich das beste Festival, auf dem ich je war. Es war auch jeder Act auf seine Art und Weise gut, sogar die Scorpions als Opener am Mittag.
Und Genesis will ich gar nicht schlecht machen, es war, ja, ein souveränes Konzert mit paar Höhepunkten, aber eben auch nicht der absolute Bringer.
Und natürlich hat Hackett gefehlt. Und natürlich hatte ich die Erinnerung an das „Lamb Lies …“-Konzert, wie will man sowas noch toppen?Ich habe nochmal nachgeschaut, ich war am 3.9.1978 in Saarbrücken, ihr (du, Dr. music) meint wohl das Konzert in Ulm ein paar Tage vorher?
Entsprechend des Thread-Themas habe ich Genesis als eine der Bands genannt, die nicht an mich gehen. Da hatte auch das Konzert nichts verbessert (das Festival hatt ich wegen Zappa besucht, und es war sehr gut), im Gegenteil fand ich ihre Musik ziemlich leer und auf Show-Effekte hin getrimmt. Aus der Zeit stammt, glaube ich, auch diese eine Liveplatte, bei der es Stellen gibt, wo das Publikum jauchzt, aber in der Musik nichts besonderes zu hören ist. Das waren dann Momente, wo die Lightshow das Kommando übernommen hatte.
Weil einer meiner besten Freunde großer Genesis-Fan war (heute mag er nur noch wenige Alben, wie Foxtrott und Selling…), habe ich recht viel Genesis hören dürfen, es ging aber nicht richtig an mich. Am besten gefiel mir noch das Album A Trick of the Tail.
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...falling faintly through the universe...Mit Jethro Tull konnte ich nie was anfangen können, außer Locomotive Breath bei Parties.
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...falling faintly through the universe...nerea87Ich habe nochmal nachgeschaut, ich war am 3.9.1978 in Saarbrücken, ihr (du, Dr. music) meint wohl das Konzert in Ulm ein paar Tage vorher?
Entsprechend des Thread-Themas habe ich Genesis als eine der Bands genannt, die nicht an mich gehen. Da hatte auch das Konzert nichts verbessert (das Festival hatt ich wegen Zappa besucht, und es war sehr gut), im Gegenteil fand ich ihre Musik ziemlich leer und auf Show-Effekte hin getrimmt. Aus der Zeit stammt, glaube ich, auch diese eine Liveplatte, bei der es Stellen gibt, wo das Publikum jauchzt, aber in der Musik nichts besonderes zu hören ist. Das waren dann Momente, wo die Lightshow das Kommando übernommen hatte.
Weil einer meiner besten Freunde großer Genesis-Fan war (heute mag er nur noch wenige Alben, wie Foxtrott und Selling…), habe ich recht viel Genesis hören dürfen, es ging aber nicht richtig an mich. Am besten gefiel mir noch das Album A Trick of the Tail.
Ja, ich war damals in Ulm und natürlich auch wegen Zappa hingefahren.
War ein gutes Konzert von ihm, obwohl ich den Eindruck hatte, dass er sich in diesem Festival-Ambiente nicht so besonders wohl fühlte.
Meinst du „Seconds Out“? Die erschien ein Jahr vorher und war noch mit Hackett. In menen Augen ein solides Album ohne große Höhepunkte.--
„Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand #100, 04.06.2024, 22:00 Uhr https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/8993-240606-allerhand-durcheinand-102Zappa1
Meinst du „Seconds Out“? Die erschien ein Jahr vorher und war noch mit Hackett. In menen Augen ein solides Album ohne große Höhepunkte.Vor allem ist es nicht besonders erquicklich, Peter Gabriels Lyrics von Phil Collins vorgetragen zu bekommen. Man bekam irgendwie den Eindruck, der little drummer boy hätte die Aussagen der Songs nicht so ganz verstanden…
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I mean, being a robot's great - but we don't have emotions and sometimes that makes me very sadBender RodriguezVor allem ist es nicht besonders erquicklich, Peter Gabriels Lyrics von Phil Collins vorgetragen zu bekommen. Man bekam irgendwie den Eindruck, der little drummer boy hätte die Aussagen der Songs nicht so ganz verstanden…
Da ist was dran. Auch wenn ich seinerzeit der Meinung war, dass er als Sänger (rein stimmlich) die richtige Lösung ist. Und die beiden Alben nach Gabriel fand ich auch noch sehr gut. Wenn er allerdings Gabriel-Songs sang, hatte ich auch ein ungutes Gefühl.
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„Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand #100, 04.06.2024, 22:00 Uhr https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/8993-240606-allerhand-durcheinand-102Bender RodriguezVor allem ist es nicht besonders erquicklich, Peter Gabriels Lyrics von Phil Collins vorgetragen zu bekommen. Man bekam irgendwie den Eindruck, der little drummer boy hätte die Aussagen der Songs nicht so ganz verstanden…
Naja, an Überzeugung und Engagement lässt er es jedoch nicht mangeln. In der damaligen Situation war Collins sicherlich die richtige Lösung. Dass er inzwischen in den Augen vieler zu einer Witzfigur geworden ist, sollte nicht dazu führen, dass man seine vergangenen Leistungen herabwürdigt, denn da hat er einiges zu bieten, nicht nur als Songwriter, sondern auch als Schlagzeuger.
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum.Wenn es um Musik geht, versuche ich mal eine großzügige Auffassung zu vertreten. Es gibt aber allerding einige Künstler mit denen ich nicht anfangen kann.
Beispiele dazu sind:
Nickelback (wenn das sogenannte Lied ‚Rock-star nochmals anhören muß……………………………..)
Camel
Ryan Adams
Lucinda Williams
Allman Brothers
Steely Dan (außer ‚Do It Again and Reeling In the years – glaub mir, ich habe wirklich versucht)
Gang of Four
Paul Westerberg
(eigentlich, gibt es es eine Menge Künstler – ich höre jetzt auf, ich habe gerade bemerkt, daß meine Musikauffassung nicht so breit als ich eher dachte ist)
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It's a nice day for weather.Zappa1 Und die beiden Alben nach Gabriel fand ich auch noch sehr gut.
Sagen wir mal, gut bis durchwachsen – allerdings mit ihren Momenten. Gebe ich unumwunden zu. Songs wie „Squonk“, „Afterglow“, „One For The Vine“, „Dance On A Volcano“ haben ihren Reiz. Aber insgesamt lassen schon beide Alben die bedeutungsschwangere, kunstbeflissene und mysteriöse Atmosphäre der Gabriel-Ära vermissen. Die Lyrics fielen auf ein deutlich „bodenständigeres“ Niveau herab.
Und an solch einem Brocken wie „Suppers Ready“ konnnte sich Phil Collins live nur verheben.
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I mean, being a robot's great - but we don't have emotions and sometimes that makes me very sadBender RodriguezSagen wir mal, gut bis durchwachsen – allerdings mit ihren Momenten. Gebe ich unumwunden zu. Songs wie „Squonk“, „Afterglow“, „One For The Vine“, „Dance On A Volcano“ haben ihren Reiz. Aber insgesamt lassen schon beide Alben die bedeutungsschwangere, kunstbeflissene und mysteriöse Atmosphäre der Gabriel-Ära vermissen. Die Lyrics fielen auf ein deutlich „bodenständigeres“ Niveau herab.
Und an solch einem Brocken wie „Suppers Ready“ konnnte sich Phil Collins live nur verheben.
Dem stimme ich zu, auch was die Auswahl der Titel anbelangt.
Gabriel wusste schon, warum er aussteigt. Was hätte denn nach „Lamb…“ noch kommen sollen? Sowohl im Studio und insbesondere live. Diese Tour war der absolute Höhepunkt, da hätte selbst Gabriel nichts mehr draufsetzen können, denke, das war ihm auch bewusst.
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„Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand #100, 04.06.2024, 22:00 Uhr https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/8993-240606-allerhand-durcheinand-102nail75 In der damaligen Situation war Collins sicherlich die richtige Lösung.
Eine andere Lösung wäre die Bandauflösung gewesen…
Rein musikalisch gesehen vielleicht sogar eine, die höchsten Respekt verdient hätte. Wäre jedoch in geschäftlicher Hinsicht sicherlich die Dümmste gewesen – wie die weitere Zukunft ja zeigte…
dass man seine vergangenen Leistungen herabwürdigt, denn da hat er einiges zu bieten, nicht nur als Songwriter, sondern auch als Schlagzeuger.
Ersteres lassen wir mal so stehen, sicherlich sind „Mama“ und „In The Air Tonight“ respektable Leistungsnachweise. Aber der Großteil seiner Songs sind öde Massenware. Und ja, sein Handwerk, das Trommeln beherscht er. Seine Stimme ist jedoch nach wie vor nichts besonders Großes.
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I mean, being a robot's great - but we don't have emotions and sometimes that makes me very sadZappa1
Gabriel wusste schon, warum er aussteigt. Was hätte denn nach „Lamb…“ noch kommen sollen? Sowohl im Studio und insbesondere live. Diese Tour war der absolute Höhepunkt, da hätte selbst Gabriel nichts mehr draufsetzen können, denke, das war ihm auch bewusst.Sicherlich richtig. Ich meine mich erinnern zu können, daß er sich auch in diesem Sinne zu seinem Genesis-Ausstieg äusserte.
„The Lamb lies down…“ schrieb er sich doch selber auf den Leib – und war ein offensichtlicher Egotrip mit Nabelschaueffekt. Die Restband soll jedenfalls das Album und das Konzept gehasst haben – so lauten jedenfalls die Gerüchte…--
I mean, being a robot's great - but we don't have emotions and sometimes that makes me very sadZappa1
da hätte selbst Gabriel nichts mehr draufsetzen können, denke, das war ihm auch bewusst.na ja, dann hätte er aber nicht Sledgehammer gemacht..:dance:
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Wenn einem die Argumente ausgehen, sollte man zur Beleidigung greifen (A.Schopenhauer) Hilfe gibbed hier: http://www.amazon.de/beleidigen-Kleines-Brevier-sprachlicher-Grobheiten/dp/3406511252Bender RodriguezSicherlich richtig. Ich meine mich erinnern zu können, daß er sich auch in diesem Sinne zu seinem Genesis-Ausstieg äusserte.
„The Lamb lies down…“ schrieb er sich doch selber auf den Leib – und war ein offensichtlicher Egotrip mit Nabelschaueffekt. Die Restband soll jedenfalls das Album und das Konzept gehasst haben – so lauten jedenfalls die Gerüchte…Haha, kann ich mir gut vorstellen. Es war ja auch eine reine Gabriel-Show mit dem Rest der Band als Statisten. Wobei ich ihre musikalische Leistung damit nicht schmälern möchte. Es hat einfach alles gepasst.
alex8529na ja, dann hätte er aber nicht Sledgehammer gemacht..:dance:
Bezog mich natürlich auf die Zusammenarbeit mit Genesis. Das Solowerk von Gabriel hat viele Höhepunkte und auch seine Konzerte waren auch immer was besonderes.
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„Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand #100, 04.06.2024, 22:00 Uhr https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/8993-240606-allerhand-durcheinand-102Es gibt Stimmen mit größerem Gänsehautfaktor, als die von Phil Collins. Aber sie hat einen hohen Wiedererkennungswert. Ich finde es zudem überaus schwierig ein Instrument zu spielen und dabei noch anhörbar zu singen. Bei einem Schlagzeuger finde ich das noch beachtlicher als zu Klavier oder Gitarre.
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Für mehr Rock auf Radio Stone FM: Die nächste Sendung 70'a gehn imma #2 am Donnerstag 02.01.2025 21 Uhr - -------- "People can go out and hear REM if they want deep lyrics; but at the end of the nigt, they want to go home and get fucked! That's where AC/DC comes into it." Malcolm Young -
Schlagwörter: e-juice lines
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