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sorry, war abgelenkt!
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kriegt hier die vollen fünfe:
http://www.freejazzblog.org/2015/01/alexandra-grimal-and-giovanni-domenico.html
und fasziniert mich gerade sehr … bin aber erst seit 10 Minuten dran--
"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbabei diesen freieren Sachen trau ich meinem Urteil halt nicht so recht – ich merk ob es mir gefällt (Owl Talk fand ich zB ziemlich gut), aber ob das für andere ähnlich ist… oder ob ich das Album einfach missverstanden hab… bei Triple Helix bin ich mir dagegen nach anderthalb Hördurchgängen (einmal + highlights) relativ sicher: ein starkes Album, ***1/2, vllt ****, wobei die stärksten Momente des Albums sehr sehr stark sind, und der Rest etwas abfällt, man kann es aber prima durchhören, also, es gibt keine Aussetzer oder so…. jetzt weiter mit:

Joe Henderson and Kikuchi Hino in Concert
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.bin in 5 Minuten mit „Chergui“ durch und ziemlich begeistert – die erste CD fand ich etwas stärker (kann aber auch an meiner abnehmenden Aufmerksamkeit liegen, werde langsam müde), insgesamt sehr strenge Musik, es scheint weder bei Grimal noch bei Giovanni di Domenico (den ich nicht kenne) irgendwelche „Virtuosität“ zu geben, alles wirkt irgendwie kontrolliert (und doch auch spontan), alles wirkt ziemlich zwingend … nichts, was man einfach so hören mag, da ist „Andromeda“ sicher die bessere Wahl (allein schon wegen des konventionelleren Line-Ups), aber ja: verdammt gut!
Jetzt:

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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbadanke für die Einschätzungen, plus: das Cover zu Owl Talk haben sie bei diesem Labelwechsel irgendwie nicht ganz konsequent ersetzt… ? Ich hab ja diese verschwundene (?) Hote Marge Ausgabe, deren Cover mit anderem Plattenlabel auch bei Spotify oder so steht… Interessanterweise ist die (Beleg?)-Kopie von Paul Motians Nichte auch Hote Marge…
(ich hatte mich seinerzeit auf das Album gefreut, bis es irgendwann rund um den Erscheinungstermin aus dem FuturaMarge Katalog verschwand um dann später auf einem anderen Label aufzutauchen- insofern war ich überrascht, als mir in Paris plötzlich die verschwundene Version über den Weg lief)
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.redbeansandricedanke für die Einschätzungen, plus: das Cover zu Owl Talk haben sie bei diesem Labelwechsel irgendwie nicht ganz konsequent ersetzt… ? Ich hab ja diese verschwundene (?) Hote Marge Ausgabe, deren Cover mit anderem Plattenlabel auch bei Spotify oder so steht… Interessanterweise ist die (Beleg?)-Kopie von Paul Motians Nichte auch Hote Marge…
(ich hatte mich seinerzeit auf das Album gefreut, bis es irgendwann rund um den Erscheinungstermin aus dem FuturaMarge Katalog verschwand um dann später auf einem anderen Label aufzutauchen- insofern war ich überrascht, als mir in Paris plötzlich die verschwundene Version über den Weg lief)
Yep, seltsame Sache … Aparté ist das Klassik-Label, bei dem Grimals Bruder aufnimmt, auf dem Rückcover des Booklets werden auch ein paar CDs von ihm beworben, in der unteren Ecke eines Photos von Grimal unter irgendeiner (New Yorker?) Brücker … aber das Booklet ist hübsch, zuerst vier Seite mit Portraits der vier (Jean-Louis Atlan), dann eine Doppelseite mit Infos und Trackliste (re-mixed at Studios La Buissonne – und die Gestaltung hat denn auch Philippe Ghielmetti gemacht … (P) 2009 Alexandra Grimal, (C) 2012 Aparté) … in der Mitte des Booklets gibt es dann die vier auf Barhockern, Konitz im Schlabberpulli, Peacock (irgendwie lustig dass er auf dem Photo fast wie Swallow ausieht), Grimal, die den saucoolen Motian (mit der üblichen Wollmütze, dunkle Brille, Lederjacke obwohls bestimmt viel zu warm war) angrinst, der wiederum als einziger ein Bein auf dem Boden hat … dann zuletzt einen dreiseitigen Text von Grimal (frz/en), in dem sie über das Erlebnis, mit den drei alten Eulen ein Album zu machen berichtet. Nehme mal an, das Booklet (bzw. die Gestaltung der Klappen des Digipacks?) ist bei Marge nicht so üppig?
Ach so: der Satz mit der Virtuosität ist natürlich irreführend oben – Grimal spielt die ganze Zeit Dinge, die vermutlich schwierig zu machen sind, aber das wird einfach nie zum Selbstläufer, wenigstens höre ich das so – sie hat auch immer Zeit, atmet (in den intensiveren Passagen auf „Andromeda“ auch schon mal hörbar), setzt neu an … das ist ja auch beim Eulen-Quartett das schöne, dass die sich alle viel Zeit lassen oder sie sich nehmen.
Als Nachtmusik nachher, weil sie auf demselben Stapel wie die „Owls Talk“ lag:

Lee Konitz – Jazz Nocturne (Venus/Evidence 1994, rec. 1992)
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaauf dem Rückcover des Bookletw seren auch ein paar CDs von ihm beworben hier nicht, in der unteren Ecke eines Photos von Grimal unter irgendeiner (New Yorker?) Brücke das Foto hab ich auch, aber da ist so eine Danksagung unten rechts, La Fondation Jean-Luc Lagardère, Gerard Terrones… aber das Booklet ist hübsch ja, zuerst vier Seite mit Portraits der vier (Jean-Louis Atlan), dann eine Doppelseite mit Infos und Trackliste (re-mixed at Studios La Buissonne – und die Gestaltung hat denn auch Philippe Ghielmetti gemacht … same here, allerdings ist dort bei mir schon die Mitte des Booklets (P) 2009 Alexandra Grimal, (C) 2012 Aparté) da hab ich: (P) & (C) 2010 Hote Marge … in der Mitte des Booklets gibt es dann die vier auf Barhockern, Konitz im Schlabberpulli, Peacock (irgendwie lustig dass er auf dem Photo fast wie Swallow ausieht), Grimal, die den saucoolen Motian (mit der üblichen Wollmütze, dunkle Brille, Lederjacke obwohls bestimmt viel zu warm war) angrinst, der wiederum als einziger ein Bein auf dem Boden hat … das Bild hab ich aber auch dann zuletzt einen dreiseitigen Text von Grimal (frz/en), in dem sie über das Erlebnis, mit den drei alten Eulen ein Album zu machen berichtet. der Text fehlt hier Nehme mal an, das Booklet (bzw. die Gestaltung der Klappen des Digipacks?) ist bei Marge nicht so üppig? Es ist vielleicht das reichstausgestattete FuturaMarge Album, das ich kenne
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.Interessant, hätte mich nicht überrascht, wenn Ghielmetti/La Buissonne erst für die zweite/definitive Ausgabe auf den Plan getreten wären, die passen doch gar nicht zu Terrones, oder? Die Lagardère Fondation wird hier auch erwähnt, aber in den Credits … und natürlich kriegt man die üblichen Ghielmetti-Farben (Credits in schwarz auf orange, französischer Text gelb auf … dunkel… grün/grau/whatever, englischer gelb auf violett, Tray imselben Schema wie der französische Text).
Meine üppigste Marge ist die Hal Singer/David Murray – wohl in etwa vergleichbar, auch da Digipakc mit Booklet mit einigen Seiten, alles in Farbe … wohl ähnlich wie die Grimal in der Marge-Ausgabe.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaHat deine Ausgabe denn noch irgendwelche Hinweise auf Terronès? Und nein, das Design passt nicht wirklich zu Marge – allerdings hat das Label jetzt auch kein besonders markantes Design… könnt mir fast vorstellen, dass es das Design schon gab (vllt von dieser Foundation bezahlt) bevor Marge auf den Plan traten… oder es sollte ursprünglich ganz woanders erscheinen…
ansonsten: 1) Grimals neuestes Werk wartet auch noch auf ein Label 2) Sie verwendet auf ihrer homepage auch das erste Design der CD – der Wechsel könnte nichtsdestotrotz ein Copyright Ding sein – Terronès ist bei dem Thema Coverdesign und Copyright ja irgendwie „ein gebranntes Kind“, auch wenn ich die Story nicht weiß…
Meine prächtigste andere FuturaMarge CD ist Pop Wine von Ted Curson, weniger Bilder/Seiten, aber dafür sehr gute Fotos…
zur Nacht: Akira Miyazawa Quartet – Bull Trout

via youtube, Quartettalbum von 1969, der (mir unbekannte) Leader ist ein Tenorist, den man mir auch als Bernt Rosengren oder so unterjubeln könnte, dazu Satoh am Klavier und Togashi and den Drums…
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
Beiträge: 56,976
Ein weiterer seltsamer Pianist ….. und ebenfalls da spürt (auch) Steve Lacy eine Nähe :

(CD Soul Note SN 1104)
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)Stimmt schon, die erste Generation von Terrones-CDs hatte noch ne Art Identität (aber schön waren sie nicht, auch nicht übel, aber der Verlust war nicht gross, als das Design verloren ging). Könnte wirklich sein, dass das Layout schon feststand, als das Album zur Veröffentlichung vorbereitet wurde … oder dass es bei Ghielmettis eigenem Label (Sketch>Minium>whatever) geplant war (das Front-Cover fügt sich da sehr gut ein).
Und die Copyright-Geschichte von Terrones kenne ich auch nicht genau. Es ging darum, dass der Photograph, der für einige der Originalausgaben (z.B. Shepps „Attica Blues“) Photos beigesteuert hat, deren Verwendung bei den Nachpressungen/Reissues nicht mehr zuliess. Das führte auch bei verschiedenen anderen älteren Alben zu neuen Cover-Gestaltungen (von denen ich keine habe, ich glaube von den betroffenen Alben habe ich die alten Ausgaben, wenigstens von den Alben, die ich haben möchte). Aber mehr weiss ich da auch nicht.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaGestern Abend:
Sein Balladenalbum:

James Carter – The Real Quietstorm
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gypsy tail windStimmt schon, die erste Generation von Terrones-CDs hatte noch ne Art Identität (aber schön waren sie nicht, auch nicht übel, aber der Verlust war nicht gross, als das Design verloren ging). Könnte wirklich sein, dass das Layout schon feststand, als das Album zur Veröffentlichung vorbereitet wurde … oder dass es bei Ghielmettis eigenem Label (Sketch>Minium>whatever) geplant war (das Front-Cover fügt sich da sehr gut ein).
Und die Copyright-Geschichte von Terrones kenne ich auch nicht genau. Es ging darum, dass der Photograph, der für einige der Originalausgaben (z.B. Shepps „Attica Blues“) Photos beigesteuert hat, deren Verwendung bei den Nachpressungen/Reissues nicht mehr zuliess. Das führte auch bei verschiedenen anderen älteren Alben zu neuen Cover-Gestaltungen (von denen ich keine habe, ich glaube von den betroffenen Alben habe ich die alten Ausgaben, wenigstens von den Alben, die ich haben möchte). Aber mehr weiss ich da auch nicht.
Interessanterweise ist es inzwischen irgendwie gelungen, diese Probleme zumindest teilweise zu lösen.Jedenfalls hat das Dizzy Reece Album zwischendurch dieses hässliche Ersatzcover gehabt, ist jetzt in der letzten Ausgabe aber wieder zurück zum Original… Ich hab das Chris Woods Album in der hässlichen Ausgabe…
Kurios ist auch, was mit dem Dexter Gordon Album passiert ist. Da hat sich so ungefähr alles am Design geändert (von einem Design, auf dem man keine Musikernamen lesen kann zu einem Design, das den Namen kaum verdient hat), aber das Foto auf dem Cover ist geblieben…
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lewis / parker / cleaver. bin mittlerweile richtig begeistert. tolle flexibilität, souveränes sich-hineinarbeiten, schöne dichte im kleingehaltenen frequenzraum. lewis ist kein geschichtenerzähler, aber es steckt schon eine große insistenz hinter dem, was er macht.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
Beiträge: 56,976
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(LP Blue Note Toshiba Japan BN-0019)
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(LP Blue Note Toshiba Japan BN-0020)
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin) -
Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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