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AutorBeiträge
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@lotterlotta: Das kann ich gewesen sein. Habe das Album bislang nur einmal gehört. Im Spätsommer an einem warmen Tag. Vielleicht brauche ich dafür mehr Dunkelheit, schummeriges Licht wie schon die mysteriösen Cover suggerieren um mich wieder zu packen. Den zweiten Teil empfand ich bislang als den stärksten der Serie. Sicherlich auch eine wunderbare Trilogie für Necks Versteher.
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Well...you like flowers and I like liqourHighlights von Rolling-Stone.de„James Bond – Der Spion, der mich liebte“: Roger Moores Vergnügungsfahrt
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WerbungDas Programm von Gestern und heute Morgen – Einkäufe aus dem Urlaub der letzten Tage:








Sonny Stitt – Back to My Own Home Town
Cal Tjader – Several Shades of Jade / Breeze from the East
Basil „Mannenberg“ Coetzee – Monwabisi
Sullivan Fortner – Southern Nights
Ralph MacDonald – The Path
Marcus Belgrave – Gemini II
Bill Frisell, Kit Downes, Andrew Cyrille – Breaking the Shell
Russell Malone – Sweet Georgia PeachDie Stitt und die Frisell/Downes/Cyrille (die ist ja toll, warum hat mir das niemand so deutlich gesagt?
) hatte ich online bestellt und die trafen während meiner Ferien ein. Die CD von Ralph MacDonald hatte ich wegen des Gesprächs von Marcus Miller und Paul Gilroy neulich vor den Ferien ebenfalls in Japan bestellt, aber nicht mehr gekriegt da vergriffen – schön, dass ich sie in Paris dann noch fand – ein tolles Album! Bei der Belgrave-CD von Universal Sound, die mit diesem anderen Cover kommt, heisst das Album „Gemini“, das „II“ fiel weg, obwohl das Stück, das dem Album wohl den Titel gab, weiterhin „Gemini II“ heisst … und auf dem Frontcover heisst es ja eigentlich „Gem M Eye“ … warum die das Cover wohl geändert haben?--
"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaAch so, auf der Zugfahrt heim von Paris und davor beim Metro- und danach beim Zugfahren auch noch:










Allen Kwela Octet – Allen’s Soul Bag
Allen Kwela – Black Beauty
Dennis Mpale feat. Kippie Moketsi – Our Boys Are Doing It
Pharoah Sanders – The Complete Pharoah Sanders Theresa Recordings
Idris Muhammad – Kabsha
Barney Rachabane – „Tegeni“ / „Mafuta“ (EP)
Roots – Roots
The Cliffs feat. Winston Mankunku Ngozi – Alex Express
Gideon „Mgibe“ Nxumalo – Early-Mart
Roots – Deeper RootsBei Sanders hörte ich den nocht austehenden Rest (CDs 5-7), bis zur Hälfte von CD 7 und dann wechselte ich zum einzelnen Reissue von „Kabsha“ (in diesem Fall scheint das in beiden Ausgaben übrigens exakt gleich zu klingen – so zumindest mein Eindruck bei einem schnellen Vergleich) – beim mir noch nicht bekannten „Ed Kelly & Friend“ fehlt ja zum Glück nur ein ganz kurzes Piano-Solo-Stück, „Sweet Georgia Brown“, damit kann ich leben:
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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gypsy-tail-wind …. Einkäufe aus dem Urlaub der letzten Tage:

World music wonderland
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Ray Drummond „on the rocks“ …. R.I.P ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)

bis eben diesen live auftritt als amiga-ausgabe und nun eins meiner liebsten ornette-alben, neulich endlich in formidablem vinyl erstanden, es ist unglaublich wie frisch das alles noch klingt, hatte bis dato nur einen cd-ripp von einer der ersten cd -ausgaben, der nun in die tonne wandert….

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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!Als Contemporary Fan bin ich natürlich neugierig, was für eine Ausgabe du jetzt von dem Ornette Coleman Album hast…?
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.bei der rachabane, roots und mannenberg werd ich ja gleich wieder etwas neidisch….. hier jetzt ein enja nachkauf wegen beirach und liebman

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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!Barney Rachabane – „Tegeni“ / „Mafuta“ (EP)
Roots – Roots
Gideon „Mgibe“ Nxumalo – Early-Mart> die drei hab ich auch nur digital
The Cliffs feat. Winston Mankunku Ngozi – Alex Express
Roots – Deeper Roots> die zwei hab ich die Vinyl-Reissues
Basil „Mannenberg“ Coetzee – Monwabisi
> davon hab ich im Urlaub eine CD gefunden und natürlich mitnehmen müssen … gut klingen die Alben ja nicht, das sind sehr flache Produktionen mit diesem kalt-klaren Digitalsound („Sabenza“ und „B“, die Alben davor und danach, hab ich beide schon länger auf CD; „B“ ist von 1998 und klingt wie ich mich erinnere schon deutlich besser).
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Es lief vorhin:

Don Byron – Romance with the Unseen | Womit ich jetzt auch endlich mal was mit Jack DeJohnette angehört habe … eine neue Entdeckung und vom ersten Eindruck her wirklich super.
Und jetzt läuft:

Louis Sclavis – India | Vor ein paar Wochen erschienen und in Paris natürlich in den Läden zu finden … sprach mich halt an wegen des Themas, das in der Musik nur teils rauszuhören ist – zugleich sei der Titel auch eine Anspielung auf sein Debutalbum, das „Chine“ heisst. „This brings out memories of a theatre on the docks of Calcutta, of a brass band during Hindu Festival Ganesh Chaturthi … I wish that people hear the sound of a faraway place that feels more like a dream than reality.“ Die Band mit Benjamin Moussay (p), Sarah Murcia (b) und Christophe Lauvergne (d) ist seit zehn Jahren unterwegs, Trompeter Olivier Laisney ist als Gast dabei, auf einem einzigen Stück auch noch Dominique Pifarély. Das mit dem Traum und dem Sound von weit weg klappt glaub ich schon ganz gut … das ist halt, wie bei Sclavis, seine eigene imaginierte Folklore, in die all das einfliesst, was ihn gerade umtreibt oder wonach ihm der Kopf steht. Und klar, hier sind das laut den Titel diverse Indien-Bezüge: „Phoolan Devi“, „A Night in Kali Temple“, „Madras Song“, „Gange“, „Mousson“ (Monsun) … dann gibt es noch das erwähnte „Un théâtre sur les docks“, den „Long Train“ und den „Short Train“ und als Closer „Montée au K2“.
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james newton quartet, live in willisau, switzerland (1983/2025)
lag gerade in briefkasten und ging sofort in den player. kein audiophiles fest (mono, unausgewogen in der mikrofonierung, aber eigentlich hört man alles sehr gut). aber es gibt kein so frühes live-dokument von geri allen, was man sofort bedauert, wenn man das hier hört, denn sie ist sensationell hier. im dritten stück (ein hommage von newton an charles mingus), spielt sie lange unbegleitet, nuanciert-impressionistisch, klangforschend, um dann mit einsatz von bass und drums ansatzlos in einen frenetischen ausflipp-part zu wechseln, der gleichwohl kontrolliert wirkt, aber keine scheu hat, eine komplette linie von herbie nichols bis cecil taylor aufzurufen. überhaupt ist das eine tolle band, von newton habe ich bisher fast gar nichts, ich mag seinen komplettansatz (von dolphy bis shakuhachi, würde ich sagen) schon sehr gerne.
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@gypsy-tail-wind …..dachte du hättest diese auf vinyl erstanden! vor allem erstere wäre ja echt ein sahnestückchen, gabs ja als pallaspressung, leider verpasst damals, zur zeit bei ca. 50 britischen pfund plus steuer , zollgebühren und versand….die anderen cape-jazz-scheiben hab ich ja auf vinyl….
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!Drum hab ich’s ja klargestellt … das war (ausser die Coetzee-CD, die ja im anderen Post war) alles Zeug, was ich beim Zughören hörte (also: via Bandcamp gekauft, teils mangels Alternative nur digital, teils eben Vinyl plus digital). „Roots“ hab ich leider damals auch verpasst – sehr bedauerlich! Und die Coetzee würd ich jetzt mal behaupten, ist so ein Fall, wo sich Vinyl echt überhaupt nicht lohnt, das wird ja genau so flach klingen.
Danke für die Eindrücke zu Newton @vorgarten!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
jack dejohnette, music for the fifth world (1992)
hab ich noch nie gehört, obwohl mal angeschafft. krasses teil, z.t. hardrock (mit will calhoun als zweitem drummer, lonnie plaxico am e-bass und terror-duo scofield und reid an delirierenden gitarren), z.t. cherokee-chants, es geht um energie (dejohnette in den liner notes), und dafür wird masse verschoben. könnte ich nicht immer hören, aber gerade passt es – und wenn man aufdreht, merkt man auch, dass das ziemlich gut aufgenommen und abgemischt ist. das coverbild trügt allerdings.
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ein etwas seltsamer twoofer aus 1973 mit abweichendem material von der original-lp, „don’t stop the carnival“ hätte es wirklich nicht bedurft…auch das weglassen von „if ever i would leave you“ und „the night has a thousend eyes“ stößt auf unverständnis, von der eigentlichen vö sind nur jungoso, bluesongo und browneyed girl auf der ersten lp, beim kauf nicht darauf geachtet, war von beiden lps im original ausgegangen, augen auf beim kauf nicht berücksichtigt…ärgerlich…dafür sind neben besagtem überflüssigen noch you are my lucky star , i could write a book und there will never be another you enthalten, our man in jazz ist im original im twoofer….
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!
pharoah sanders, moon child (1989)
à propos „the night has a thousand eyes“ – hier, bei sanders‘ nachtmusik, ist das natürlich dabei. tolle ausgelaugte aufnahme eines der wohl besten quartette von ihm, das es leider nur ein paar jahre gab, der drummer eddie moore starb schon 1990. großartig, was sie aus der coda der tausendäugigen nacht herausholen, das hat fast was vom jarrett-trio. anderes groovt so ausglimmend vor sich hin, es ist schön genug, man muss da keine schraube anziehen. das bleibt ein unwahrscheinlicher höhepunkt, sie wären alle wahrscheinlich lieber in topform gewesen.
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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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