Der DJ-Thread

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  • #3947445  | PERMALINK

    blackjack

    Registriert seit: 09.03.2003

    Beiträge: 2,352

    Whole Lotta PeteJep…und BlackJack erwartet eben wie so viele stattdessen einen DJ, der nur das auflegt was BlackJack gefällt . Nee, im Ernst – man muss einen DJ an seinem Charakter erkennen, und der ist am besten scharf gezeichnet…

    Ist oben schlecht rübergekommen. Natürlich sollte ein guter DJ ein eigenes Profil haben. Auf jeden Fall ist es unter anderem sein Job, mir Inspiration zu geben und Songs/Bands zu zeigen, auf die ich sonst nicht gekommen wäre. Aber das ist wie gesagt nur ein Aspekt. Er sollte also eine Party nicht zu einer „hey Leute, ich zeig euch meine Plattensammlung, ob ihr wollt oder nicht“-Veranstaltung machen. Man muss schon ein wenig auf die Leute eingehen. Am schlimmsten ist die Spezies DJ, die nach jedem (!) Songanfang selber auf die Tanzfläche kommt.

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    "After four hundread years, we made it!" Coleman said. "You don't think it was too soon?" Duke asked.
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    #3947447  | PERMALINK

    blackjack

    Registriert seit: 09.03.2003

    Beiträge: 2,352

    Whole Lotta PeteIch freu mich aber immer besonders, wenn jemand kommt und sich für die Musik interessiert, vor allem wenn es unbekannt ist und jemand wissen will was es ist weil es ihm gefällt.

    Man kann da als „Kunde“ allerdings auch auf einen Möchtegernhalbgott stoßen, der sich für unantastbar hält und schon fats peinlich berührt ist, wenn man ihn anspricht.

    Versteht mich nicht falsch, ich will hier nicht lästern. Im Gegenteil ich hatte bis jetzt gute Erfahrungen. Und das Problem, dass jeder was gebrannt haben will habe ich als „normaler Sammler“ auch. Ich würde allerdings (wahrscheinlich deswegen) nie im Leben einen Fremden (in diesem Fall den DJ) fragen, ob er mir was brennt.

    EDIT: mp3-DJs sind für mich keine DJs. Wo ist da die Arbeit? Im Rippen? Das nimmt dem Ganzen vollkommen den Flair.

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    "After four hundread years, we made it!" Coleman said. "You don't think it was too soon?" Duke asked.
    #3947449  | PERMALINK

    whole-lotta-pete

    Registriert seit: 19.05.2003

    Beiträge: 17,435

    BlackJackMan kann da als „Kunde“ allerdings auch auf einen Möchtegernhalbgott stoßen, der sich für unantastbar hält und schon fats peinlich berührt ist, wenn man ihn anspricht.

    Versteht mich nicht falsch, ich will hier nicht lästern. Im Gegenteil ich hatte bis jetzt gute Erfahrungen. Und das Problem, dass jeder was gebrannt haben will habe ich als „normaler Sammler“ auch. Ich würde allerdings (wahrscheinlich deswegen) nie im Leben einen Fremden (in diesem Fall den DJ) fragen, ob er mir was brennt.

    EDIT: mp3-DJs sind für mich keine DJs. Wo ist da die Arbeit? Im Rippen? Das nimmt dem Ganzen vollkommen den Flair.

    Nee, ist schon ok, ich wollte ja eure Erfahrungen auch als Gäste hören. Das mit dem Ansprechen kommt immer auf die Art an, aber im Normalfall freut sich ein DJ, wenn jemand freundlich fragt. Das mit dem Thema „Möchtegernhalbgott“ ist so ne Sache. Einerseits gibt es natürlich solche DJs oft, andererseits kommt der Vorwurf der Arroganz halt auch schnell, wenn die Leute nicht das hören was sie unbedingt wollen. Und darüber haben wir ja oben schon diskutiert.

    Ich hab mir bei DJs auch schon oft was gewünscht, egal wo ich war. Ich kann es natürlich selbst gut verstehen, wenn sie dann sagen sie bauen es vielleicht später ein – jeder hat halt so seine Art. Ich würde jedenfalls nicht auf einen Soulabend gehen und mir dann Metal wünschen – manche Leute haben aber anscheinend überhaupt kein Problem damit, mir auf einem Rock´n´Roll Abend eine Techno-CD in die Hand zu drücken und allen Ernstes zu denken, ich würd davon was spielen.

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    #3947451  | PERMALINK

    mikko
    Moderator
    Moderator / Juontaja

    Registriert seit: 15.02.2004

    Beiträge: 34,208

    1. Ich lege auf, damit die Leute tanzen. Wenn sie nicht tanzen, obwohl es nicht mehr halbneun und der Laden halbwegs voll ist, dann muss ich mich fragen, was ich verkehrt mache.
    2. Ich erfülle Wünsche, wenn sie ins Konzept passen und nicht als allgemeine Party-Bremse berüchtigt sind.
    3. Ich beantworte gerne Fragen zur Musik, besonders wenn sie von freundlichen, attraktiven Damen gestellt werden. ;-) Allerdings gebe ich auch durch Körperhaltung und Gesichtsausdruck zu erkennen, dass ich im Moment nicht angesprochen werden will, wenn ich gerade eine Platte vorhöre, eincue oder nach einem passenden Anschlusstitel suche.
    4. Ich gebe Leuten, die auf einer Sixties oder Punk oder Glam Rock Party nach Scooter oder nach Matthias Reim fragen, zu verstehen, dass sie doch bitte ein anderes Lokal aufsuchen mögen.
    5. Ich achte darauf, nur bei Veranstaltungen aufzulegen, bei denen mir ein gewisses Maß an freier Entfaltung zugestanden wird. Will sagen, auch wenn ich natürlich viele Sachen spiele, von denen ich weiß, das die Leute dazu tanzen, möchte ich doch auch den einen oder anderen unbekannten Track unterbringen können, ohne dass gleich der Saal halbleer ist. Ich erwarte also auch vom Publikum eine gewisse Aufgeschlossenheit.
    6. Für lobende Worte und gelegentliche Freigetränke bin ich durchaus dankbar.

    --

    Twang-Bang-Wah-Wah-Zoing! - Die nächste Guitars Galore Rundfunk Übertragung ist am Donnerstag, 11. Juli 2019 von 20-21 Uhr auf der Berliner UKW Frequenz 91,0 Mhz, im Berliner Kabel 92,6 Mhz oder als Livestream über www.alex-berlin.de mit neuen Schallplatten und Konzert Tipps! - Die nächste Guitars Galore Sendung auf radio stone.fm ist nach der Sommerpause voraussichtlich am Dienstag, 20. August 2019 von 20 - 21 Uhr mit den Singles des Jahres 1984, Teil 1!
    #3947453  | PERMALINK

    grizzdrum

    Registriert seit: 13.03.2005

    Beiträge: 3,107

    Whole Lotta PeteDer Sinn liegt m.E. darin, mit dem eigenen Programm die Leute zu begeistern. Auf keinen Fall darin, „für andere Leute“ Sachen zu kaufen! Ich kenne solche Wald&Wiesen DJs natürlich auch – rennen meist los und denken, ohne die neue Bravo-Hits können sie ihren Gästen nicht genug bieten. Kann man eigentlich auch mit Musikern vergleichen – entweder man macht sein Ding oder man rennt nur mit. Ich lege nur Sachen auf, die ich persönlich liebe.

    Das ist mir ein wenig zu undifferenziert, das was du Wald und Wiesen DJ’s nennst, solltest du respektvoll Dienstleister nennen. Denn 6- 8 Stunden auf einer Party auflegen,mit den verschiedenen Leuten und Geschmacksrichtungen und trotzdem die Hütte zu rocken ist allemal respektabel!
    Wenn derjenige damit auch noch gutes Geld verdienen will, kommt er mit deiner Einstellung nicht weit.
    Ich werde Sylvester nach einigen Jahren erstmals wieder auf einer Party,mit Eintritt und Buffet, auflegen. Wenn ich da nur das spiele was meinem Geschmack entspricht,
    werde ich den Abend nicht überleben. Also werde ich wohldosiert meinen Kram einbauen und drumherum den Konsens hochleben lassen. Da ist dann eben auch mal Top 40 dabei.
    Es gibt nur drei Regeln, nüchtern bleiben,kein Marius und keine Hosen. Und eins darfst du mir glauben, ich lasse mir das verdammt gut bezahlen.
    Nix für ungut Pete, aber bisken Respekt für diese Kollegen wäre toll!!:sonne:

    --

    Ehre deine Fehler als versteckte Absicht! (Brian Eno) stone.fm Donnerstag, 26. Oktober 2006 20.00 Uhr "John Peel Special" von und mit Dirk Hansmann (grizzdrum) aus dem Studio Düsseldorf 21.30 Uhr "Auf den Geschmack gekommen – Teil IV" von und mit Daniel Voigt (paradise) aus dem Studio Helpsen
    #3947455  | PERMALINK

    blackjack

    Registriert seit: 09.03.2003

    Beiträge: 2,352

    Schön ist es übrigens auch, wenn mal von einem eigentlich bekannten Lied ein seltenes Cover gespielt wird.

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    "After four hundread years, we made it!" Coleman said. "You don't think it was too soon?" Duke asked.
    #3947457  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 67,956

    @grizzdrum: Ich meine auch, das sind zwei verschiedene Sachen, als Dienstleister für ein Publikum mit sehr divergierenden Geschmäckern aufzulegen oder als DJ mit eigener „Handschrift“ für ein Publikum, das bereit ist, sich darauf einzulassen. Für beides braucht man eine Menge Erfahrung.

    Ich hab übrigens mit Begeisterung „plus minus acht – DJ Tage, DJ Nächte“ von Hans Nieswandt (Ex-Whirlpool Productions) gelesen. Der kommt stilistisch zwar aus einer ganz anderen Ecke, aber was ihr so schreibt über Eure Erfahrungen als DJs, das kommt bei ihm auch vor. Der Mann kann auch gut schreiben.

    --

    #3947459  | PERMALINK

    grizzdrum

    Registriert seit: 13.03.2005

    Beiträge: 3,107

    Herr Rossi@grizzdrum: Ich meine auch, das sind zwei verschiedene Sachen, als Dienstleister für ein Publikum mit sehr divergierenden Geschmäckern aufzulegen oder als DJ mit eigener „Handschrift“ für ein Publikum, das bereit ist, sich darauf einzulassen. Für beides braucht man eine Menge Erfahrung.

    Ich hab übrigens mit Begeisterung „plus minus acht – DJ Tage, DJ Nächte“ von Hans Nieswandt (Ex-Whirlpool Productions) gelesen. Der kommt stilistisch zwar aus einer ganz anderen Ecke, aber was ihr so schreibt über Eure Erfahrungen als DJs, das kommt bei ihm auch vor. Der Mann kann auch gut schreiben.

    Da ich mich ja auch für das Handwerk bei Techno und House DJ’s interessiert habe und zu dem Zweck ein halbes Jahr bei einem namhaften DJ (Merlyn) gelernt habe, darüberhinaus in den einschlägigen Rockclubs in D’dorf aufgelegt habe, ist mir wenig fremd in dem Job.
    Daher weiß ich es nur zu genau, was man da leisten muss. Und das mir die leichte Arroganz der selbsternannten Plattenpäbste immer schon ein Dorn im Auge war.
    Es geht immer um den Anlass oder den Charakter der Veranstaltung. Auf einer Hochzeit Deathmetal aufzulegen ist sicherlich nicht gesundheitsfördernd, somit ist Erfahrung im Umgang mit einem Publikum das A & O in dem Job.

    Noch etwas zum MP3 Thema, macht für mich keinen Unterschied auf welchem Medium die Musik präsentiert wird. Ein passender Song bleibt ein guter Song, ob von Festplatte oder CD oder Vinyl.
    Diese Diskussion gab es bereits bei der Einführung der Dampfmaschine. (Von wegen „neue Technik“)
    Musik legt sich nicht selber auf, der DJ muss trotzdem immer noch auf Stimmungen,Wünsche und Stil achten und sein Programm danach ausrichten. Ich erteile als Gast keinem DJ Absolution, wenn er an Publikum vorbeispielt, nur weil er
    mit Vinyl arbeitet.
    Einigen wir uns darauf, das DJ sein ein mitunter harter Job ist. Einerseits macht es unglaublichen Spass,wenn die Leute mitgehen, andererseits kann es ziemlich hart sein wenn man den Geschmack des Publikums ums Verrecken nicht trifft.

    Danke für den Buchtipp!

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    Ehre deine Fehler als versteckte Absicht! (Brian Eno) stone.fm Donnerstag, 26. Oktober 2006 20.00 Uhr "John Peel Special" von und mit Dirk Hansmann (grizzdrum) aus dem Studio Düsseldorf 21.30 Uhr "Auf den Geschmack gekommen – Teil IV" von und mit Daniel Voigt (paradise) aus dem Studio Helpsen
    #3947461  | PERMALINK

    whole-lotta-pete

    Registriert seit: 19.05.2003

    Beiträge: 17,435

    grizzdrumDas ist mir ein wenig zu undifferenziert, das was du Wald und Wiesen DJ’s nennst, solltest du respektvoll Dienstleister nennen. Denn 6- 8 Stunden auf einer Party auflegen,mit den verschiedenen Leuten und Geschmacksrichtungen und trotzdem die Hütte zu rocken ist allemal respektabel!
    Wenn derjenige damit auch noch gutes Geld verdienen will, kommt er mit deiner Einstellung nicht weit.
    Ich werde Sylvester nach einigen Jahren erstmals wieder auf einer Party,mit Eintritt und Buffet, auflegen. Wenn ich da nur das spiele was meinem Geschmack entspricht,
    werde ich den Abend nicht überleben. Also werde ich wohldosiert meinen Kram einbauen und drumherum den Konsens hochleben lassen. Da ist dann eben auch mal Top 40 dabei.
    Es gibt nur drei Regeln, nüchtern bleiben,kein Marius und keine Hosen. Und eins darfst du mir glauben, ich lasse mir das verdammt gut bezahlen.
    Nix für ungut Pete, aber bisken Respekt für diese Kollegen wäre toll!!:sonne:

    Hi Grizzdrum. Du scheinst dich getroffen zu fühlen und forderst Respekt. Gut, den habe ich. Ich kenne die Anstrengungen nämlich sehr gut, da ich auch oft 8 oder 9 Stunden am Stück auflege, meisens alleine. Da muss schon mal ein längerer Song her, wenn ich aufs Klo renne.

    (nebenbei bemerkt: ein paar Top 5 Songs für Stand-alone-DJs um aufs Klo zu können und den Musikfluss nicht zu unterbrechen (ohne Berücksichtigung des Genre):
    5. „When the saints go marchin in/Deep in the heart of texas“ – Fats Domino (sehr cool und irgendwas über 7:30 lang)
    4. „Wheels of Confusion“ – Black Sabbath, um die 8:00
    3. „Won´t get fooled again“ – The Who, müsste über 8:00 sein
    2. „Endless Boogie“ – John Lee Hooker, fast 9:00
    1. „Sex Machine“ – James Brown – natürlich die lange Live-Version)

    Wo der Unterschied liegt zwischen DJs mit Herz und Stil und „Unterhaltungs-DJs“ versteh ich nicht so ganz. Ich will auch unterhalten, ich will den Leuten was bieten und ich will dass sie tanzen. Der inhaltliche Aspekt ist eine Frage der Ehre. Ich wollte nie so ein Alleinunterhaltertyp sein und will es auch nie werden. Du weißt schon, diese Typen auf Hochzeiten mit Keyboard und Songbook. Und um Himmels Willen, ich will dir das jetzt nicht unterstellen, dem sei gleich vorgebeugt. Trotzdem – ich lege nur auf, was mir persönlich gefällt. Das bekommt jeder der mich zum Auflegen haben will auch vorher ausgiebig gesagt und muss entscheiden. Dafür biete ich aber auch ein Riesenspektrum und garantiere für Action auf der Tanzfläche, quer von den 50s bis heute. Das einzig was mir an deiner Beschreibung wirklich quer im Hals stecken bleibt ist die Tatsache, dass ich niemals Top40 (oder ähnliches, spielt eigentlich jetzt keine genaue Rolle) auflegen würde, nur weil das irgendjemand verlangt. Solche Aufträge lege ich grundsätzlich ab, denn ich kann nichts authentisch präsentieren, was ich selbst nicht mag.

    Natürlich gibt es DJs, die sowas machen. Ich hab nicht weniger Respekt für sie, aber ich gehe auch nicht gern zu solchen Veranstaltungen. Diese Kultur des Mainstreams (ältere oder neue Musik, egal) ist mir fremd. Ich reagiere allergisch auf Madonna, und wenn ich noch einmal öffentlich „Give it away now“ von den RHCP hören muss, laufe ich wahrscheinlich Amok. Seit dem Aufstieg dieser Band kamen unzählige Leute zum DJ und wollten immer nur dieses Lied hören – und es wurde immer und immer und immer und immer wieder gespielt. Solange, bis einem wirklich das Blut kochte. Monokultur tötet! Gäbe es mehr DJs, die den Leuten etwas musikalische Führung anbieten, würde vielleicht (betone vielleicht) ein klitzekleiner Teil der Musikkultur lebendiger. Wenn ich auf ner Weihnachtsfeier von der Arbeit auflege, was ich bisweilen tue, kommt halt auch sowas – „Spiel mal Black Betty“…“Spiel mal Smoke on the water“…aber da gehts auch weniger um Musik. Trotzdem würge ich ihnen stattdessen immer mein Programm rein, und selbst diese Kollegen von mir, denen Musikkultur ziemlich wurscht ist, kommen damit gut klar. Sie tanzen begeistert auf „Breakaway“, twisten bei „At the hop“ und hören bei „Sex Machine“ gar nicht mehr auf – während ich dann aufs Klo kann.

    Konsens ist für mich sonst nicht gegeben, denn mir gefiele es sonst nicht. Ok, für meinen Chef hab ich dann trotzdem mal „Black Betty“ aufgelegt, war halt sein Wunsch. Für mich ist „Dienstleistung“ aber nur ein Teil von Auflegen, denn ich will kein Postbote sein, sondern auch eine Art Künstler. Und sogar Postboten mit Herz und Stil gibt es! Ok, hab jetzt etwas länger geschrieben. Liegt vielleicht daran, dass ich bei dem Thema schon etwas absonderlich bin. Habe auch schon viele Jobs abgelehnt. Bei einigen Clubs in der Stadt kommt wirklich der Besitzer zu dir und sagt „Spiel was anderes, es tanzen nicht genug Leute, das drückt dem Umsatz, die trinken sonst nichts!“. Sowas geb ich mir nicht.

    Dafür bin ich auch immer relativ pleite und verdiene kaum was mit dem Auflegen (ist aber auch nicht mein Hauptberuf). Was jedoch deine Grundregeln angeht: Nüchtern bleiben auf keinen Fall. Das Catering muss stimmen
    :teufel:

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    #3947463  | PERMALINK

    popkid

    Registriert seit: 04.06.2003

    Beiträge: 7,763

    Whole Lotta PeteWas jedoch deine Grundregeln angeht: Nüchtern bleiben auf keinen Fall. Das Catering muss stimmen

    richtig! solange man nicht zu betrunken ist, um seinen job noch richtig zu machen und sein eigenes vinyl nicht zu versauen.

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    I'm forever blowing bubbles, pretty bubbles in the air... Girls, go home! ...verdammt gut schaut er aus!
    #3947465  | PERMALINK

    whole-lotta-pete

    Registriert seit: 19.05.2003

    Beiträge: 17,435

    popkidrichtig! solange man nicht zu betrunken ist, um seinen job noch richtig zu machen und sein eigenes vinyl nicht zu versauen.

    Auch wenns jetzt nicht zum Ruf eines unverbesserlichen Konservativlings passt, aber ich leg überhaupt kein Vinyl auf. Meine schönen Vinylschätze bleiben brav daheim in der Sammlung und ich verwende nur CDs. Auf die passe ich allerdings auch auf.

    --

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    #3947467  | PERMALINK

    popkid

    Registriert seit: 04.06.2003

    Beiträge: 7,763

    Whole Lotta PeteMeine schönen Vinylschätze bleiben brav daheim in der Sammlung und ich verwende nur CDs. Auf die passe ich allerdings auch auf.

    auch die können kratzer bekommen. ;-)

    --

    I'm forever blowing bubbles, pretty bubbles in the air... Girls, go home! ...verdammt gut schaut er aus!
    #3947469  | PERMALINK

    whole-lotta-pete

    Registriert seit: 19.05.2003

    Beiträge: 17,435

    popkidauch die können kratzer bekommen. ;-)

    Manchmal latscht irgendein Wünscher oder „Darf ich mal in den Koffer Kucker“ zu nah bei mir rum. Sobald eine CD-Hülle deswegen runterfliegt und dabei bricht (es brechen immer die Scharniere, IMMER), kriegt der auch n paar Kratzer. Das kann ich überhaupt nicht leiden!

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    #3947471  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
    -

    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 67,956

    Whole Lotta PeteBreakaway

    Jackie De Shannon?

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    #3947473  | PERMALINK

    grizzdrum

    Registriert seit: 13.03.2005

    Beiträge: 3,107

    @pete

    Den Respekt weniger für mich als für die Kollegen, die fast jedes Wochenende ein Betriebsfest oder ’ne Hochzeit beschallen. Ich bin ja eigentlich raus. Sylvester ist eine Ausnahme.
    In der Zeit als ich in den Clubs aufgelegt habe, da habe ich mir auch kaum was sagen lassen. Die Reaktion der Leute auf der Tanzfläche spricht sowieso eine deutliche Sprache. Und was die Chillis angeht, mir geht/ging das so mit „Enter Sandman“!
    Grauenhaft, wenn der Schlips den Metal entdeckt. Nach dem 3000′ mal ist dann Feierabend. Wäre dann Regel 4!
    Ich habe auch noch einen langen Song, „Get Ready“ Rare Earth ca.22 Min.
    Da kannste dann auch mal knutschen gehen oder so!:lach:
    Was das Catering angeht: Cheers!! Jeder wie er mag.
    Btw: Wo könnte man dich denn hören wenn man wollte?

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    Ehre deine Fehler als versteckte Absicht! (Brian Eno) stone.fm Donnerstag, 26. Oktober 2006 20.00 Uhr "John Peel Special" von und mit Dirk Hansmann (grizzdrum) aus dem Studio Düsseldorf 21.30 Uhr "Auf den Geschmack gekommen – Teil IV" von und mit Daniel Voigt (paradise) aus dem Studio Helpsen
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