Startseite › Foren › An die Redaktion: Kritik, Fragen, Korrekturen › Lieber Rolling Stone… › Wie häufig lesen Teenager bzw. junge Erwachsene den Rolling Stone?
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Ich kaufe den Rolling Stone sehr, sehr selten. Ebenso verhält es sich mit dem Lesen – wenn ich Zeit habe und Artikel mich interessieren, blättere ich ein wenig herum. Wieso ich ihn nicht regelmäßig kaufe bzw. lese liegt einerseits am Preis, andererseits daran, dass ich im Internet jegliche Informationen zu diversen Bands, musikalischen Neuerscheinungen, Konzertdaten etc. finden kann.
Achso: sollte ich doch mal eine Musikzeitschrift in den Händen halten und sie nach Hause transportieren wollen, dann die Uncle Sally*s oder das Intro-Magazin.
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Glen Campbell: 10 Fakten über den „Rhinestone Cowboy“-Sänger
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The Stranglers: Alles, was man über den Hit „Golden Brown“ wissen muss
WerbungIch habe ein paar Ausgaben im Schrank und finde die Artikel auch meistens gut und kurzweilig geschrieben. Nur muss ich mich erst auf die Themen einlassen, da mich vieles zuerst nicht anspricht. Und diese Themen häufen sich in letzter Zeit. Steht irgendwann mal wieder etwas Interessantes auf der Titelseite und auf dem Cover ist nicht Michael Jackson zu sehen, werde ich einen Blick hinein riskieren.
Was mich noch zögern lässt, sind die Kosten für das Heft und die Kosten für die Beschaffung des Heftes, denn nicht jede Trinkhalle verkauft den RS.Ich lese auch keine andere Musikzeitschrift, sondern informiere mich fast ausschließlich im Internet. Das Forum, die geliebte Wikipedia, Blogs und Reviews von überall. Die Gründe haben Coxy und fincky schon genannt.
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Fakten, bitte schön: RS seit knapp acht Jahren im Abo, parallel oft und mit zunehmender Dichte dazu MOJO, UNCUT, Record Collector, Spex und WIRE. Niemals könnten „Infos“ und Aktualität im Internet das ersetzen, ich lese Musikzeitschriften nicht wegen irgendwelcher Dinge, die ich auch auf MySpace-Seiten erfahren kann.
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Sir, I'm going to have to ask you to exit the donut!tina toledo Niemals könnten „Infos“ und Aktualität im Internet das ersetzen, ich lese Musikzeitschriften nicht wegen irgendwelcher Dinge, die ich auch auf MySpace-Seiten erfahren kann.
Word!
Dazu kommen die meist besseren Interviews und glaubwürdig recherchierten Artikel. Außerdem weiß ich bei den einzelnen Redakteuren woran ich bin und ob sich eine Auseinandersetzung mit Künstlern/Themen auch für mich als ergiebig erweisen könnte.
Den Blick zurück habe ich im Internet nur selten so umfangreich und hochwertig erlebt, wie in den von dir angesprochenen Magazinen. Dazu kommt noch, dass mir ein Heft in der Hand lieber ist, als eine Website, die ich lange suchen musste und dazu keinerlei Informationen zu den dortigen Redakteuren habe.
Gerade auf kleineren Websites kommt dann noch hinzu, dass sie mir häufig eher als eine Art Fansite erscheinen und ich dann doch lieber zu den, notfalls auch weniger umfangreichen, Heftartikeln greife.
Websites nutze ich natürlich, aber sie sind für mich nie mehr als Ergänzung zu den Music Mags, eben auch des Vertrauens wegen.--
dass myspace musikzeitschriften ersetzen könnte, befürchtet ja auch niemand, oder? eher sind’s doch magazine wie pitfchfork, allmusic oder die musikbereiche von netzauftritten wie timesonline.co.uk (und die sind nun mal näher dran; wenn man nicht gerade blumfeld und tocotronic bevorzugt), neben den zahlreichen blogs, dessen journalistisches niveau ja nicht unbedingt unter dem einer musikzeitschrift liegen muss. selbst dann nicht, wenn die autoren für wenig oder gar kein geld schreiben. suchen muss man selbst. aber eine zeitschrift garantiert ja auch noch keine qualität… vor allem dann nicht, wenn zunehmend artikel aus der amerikanischen version in übersetzter form in der deutschen ausgabe erscheinen. warum das gemacht wird, ist nachvollziehbar. aber es gibt eben (sogar kostengünstige) alternativen (die sich im idealfall prima mit den printmedien ergänzen).
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Dirty, dirty feet from the concert in the grass / I wanted to believe that freedom there could last (Willy Mason)Nichts gegen pitchfork und allmusic, die ich durchaus als Quelle für biografische Infos, Diskografien u.ä. schätze. Allerdings ersetzen auch sie nicht umfangreichere Recherchen und fundierte Artikel in Printmedien wie Mojo, Record Collector und eben auch RS. Und gerade sensible biografische Daten sichere ich immer durch verschiedene Quellen ab. Möglichst auch nicht solche aus dem Netz, denn die Gefahr, dass einer vom anderen abschreibt, ist dort besonders groß.
ch würde mich auch niemals auf eine Internetquelle verlassen. MySpace oder Blogs taugen allenfalls als Teaser und erste Hinweise.
Abstimmen kann ich hier natürlich nicht. Und meine Erfahrungen als Teenager oder Twen sind hier auch nicht wirklich relevant, weil es damals eben nur Zeitschriften, Radio und in Ansätzen Fanzines gab.
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Twang-Bang-Wah-Wah-Zoing! - Die nächste Guitars Galore Rundfunk Übertragung ist am Donnerstag, 19. September 2019 von 20-21 Uhr auf der Berliner UKW Frequenz 91,0 Mhz, im Berliner Kabel 92,6 Mhz oder als Livestream über www.alex-berlin.de mit neuen Schallplatten und Konzert Tipps! - Die nächste Guitars Galore Sendung auf radio stone.fm ist am Dienstag, 17. September 2019 von 20 - 21 Uhr mit US Garage & Psychedelic Sounds der Sixties!Mikko
Ich würde mich auch niemals auf eine Internetquelle verlassen. MySpace oder Blogs taugen allenfalls als Teaser und erste Hinweise.ich find das ist nicht die ganze Wahrheit… die Artikel, die mich wirklich interessieren, finde ich viel eher auf Blogs (wo mehr Raum für Details ist, und wo weniger finanzieller Druck herrscht, die viel spezialisierter sein können) als in gedruckten Zeitschriften… Jazzthing hatte mal im Jahresrückblick „die zehn dämlichsten Promofotos, die wir letztes Jahr gedruckt haben“, fand ich sehr ehrlich und hat mir ein gutes Stück weit die Augen geöffnet… letztlich ist es doch bei allmusic und bei blogs oder einem Forum wie diesem hier einfach das wichtigste, dass man die Autoren kennt und ihre Meinungen einschätzen kann – genau wie bei einer Zeitschrift wie dem Rolling Stone, wo man ja auch nicht alle Autoren gleichermaßen ernst nimmt… bei myspace stimme ich allerdings bis jetzt zu, ist mir auch irgendwie zu unübersichtlich und durchwachsen…
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.Die monatliche RS-Ausgabe ist für mich mittlerweile ein absoluter Pflichtkauf. Seit Januar 2005 habe ich jedes Heft gesammelt und auch meist gelesen, selbst wenn mich nicht alle Themen angesprochen haben. Ich sehe im Rolling Stone weniger ein Musikmagazin, sondern eher eine Art Nachschlagewerk. Der Preis schreckt mich nicht ab, obwohl ich manche Beigaben nicht ganz nachvollziehen kann.
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Invisible Man.Ich sehe im Rolling Stone weniger ein Musikmagazin, sondern eher eine Art Nachschlagewerk.
Geht mir ähnlich. Manchmal lese ich einen bestimmten Artikel erst nach einigen Jahren, weil dann das Interesse an eben diesem Künstler bzw. Thema bei mir wach geworden ist. Von daher ist der Preis meines Erachtens schon gerechtfertig, ist halt eine nachhaltige Investition.
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If I'd lived my life by what others were thinkin', the heart inside me would've died.[/FONT] [/SIZE][/FONT][/COLOR]Was mich sehr interessieren würde:
Wieviel Forumianer kaufen den RS oder haben ein Abo?
Ich habe mittlerweile nämlich den Eindruck, dass das Existieren des wohl besten deutschsprachigen Populärmagazins den meisten Forumianern am Arsch vorbei geht.--
dengelWas mich sehr interessieren würde:
Wieviel Forumianer kaufen den RS oder haben ein Abo?Ich habe (noch) ein Abo aber die Fragestellung passt wohl nicht ganz in diesen Thread, oder? Hier soll es doch speziell um die jüngeren Foris gehen und nicht um uns ältere Jahrgänge.
Einfach eine eigene Umfrage starten, ähnlich der hier angefügten aber ohne Altersbeschränkung.--
Living Well Is The Best Revenge.Rob FlemingEinfach eine eigene Umfrage starten, ähnlich der hier angefügten aber ohne Altersbeschränkung.
Muss nicht sein.
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Ich stand vorhin vor der aktuellen Ausgabe und hätte beinahe zugeschlagen. Aber 5,50 Euro für ein wirklich recht dünnes Heft mit einer lauen CD sind mir einfach zuviel.
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C’mon, der Preis ist wirklich das Letzte, was man am Rolling Stone kritisieren kann, der ist marktüblich und fair.
Über den Anspruch an ein Musikmagazin wurde übrigens vor einiger Zeit schon mal in diesem Thread diskutiert.
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You can't fool the flat man!Ja, mir ging es ja wie gesagt auch nur um Jugendliche bzw. junge Erwachsene. Es wäre nett, wenn es bei diesem Thema bleiben würde.
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Ohne Musik ist alles Leben ein Irrtum. -
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