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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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redbeansandrice „Michael H.“ … was könnte man da zurückschenken…
Lebenslange Freundschaft …. unter anderem ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)Highlights von Rolling-Stone.deStephen Kings „Es“: Warum der Roman nicht ganz so groß ist, wie wir ihn uns wünschen
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.Ich habe heute mal für einen Exkurs eine etwas andere Hörsession gemacht: Im Gegensatz zum klassischen Durchhören von Alben habe ich mich mit einem Freund auf ein einziges Stück konzentriert – Autumn Leaves – und uns durch vier sehr unterschiedliche Interpretationen gehört. Die Reihenfolge:
BILL EVANS TRIO – Portrait In Jazz
KEITH JARRETT, GARY PEACOCK, JACK DeJOHNETTE – At The Blue Note: The Complete Recordings
STEVE KUHN TRIO – Love Walked In
TYSHAWN SOREY TRIO – Mesmerism
Eine faszinierende Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichen Herangehensweisen an diesen Standard auseinanderzusetzen – von Evans‘ introspektiver Lyrik über die telepathische Interaktion des Jarrett-Trios bis zu Kuhns melodischer Eleganz und Soreys zeitgenössischer Dekonstruktion. Über 60 Jahre Jazz-Piano-Trio-Geschichte in einem einzigen Stück verdichtet.--
Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...
The Mary Lou Williams Trio – 1944: Roll `em | Ich hab zwar auch nochmal drei Alben von 2022 herausgelegt und eins von 2018 von Matthew Shipp (das fünfte neben den je zwei von Eric Revis und Angelica Sanchez), aber ich fange jetzt mal mit der Nachlese an … 1988 kam eine 44 Jahre zuvor entstandene Session heraus, ganze 21 Takes mit Alternates und auch Breakdowns. 16 komplette Takes von neun Stücken, von denen vier im Lauf der Session zweimal angegangen wurden. Die Session fand am 7. März 1944 in NYC statt, Milt Gabler produzierte sie für World Broadcasting Systems und die besten Takes (9 insgesamt) wurden in der „World Broadcasting Jam Sessions Series“ Transcriptions-Reihe „veröffentlicht“ (also an Radio-Sender verteilt, aber nie kommerziell verbreitet).
Williams glänzt in dieser guten Dreiviertelstunde mit einem runden Piano-Sound, einem hervorragenden Timing und vielen Ideen, ihr Können wird aber nie – wirklich nicht! – zum Selbstweck, alles wirkt immer konzentriert, fokussiert, irgendwie etwas zurückhaltend – und dennoch völlig frei, ganz in sich ruhend. Al Lucas walkt dazu souverän, fällt auch mal ins doppelte Tempo, glänzt aber tatsächlich – wir sind im Jahr 1944 – besonders mit seinem hervorragenden Beat, der zum Herzschlag des Trios wird, während Jack „The Bear“ Parker mit den Besen auf der Snare tänzelt, gerne auch shuffelt (boogie woogie’s just around the corner, etwa im „Yankee Doodle Blues“) und für eine passende leichte Schlagzeugbegleitung sorgt, die durchaus auch mal etwas nervös werden kann. Das Trio findet übrigens tatsächlich auch Wege, im Trio Stride zu spielen – interessant, weil die Beobachtung später ja war, dass die Stride-Nummern gerne solo gespielt wurden oder die Begleitung irgendwie nicht ganz passte. Neben Klassikern (die 1944 alle noch nicht soooo alt waren) wie dem „Limehouse Blues“ oder „Pople Will Say We’re in Love“ gibt es eine tolles Medley (zwei Takes und ein False Start) von „Cloudy / What’s Your Story Morning Glory? / Ghost of Love“, in dem besonders das sehr langsame „What’s Your Story“ zum Highlight wird. „Taurus Mood“ klingt neben dem Stride und Boogie fast futuristisch, was das harmonische Gewand angeht, und Lucas kriegt hier eine solistische Response-Rolle zu den Calls von Williams‘ Piano. Leider stehen weder auf meiner CD noch wie es scheint bei der zeitgleichen LP-Ausgabe Komponist*innen-Credits, alles suchen mag ich nicht, aber da ist z.B. auch „Marchéta“ von Victor Schertzinger von 1922, das 1940 von Big Crosby aufgenommen wurde. Und da ist Williams‘ eigenes „Roll ‚em“, das dem Album auch den Titel gibt („Froggy Bottom“ und natürlich „Taurus Mood“ sind auch von Williams, ich vermute der „8th Avenue Express“ ebenfalls, aber sicher bin ich nicht).
Composer Credits gab’s auch auf der Transcription Platte nicht (auf der ersten Seite ist Musik von Mantovani und der „Slow Inst[rumental] Blues“ ist natürlich „What’s Your Story Morning Glory?“):

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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
Claude Williamson Trio – Claude Williamson | Ein knappes Jahr vor dem zweiten Bethlehem-Album aufgenommen (Januar vs. Dezember 1956) wird Claude Williamson hier von Don Prell und Chuck Flores begleitet und spielt sieben Standards und zwei eigene Stücke (den boppigen Opener „June Bug“ und „Blue Notoriety“). Die Rhythmusgruppe ist wuchtig, muskulös, gestählt in Big Bands – aber das war natürlich auch das Trio, das in Bud Shanks Quartett zusammengewachsen ist. Prell ist kein besonders interessanter Bassist, seine Soli sind manchmal auch einfach etwas pointiertere Walking-Linien – aber sein Ton ist toll und sein Beat felsenfest, während Flores immer wieder zeigt, dass er auch 20 oder (bei Kenton) 40 Musiker vor sich her treiben könnte. Williamsons Spiel changiert zwischen lyrisch, boppig und Nummern wie „Jersey Bounce“, in denen er wie ein Band-Pianist klingt, alles sehr durchdacht und effektvoll, aber da wirkt er dann nicht sehr spontan, während er anderswo gerade durch frische Spontanität glänzt. So klingen auch Klassiker wie „Moonlight in Vermont“ (tolle Verzierungen!) oder ein rasantes „I’ll Remember April“ zwischen Bop und Stomp frisch. In „The Last Time I Saw Paris“ und anderswo kriegen wir diese damals an der Westküste gerade bei weissen Pianisten so beliebte überbordende Spielweise, über die Ethan Iverson mal sowas schrieb wie, dass ein Drittel der Töne zwar falsch gewesen sei, aber der Effekt halt trotzdem super (Marmarosa, Wallington, Albany … Freeman, Williamson … der frühe Hawes ist da auch nicht weit). Im Blues von Williamson spielt Prell ein richtiges Bass-Solo, während Williamson aus einem zweihändigen Riff in rasende Läufe ausbricht. „Embraceable You“ ist neben „Moonlight in Vermont“ die einzige weitere Ballade und etwas weniger blumig – Prell finde ich hier toll, speilt die halbe Zeit half time, aber trifft den Ton, setzt die Stimmung. Im folgenden „Have You Met Miss Jones“ steht Prell dann gleich ganz im Zentrum, mit einem langen Solo und ausführlichen Exchanges mit Williamson, der im schliessenden „Hallelujah“ nochmal richtig eskaliert. Das zweite Album bleibt mir glaub ich eine Spur lieber, weil es differenzierter, nuanciert ist … und dem dunklen Cover eher eine eine dunkle Stimmung beigibt, was hier weniger klar der Fall ist. Das zweite Album kenne ich allerdings auch seit bald 30 Jahren, dieses hier habe ich im jüngsten Japan-Reissue von 2024 gekauft und erst vier, fünf Male gehört.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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atom Ich habe heute mal für einen Exkurs eine etwas andere Hörsession gemacht: Im Gegensatz zum klassischen Durchhören von Alben habe ich mich mit einem Freund auf ein einziges Stück konzentriert – Autumn Leaves – und uns durch vier sehr unterschiedliche Interpretationen gehört. Die Reihenfolge: BILL EVANS TRIO – Portrait In Jazz KEITH JARRETT, GARY PEACOCK, JACK DeJOHNETTE – At The Blue Note: The Complete Recordings STEVE KUHN TRIO – Love Walked In TYSHAWN SOREY TRIO – Mesmerism Eine faszinierende Gelegenheit, sich mit den unterschiedlichen Herangehensweisen an diesen Standard auseinanderzusetzen ….
Diesen Ansatz verfolgen ich auch immer wieder gerne …. denn so geraten Kompositionen und Musiker noch schärfer in den Fokus ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
wurde hier ja auch schon mal vorgestellt, auch dafür nochmals danke! ein sehr abwechslungsreiches und auch anspruchsvolles album, nichts was man mal zwischendurch hören sollte, bekommt sofort seinen zweiten spin. beim hören hatte ich im ersten eindruck das gefühl als seien es auf einander aufbauende bzw. miteinander verzahnte kompositionen, wären die trackpausen im vinyl nicht könnte es eine gesamtkomposition mit wechelnden spannungsbögen sein und mit „d and v“ am ende eine art requiem! wenn im solopiano dann auf einmal der gestriche bass einsetz entsteht ein echter gänsehautmoment, ein spannendes album, vielleicht das spannendste von allen was ich besitze…die pressung der 40jährigen jubiläumsedition ist fanstastisch, der klang überragend, die aufnahmen aus dem tonstudio zuckerfabrik stuttgart bis in die kleinste nuance transparent, die platte ist ein genuss…..ein reissue wie es sein sollte!
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Al Haig Trio „Footprints“ (Bopland) 1984 …. diese feine Wayne Shorter Komposition ein meinerseits hochgeschätzter Vergleichsansatz von Interpretationen …. Al Haig mit Reggie Johnson (b) + Frank Gant (dr) liefern hier erwartungsgemäss höchstwertig ab …. btw. „Blue Manhattan“ schon auf Augenhöhe mit „Invitation“ …. und „Chelsea Bridge“ knapp dahinter ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
The Ed Higgins Trio | Von Eddie Higgins hatte ich nur das mittelgute „Soulero“ gehört – und erst später gemerkt, dass ich ja mal eine dieser Behelfsausgaben mit drei Alben drauf gekauft habe – „Soulero“ als letztes, dazwischen das Vee Jay-Album (trotz des Titles „Great Trio Sessions“ inkl. der Quintett-Hälfte) und zum Einstieg eben „The Ed Higgins Trio“, aufgenommen an drei aufeinanderfolgenden Sonntage im September 1957 in Des Plaines, IL im Replica Studio von Bill Huck und bei dessen Replica Records erschienen. Dave Poskonka (b) und Jack Noren (d) sind dabei, es gibt etwas Bebop, den Higgins natürlich eh verarbeitet hat, mit dem Opener „A Night in Tunisia“ oder mit „Strike Up the Band“, bei dem Sonny Stitt und Bud Powell eine schier unerreichbar hohe Latte gelegt haben. Powell ist auch als Komponist mit einer wunderschönen Version von „I’ll Be Loving You“ vertreten. Die meisten der gewählten Stücke waren aber schon im Swing populär: „Between the Devil and the Deep Blue Sea“ kommt aus Repertoire von Nat King Cole, Ellington ist mit einer sehr schönen Version von „Prelude to a Kiss“ dabei, es gibt zudem „I’m Getting Sentimental Over You“, „Tangerine“, „Over the Rainbow“ (schön … und schön müde, höchst elegant am Cocktail-Piano vorbei), „You’d Be So Nice to Come Home To“ und „Spring Is Here“. Das klingt alles ziemlich toll, Higgins‘ Touch ist schon speziell, in „Happiness Is a Thing Called Joe“ etwa sehr schön zu hören – diesen Touch kriegt man hier in den meisten Stücken zu hören – und für das Album als Ganzens ist das dann auch die Schwäche: viel zu viele Balladen unter den elf Stücken. Eine Ausnahme ist z.B. „Tangerine“, das in der Tiefe wuchtig brummend anfängt, wie ein allmählich in Schwung geratender Motor, der dann aber in etwas zu hell-fröhlichem Mid-Up-Tempo läuft, sobald die Betriebsgeschwindigkeit erreicht ist.
Warum man Higgins nicht so gut kennt, wie er es verdient hat, ist im Booklet nachzulesen (Joseph Jesk, ich geh ja bei Lonehill, Phono und all denen immer von Pseudonymen aus, würde mich nicht wundern, wenn das alles Jordi Pujol wäre, auch wenn er das sicher auch bestreiten würde): Higgins kam 1932 in Cambridge, MA zur Welt, fing mit vier Jahren an, von seiner Mutter zu lernen, studierte in Chicago an der Northwestern University School of Music und fing in der Zeit an, professionell zu spielen. Lokal hatte er bald einen Namen, auch durchreisende Musiker schätzten ihn. 1952 freundete er sich mit Bill Evans an, der in der Army war und immer wieder im Club aufkreuzte, in dem Higgins spielte, der Streamliner Lounge. Higgins spielte jahrzehntelang in den Clubs der Stadt, darunter dem Brass Rail, der Preview Lounge, dem Blue Note, dem Chester Inn oder dem Jazz, Ltd. 1957 kriegte er einen zweiwöchigen Gig im London House, der schliesslich für zwölf Jahre bis 1969 lief. Da trat er dann im Wechsel mit all den Stars auf: Cannonball Adderley, Bill Evans, Erroll Garner, Dizzy Gillespie, Stan Getz, Oscar Peterson, George Shearing … irgendwann bot Blakey ihm einen Job mit den Jazz Messengers, doch Higgins hatte kleine Kinder und wollte in Chicago bleiben, wo er immer Gigs hatte, im Gegensatz zu Blakey, für den es allmählich schwieriger wurde.

Eddie Higgins | Die regulären Begleiter im London House waren Richard Evans und Marshall Thompson (die sich z.B. Dodo Marmarosa ausborgte). Sie sind auf der Trio-Session für das obige Vee Jay-Album und auf dem Atlantic-Album „Soulero“ zu hören. Auf der Quintett-Session ist Jim Atlas an Evans‘ Stelle zu hören – und vermutlich auch auf ein paar der Stücke, die 1998 auf einem japanischen CD-Reissue erschienen sind (meine Ausgabe, ganz unten, nennt Atlas nur für die vier Quintett-Tracks – drei von der LP und ein Alternate Take von „You Leave Me Breathless“). „How Long Has This Been Goin‘ On“, „Little Girl Blue“ und ein „Untitled Blues“ fanden auf der LP keinen Platz, von „Falling in Love with Love with Love“, dem „Blues for Big Scotia“ und „Satin Doll“ sind zudem noch Alternate Takes verfügbar – statt der sieben Stücke der LP bietet die CD damit ganze vierzehn.
Die sieben Trio-Masters bringen es auf eine halbe Stunde, was gerade bei den Labeln in Chicago durchaus für eine LP gereicht hätte – aber stattdessen sind da eben nur vier Trio-Tracks und drei mit Paul Serrano, Frank Foster, Atlas und Thompson zu hören – auch willkommen, denn mit Bläsern gibt es aus der Zeit von Higgins sonst glaub ich gar nichts. Die Vee Jay-Aufnahmen sind im November 1960 (Trio) und Juni 1961 (Quintett) entstanden und Higgins‘ Spiel hat sich verändert, ist kräftiger und zupackender geworden, ohne den besonderen Touch zu verlieren. Der wiederum liegt in den Voicings, dem Umfang mit Harmonie und wie er sie mit Melodien kombiniert, aber natürlich auch im Anschlag und der Phrasierung. Und Thompson klingt einiges knackiger als Noren, der allerdings einen ganz guten Job macht – und der 1929 in Chicago geboren wurde und 1990 auch dort starb, wie ich gerade lese: in den Vierzigern schon mit Ammons gespielt hat … auch wenn man ihm am ehesten von Aufnahmen aus Schweden kennt, was natürlich die frühere Heimat seiner Familie war und wo er mit Familie 1946 hinzog … nach dem Gig mit Ammons, der war also sehr früh unterwegs (ab 1954 war er zurück in Chicago). Im Herbst 1960 klingt Higgins‘ Trio auch deutlich mehr nach Chicago – und das heisst auch, dass Ahmad Jamal Spuren hinterlassen hat, zum Beispiel im recht flashy aufgezogenen „Falling in Love with Love“. Der langsame „Ab’s Blues“ – da schleicht sich mit tremolierten Passagen der Soul Jazz allmählich ein – ist das seltene Original von Higgins (der „Untitled Blues“ auch, aber der blieb damals ja im Kasten; beim Quintett sind dann gleich zwei der drei Stücke von ihm, „Zarac, The Evil One“ und „Foot’s Bag“), der „Blues vor Big Scotia“ stammt vom Kollegen Oscar Peterson (der im London House ein paar seiner besten Trio-Alben aufgenommen hat). „Satin Doll“ ist – wie so oft – ein Bass-Feature und Richard Evans macht seine Sache erwartungsgemäss gut.
Fresh Sound hat ein Vinyl-Reissue herausgebracht, ein Standalone-CD-Reissue gab es bei einem anderen Label aus Barcelona (P&S Records, das zu Blue Moon gehört, was ja wohl auch Fresh Sound ist bzw. auch Jordi Pujol gehört).

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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Apropos „Autumn Leaves“ …. :
The Super Jazz Trio „Autumn Leaves“ (Baystate) 1980 …. bin kein grosser „Fan“ von Supergruppen und nur bedingt von Tommy Flanagan, aber ebendiese Kapelle inkl. Reggie Workman (b) in seinen Gipfeljahren und dem grossartige Joe Chambers (dr) verdient sich schlicht ein hezhaftes „vergelt’s Gott“ …. btw. superbe Aufnahmequalität ….
P.S. Das Vorgängeralbum „The Super Jazz Trio“ (Baystate) aus 1979 ebenso klasse ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
….ein album welches ich schon lange auf vinyl haben wollte aber bis vorgestern aus diversen gründen nicht bekam. nun nach einer kleinen versand-odyssee aber endlich auf dem teller, und ja, schon auf der ersten seite kann ich sofort nachvollziehen warum es hier z.b. bei @vorgarten hoch im kurs steht. zu beginn falsche fährten legend mit harmonie in vollendung, folgt dann gegenläufiges wo der geneigte hörer denken mag, wo wollen die denn hin, dabei sind alle drei schon längst da, dies gegen-miteinander(mir fällt nichts besseres ein) erzeugt einen eigenen rhythmischen flow, auf den man sich einlassen muss um die außergewöhnliche qualität dieser musik zu entdecken….hat bei mir das potenzial zum lieblingsalbum von iyer zu werden….
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!soulpopeApropos „Autumn Leaves“ …. : <iframe title=“Autumn Leaves/The Super Jazz Trio/Tommy Flanagan“ src=“https://www.youtube.com/embed/JgoNJj7zGsM?feature=oembed“ width=“500″ height=“375″ frameborder=“0″ allowfullscreen=“allowfullscreen“></iframe> The Super Jazz Trio „Autumn Leaves“ (Baystate) 1980 …. bin kein grosser „Fan“ von Supergruppen und nur bedingt von Tommy Flanagan, aber ebendiese Kapelle inkl. Reggie Workman (b) in seinen Gipfeljahren und dem grossartige Joe Chambers (dr) verdient sich schlicht ein hezhaftes „vergelt’s Gott“ …. btw. superbe Aufnahmequalität …. P.S. Das Vorgängeralbum „The Super Jazz Trio“ (Baystate) aus 1979 ebenso klasse ….
…warum nur bedingt fan von tommy flanagan?? auch die master trio scheiben mit carter und williams sowie die super session auf enja sind allererste sahne, besser geht es doch kaum, könnte da noch ein paar alben aufzählen die @gypsy-tail-wind hier schon vorgestellt hat…werde gleich mal dieses werk auflegen, zwar off topic, zeigt aber die klasse dieses exzellenten trios einmal mehr…

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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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lotterlotta
soulpopeApropos „Autumn Leaves“ …. : <iframe title=“Autumn Leaves/The Super Jazz Trio/Tommy Flanagan“ src=“https://www.youtube.com/embed/JgoNJj7zGsM?feature=oembed“ width=“500″ height=“375″ frameborder=“0″ allowfullscreen=“allowfullscreen“></iframe> The Super Jazz Trio „Autumn Leaves“ (Baystate) 1980 …. bin kein grosser „Fan“ von Supergruppen und nur bedingt von Tommy Flanagan, aber ebendiese Kapelle inkl. Reggie Workman (b) in seinen Gipfeljahren und dem grossartige Joe Chambers (dr) verdient sich schlicht ein hezhaftes „vergelt’s Gott“ …. btw. superbe Aufnahmequalität …. P.S. Das Vorgängeralbum „The Super Jazz Trio“ (Baystate) aus 1979 ebenso klasse ….
…warum nur bedingt fan von tommy flanagan?? auch die master trio scheiben mit carter und williams sowie die super session auf enja sind allererste sahne, besser geht es doch kaum, könnte da noch ein paar alben aufzählen die @gypsy-tail-wind hier schon vorgestellt hat…werde gleich mal dieses werk auflegen, zwar off topic, zeigt aber die klasse dieses exzellenten trios einmal mehr…
Tommy Flanagan ist ein hervorragender Begleiter … aber als Leader oft zu passiv ….
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Tommy Flanagan Trio „Cousin Mary“ (Enja) 1982 …. ich motivierte mich schliesslich doch zu einem späteren Wiederhören mit dieser John Coltrane Hommage, welche „historisch“ als Neuerscheinung ein wiederkehrendes Thema in Jazzkreisen war …. das ist keinesfalls schlecht, aber Tommy Flanagan weis bspws. mit dieser Komposition nix anzufangen, sein Solo gleitet nach eher ambitioniertem Beginn in Richtung „middle of the road“ …. natürlich ist in diesem Fall George Mraz auch keine Idealbesetzung, man höre doch einmal welche Wunder Reggie Workman bewirkt(e) …. a la long macht für mich das überaus exquisite Drumming von Al Foster dies weiter hörenswert …. btw ich habe die Scheibe zu Ende gehört ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
Paul Moerschbacher kam am 22. Juli 1916 in Meadville, Pennsylvania, zur Welt, verbrachte seine Kindheit in Kentucky und Pennsylvania, zeigte schon früh musikalisches Talent. Den zweiten Weltkrieg verbrachte er in der Army auf den Philippinen und in Neuguinea. 1946 heiratete er und zog mit seiner Frau nach Miami. Er studierte an der dortigen Universität Musik und schloss 1951 ab. Dann zogen sie nach Kalifornien, wo Moer an USC bei Ingolf Dahl Komposition studierte. Moer arbeitete u.a. mit Benny Carter, Zoot Sims, Stan Getz, Dave Pell, der Big Band von Maynard Ferguson, nahm an einigen klassischen West-Coast-Sessions mit Jack Montrose, Bob Gordon („Meet Mr. Gordon“ war 1954 seine erste Aufnahme) oder Jack Sheldon teil, ist auch auf ein paar Alben von John Graas zu hören. In den frühen Sechzigern spielte er u.a. mit Emil Richards und zwei Jahre mit der Combo von Paul Horn, dann begleitete er Sänger*innen wie Jimmy Witherspoon und Rosemary Cloney, Eartha Kitt, Barbara Ede, arbeitete für die Dean Martin Show, verschwand aber mehr oder weniger von der Jazzszene.

Unter eigenem Namen nahm Moer nur wenig auf – die Fresh Sound Doppel-CD oben ist wohl mehr oder weniger komplett. Los geht es mit einem einzigen kurzen Stück vom 23. Januar 1957 mit Paul Chambers und Philly Joe Jones, aufgenommen bei Sessions mit der Band von Miles Davis, der gerade für einen dreiwöchigen Gig im Jazz City war (ab dem 5. Januar). Die komplette Rhythmusgruppe mit Red Garland nahm nur ein Album auf, das famose „Art Pepper Meets the Rhythm Section“, aber John Graas schnappte sich für eine Session,die auf „Jazz Lab 2“ landete, Chambers und Philly Joe und Moer war der Pianist, den er auswählte (Garland stand – wie Coltrane – exklusiv bei Prestige unter Vertrag, wie es zum Album mit Pepper kommen konnte, weiss ich grad nicht, da gab es wohl eine Absprache?). Jedenfalls entstand dann auch noch ein Album, das 1974 bei Vee Jay als „Mel Lewis & Friends – Gettin‘ Together“ erschien, mit Jack Montrose und Bill Perkins am Tenorsax, Moer, Chambers, Lewis oder Philly Joe und Arrangements von Graas. Ich kenne das Album bisher nicht, habe es schon länger auf dem Zettel, aber das eine japanische CD-Reissue ist ein wenig zu teuer. Jedenfalls gab es da ein einziges kurzes Trio-Stück von Moer mit Chambers/Jones, „Neat Foot“, ein Original des Pianisten, und damit öffnet die Sammlung auf Fresh Sound durchaus überzeugend.

The Paul Moer Trio – The Contemporary Jazz Classics of the Paul Moer Trio | Das erste ganze Album konnte Moer dann im November 1960 für das neue Label Del-Fi aufnehmen, das Bob Keene 1959 gegründet hat. Keene ist eher bekannt als Produzent und Förderer von Leuten wie Sam Cooke oder Richie Valens, hatte aber Moers Talent zur Kenntnis genommen und ihn zusammen mit Leuen wie Emil Richards oder dem Drummer Earl Palmer für Sessions angeheuert. Im Oktober 1960 nahm er Moer exklusiv unter Vertrag und das Album wurde mit Jimmy Bond und Frank Butler eingespielt. Es kommt also ein bald 45jähriger Pianist mit den besten Leuten zusammen, die der kalifornische Hard Bop damals zu bieten hatte. Moer klingt frisch, hat ein hervorrragendes Pacing, tolle Ideen – und es ist zum Glück überhaupt nicht so, dass sich da Schleusen öffnen und etwas herausbrechen würde, was das endlich entstandene Album überfrachten würde. Ganz im Gegenteil: vieles wirkt fast karg, und der dunkle Bass von Butler kriegt eine wichtige Rolle im Gefüge, als Klangfarbe und als Gegenpart zum Piano. Es gibt neben schnelleren Stücken – fast alles Material stammt von Moer – auch eine tolle langsame, fast hypnostische Version von „I Love Paris“, den langsamen „Azure Blues“ mit tollem Bass-Solo, und an Fremdmaterial noch Neal Heftis „Cute“ (mittelschnell mit Fours für Butler) und Fischer/Laines alter Klassiker „We’ll Be Together Again“. Da und dort wird Moer ein wenig funky, hat wohl seinen Horace Silver gehört, hat als sie an der Westküste waren Bobby Timmons und Sonny Clark gelauscht – aber sein Spiel ist dann doch anders, klarer irgendwie, da ist mehr mehr von der früheren Generation drin (Hawes, Freeman, Perkins). In den langsamen Stücken spielt Moer mit einer Zurückhaltung und dabei einer enorm stabilen Time, die noch das langsamste Tempo irgendwie zum Bouncen bringt – und natürlich spielt er nur 10% so viele Schnörkel, Verzierungen und Läufe wie z.B. Eddie Higgins. Ein echt tolles, völlig vergessenes Album eines leider ebenso vergessenen Pianisten.

The Paul Moer Trio – Live at the Pour House | Im Frühling 1961 spielte Moers‘ Trio mit Bond und Maurice Miller am Schlagzeug einige Gigs, um die Platte zu promoten. Einen besonders erfolgreichen in San Clemente im Pour House beschloss Keene, für Del-Fi aufzunehmen, doch erschien damals nur eine Single, „Yazz per favore“. Das geplante Album erschein erst 1992 bei Fresh Sound und Paul Moer – den Jordi Pujol 1990 via Keene kennenlernte – schrieb selbst die Liner Notes dazu. „Probably some of the most enjoyable engagements I ever worked were at the Pour House in San Clemente, with Jimmy Bond on bass and Maurice Miller on drums. We enjoyed a rapport, musically and personally, that is very seldom achieved. We worked Friday and Saturday nights for a few months, and conditions in the club were conductive to relaxed playing – a good piano, a receptive audience, and an understanding management. Even our daytime activities were fun, with sailing a rented boat on Balboa Bay a priority pastime. I can’t say enough about the backing I received from the bass and drums. The three of us seemed to have the same intent in what we played, and I think the tracks on this album support that. I sincerely hope the listener will enjoy these tracks as much as we did making them.“
Diese Aufnahme – in der Form der hässlichen FSR-CD im typischen damaligen Look – war mein Einstieg bei Moer und ich weiss noch, wie sie mich völlig auf dem falsche Fuss erwischt hatte. So eine tolle Aufnahme hatte ich nicht erwartet, einen so zupackenden, gradlinigen, auf den Punkt kommenden Pianisten mit einem solchen Drive und so hervorragendem Spiel. Bob Keene ist auf dem Album am Anfang kurz zu hören, Moer selbst sagt die Band am Ende ab. Dazwischen eine gute Dreiviertelstunde Musik, die mit Ellingtons „Thins Ain’t What They Used to Be“ beginnt. „Cute“ von Hefti ist der Closer, dazu gibt es das erwähnte Richards-Stück (hier „Jazz por favor“ geschrieben), ein Stück von Paul Horn („Bottled in Bond“, ein Bass-Feature natürlich), „All the Things You Are“ sowie sieben Originals von Moer. Miller ist kein so toller Drummer wie Butler, aber wie Moer schreibt, ist das wirklich ein gemeinsam atmendes, sehr eng abgestimmtes Trio, das in optimalem Rahmen dokumentiert werden konnte.
Miller klingt oft ein wenig wie ein Big Band-Drummer, der Extra-Punch tut der Musik gerade im Live-Rahmen allerdings oft ganz gut. Miller spielte u.a. mit dem Jazz Corps (Album mit Roland Kirk), ist als Gesangsolist auf einem Stück von Melvin Jacksons „Funky Skull“ oder als Drummer des Forrest Westbrook Trios zu hören (mit Bill Plummer, der auch beim Jazz Corps Bass spielte, da gibt es – mit Miller – auch eins dieser kalifornischen Space-Age-Psychedelia-Impulse-Alben, „Bill Plummer and the Cosmic Brotherhood“). Vor allem aber spielte Miller (mit Moers, Plummer und Richards) auch in der Band von Paul Horn. Heute gefällt mir glaub ich das Studio-Album eine Spur besser. Jedenfalls sind das zwei hervorragende Alben, die sich auch ganz gut ergänzen.


Paul Moer Trio – Plays the Music of Elmo Hope | Bei einer seiner Reisen nach Kalifornien hatte Jordi Pujol, Ende 1990, Bob Keene gebeten, ihn doch bitte mit Paul Moer bekannt zu machen. Dreissig Jahre nach seinen paar Alben war der Pianist längst in Vergessenheit geraten – „the idea of recording again after thirty years was a challenge that he accepted with great enthusiasm“, schreibt Pujol im Booklet der Doppel-CD. Und als Pujol vorschlug, die Musik Elmo Hopes aufzunehmen, war Moer sodort dafür, denn er mochte Hopes Musik sehr. Frank Butler war inzwischen verstorben, Pujol schlug Larance Marable als Drummer vor (Hope sagte 1961 mal, Butler und Marable seien „the only two drummers in the Los Angeles area“) und Moer war einverstanden. Da Pujols Rückflug anstand, liess er das Projekt in den Händen von Dave Pell, der die Produktion übernahm und auch Bertha Hope kontaktierte, die ihm die Noten von Elmos Stücken gab. Pell suchte den Bassisten für das Album aus, John Heart. Nach einigen Proben fand die Sessions am 19. und 20. April 1991 im Sage & Sound in Hollywood statt (wo Heard/Marable zwei Monate später auch ein Fresh Sound-Album mit Frank Strazzeri aufnehmen sollten). In Japan erschien das neue Album 1992 bei Del-Fi, auf Fresh Sound scheint es erst 1996 auf CD erschienen zu sein.
Musikalisch ist das natürlich schön – allein des eigenwilligen, harmonisch eigenständigen und melodisch ebenso besonderen Materials wegen. „Moe’s Bluff“, „Minor Bertha“, „Carving the Rock“, „Low Tide“ oder „So Nice“ sind dabei, das Trio spielt das alles souverän und gekonnt, Heard hat einen passenden dunklen Sound und einen tollen Beat (alte Schule), ist aber nicht besonders agil (alte Schule), Marable klingt wie üblich hervorragend – und Moer ebenfalls. Da ist immer noch die unbeirrbar sichere und swingende Time, der bewusste Umgang mit Reduktion und Fokus auf das Wesentliche – das halt, was sein Spiel immer schon ausmachte. In all der Abgeklärtheit fehlen den Interpretationen aber die Kanten, selbst Rhythmus- und Tempowechsel klingen fast „smooth“, weil die drei das alles so krass gut drauf haben. Ein wenig halt, wie wenn später Monk gespielt wurde … der Effekt des Neuen, die Überraschung fehlt, und die gehörte bei diesen Bebop-Schattengewächsen halt schon stark dazu.
Nach dieser Aufnahme blieb Moer aktiv. Schon 1986 hatter mit einer Combo um den Saxophonisten John Newsome wieder regelmässig aufzutreten angefangen (zwei Gigs pro Monat im Jax in Glendale über sechs Jahre), er schrieb auch Musik für eine Band mit sieben Posaunen um Dave Wells, spielte dienstags für fast zwei Jahrzehnte mit einer rehearsal band um Newsome im Lokal der Musikergewerkschaf Local 47, zu der auch Buddy Childers, Bob Enevoldsen oder Joe Lopes gehörten. Nach Newsomes Tod übernahm Moer die Leitung und war bis kurz vor seinem Tod am 9. Juni 2010 dabei. Im Nachruf der Tochter, der am Ende des CD-Booklets steht, liest man, dass Moer ein Familienmensch gewesen sei, 63 Jahre verheiratet mit seiner Frau Bess[ie], die er 1946 geheiratet hatte. 55 Jahre lebten sie in ihrem Haus in Van Nuys, hatten vier Kinder. Und man liest auch, dass Moer „an avid, if not particularly apt, golfer“ gewesen sei.
(Der Eintrag „2005 Get Swinging“ in der Wiki-Diskographie ist ein Fehler, er bezieht sich auf eine Bear Family Compilation, in der „Cute“ vom Debutalbum drauf ist – als „Cutie“.)
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba -
Schlagwörter: Jazz, Piano, Piano Trio
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