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AutorBeiträge
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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(LP ECM 1011)
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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soulpopeHatte mal die beiden ersten „Standards“ CD`s, konnte damit Nichts anfangen und habe mich derer entledigt ….
Hier sind sie noch … aber es ging mir leider genauso wie Dir. Im Trio „erschließt“ sich mir Jarrett bis heute nur bei einigen Sachen aus der großen Blue-Note-Reise (diese Sache aus der Kneipe müsste ich allerdings wohl nachhören, nehme ich an); solo allerdings kann ich ihn immer wieder einmal sehr schätzen …
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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clasjazSchönes Cover bei Elmo Hope.
Zum Klavier schließe ich einmal an mit einem der großen Dinge von Cecil Taylor, solo in Willisau:
Wie schon gypsy sagte
….--
"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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clasjazHier sind sie noch … aber es ging mir leider genauso wie Dir. Im Trio „erschließt“ sich mir Jarrett bis heute nur bei einigen Sachen aus der großen Blue-Note-Reise (diese Sache aus der Kneipe müsste ich allerdings wohl nachhören, nehme ich an); solo allerdings kann ich ihn immer wieder einmal sehr schätzen …
Mein best buddy, welcher das Geschenk lancierte, dämpfte meinen aufkeimenden Widerstand mit dem Ansatz „Hör mal deren Sichtweise auf God Bless The Child“ …. kann ich so mal weitergeben, insbesondere Peacock und DeJohnette spielen hier eine stupende Rolle ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
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Mary Lou Williams – Plays In London
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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(CD Futura FUTURA GER 38/39) – IMO eines des kompaktesten Piano Trios der 70er ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
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Wynton Kelly Trio with Wes Montgomery – Smokin´At The Half Note
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Und als „Betthupferl“ diese sehens- und hörenswerte Bass Solodarbietung von Mark Dresser ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Und gestern noch als „Betthupferl revisited“ :teufel: :
Rabih-Abou Khalil Trio 16th Hamburg Jazzfestival – Fabrik, Hamburg, 17th October 1991
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Der letzte Teil der „Nachbearbeitung“ meiner frühmorgendlichen Bass/Oud Orgie :
Renaud Garcia-Fons „Kurdish Mood“ – wie schon mal hier erwähnt ist mir bei Garcia-Fons mehr als 1-2 Tracks am Stück zu viel des Guten (weshalb dann die CD`s meinerseits eh hinterfragt sind), aber einzelne Perlen wie diese – eingefangen in toller Athmospäre und Akustik – gehen schon unter die Haut …. und machen Lust auf Mehr …. und dann stellt sich wieder der vorgenannte Effekt ein ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)da ich heute vielleicht mal den lange geplanten terry-gibbs-alice-mcleod-tag mache, zur einstimmung das hier – ich wusste nicht, dass es tatsächlich ein dokument der vibe-battles zwischen gibbs und terry pollard gab und das ist ziemlich super (über „now’s the time“, ab 2:30):
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ich bin eben a sentimentaler Hund … schon der Opener rührt mich beinah zu Tränen :liebe:
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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gypsy tail wind

ich bin eben a sentimentaler Hund … schon der Opener rührt mich beinah zu Tränen :liebe:

eine weitere gelungene Piano/Bass Kooperation aus den früheren 80ern (neben der Scheibe mit Zeitlin auf ECM) auf welcher IMO noch ein Charlie Haden zu hören, der auch selbst vorrückt und nicht nur (auch wenn hochwertig) absichert …. Letzteres ist mein persönliches Problem mit der auch gesundheitsbedingten Reduktion im Spiel von Haden ab den 90ern und so sehe ich bspws die „Montreal Tapes“ (bei welchen es ja ein eine um im Vergleich zu gypsy eben vorgestelleten Scheibe ein um ca 15 Jahre frühere Kooperation mit Rubalcana im Verein Motian gibt ….) schon gespalten, andere Aufnahmen kommen bei mir gänzlich nicht mehr an ….
Edit @gypsy : wollte Dir aber „Tokyo Adagio“ keinesfalls madig schreiben ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)ui, ob haden jemals „nur abgesichert“ hat, würde ich ja vehement bestreiten (und wenn er nur einen ton gespielt hätte), aber das macht mal schön unter euch aus – oder eben auch nicht.
ich bin jetzt auf einen umweg abgebogen, nachdem ich gesehen habe, wie viele kompletten alben es von dorothy ashby in der tube gibt. ich habe eigentlich nur AFRO HARPING und kenne HIP HARP, die ich nett und nicht wirklich substanziell fand. aber ich mache mal einen kleinen neuen versuch.

leaderinnen-debüt, 1957. dorothy thompson (die später den drummer john ashby geheiratet hat) war die tochter des gitarristen wiley thompson und hatte so seit ihrer kindheit kontakt zu hervorragenden musikern der detroitszene. 1952 wechselte sie von klavier auf harpe, entschied aber, dass sie damit jazz spielen will. es entstehen ab 1957 mehrere hardbop-aufnahmen mit frank wess an der flöte, meist herman wright am bass und wechselnden drummern – auf dem debüt war es ed thipgen (danach kommen roy haynes und art taylor).
nach THE JAZZ HARPIST hätte ich beinahe schon aufgegeben. natürlich ist die kombination mit flöte ganz hübsch, aber ashby spielt ziemlich langweilig, füllt den raum mit romantischen arpeggien, sie spielen 3 standards, danach 4 originale von ihr, die zwar tolle titel haben („aeolian groove“), aber vollkommen unter der wahrnehmungsschwelle bleiben.
das ändert sich allerdings schon mit der nächsten aufnahme.

ein jahr später, wieder mit wess, aber diesmal mit roy haynes an den drums. ein ganz wunderbares album, was im wesentlichen daran liegt, dass ashby viel reduzierter spielt (sehr interessant nur punktierend in der begleitung), während sie in den originalen ihren klassikhintergrund nicht abstreift, sondern ausspielt – toll mit der flöte von wess verzahnt. besonders schön gerät „taboo“, wobei ich nicht ganz verstehe, warum haynes den orientalismus nicht mitmacht.
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soulpope…
eine weitere gelungene Piano/Bass Kooperation aus den früheren 80ern (neben der Scheibe mit Zeitlin auf ECM) auf welcher IMO noch ein Charlie Haden zu hören, der auch selbst vorrückt und nicht nur (auch wenn hochwertig) absichert …. Letzteres ist mein persönliches Problem mit der auch gesundheitsbedingten Reduktion im Spiel von Haden ab den 90ern und so sehe ich bspws die „Montreal Tapes“ (bei welchen es ja ein eine um im Vergleich zu gypsy eben vorgestelleten Scheibe ein um ca 15 Jahre frühere Kooperation mit Rubalcana im Verein Motian gibt ….) schon gespalten, andere Aufnahmen kommen bei mir gänzlich nicht mehr an ….
Edit @gypsy : wollte Dir aber „Tokyo Adagio“ keinesfalls madig schreiben ….
vorgartenui, ob haden jemals „nur abgesichert“ hat, würde ich ja vehement bestreiten (und wenn er nur einen ton gespielt hätte), aber das macht mal schön unter euch aus – oder eben auch nicht.
Wir sind uns da wohl längst einig darüber, dass wir uns nie einig werden … ich halte da auch dagegen und schleudere mal wieder ein freundliches „Ohren putzen und richtig hinhören“ gen Osten
Vor 15 Jahren empfand ich übrigens bei Haden manchmal dasselbe, was soulpope beschreibt. Warum sich das geändert hat, kann ich ebensowenig erklären, wie ich das Rätsel Haden erklären kann. Ich habe es ja für das vorletzte get happy!? am Beispiel der Montréal-Aufnahmen einigermassen erfolglos versucht …
Die Ashby-Aufnahmen muss ich auch mal wieder anhören, ist eine Weile her.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba -
Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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