Soul Anfänger

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  • #88727  | PERMALINK

    tarrach

    Registriert seit: 11.01.2014

    Beiträge: 1

    Liebe Soulfreunde und RS Foren Nutzer, ich bin in dem einem wie dem anderem blutiger Anfänger, aber neugierig. Seit über 10 Jahren stellen wir uns, gemeinsam mit zwei anderen Freunden 4 mal im Jahr neue oder auch alte, auf jeden Fall interessante Musik vor und habe mich selbst zum ersten Vorstandsvorsitzenden des CLUB DER HOHEN TONKUNST ernannt, weil das sonst niemand tun wollte. Nun wollen wir zum nächsten Treffen erstmalig unsere Strategie ändern und quasi ein durch entsprechende Musik begleitetes Referat über eine Stilrichtung halten, von der wir keine Ahnung haben aber sehr interessiert sind. Kurzerhand und nicht ganz zufällig habe ich mich für den NORTHERN SOUL entschieden. Die Beweggründe dafür sind relativ schlicht. Erstens habe ich mit 45 Jahren grad den Soul für mich entdeckt und zweitens beschäftigt mich die englische Musik Szene seit jeher. Jaaa, ich weiß und habe es all euren Beiträgen entnommen (erste gute Erfahrungen), diese Richtung beschränkt sich nicht auf England aber soviel ich nun weiß, hat sie durch in den USA stöbernde DJs aus England ihren (kommerziellen) Ursprung. Und nun nach viel Blabla, der mir aber volle Lotte wichtig war, meine Frage. WO ERFAHRE ICH GESCHICHTLICHES ÜBER DIESE ENGLISCHE SZENE? Bislang bin ich stolzer Besitzer eines nicht schlechten Doppel Soul Samplers (ich lege keinen Wert auf Singles, das Zeug ist ja schweineteuer) und einem Buch: Rare Soul Das Who is Who der Soul Ära, welches leider nur eine Art Lexikon ist. WO ERFAHRE ICH MEHR ZU DIESER ÄRA? Die meisten Bücher, die ich gefunden habe sind englisch sprachig. Gibt es da gute deutschsprachige Bücher, Artikel, Zeitungen zum Thema? Mein englisch schläfert mich zumindest bei Büchern schnell ein. Wer hat einen guten Tipp für mich? Oder auch mehrere? Natürlich bin ich auch auf der Suche nach geschichtsrelevanten Songs dieser Ära, die in den einschlägigen Clubs gespielt wurden. Diese Anfrage muss doch für Kenner dieser Szene ein gefundenes Fressen dafür sein, sich einmal gegenüber eines Soul Analphabethen so richtig ins Zeug zu legen.
    Vielen Dank für eure Antworten im voraus

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    #9081113  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    aquoiboniste

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 47,747

    Kenne die Northern Soul-Szene überhaupt nicht, aber schau mal in diese Threads:
    http://forum.rollingstone.de/showthread.php?38523-Northern-Soul
    http://forum.rollingstone.de/showthread.php?27786-Northern-Soul-Sampler
    http://forum.rollingstone.de/showthread.php?47878-Die-besten-wichtigsten-Northern-Soul-Alben

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #98: Tenor Giants - Paul Gonsalves (1920-1974), 10.3., 22:00; #99: 12.5., 22:00; #100: 9.6., 21:00 (2 Stunden!) | Slow Drive to South Africa, #5: tba | No Problem Saloon, #13: Bach, Beethoven, Ellington etc., 25.02., 21:00; #14: 28.4., 21:00 | Konzertkritiken und mehr: ubu's notizen
    #9081115  | PERMALINK

    sonic-juice
    Moderator

    Registriert seit: 14.09.2005

    Beiträge: 10,983

    Tarrach WO ERFAHRE ICH MEHR ZU DIESER ÄRA? Die meisten Bücher, die ich gefunden habe sind englisch sprachig. Gibt es da gute deutschsprachige Bücher, Artikel, Zeitungen zum Thema? Mein englisch schläfert mich zumindest bei Büchern schnell ein. Wer hat einen guten Tipp für mich? Oder auch mehrere?

    Die einzige mir bekannte anständige deutsche Veröffentlichung ist „Chasin‘ A Dream – Die Musik des schwarzen Amerika“ von Gerald Hündgen/Olaf Karnik. Da ist ein längerer Artikel über Northern Soul enthalten, der ursprünglich mal in der SPEX erschienen ist. Für einen authentischen Einblick führt aber kein Weg an Literatur aus dem UK vorbei. Für Playlists könntest Du Dich z.B. an der kommentierten „Northern Soul Top 500“ von Kev Roberts abarbeiten.

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    I like to move it, move it Ya like to (move it)
    #9081117  | PERMALINK

    joshua-tree

    Registriert seit: 17.05.2005

    Beiträge: 17,457

    #9081119  | PERMALINK

    sonic-juice
    Moderator

    Registriert seit: 14.09.2005

    Beiträge: 10,983

    Joshua TreeSweet Soul Music von Guralnick gibt es auch auf deutsch: http://www.amazon.de/Sweet-Soul-Music-Peter-Guralnick/dp/3865433219/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1389693855&sr=8-2&keywords=Sweet+Soul+Music

    Das gehört natürlich auf jeden Nachttisch. Darin steht aber nichts über Northern Soul und die Geschichte der englischen Szene.

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    I like to move it, move it Ya like to (move it)
    #9081121  | PERMALINK

    joshua-tree

    Registriert seit: 17.05.2005

    Beiträge: 17,457

    Ein wenig Grundlagenwissen sollte man sich aber schon aneignen bevor man sich mit der Materie beschäftigt.

    Zwar kein Buch und auch auf englisch, aber nicht schlecht:
    http://www.amazon.de/Keep-Burning-Story-Northern-Soul/dp/B0091GYCSK/ref=sr_1_4?s=dvd&ie=UTF8&qid=1389695501&sr=1-4&keywords=Northern+Soul

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    #9081123  | PERMALINK

    the-imposter
    na gut

    Registriert seit: 05.04.2005

    Beiträge: 30,200

    Sonic JuiceFür Playlists könntest Du Dich z.B. an der kommentierten „Northern Soul Top 500“ von Kev Roberts abarbeiten.

    hier gibt’s eine Spotify Playlist mit 167 von den Tracks

    erinnert mich auch daran, dass ich mir das Guralnick Buch auch mal zulegen sollte

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    out of the blue
    #9081125  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out So Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 24,216

    http://www.soulfulkindamusic.net/

    Mit vielen Infos über die Scheiben und die UK-Szene und die bekannsten Clubs, so zB der „The 100 Club“

    http://www.soulfulkindamusic.net/100main.htm

    Und eines der besten Nothren Scene FanMags

    http://www.soulupnorth.co.uk/index.htm

    --

      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #9081127  | PERMALINK

    bullschuetz

    Registriert seit: 16.12.2008

    Beiträge: 1,614

    TarrachLiebe Soulfreunde und RS Foren Nutzer, ich bin in dem einem wie dem anderem blutiger Anfänger, aber neugierig. […] Nun wollen wir zum nächsten Treffen erstmalig unsere Strategie ändern und quasi ein durch entsprechende Musik begleitetes Referat über eine Stilrichtung halten, von der wir keine Ahnung haben aber sehr interessiert sind. Kurzerhand und nicht ganz zufällig habe ich mich für den NORTHERN SOUL entschieden.

    Nichts gegen ein Northern-Soul-Referat. Aber eigentlich müsste doch zunächst mal, wenn Ihr das noch nicht gemacht habt, ein Soul-Referat kommen. Denn Northern Soul ist ja überhaupt kein Soul-Subgenre (und keinesfalls sowas wie das Gegenteil von Southern Soul oder so), sondern der Begriff beschreibt eine nachträgliche Aneignungs- und Rezeptionstradition: Unter „Northern Soul“ laufen schlicht alle Soul-Scheiben (ob Southern-Soul, Philly-Sound oder Motown, 60er- oder 70er-Jahre), die bei Soulfans im Norden Englands besonders goutiert und teilweise kanonisiert wurden. Weil das eine sehr kompetente und enthusiastische Szene war und ist, waren die mit den 0815-Klassikern, die jeder kennt und die deshalb in jedem Blues-Brothers- oder Commitments-Film unterkommen, nicht abzuspeisen, sie schürften permanent nach Unbekanntem, Übersehenen, Randständigen, Tanzbaren, kommerziell bislang nicht ganz so Erfolgreichen und verhalfen manch vergessenem oder gar schon mehr oder weniger abgehalfterten Soul-Musiker aus dem zweiten Glied lang nach seiner eigentlichen Blütezeit plötzlich zu einer ungeahnten zweiten Karriere als Kult-Insidertipp.
    Wenn man sich Kev Roberts‘ oben genannte Liste anschaut, fällt auf, wie bunt die Mischung der Soul-Subgenres da ist: von Garnet Mimms (Southern Soul) über Dee Dee Sharp (Philly Soul) bis zu den Contours (Motown), dazu Drifters, Coasters, Impressions – ein ganzer Haufen klassischer und bekannter Namen, die für verschiedene Soul-Spielarten stehen. Und dazu jede Menge Acts, die wirklich eher nur unter Freaks bekannt sind (mir sind sie zu einem guten Teil nicht geläufig). Auch das oben genannte Buch „Rare Soul“ zeigt, wenngleich lexikalisch aufgebaut und damit sowas wie „Vollständigkeit“ oder „Objektivität“ andeutend, bei der Auswahl und Weglassung den lässigen Eklektizismus und die souverän eigenwilligen Gewichtungen, die in der Northern-Soul-Szene wirken.
    Ein Referat über Soul (mit einigermaßen trennscharfer Vorstellung einschlägiger Spielarten, Firmen, Protagonisten, Motown, Stax, Philadelphia etc.) wäre so gesehen eigentlich Voraussetzung für die Befassung mit Northern Soul. Danach ließe sich dann schauen, welche ganz eigene Club-, Feier-, Sammel-, Kleidungs- und Rosinenpicker-Kultur die Soulafficionados im Norden Englands entwickelt haben. Mit einem Northern-Soul-Referat anzufangen, bevor man sich mit Soul eingehender befasst hat, erschiene mir hingegen, als wolle man Bob Dylans Outtakes und Bootlegs ergründen, bevor man sich Highway 61 Revisited und Blonde on Blonde angehört hat. Kann man machen, ist aber etwas unorthodox.

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    #9081129  | PERMALINK

    rock-n-roll-star-11926

    Registriert seit: 03.09.2009

    Beiträge: 1,442

    Wenn man mich fragt, gibt es da nur eins zu beachten: Nicht referieren, tanzen!

    Sorry, falls ich nicht weiterhelfen konnte.

    --

    If I can't dance, I don't want your revolution!
    #9081131  | PERMALINK

    bullschuetz

    Registriert seit: 16.12.2008

    Beiträge: 1,614

    Rock ’tanzen!

    Auch nicht falsch.

    --

    #9081133  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out So Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 24,216

    bullschuetzNichts gegen ein Northern-Soul-Referat. Aber eigentlich müsste doch zunächst mal, wenn Ihr das noch nicht gemacht habt, ein Soul-Referat kommen. Denn Northern Soul ist ja überhaupt kein Soul-Subgenre (und keinesfalls sowas wie das Gegenteil von Southern Soul oder so), sondern der Begriff beschreibt eine nachträgliche Aneignungs- und Rezeptionstradition: Unter „Northern Soul“ laufen schlicht alle Soul-Scheiben (ob Southern-Soul, Philly-Sound oder Motown, 60er- oder 70er-Jahre), die bei Soulfans im Norden Englands besonders goutiert und teilweise kanonisiert wurden. Weil das eine sehr kompetente und enthusiastische Szene war und ist, waren die mit den 0815-Klassikern, die jeder kennt und die deshalb in jedem Blues-Brothers- oder Commitments-Film unterkommen, nicht abzuspeisen, sie schürften permanent nach Unbekanntem, Übersehenen, Randständigen, Tanzbaren, kommerziell bislang nicht ganz so Erfolgreichen und verhalfen manch vergessenem oder gar schon mehr oder weniger abgehalfterten Soul-Musiker aus dem zweiten Glied lang nach seiner eigentlichen Blütezeit plötzlich zu einer ungeahnten zweiten Karriere als Kult-Insidertipp.
    Mit einem Northern-Soul-Referat anzufangen, bevor man sich mit Soul eingehender befasst hat, erschiene mir hingegen, als wolle man Bob Dylans Outtakes und Bootlegs ergründen, bevor man sich Highway 61 Revisited und Blonde on Blonde angehört hat. Kann man machen, ist aber etwas unorthodox.

    Agreed………………..um aber doch aus der Theorie ein wenig herauszutreten und eine Art musikalischen Einstieg zu bieten :

    Various Artists Kompilation „The 100 Club Anniversary Singles. 6T’s 1979-2009“ (Kent) 2008

    Der bereits legendäre „100 Club“ hat zu jedem seiner geheiligten Tanzabende eine eigene Single herausgebracht (zB „Here Comes Loneliness“ The Teardrops, „What’s One More Lie?“ Milton Bennett, „What’s With This Loneliness“ Chuck Jackson,„(You Gotta) Come Through Me“ Garland Green oder „The Magic Touch“ Melba Moore……….), und diese in Limited Edition bereits als Sammlerstücke kursierenden Vinyldinger auf dieser Kompilation zusammengefasst – viel zu holen hier für Ohr, Herz, Hirn und……..TANZBEIN !!!!!

    Falls DAS noch nicht ausreicht, dann halt bitte :

    Kompilation Various Artists „For Dancers Forever“ (Kent) 1992

    Die Basis dieser CD war die erste Kompilation Langspielplatte des Kent Labels aus den frühen 80ern – hier brillieren u.a Jackie Day`s drängendes „Before It’s Too Late“ , Mary Love `s „You Turned My Bitter Into Sweet“, Willie Hutch`s stürmisches Bekenntnisz „Your Love Has Made Me A Man“ und die unglaublich lässigen The Brilliant Korners mit dem NIE mehr aus dem Kopf gehenden Toe-Tapper „Three Lonely Guys“……..SHAKE IT BABY !!!!!

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #9081135  | PERMALINK

    jean-jacques-rousoul

    Registriert seit: 29.04.2016

    Beiträge: 37

    Moin! Ich habe auch mal eine Anfänger Frage ;). Eigentlich interessiere ich mich schon seit einigen Jahren für Funk & Soul. Ich höre gerne Hiphop und bin darüber auf diese Musik gestoßen. Dann habe ich in der letzten Zeit angefangen, mich mal etwas intensiver mit dem Funk & Soul der 60er und 70er Jahre zu beschäftigen. Ich hab auch ein Buch dazu gefunden – „The Death Of Rhythem & Blues“ – in dem im übrigen ganz cool das Feeling und das soziokulturelle Umfeld der Zeit beschrieben wird.
    Bei dem Versuch, mir so einen kleinen genrellen Überblick zu schaffen, habe ich mittlerweile schon die großen Labels auf dem Schirm. Vom Memphis Soul – Stax und Hi Records – über Detroit – Motown -, bis zum Philly Sound, die wohl allesamt maßgebelichen Einfluss hatten.
    Auch wenn man auf Wikipedia guckt, findet man unter dem Eintrag „Soul“ immer eine Einteilung der Subgenres nach Städten oder Regionen („Chicago Soul“, „Southern Soul“ usw.).

    Ich frage mich nun, wie lässt sich eigentlich der Einfluss der Westküste in der Zeit beschreiben?? Dazu finde ich irgendwie überhaupt nichts.
    Klar kennte man ein paar Künstler (z.B. Charles Wright and The Watts, War, Sly and the Family Stone etc.). Aber ich denke da z.B. an soetwas wie im Hiphop, wo sich mit dem East- und Westcoast Sound zwei der wesentlichen und große Subgenres entwickelt haben, jeweils mit ihrem unverkennbaren Sound.
    Wie ist die Rolle der „Westcoast“ im Soul? Vllt. kann man das ja hier auch mal nutzen, um ein Westküsten Special Tracks Posting zu initieren?! ;)

    --

    #9081137  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out So Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 24,216

    Jean-Jacques RousoulMoin! Ich habe auch mal eine Anfänger Frage ;). Eigentlich interessiere ich mich schon seit einigen Jahren für Funk & Soul. Ich höre gerne Hiphop und bin darüber auf diese Musik gestoßen. Dann habe ich in der letzten Zeit angefangen, mich mal etwas intensiver mit dem Funk & Soul der 60er und 70er Jahre zu beschäftigen. Ich hab auch ein Buch dazu gefunden – „The Death Of Rhythem & Blues“ – in dem im übrigen ganz cool das Feeling und das soziokulturelle Umfeld der Zeit beschrieben wird.
    Bei dem Versuch, mir so einen kleinen genrellen Überblick zu schaffen, habe ich mittlerweile schon die großen Labels auf dem Schirm. Vom Memphis Soul – Stax und Hi Records – über Detroit – Motown -, bis zum Philly Sound, die wohl allesamt maßgebelichen Einfluss hatten.
    Auch wenn man auf Wikipedia guckt, findet man unter dem Eintrag „Soul“ immer eine Einteilung der Subgenres nach Städten oder Regionen („Chicago Soul“, „Southern Soul“ usw.).

    Ich frage mich nun, wie lässt sich eigentlich der Einfluss der Westküste in der Zeit beschreiben?? Dazu finde ich irgendwie überhaupt nichts.
    Klar kennte man ein paar Künstler (z.B. Charles Wright and The Watts, War, Sly and the Family Stone etc.). Aber ich denke da z.B. an soetwas wie im Hiphop, wo sich mit dem East- und Westcoast Sound zwei der wesentlichen und große Subgenres entwickelt haben, jeweils mit ihrem unverkennbaren Sound.
    Wie ist die Rolle der „Westcoast“ im Soul? Vllt. kann man das ja hier auch mal nutzen, um ein Westküsten Special Tracks Posting zu initieren?! ;)

    Kann mich gerade nicht mehr in die Materie vertiefen, aber auf einen ersten flüchtigen Blick waren ja die „Rollen“ des Soul georgraphisch eher in „Nord“ und „Süd“ verteilt …. es gab natürlich auch Soul im/aus dem Westen, dies aber mehr als Resultat aufnahme-/labelbedingter Lokation als einer eigenen Soulrichtung bzw -schule … ich werde mal später nach ein paar Hörstücken graben, vorausgeschickt ein Hinweis auf eine brandaktuelle ACE Kompilation welche sich genau diesem Dich interessierenden Thema widmet :

    --

      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #9081139  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out So Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 24,216

    Scheener Group Sound, wobei Label und Künstlername die geographische Herkunft preisgeben :

    San Francisco TKO’s „Send My Baby Back“ (Golden State Records 2001)

    --

      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
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