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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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gypsy-tail-wind
vorgarten
gypsy-tail-windPS: Shepp/Denon-Frage, hier 35 Seiten zurückgeblättert und in den Shepp-Faden geguckt, nicht fündig geworden, vielleicht auch einfach übersehen, dann sorry: „Day Dream“, Walter Davis, Earl May (hmmm), Philly Joe – sicher lohnenswert?
haha, eins von 4 alben (glaube ich), das ich bisher noch nicht in die finger bekommen habe. und angesichts von band und material und auftraggeber bleibe ich da entspannt…
Ok, danke! Hatte auch auf Wien gehofft, da von dort irgendwo die Formulierung „alle Denon“ steht
Du hast Recht, habe vergessen diese Einschränkung zu erwähnen …. tut leid hier falsche Erwartungen geweckt zu haben ….
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbasoulpopeDu hast Recht, habe vergessen diese Einschränkung zu erwähnen …. tut leid hier falsche Erwartungen geweckt zu haben ….
meine anderen lücken bisher sind: LIVE IN TOKYO, MAPLE LEAF RAG und das ding aus paris mit philly ‚joe‘ jones.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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vorgarten
soulpopeDu hast Recht, habe vergessen diese Einschränkung zu erwähnen …. tut leid hier falsche Erwartungen geweckt zu haben ….
meine anderen lücken bisher sind: LIVE IN TOKYO, MAPLE LEAF RAG und das ding aus paris mit philly ‚joe‘ jones.
Die Denon ist toll und hat ein sehenswertes Cover
….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)gypsy-tail-windDa hab ich in den 90ern x Anläufe genommen – und jedes Mal entnervt ob des Synthikleisters aufgegeben, fand ich damals grauenvoll – also ich hab immer die Stopptaste gedrückt … müsste ich vielleicht mal wieder wagen?
ich glaube, man hört das heute anders als in den 90ern – ich zumindest. kein „kleister“ eigentlich, was van’t hof da macht, bleibt ja recht sparsam und luftig. es sind eher die generischen sounds, die damals top notch waren, dann schnell veraltet und heute hört man darin eine leicht exotische, eigenartige qualität – und vor allem den tiefen glauben daran, dass sich mit elektronischen effekten hochemotionale musik herstellen lässt. hier ist das besondere aber wirklich die reibung mit der aura von shepp, die ja zu 100% physisch ist, hinter der ja sogar das manuelle instrument verschwindet.
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Danke, das mit dem „Kleister“ war auch nur aus der sehr blassen Erinnerung hingeschrieben. Ich habe mal beim Anbieter bestellt, den soulpope gestern nannte (und dort hätte es eben „Day Dream“ auch noch gegeben, und weil Versandkosten oft für ca. 1-3 oder sogar 4-5 CDs gleich hoch sind usw. …).
Es läuft:
Das ist natürlich total klassisch (klassistisch?
), aber auch total schön. Lief die letzten Tage mehrfach, zumindest für @redbeans eine unbedingte Empfehlung.
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(1/3)--
Buddy Collette Big Band – In Concert at the Lincoln Theatre, Washington, D.C. (Bridge, 2000; rec. 1996) |Ein Nachzügler zum Kalifornien-Schwerpunkt, der hier die letzten Wochen immer wieder aufpoppte … u.a. mit Weggefährten wie Britt Woodman, Fred Katz, Al Viola und Gerry Wiggins. Am Schlagzeug sitzt Ndugu Leon Chancler und auf einem Stück übernimmt Chico Hamilton … die Posaunensection kann sich sehen lassen, neben Woodman sind dort Garnett Brown, George Bohanon, Maurice Spears udn der mir nicht bekannte Les Benedict dabei. In der Trompetensection sitzt Al Aarons, den Rest (Anne King, Nolan Shaheed und Ronald Barrows – ob das Run Burrowes ist? die Schreibweisen sind hier oft etwas seltsame, „Brett B. Woodman“, „Alfred F. Viola“ usw.) – kenne ich ebensowwenig wie die Saxer (Stevven Carr, Jackie Kelson, Ann E. Patterson, John D. Stephens, Louis V. Taylor Jr., und auf dem Stück mit Hamilton noch der Gast Ernie Fields Jr.)
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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gypsy-tail-windDanke, das mit dem „Kleister“ war auch nur aus der sehr blassen Erinnerung hingeschrieben. Ich habe mal beim Anbieter bestellt, den soulpope gestern nannte (und dort hätte es eben „Day Dream“ auch noch gegeben, und weil Versandkosten oft für ca. 1-3 oder sogar 4-5 CDs gleich hoch sind usw. …).
Ich wünsche mir/hoffe diese Bestellung wird passen ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)Ich habe noch nachgefragt … mal schauen.
Zu Ronald Barrows/Ron Burrowes: ne, Ron Barrows ist der hier:
https://www.discogs.com/artist/861012-Ron-Barrows
Die Line-Ups der Wilson-Bands nach den Pacific Jazz-Alben habe ich überhaupt nicht präsent, aber das ist natürlich auch Kontext bei der Band, die Collette nach Washington mitnahm.--
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Es läuft:
Das ist natürlich total klassisch (klassistisch?), aber auch total schön. Lief die letzten Tage mehrfach, zumindest für @redbeans eine unbedingte Empfehlung.
die hab ich direkt angeheort, als sie rauskam, weil ich das Bernstein/Fortner Quartett ja live so mochte, in der Tat sehr klassisch aber super schoen… hier war gestern auch mehr Kalifornien in der Post (von darktree die 76er CD und die neue Broschuere von Isoardi, zudem Benny Carter 43/46, die ich neulich schon streamte und eigentlich auch noch mehr Bradford/Lunceford, aber bei letzterer lief was schief… es geht auf jeden Fall weiter mit Kalifornien hier). @vorgarten: geht mir aehnlich mit van t’Hof – der Sound ging in den 90ern fuer mich gar nicht, aber neulich lief nochmal was – und inzwischen ist alles prima…
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.gypsy-tail-windIch habe noch nachgefragt … mal schauen.
Zu Ronald Barrows/Ron Burrowes: ne, Ron Barrows ist der hier:
https://www.discogs.com/artist/861012-Ron-Barrows
Die Line-Ups der Wilson-Bands nach den Pacific Jazz-Alben habe ich überhaupt nicht präsent, aber das ist natürlich auch Kontext bei der Band, die Collette nach Washington mitnahm.Wilson in den 80ern ist in der Tat auch nochmal so ein Thema… wg Shepp und so: War eben ueberrascht zu lesen, wie hoch das Shepp/Waldron/Tchangodei Album in diesem Mal Waldron Blog bewertet wird…
https://snake-out.blogspot.com/2021/03/1987-tchangodeiarchie-sheppmal-waldron.html
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.Ach so, bei DarkTree war ja gestern release der neuen Miranda-CD – hab ich direkt bestellt, plus noch die Desprez/Rasmussen dazu genommen, die mir bisher fehlte.
Geburtstage heute: Peter Brötzmann (*1941), Charles Tolliver, Wes Montgomery, Red Callender, Howard McGhee, Billy Root, Robin Kenyatta, Flora Purim, Palle Mikkelborg (auch *1941, den hätte ich ohne ihn je gesehen zu haben jünger eingeschätzt), Ayelet Rose Gottlieb … zudem u.a. Furry Lewis, Bob Wills, Lorin Maazel, Kiri Te Kanawa, Yannick Nézet-Séguin.
Bei den Todestagen finden wir John Philip Sousa, Zoltán Kodály – und vor einem Jahr McCoy Tyner.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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gypsy-tail-wind …. Charles Tolliver ….
Das könnte heute was werden
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)bei tchangodei bin ich noc nicht, da gab es vorher noch ein duett, ohne waldron.
bleibt für mich ein highlight. das ist shepp im post-trane-spiritual-modus, mit einer superheißen jungen band (nachdem john betsch durch den gerade mal 20jährigen marvin ’smitty‘ smith ersetzt wurde, wie werner fresh out of berklee). die drehen ab dem ersten ton durch, werner in beidhändiger tyner-hommage, debriano und smith lassen keine einzige lücke mehr, das ist alles sehr fein und sehr muskulös. shepp dagegen: irgendwas ist da nochmal passiert mit dem ansatz zwischen 1980 und 81, jeder ton kommt durch luftwiderstände hindurch, es gibt keine fließenden, unverschmierten linien mehr, alles ist rau, gekrächzt, geschrieben, in leisen passagen gehaucht. er hat hier einen auratischen extra-hall-raum und lädt die sportübungen der jugend mit existenzieller bedeutung auf – das „mama rose“ gedicht ist jetzt im vollen ausdrucksspektrum (minus rap vielleicht, das kommt später), er singt, deklamiert, brüllt, scattet, während die rythm secition sich die ganze zeit zurückhalten muss (und man merkt, wie sie wieder lossprinten wollen). im tollen „geechee“, einem modalen swinger auf einer 7-tönigen abwärtsfigur, der so auch sanders hätte einfallen können, spielt shepp sie einfach müde, gibt werner auf 18,5 minuten gerade mal 2 davon ab. toll aber auch die kurze rubato-ballade vom pianisten, das titelstück, das zwischendruch mal kurz fahrt aufnimmt – das hätte auch den kollegen in münchen/ludwigsburg/oslo gefallen. umwerfendes album, sehr inspiriert, totales gegenstück zum van’t-hof-duo, alles heißes originalmaterial (auf der cd ist noch „my romance“ drauf), die asche wird später bewahrt, hier wird was weitergetragen.
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Schlagwörter: Ich höre gerade..., It's about the melody stupid, Jazz, Tagebuch
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