Umfrage: Die besten Enja-Alben

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  • #12282993  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Gesucht sind eure 10 liebsten Enja-Alben.

    Abgabeschluss ist der 31. Mai 16. Juni
    (Die Verlängerung wurde im Enja-Faden in der Jazzecke ausgehandelt.)

    Die Alben sollten dabei folgende Kriterien erfüllen:
    – Das Material wurde vorher noch nicht von einem anderen Label veröffentlicht.
    – Compilations gibt es bei Enja kaum, sie sind nicht zugelassen.

    Veröffentlichungen auf …
    – dem Sublabel yellowbird sind zugelassen;
    – TUTU sind zugelassen, sofern sie in den Zeitraum fallen, in dem beider Label Logos auf den Alben zu finden sind oder TUTU als „a division of/from ENJA“ genannt wird (Liste in diesem Post);
    – TIPTOE-Veröffentlichungen sind zugelassen, sofern es einen klaren Enja-Bezug gibt: auch da steht mal sowas wie „Tiptoe is a label of Enja Records“ oder die Logos sind nebeneinander abgedruckt;
    … sofern sie die oben genannten zwei Kriterien erfüllen.

    In die Auswertung fließen alle Listen, die von 1 bis 10 durchnummeriert sind. Es dürfen sehr gern weitere Platzierungen aufgelistet werden, für die Auswertung zählen aber nur die ersten 10 Plätze.

    Enja Records wurde 1971 in München von Matthias Winckelmann (1941–2022) und Horst Weber (1934–2012) gegründet. Enja steht für «European New Jazz.

    Die erste Veröffentlichung war ein Album von Mal Waldron, es folgten u.a. Alben von Europäern wie Alexander von Schlippenbach, Albert Mangelsdorff oder Attila Zoller, Japanern wie Terumasa Hino, Yōsuke Yamashita, Aki Takase oder Masahiko Sato, zudem Alben von US-Musikern wie Archie Shepp, Cecil Taylor, Tommy Flanagan, McCoy Tyner, Chet Baker, Freddie Hubbard, Elvin Jones oder Kenny Barron. Auch einzelne historische Aufnahmen (Charles Mingus, Eric Dolphy, Booker Ervin, Max Roach, Ben Webster) erschienen bei Enja.

    Der südafrikanische Pianist Abdullah Ibrahim zählt seit den Siebzigern zu den wichtigsten Musikern von Enja, der aus dem Libanon stammende Oud-Spieler Rabih Abou-Khalil seit den Achtzigern.

    1986 trennten die beiden Labelgründer ihre Geschäfte. Sie teilten den Katalog, der damals ca. 350 Titel umfasste und gründeten zwei voneinander unabhängige Tochterlabel. Winckelmanns Enja-Zweig öffnete sich weiter in Richtung World Jazz. Horst Webers Zweig wurde von Werner Aldinger (*1958) übernommen und um das Sublabel yellowbird erweitert. Schon ein paar Jahre vor Winckelmanns Tod wurden die Kataloge der beiden Label unter Aldinger wieder zusammengeführt

    Quellen:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Enja_Records (inkl. Liste der Platten bis ca. 2017)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Enja_Records
    https://www.discogs.com/label/32614-Enja-Records

    Websites:
    https://www.enjarecords.com/wordpress/ (aktuell?)
    https://www.facebook.com/ENJARECORDS/ (bis 2023/aktuell?)
    http://www.enjajazz.de/contact.htm (Weber, bis ca. 2013)
    http://www.enjarecords.com/ (Winkelmann, über https://web.archive.org)
    http://www.jazzrecords.com/enja (Weber, über https://web.archive.org)

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    Die besten Alben

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    Die Listen der einzelnen User
    asdfjkloe
    gypsy tail wind
    jimmydean
    lotterlotta
    soulpope
    thelonica
    vorgarten

    Lieblingsalben der einzelnen User

    Ed Blackwell Project – „What It Is?“ (vorgarten)
    Dollar Brand Quartet – Africa – Tears and Laughter (gypsy tail wind, jimmydean)
    Tommy Flanagan – Thelonica (thelonica)
    Abbey Lincoln – Talking to the Sun
    Hannibal Marvin Peterson – Hannibal In Antibes (asdjfkloe)
    Mal Waldron – Black Glory (soulpope)

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #152: Enja Records 1971-1973 – 14.05., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
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    #12283005  | PERMALINK

    jimmydean

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    Beiträge: 3,527

    Frage: Kip Hanrahan war ja anscheinend nur im Vertrieb von Enja, der zählt also nicht ?

    --

    i don't care about the girls, i don't wanna see the world, i don't care if i'm all alone, as long as i can listen to the Ramones (the dubrovniks)
    #12283009  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    jimmydeanFrage:
    Kip Hanrahan war ja anscheinend nur im Vertrieb von Enja, der zählt also nicht ?

    Haha, ich hatte ja gehofft, die Frage könne umschifft werden, weil der nirgends in die Top 10 kommt … bei den frühen Alben ist der Fall klar: die erschienen bei American Clavé und erst viel später als Reissues bei yellowbird, sind also nicht zulässig. Bei den paar letzten Alben, die parallel bei American Clavé und yellowbird (teils ein Jahr verspätet) erschienen, würde ich sagen, dass sie zulässig sind. Nach meinem Verständnis (ich hab nur rasch Discogs geguckt) sind das: „Beautiful Scars“, „At Home in Anger Which Could Also Be Called Imperfect, Happily“ und „Crescent Moon Waning“.

    Weitere Grenzfälle sind übrigens denkbar, die müssten wir halt laufend diskutieren. Ich denke an das parallel bei Enja und Ensayo veröffentlichte Album von Dusko Goykovich mit Tete Montoliu und dessen Trio („After Hours“ bei Enja, „Ten to Two Blues“ bei Ensayo, beide 1971 und daher meiner Ansicht nach hier klar zugelassen, im Gegensatz zu Goykovichs „Swinging Macedonia“, das bei Enja erst Jahre nach der Originalveröffentlichung herauskam).

    David Murray ist noch ein Fall: da gab es ein paar Co-Produktionen von Enja mit Justin Time, die ich mit etwas Zögern ebenfalls als zulässig betrachten würde („Octet Plays Trane“, „Creole Project“ – weitere sind mir bisher nicht begegnet). „Lucky Four“ (Tutu) fällt in die „division from Enja“-Zeit (vgl. Rückcover bei Allmusic) und ist damit eh zugelassen.

    EDIT: noch ein Grenzfall ist Randy Weston mit „Nuit Africaine„, das im selben Jahr (1975) beim produzierenden Label OWL in Frankreich als „African Nite“ erschienen ist. Auch das würde ich zulassen, mit der Überlegung, dass solche sofortigen Übernahmen als eine Art Co-Produktion (so hab ich’s ja oben schon bei Justin Time genannt, wo es auch nicht wirklich stimmt) betrachtet werden kann, als bewussten Entscheid, die Platte in den eigenen Katalog aufzunehmen.

    Und Compilations gibt’s schon ein paar. „Anniversary“ von Flavio Ambrosetti z.B., eine Doppel-CD mit einem Karriererückblick, der fast keine Enja-Aufnahmen enthält, aber halt trotzdem nicht mitmachen darf. Auch die 4-CD-Box „The Exciting Jazz of the Early 70ies – Live at the Domicile“ mit je einer CD von Art Farmer, Fritz Pauer, Pony Poindexter und Frank Rosolino würde ich eher ausschliessen wollen.

    --

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    #12283037  | PERMALINK

    vorgarten

    Registriert seit: 07.10.2007

    Beiträge: 12,102

    lieblingsmusik.

    --

    #12283047  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 67,251

    Das erste kenne ich da schon mal nicht … das zweite von Zoller auch nicht.
    Den ersten Ibrahim-Favoriten teilen wir uns, beim zweiten bin ich etwas unsicherer (das wäre dann eins von der Enja-Top-10, die ich mit Ibrahim-Alben füllen könnte ;-) )

    Ich hab knapp 300 Alben da, von denen ich etwas weniger als die Hälfte nach einem ersten Durchblick gerne wieder mal anhören würde.

    Eine erste, sehr grobe und bewusst mal knapp gehaltene (wenn ich die zweite Runde dazu nehme, bin ich schon bei 80 Alben) Favoritenliste vor dem Start könnte so aussehen:

    Harris, Eddie – There Was a Time – Echo of Harlem
    Ibrahim, Abdullah (Brand, Dollar) – Africa ‑ Tears and Laughter
    Ibrahim, Abdullah (Brand, Dollar) – Zimbabwe
    Ibrahim, Abdullah (Brand, Dollar) – South Africa (live)
    Ibrahim, Abdullah (Brand, Dollar) – African River
    Ibrahim, Abdullah (Brand, Dollar) – Yarona (live)
    Jones, Bobby – Hill Country Suite
    Mangelsdorff, Albert – Spontaneous
    Mariano, Charlie – Deep in a Dream
    Norris, Walter – Drifting
    Revolutionary Ensemble – Revolutionary Ensemble
    Sato, Masahiko – Trinity
    Schoof, Manfred – Distant Thunder (live)
    Taylor, Cecil – Dark to Themselves (live)
    Taylor, Cecil – Air Above Mountains (live)
    Tolliver, Charles – Impact (live)
    Waldron, Mal – Black Glory
    Waldron, Mal – One-Upmanship
    Wallace, Bennie – Big Jim’s Tango
    Yamashita, Yosuke – Clay (live)

    Wobei da ganz vieles fehlt, was ich vergleichsweise weniger gut kenne (Yamashita, Sato, Schoof, Mangelsdorff kenne ich alle auch noch nicht so lange), z.B. die Blackwell-Alben, die ich auch sehr gerne mag, oder die von Abbey Lincoln.

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    #12283059  | PERMALINK

    vorgarten

    Registriert seit: 07.10.2007

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    gypsy-tail-windDas erste kenne ich da schon mal nicht …

    Eine erste, sehr grobe und bewusst mal knapp gehaltene (wenn ich die zweite Runde dazu nehme, bin ich schon bei 80 Alben) Favoritenliste vor dem Start könnte so aussehen:

    Sato, Masahiko – Trinity

     
    das erste cover in meiner galerie ist TRINITY.

    --

    #12283063  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Ja, hab ich inzwischen auch gemerkt – schon zu spät zum Nacheditieren ;-)

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    #12283067  | PERMALINK

    vorgarten

    Registriert seit: 07.10.2007

    Beiträge: 12,102

    vielen dank für die liste. alles, was ich davon nicht kenne, höre ich mir an. vielleicht posten alle hier erst mal die lieblinge, bevor es ans wieder- und neuhören geht? fänd ich gut, auch als vorher/nachher-vergleich.

    --

    #12283071  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Registriert seit: 25.01.2010

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    vorgartenvielen dank für die liste. alles, was ich davon nicht kenne, höre ich mir an. vielleicht posten alle hier erst mal die lieblinge, bevor es ans wieder- und neuhören geht? fänd ich gut, auch als vorher/nachher-vergleich.

    Genau, das war auch mein Gedanke!

    Ich kann ev. noch eine etwas erweiterte Liste nachreichen (nicht 80, vielleicht 40 oder 50 inkl. die oben schon genannten), aber ich muss mich jetzt erstmal um StoneFM für Dienstag kümmern.

    Zoller hab ich übrigens neulich mal etwas aufgestockt, aber die „Memories of Pannonia“ war nicht dabei. Und gehört hab ich das leider alles noch nicht. Mal schauen, ob ich die Japan-CD von 2021 noch kriege („backorder 2-4 weeks“ bei CDJapan).

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    #12283103  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Registriert seit: 25.01.2010

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    Und ich hab natürlich verpennt, Post #2 hier für die Auswertung zu reservieren … je nun, dann hänge ich die dann halt in Post #1. Übernehmen wird die Arbeit dankenswerterweise @atom :good:

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    #12283471  | PERMALINK

    friedrich

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    Beiträge: 4,895

    Ich habe (und kenne vermutlich auch) nur ein einziges Album auf enja. Rabih Abou-Khalil – Roots & Sprouts (1990) und das ist mir auch nur mehr oder weniger zufällig in die Hände gefallen. Ich fürchte, damit kann ich mich nicht für diese Umfrage qualifizieren. Schade, aber ich habe aktuell weder Zeit noch Raum für eine enja-Fortbildung. :-(

    --

    „Für mich ist Rock’n’Roll nach wie vor das beste Mittel, um Freundschaften zu schließen.“ (Greil Marcus)
    #12283699  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    friedrich
    Ich habe (und kenne vermutlich auch) nur ein einziges Album auf enja. Rabih Abou-Khalil – Roots & Sprouts (1990) und das ist mir auch nur mehr oder weniger zufällig in die Hände gefallen. Ich fürchte, damit kann ich mich nicht für diese Umfrage qualifizieren. Schade, aber ich habe aktuell weder Zeit noch Raum für eine enja-Fortbildung.

    Das wäre nicht mal zugelassen @friedrich, da es bei MMS erschien und drei Jahre später bei Enja neu aufgelegt wurde – wie andere frühe Alben von Rabih Abou-Khalil. „Roots & Sprouts“ von 1990 ist das letzte vor dem Wechsel, seit 1991 („Al-Jadida“) sind die Alben dann bei Enja erschienen.

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    #12283793  | PERMALINK

    friedrich

    Registriert seit: 28.06.2008

    Beiträge: 4,895

    gypsy-tail-wind

    friedrich
    Ich habe (und kenne vermutlich auch) nur ein einziges Album auf enja. Rabih Abou-Khalil – Roots & Sprouts (1990) und das ist mir auch nur mehr oder weniger zufällig in die Hände gefallen. Ich fürchte, damit kann ich mich nicht für diese Umfrage qualifizieren. Schade, aber ich habe aktuell weder Zeit noch Raum für eine enja-Fortbildung.

    Das wäre nicht mal zugelassen friedrich, da es bei MMS erschien und drei Jahre später bei Enja neu aufgelegt wurde – wie andere frühe Alben von Rabih Abou-Khalil. „Roots & Sprouts“ von 1990 ist das letzte vor dem Wechsel, seit 1991 („Al-Jadida“) sind die Alben dann bei Enja erschienen.

    Au weia! Damit habe ich mich also nicht mal für die Teilnahme am Vorentscheid zur Vorrunde qualifiziert und muss leider draußen bleiben. ;-)

    Edit: Genau genommen hieß das Label „MMP“. Steht auch auf dem CD-Cover drauf. Hatte ich noch nie was von gehört. Obskur.

    --

    „Für mich ist Rock’n’Roll nach wie vor das beste Mittel, um Freundschaften zu schließen.“ (Greil Marcus)
    #12283799  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 13,530

    Wegen Lieblinge posten: so viele hab ich tatsächlich nicht. Cause and Effect von Abraham Burton lief bei mir vor einem Vierteljahrhundert als es neu war rauf und runter, da bin ich gespannt auf das wiederhören… Impact von Charles Tolliver ist eins meiner liebsten Alben überhaupt… Gunther Klatt und Nicolas Simion sind zwei persönliche Lieblinge, die sich mit manchen ihrer Alben qualifizieren, auch wenn es teils Grenzfälle sind (angefangen mit Klatts selbstproduzierten Debüt, das wohl eigentlich auf Enja erscheinen sollte, bis es irgendwie Ärger gab iirc). Das Klatt/Takase Alben ist auf jeden Fall qualifiziert und super.

    --

    .
    #12283877  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 67,251

    Merci @friedrich, hatte den Labelnamen nicht nochmal überprüft vor dem Abschicken des Posts. Abou-Khalil war (ist?) danach viele Jahre treuer Enja-Musiker und ich nehme an, deshalb kamen ein paar seiner frühen Alben dort erneut heraus.

    Was Gunther Klatt angeht, so ist „Live At Jazztage Leverkusen“ ja ein Enja/Tutu-Album, aber „Gunther Klatt & New York Razzmatazz · Vol. 1“ fällt raus, da ist keine Spur von Enja mehr zu sehen (wurde zwar 1991 aufgenommen, als das noch anders war, aber kam halt erst 1995 heraus und nach 1993 habe ich bisher kein Tutu-Album mit Enja-Spuren auf dem Cover gefunden). Das Duo mit Takase kenne ich leider noch nicht, ebensowenig seinen „Art of the Duo“-Eintrag (mit einem Pianisten namens Tizian Jost in Mexico eingespielt).

    Simion schafft es bei mir nicht in die Nähe der Favoriten, wenigstens nicht mit Enja/Tutu-Alben („Live at Stockwerk Graz“ ist mein Favorit, mit Lee Konitz und Ianci Körössy … leider hab ich das nie in echt gefunden, muss vielleicht mal meine 20jährige CD-R sichern …)

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