Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)

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  • #12201879  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 17,237

    Haunting in Venice – Angenehm kurz aber diese absurden Kameraeinstellungen waren über alle Maßen nervig. Die Krönung war der abschließende Drohnen-360-Shot wie so ein Instagrammer.

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    Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #12201979  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 56,361

    https://floodmagazine.com/149215/david-fincher-the-killer-essay/

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #12202291  | PERMALINK

    talkinghead2

    Registriert seit: 12.12.2019

    Beiträge: 3,746

    Steiner – Das Eiserne Kreuz (Sam Packinpah, 1977)

    Den hatte ich überhaupt nicht so stark in Erinnerung. Mit der tollen Besetzung Coburn, Schell, Mason, Löwitsch, Glowna und Driest fand ich ihn neulich beim Wiedersehen überzeugender als ich ihn in Erinnerung hatte.

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    Passt gut auf euch auf und bleibt gesund!
    #12202473  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 36,755

    Mangold – Indiana Jones and the Dial of Destiny
    Ein James-Mangold-Film.

    zuletzt geändert von latho

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    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    #12204427  | PERMALINK

    shanks

    Registriert seit: 08.02.2009

    Beiträge: 15,801

    lathoMangold – Indiana Jones and the Dial of Destiny Ein James-Mangold-Film.

    Puh, den schiebe ich seit dem Kinostart vor mir her. Dabei war die Vorfreude ursprünglich recht groß, zumal ich sicher irgendwo im Hintergrund durchs Bild laufe – wir waren zufällig während der Dreharbeiten einige Tage in Cefalù – aber die war mit dem ersten tristen Trailer verflogen. Mal sehen, vielleicht kann ich mich über die Weihnachtsfeiertage motivieren.

    Selbst zuletzt gesehen:

    The Living Daylights (1987)
    Licence to Kill (1989)

    Timothy Dalton direkt von 0 auf 1 in meinem Bond-Ranking gerutscht. Danach hätte man die Reihe gut und gerne im MI6 Archiv einlagern können. Bei aller Liebe für Brosnan und speziell „Goldeneye“, besser wurde es nicht mehr.

    Little Darlings (1980)

    Was zunächst wie eine schmierig-schlüpfrige Teen Sex Comedy anmutet, Tatum O’Neal und Kristy McNichol wetteifern im Ferienlager darum, wer als erste ihre Jungfräulichkeit verliert, wird schnell zur einer einfühlsamen Geschichte über Freundschaft und die Phase, in der man zwar noch Kind ist, aber die Welt der Erwachsenen sich langsam einschleicht. Sehr schön.

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    Es ist Breitling, scheiß auf deine Aldi-Uhr / Auf meinem nächstem Cover halt ich das Excalibur
    #12204459  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 36,755

    shanks

    lathoMangold – Indiana Jones and the Dial of Destiny Ein James-Mangold-Film.

    Puh, den schiebe ich seit dem Kinostart vor mir her. Dabei war die Vorfreude ursprünglich recht groß, zumal ich sicher irgendwo im Hintergrund durchs Bild laufe – wir waren zufällig während der Dreharbeiten einige Tage in Cefalù – aber die war mit dem ersten tristen Trailer verflogen. Mal sehen, vielleicht kann ich mich über die Weihnachtsfeiertage motivieren.

    Oh, ich hab dich überhaupt nicht gesehen :-)
    Schöne Handlung, aber die Dialoge waren trotz Phoebe Waller recht lasch. Und Mangold fehlt ganz einfach die Spritzigkeit und das Timing, wie er ja Film um Film vormacht.

    Selbst zuletzt gesehen:
    The Living Daylights (1987)
    Licence to Kill (1989)
    Timothy Dalton direkt von 0 auf 1 in meinem Bond-Ranking gerutscht. Danach hätte man die Reihe gut und gerne im MI6 Archiv einlagern können. Bei aller Liebe für Brosnan und speziell „Goldeneye“, besser wurde es nicht mehr.
    […]

    Zustimmung: der erste Dalton und der erste Brosnan waren für mich die besten Bonds seit Moore.

    zuletzt geändert von latho

    --

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    #12207133  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 9,421

    Mein Jahr in New York (2020, mit Margaret Qualley, eine Tochter von Andie MacDowell, und Sigourney Weaver)

    Verfilmung der Autobiografie „My Salinger Year“ von Joanna Rakoff. Basiert also auf wahren Ereignissen. Die Handlung beginnt im Herbst 1995. Eine Uniabsolventin mit einem Abschluss in Literaturwissenschaften, die nebenbei selbst Lyrik verfasst, erhält einen Job in einer Literaturagentur in New York, die Schriftsteller auf dem Buchmarkt vertritt. Über ihr steht die herablassende und gefühlskalte Chefin der Agentur, gespielt von Sigourney Weaver. Der prominenteste Autor, der von der Agentur vertreten wird, ist J.D. Salinger, den sie bald als sympathische Stimme am Telefon kennenlernt, ansonsten jedoch seine Privatsphäre gewahrt wissen möchte. Deshalb beantwortet Salinger, dessen Hauptwerk der Roman „Der Fänger im Roggen“ ist, seit 1963 keine Leser-Briefe mehr, die dennoch regelmäßig in hoher Zahl aus aller Welt in der Agentur eintreffen, die die neue Assistentin mit der Kopie vorverfasster Standardantworten abschmettern … und dem Reißwolf übergeben muss. Dazu sieht man Kurzvideos solcher Leser, die ihr Anliegen vortragen, etwa ein Hochschulmitarbeiter, der Salinger für einen Vortrag an seiner Uni gewinnen möchte, und ein passionierter asiatischer Angler. Fast alle identifizieren sich mit der Hauptfigur Holden Caulfield in „Der Fänger im Roggen“.

    Es geht um sozialistische Buchhandlungen, Literaturcafés mit Poetry-Slams, Normen Mailer, Thomas Pynchon, Boxen und John-Lennon-Mörder Mark David Chapman, dessen Lieblingslektüre „Der Fänger im Roggen“ war, auf manische Weise, bis er nicht mehr zwischen Fiktion und Wirklichkeit unterscheiden konnte. Äußerst anregender, geistig stimulierender Film. Lässt ein bisschen an den Film „Der Teufel trägt Prada“ mit Anne Hathaway denken, statt in der Modebranche findet die Handlung jedoch im Literaturbetrieb statt, dessen Eigenheiten der Film satirisch darstellt.

    zuletzt geändert von ford-prefect

    --

    Wayne's World, Wayne's World, party time, excellent!
    #12208495  | PERMALINK

    lezin

    Registriert seit: 29.04.2007

    Beiträge: 38

    2023/11

    Der Manchurian Kandidat (2004) 5/10
    Matchpoint (2005) 7/10
    The Creator (2023) 6,5/10
    Heat (1995) 8/10
    Stoppt die Todesfahrt der Pelham 123 (1974) 8,5/10
    Melancholia (2011) 9/10
    Tatort: Moltke (1988) 8/10
    Dreamland (2020) 5/10
    Smile (2022) 8/10
    Watcher/Beobachter (2022) 6,5/10

    --

    #12210303  | PERMALINK

    pfingstluemmel
    Darknet Influencer

    Registriert seit: 14.09.2018

    Beiträge: 5,594

    Zuletzt gesehen:

    Kingpin (Regie: Peter Farrelly/Bobby Farelly – USA, 1996) 6,5/10
    Mandibules (Regie: Quentin Dupieux – Frankreich/Belgien, 2020) 8/10
    Diva (Regie: Jean-Jacques Beineix – Frankreich, 1981) 7,5/10
    The Exorcism of God (Regie: Alejandro Hidalgo – Mexiko/USA, 2021) 3/10
    UFO Sweden (Regie: Victor Danell – Schweden, 2022) 7,5/10
    Bronenosets Potyomkin (Regie: Sergei Eisenstein – Sowjetunion, 1925) 9,5/10
    Haute Tension (Regie: Alexandre Aja – Frankreich, 2000) 7,5/10
    Freddy/Eddy (Regie: Tini Tüllmann – Deutschland, 2016) 4/10
    Buio Omega (Regie: Joe D’Amato – Italien, 1979) 8/10
    Crock of Gold: A Few Rounds with Shane MacGowan (Regie: Julien Temple – Großbritannien, 2020) 8/10
    Speak No Evil (Regie: Christian Tafdrup – Dänemark, 2021) 7,5/10
    Talk to Me (Regie: Danny Philippou/Michael Philippou – Australien, 2022) 6,5/10
    American Animals (Regie: Bart Layton – USA/Großbritannien, 2018) 8/10
    The Duke of Burgundy (Regie: Peter Strickland – Großbritannien, 2014) 8,5/10
    Visions of Suffering (Final Director’s Cut) (Regie: Andrey Iskanov – Russland, 2006) 7,5/10

    Iskanov nimmt sich die Kritik seiner Fanbase zu Herzen und schneidet Visions of Suffering zu dem tollen Film, der er schon immer hätte sein können, indem er eine gute halbe Stunde redundantes Material entfernt und ebenfalls am Farbfilterfeinschliff feilt. Der neue Flow ist bestechend, der Albtraum kommt nun wirklich zur Geltung.

    --

    Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.
    #12210727  | PERMALINK

    pipe-bowl
    Moderator
    Cookie Pusher

    Registriert seit: 17.10.2003

    Beiträge: 69,338

    „The Whale“ (2022 / Darren Aronofsky) ****
    „Tár“ (2022 / Todd Field) ****

    Zwei Mal eine Tour de Force, einmal abgeliefert von Brendan Fraser und einmal von Cate Blanchett. So unterschiedlich die Filme sein mögen, werden sie zu sehr großen Teilen getragen von ihren beiden brillierenden Hauptdarstellern. Einmal geht es um einen an seinem Leben gescheiterten Menschen in seinen letzten Tagen und die Frage, wer ihm in seiner ganzen Monströsität, aber auch all seinen Empfindungen am Ende Empathie oder sogar Verständnis entgegenbringen kann. Und in „Tár“ um eine nicht eben sympathische dominante Frau, die in einem verlogenen Kulturbetrieb am Ende untergeht. Beide Filme sind gut, haben mich aber nicht so vollends mitgerissen, wie ich es zuvor vermutet bzw. gehofft hätte.

    --

    there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
    #12210807  | PERMALINK

    motoerwolf

    Registriert seit: 25.10.2006

    Beiträge: 6,088

    pfingstluemmel
    Mandibules (Regie: Quentin Dupieux – Frankreich/Belgien, 2020) 8/10

    Ich bin immer noch genervt, dass ich den im Kino verpasst habe. Der ist aber auch nur einmal gelaufen, wenn ich mich recht erinnere.

    pipe-bowl„The Whale“ (2022 / Darren Aronofsky) ****

    Den sehe ich ganz klar als Fünf-Sterner, und das nicht nur wegen Frasers Leistung. Tár habe ich leider immer noch nicht gesehen.

    Ich sah zuletzt im Kino:
    In voller Blüte (The Great Escaper, Oliver Parker, 2023)
    Ein wunderschöner, würdiger Abschied von Michael Caine und Glenda Jackson. Der deutsche Titel ist doof, sollte aber niemanden abschrecken.

    Napoleon (Ridley Scott, 2023)
    Die Enttäuschung des Jahres. Vielleicht gewinnt der Film, wenn man die Extended-Fassung schaut, aber so war das nichts. Dabei sind mir historische Ungenauigkeiten völlig egal, denn schon auf handwerklicher Ebene taugt der Film nur bedingt. An einer Stelle dachte ich gar, der Kameramann sei nicht ganz nüchtern gewesen.

    791 km (Tobi Baumann, 2023)
    Der Film hat mich überrascht, erwartet hatte ich viel mehr Klamauk. Tatsächlich aber versucht Baumann hier so eine Art Bestandsaufnahme der 2020er-Jahre, kaum ein aktuelles Thema bleibt unangesprochen. Vielleicht ein bisschen gefühlig, aber dennoch sehenswert.

    --

    And all the pigeons adore me and peck at my feet Oh the fame, the fame, the fame
    #12210841  | PERMALINK

    pfingstluemmel
    Darknet Influencer

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    Außerdem gesehen:

    Basket Case (Regie: Frank Henenlotter – USA, 1982) 8/10

    Erst kürzlich las ich von einem angedachten Projekt zwischen Frank Henenlotter, Regisseur von Basket Case, und R.A. The Rugged Man, Untergrundrapper, das an der Finanzierung scheiterte, besser gesagt, an den Bedenken der Anzugträger, die den Film produzieren sollten. Dabei ergibt das durchaus Sinn: Das New York Henenlotters ist auch das New York von R.A. und ähnlicher Rap-Künstler wie Necro oder Non Phixion, eine brodelnde Mixtur aus der lebenserfahrenen Sicht des Lumpenproletariats auf den Big Apple, angereichert mit B-Horror- und Exploitation-Motiven.
    Andererseits ließe sich die Geschichte eines jungen Mannes, der seinen brutal von ihm getrennten siamesischen Zwilling in einem Weidenkörbchen bei sich trägt, und ihn bei einem Rachefeldzug unterstützt, auch ohne Probleme in einem Song von Tom Waits verorten. Und wie Waits schafft es Henenlotter nicht nur das Groteske auszustellen, sondern auch anrührende Momente einfließen zu lassen, mit einem nahezu lächerlichen Budget von 35.000 Dollar. Wie sollte mir das nicht gefallen?

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    #12210845  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    motoerwolf

    pfingstluemmel Mandibules (Regie: Quentin Dupieux – Frankreich/Belgien, 2020) 8/10

    Ich bin immer noch genervt, dass ich den im Kino verpasst habe. Der ist aber auch nur einmal gelaufen, wenn ich mich recht erinnere.

    Im Trailer kommt er ein wenig unspektakulär daher, hat meinem Nerv fürs Absurde jedoch voll getroffen. Auch der Humor war meine Kragenweite. Ich mag Dupieux aber eh sehr, sehr gerne.

    --

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    #12211785  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Weiterhin gesehen:

    The Toxic Avenger (Extended Cut) (Regie: Michael Herz/Lloyd Kaufman – USA, 1984) 7,5/10

    Bevor das Remake in die Kinos kommt, schaue ich nochmal die vier ursprünglichen Teile der Reihe, die Tromas Weltruf begründen sollten. Was Marvel? Was DC? Im Kino gibt es nur einen legitimen Superhelden und das ist Toxie.
    Der Extended Cut hat kleinere Probleme mit Schnitt und Pacing, das manchmal so uneben wirkt wie der Humor: Von absolut kindisch bis zu bitterböse und subversiv ist hier alles vorhanden. Die faschistoide Reagan-Gesellschaft der Selbstoptimierten bekommt ihr Fett weg. Hoffentlich glänzt die Neuauflage mit ähnlichen Seitenhieben, die Mehrheitsgesellschaft braucht im Moment dringend einen oder mehrere Schläge über den Kopf. Notfalls mit einer Schaufel.

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    #12211875  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 17,237

    -Remember your pal, One-eyed Jack?
    -Yeah, what about him.
    -He called and said, he saw something on TV that „really disturbed“ him.
    -I saw it to, it’s called Baywatch Nights, get to the point.

    The Long Kiss Goodnight – Oft sinnlos, immer schön. Von den drei Harlin-Winterfilmen sicher der anarchischste und einer der wenigen, in welchem ich SLJ nicht furchtbar nervig finde.

    The Specialist – Geile Outfits und ich glaube auch, das ist die ganze Idee hinter dem Film (sonst könnte man auch meinen, das wäre ein richtig komischer „Erotikfilm“). Ich finde wirklich wenige Filme mit Sly schlecht, aber hier hackelts vorn und hinten. Was dann über die Spielzeit rettet, sind die 90er in full effect.

    zuletzt geändert von cleetus

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    Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
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