Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)

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  • #11749703  | PERMALINK

    themagneticfield

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    pfingstluemmel

    motoerwolfDoch, im Schnitt mindestens einen pro Tag. Aber da ich keine reinen Nennungen posten will und Zeit stets knapp ist… Wegen deines Kommentars zu ANNA bn ich kurz erschrocken, habe dann aber festgestellt, ANNA und Red Sparrow verwechselt zu haben.

    Manche Filme verdienen eigentlich nicht mal die Nennung: Im Fernsehen stolperte ich über The Darkest Minds, ein ganz dreister Cash-In-Versuch auf allerniedrigstem Niveau, der das Hunger Games/Maze Runner-Publikum melken will. Dabei sind die Vorbilder ja schon wahrlich nicht das Gelbe vom Ei. Ewig nichts mehr gesehen, was so unfassbar schlecht und lieblos hingeschludert wurde. Von Bürojörgs für Bürojörgs. Ekelhaft.

     

    Manchmal lässt sich der innere Harry halt doch nicht unterdrücken…

    --

    "Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #11749777  | PERMALINK

    plattensammler
    Dabble In Om - More Oomph! Charmebolzen

    Registriert seit: 11.05.2019

    Beiträge: 3,096

    cycleandale@plattensammler
    Danke für die Einschätzung.

    Gerne. Aber natürlich Julie Dench! Nicht Bench!
    Asche auf mein Haupt.

    zuletzt geändert von plattensammler

    --

    My V is for Vendetta Thought that I'd feel better But now I got a bellyache
    #11749789  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Beiträge: 3,981

    Zuletzt gesehen:

    2x Wiederaufführung
    Zardoz (Regie: John Boorman, 1974) 8,5/10
    Hausu (Regie: Nobuhiko Obayashi, 1977) 9/10

    2 x Neu
    L’arbre de Guernica (Regie: Fernando Arrabal, 1975) 8/10
    The Butterfly Room (Regie: Jonathan Zarantonello, 2012) 6/10

    --

    Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.
    #11749793  | PERMALINK

    plattensammler
    Dabble In Om - More Oomph! Charmebolzen

    Registriert seit: 11.05.2019

    Beiträge: 3,096

    Zardoz! Einer meiner Lieblingsfilme. Solche Filme konnten nur in den 70ern entstehen.

    Und Filme wie Hausu nur in Japan. :D Den habe ich auch erst „neulich“ in Kino gesehen.

    zuletzt geändert von plattensammler

    --

    My V is for Vendetta Thought that I'd feel better But now I got a bellyache
    #11749803  | PERMALINK

    pfingstluemmel
    Darknet Influencer

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    Beiträge: 3,981

    Beide sind schön eigensinnig und einfallsreich, ich weiß nicht, ob das unbedingt auf die 70er oder Japan beschränkt ist ;-) , aber ganz sicher Methoden des Filmemachens, die zur Nachahmung empfohlen sind.

    --

    Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.
    #11749929  | PERMALINK

    jimmydean

    Registriert seit: 13.11.2003

    Beiträge: 2,947

    zardoz ist klasse !!

    selbst:

    shotgun (usa 1955) – lesley selander – sterling hayden, yvonne de carlo: **1/2

    durchschnittlicher b-western, die darsteller sind allerdings überdurchschnittlich… gute kamera (wieder mal die john ford-berge)… nicht unbedingt eine empfehlung, aber auch kein totalausfall… vielleicht nur pflicht für hayden-fans (wie mich) ..

    --

    i don't care about the girls, i don't wanna see the world, i don't care if i'm all alone, as long as i can listen to the Ramones (the dubrovniks)
    #11752729  | PERMALINK

    pipe-bowl
    Moderator
    Cookie Pusher

    Registriert seit: 17.10.2003

    Beiträge: 63,432

    In den letzten 14 Tagen:

    „Helden der Wahrscheinlichkeit“ (OT: Retfærdighedens ryttere, 2020, Anders Thomas Jensen) ****

    Man könnte von einer schwarzen Komödie sprechen. Der Film ist weird, hat Humor und schwankt zugleich zwischen Rache-Thriller und Trauer-Drama. Ein ziemlicher Balance-Akt, der mit Abstrichen gelingt. Mir gefällt, dass die Nerds, die diesen Film ausmachen, auch alle einen emotionalen Hintergrund bekommen.

    „House of Gucci“ (2021, Ridley Scott) ***1/2

    Wieviel Freiheiten darf sich ein Film nehmen, der eine wahre Geschichte erzählt? Hier werden Figuren zu Karikaturen ihrer selbst. Die Rollen von Lady Gaga und vor allem Jared Leto sind überzeichnet. Adam Driver, Al Pacino und Jeremy Irons stehen dagegen. Im Nachgang las ich zu dem Film: „Ridley Scott hätte ein bitterböse Farce drehen können. Oder ein Familiendrama. Oder einen Ehe-Thriller. Oder ein Psychogramm des Luxus. Stattdessen gibt es von allem etwas, also nichts wirklich.“ Ist nicht völlig von der Hand zu weisen.

    „Respect“ (2021, Liesl Tommy) ***1/2

    Das nächste Musiker-Biopic also nach u.a. Ray Charles, Johnny Cash, Freddie Mercury, Elton John usw. usw.
    Und vieles ähnelt sich wieder im Ablauf trotz der Tatsache, dass ja sehr unterschiedliche Individuen behandelt werden. Geben diese Geschichten nicht mehr her als schematisierte Abläufe? Es gibt doch wohltuende Ausnahmen, wenn ich an die Filme über Brian Wilson oder Ian Curtis denke. Die Dämonen von Aretha Franklin, von denen hier häufig die Rede ist, werden nur angedeutet. Der Cast ist wirklich gut (Jennifer Hudson singt ergreifend) und man geht auch respektvoll mit dem Thema um. Aber manches bleibt halt an der Oberfläche. Mein Highlight sind die Szenen rund um Jerry Wexler, Rick Hall und die Fame-Studios. Da macht es Spaß zuzusehen.

    „Schachnovelle“ (2021, Philipp Stölzl) ***1/2

    Zweite Verfilmung eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Es bleibt schwierig. Der Film ist bemüht. Oliver Masucci, Birgit Minichmayr und Albrecht Schuch spielen gut. Atmosphäre, Ausstattung? Alles okay. Aber dieser Story filmisch gerecht zu werden, bleibt eine (zu) große Herausforderung.

    „Supernova“ (2020, Harry Macqueen) *****

    Mein großer Favorit hier. Ein wunderbar ruhiger Film, der mich emotional total gefangen nimmt. Nach „The father“ vor einigen Wochen der zweite Film, der sich auf hervorragende Weise mit dem Thema Demenz beschäftigt. Colin Firth und Stanley Tucci sind überwältigend. Und Cumbria liefert wunderschöne Bilder.

    --

    there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
    #11757469  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 45,474

    Sicario 2“ (R. Sollima)        2018 ….

    Eine sich fast logisch ineinander verzahnende Katharsis mit überzeugenden Darstellern …. stärker als „Teil 1“ ….

    --

      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11757535  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 45,474

    pipe-bowl …. „Respect“ (2021, Liesl Tommy) ***1/2 Das nächste Musiker-Biopic also nach u.a. Ray Charles, Johnny Cash, Freddie Mercury, Elton John usw. usw. Und vieles ähnelt sich wieder im Ablauf trotz der Tatsache, dass ja sehr unterschiedliche Individuen behandelt werden. Geben diese Geschichten nicht mehr her als schematisierte Abläufe? Es gibt doch wohltuende Ausnahmen, wenn ich an die Filme über Brian Wilson oder Ian Curtis denke. Die Dämonen von Aretha Franklin, von denen hier häufig die Rede ist, werden nur angedeutet. Der Cast ist wirklich gut (Jennifer Hudson singt ergreifend) und man geht auch respektvoll mit dem Thema um. Aber manches bleibt halt an der Oberfläche. Mein Highlight sind die Szenen rund um Jerry Wexler, Rick Hall und die Fame-Studios. Da macht es Spaß zuzusehen ….

    Unterschätzte Sängerin ….

    --

      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11758315  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 16,450

    Yes, Madam (1985) – Ziemlich alberner „Streifen“ über zwei bauernschlaue Einbrecher, Aspirin und Strepsil, die zufällig an einen Mikrofilm geraten und gleichzeitig zwischen die Fronten eiskalter Killer und Cynthia Rothrock und Michelle Yeoh. Die Story ist völlig banane, dass in chinesischen Filmen jeder jeden immer nur anbrüllt auf Dauer extrem nervig, aber Yeoh und vor allem Rothrock sind absolut göttlich anzusehen. Die beiden verstehen ihr Handwerk und das sieht man den Choreographien in jeder Sekunde an.

    Royal Warriors (1986) – Michelle Yeoh und Hiroyuki Senada verhindern eine Flugzeugentführung indem sie die Flugzeugentführer per Karate ausschalten. Das Motiv der Entführer bleibt unklar, jedoch bietet sich der Tod seiner Freunde nun einem dritten Bösewicht als perfektes Motiv an, die Cops ins Visier zu nehmen. Das wird dann leider auch nichts, da beide nicht aufhören mit ihren Martial Arts-Tricks die Knochen unterschiedlicher Gangster zu zerbrechen. Wieder einmal wird klar, wie unterbesetzt Yeoh als „Bond-Girl“ war.

    Righting Wrongs (1986) – Die perfekt chinesisch sprechende amerikanische Polizistin, die völlig normal die Honkonger Spezialeinheit (sie selbst und drei Clowns) leitet, Cynthia Rothrock, ermittelt gegen Yuen Biao (kennt man aus den beiden Powerman-Filmen als Mitbewohner von Jackie Chan), einem desillusionierten Anwalt, welcher das Recht selbst in Hand nimmt. Der Film hat einige Längen, allerdings baut Biao über die Laufzeit eine derartige physische Präsenz auf, dass man ihm am Ende jeden Stunt ungerührt abkauft.

    Auch schön:

    zuletzt geändert von cleetus

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    Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
    #11759757  | PERMALINK

    marc-74

    Registriert seit: 26.08.2008

    Beiträge: 2,451


    Sequel mit hanebüchenem Plot. Lässt die Originalität des Vorgängers vermissen,packt dafür aber einen Extrahammer Brutalität drauf. Zumindest Stephen Lang spielt die Rolle des blinden Ex-Navy Seal wieder überzeugend.

    #11760203  | PERMALINK

    pfingstluemmel
    Darknet Influencer

    Registriert seit: 14.09.2018

    Beiträge: 3,981

    Ich hatte an Dune irgendwie gar keine Erwartungen, obwohl Villeneuve, fand es dann aber doch mehr als befriedigend. Auch die kleinen Gimmicks wie die Brando/Apocalypse Now-Zitate machten mir Spaß. Überlege jetzt, ob ich mir die Fortsetzungen im Kino anschaue.

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    Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.
    #11760837  | PERMALINK

    jimmydean

    Registriert seit: 13.11.2003

    Beiträge: 2,947

    my name is julia ross (usa 1945 – joseph h. lewis)… ****

    gelungener thriller vom regisseur von „gun crazy“, wenn auch der grundlegende plot etwas unwahrscheinlich ist… wenn man sich aber drauf einlässt, ist es sehr spannend, mit einigen gelungenen twists… dame may whitty in einer formidablen rolle als abgrund tief böse, miss marple-hafte mutter des psychopathischen täters…

    zuletzt geändert von jimmydean

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    i don't care about the girls, i don't wanna see the world, i don't care if i'm all alone, as long as i can listen to the Ramones (the dubrovniks)
    #11762613  | PERMALINK

    jimmydean

    Registriert seit: 13.11.2003

    Beiträge: 2,947

    der letzte suchtrupp – the last posse (usa 1953 – alfred l. werker)… ****

    schwarz-weiss western mit einem touch von „rashomon“… der jüngere hauptdarsteller, john derek, war später mal mit bo derek verheiratet… gute typzeichnung (wenn die stunts des übergewichtigen sheriffs auch ein bisschen übertrieben wirken) und eine gute story, recht gelungen in rückblenden erzählt..

    --

    i don't care about the girls, i don't wanna see the world, i don't care if i'm all alone, as long as i can listen to the Ramones (the dubrovniks)
    #11762615  | PERMALINK

    thesidewinder

    Registriert seit: 17.03.2019

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    marc-74 Sequel mit hanebüchenem Plot. Lässt die Originalität des Vorgängers vermissen,packt dafür aber einen Extrahammer Brutalität drauf. Zumindest Stephen Lang spielt die Rolle des blinden Ex-Navy Seal wieder überzeugend.

    Der Film war super und hätte absolut kein Sequel gebraucht. Werde ich mir wohl nicht anschauen.

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