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Barney Rachabane – „Tegeni“ / „Mafuta“ (EP)
Roots – Roots
Gideon „Mgibe“ Nxumalo – Early-Mart
> die drei hab ich auch nur digital
The Cliffs feat. Winston Mankunku Ngozi – Alex Express
Roots – Deeper Roots
> die zwei hab ich die Vinyl-Reissues
Basil „Mannenberg“ Coetzee – Monwabisi
> davon hab ich im Urlaub eine CD gefunden und natürlich mitnehmen müssen … gut klingen die Alben ja nicht, das sind sehr flache Produktionen mit diesem kalt-klaren Digitalsound („Sabenza“ und „B“, die Alben davor und danach, hab ich beide schon länger auf CD; „B“ ist von 1998 und klingt wie ich mich erinnere schon deutlich besser).
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Es lief vorhin:

Don Byron – Romance with the Unseen | Womit ich jetzt auch endlich mal was mit Jack DeJohnette angehört habe … eine neue Entdeckung und vom ersten Eindruck her wirklich super.
Und jetzt läuft:

Louis Sclavis – India | Vor ein paar Wochen erschienen und in Paris natürlich in den Läden zu finden … sprach mich halt an wegen des Themas, das in der Musik nur teils rauszuhören ist – zugleich sei der Titel auch eine Anspielung auf sein Debutalbum, das „Chine“ heisst. „This brings out memories of a theatre on the docks of Calcutta, of a brass band during Hindu Festival Ganesh Chaturthi … I wish that people hear the sound of a faraway place that feels more like a dream than reality.“ Die Band mit Benjamin Moussay (p), Sarah Murcia (b) und Christophe Lauvergne (d) ist seit zehn Jahren unterwegs, Trompeter Olivier Laisney ist als Gast dabei, auf einem einzigen Stück auch noch Dominique Pifarély. Das mit dem Traum und dem Sound von weit weg klappt glaub ich schon ganz gut … das ist halt, wie bei Sclavis, seine eigene imaginierte Folklore, in die all das einfliesst, was ihn gerade umtreibt oder wonach ihm der Kopf steht. Und klar, hier sind das laut den Titel diverse Indien-Bezüge: „Phoolan Devi“, „A Night in Kali Temple“, „Madras Song“, „Gange“, „Mousson“ (Monsun) … dann gibt es noch das erwähnte „Un théâtre sur les docks“, den „Long Train“ und den „Short Train“ und als Closer „Montée au K2“.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba