Ich höre gerade … Blues!

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  • #11932243  | PERMALINK

    zoji

    Registriert seit: 04.10.2017

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    Gerne. Ergänzend noch, weil es mich auch beeindruckt, obwohl es natürlich möglich ist, dass es sich nur um seine Version für die Öffentlichkeit handelte, dass er trotz der prekären Lebensumstände, unter denen ich wahrscheinlich verzweifelt wäre, einem Interviewer erzählt hat, dass er stolz auf die $ 30,- die Woche ist, die er mit Musik und Taschen machte und ein gutes Leben gehabt hat. So wirkt er ja auch auf den Fotos. Seine Frau allerdings weniger.

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    Und lieg´ich dereinst auf der Bahre, dann denkt an meine Guitahre, und gebt sie mir mit in mein Grab (Der rührselige Cowboy, D. Duck)
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    #11932255  | PERMALINK

    stefane
    Silver Rider

    Registriert seit: 24.07.2006

    Beiträge: 5,636

    Jerry McCain and His Upstarts – Courtin‘ in a Cadillac

    Electric Blues Harp Player aus Alabama.
    „Courtin‘ in a Cadillac“ wurde 1955 als B-Side auf Excello veröffentlicht.

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    "Bird is not dead; he's hiding out somewhere, and will be back with some new shit that'll scare everybody to death." (Charles Mingus)
    #11932275  | PERMALINK

    zoji

    Registriert seit: 04.10.2017

    Beiträge: 4,291

    :good: Super. Bei dem müsste ich auch noch nachlegen.

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    Und lieg´ich dereinst auf der Bahre, dann denkt an meine Guitahre, und gebt sie mir mit in mein Grab (Der rührselige Cowboy, D. Duck)
    #11932295  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

    Registriert seit: 02.12.2013

    Beiträge: 50,008

    zoji Gerne. Ergänzend noch, weil es mich auch beeindruckt, obwohl es natürlich möglich ist, dass es sich nur um seine Version für die Öffentlichkeit handelte, dass er trotz der prekären Lebensumstände, unter denen ich wahrscheinlich verzweifelt wäre, einem Interviewer erzählt hat, dass er stolz auf die $ 30,- die Woche ist, die er mit Musik und Taschen machte und ein gutes Leben gehabt hat. So wirkt er ja auch auf den Fotos. Seine Frau allerdings weniger.

    Dieses „street life“ hat neben dem Prekariat womöglich auch eine Portion Freiheit ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #11934191  | PERMALINK

    stefane
    Silver Rider

    Registriert seit: 24.07.2006

    Beiträge: 5,636

    Roscoe Gordon and His Orchestra – Saddled the Cow (And Milked the Horse)

    Eine Single B-Side (c/w „Ouch! Pretty Baby“), die 1951 auf RPM Records veröffentlicht wurde.
    Aufgenommen von Sam Phillips in Memphis/Tennessee und dann an das RPM Label der Bihari-Brüder weiterverkauft.

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    "Bird is not dead; he's hiding out somewhere, and will be back with some new shit that'll scare everybody to death." (Charles Mingus)
    #11938191  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
    Biomasse

    Registriert seit: 25.01.2010

    Beiträge: 63,719

    Trouble in Mind – King Curtis Sings the Blues | Jazz und Soul hab ich von Curtis schon, als Bluessänger (auf „Ain’t Nobody Business“ begleitet er sich auch gleich noch selbst an der Gitarre) kannte ich ihn noch nicht … tolle Session vom April 1961, produziert von Esmond Edwards. Die Band ist bis auf eine Ausnahme Curtis‘ reguläre Combo von damals mit Al Casey (g), Paul Griffin (p), Jimmy Lewis (b) und Belton Evans (d). Dazu kommen die Stimmen von Margaret Ross, Ethel McCrea und Dorothy Jones) und der zweite Gitarrist Mac Pierce. Joe Goldberg erzählt in den Liner Notes, wie es dazu kam: seine Mutter sei in einem der Clubs, in dem King Curtis spielte, für die Garderobe zuständig gewesen und hätte ihm erzählt, dass es einer der grössten Wünsche ihres Sohnes sei, mal bei der Band reinzusitzen. Curtis: „I asked her to have him come over one night, and when he did, he just knocked me out.“ Die meisten Soli spielt Veteran Al Casey, aber Pierce ist auch dreimal zu hören. Es gibt acht kurze Tracks (zwei bis drei Minuten), darunter Klassiker wie – natürlich! – „Trouble in Mind“, „Bad, Bad Whiskey“ oder „Nobody Wants You When You’re Down and Out“, das etwas längere „Jivin‘ Time“ (mit Soli beider Gitarristen) und am Ende ein richtig langes Stück von acht Minuten „Deep Fry“, und da ist Curtis dann auch ausgiebig am Sax – hier für einmal am Alt – zu hören.

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #138: 14.2., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #11939135  | PERMALINK

    stefane
    Silver Rider

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    Beiträge: 5,636

    Peg Leg Howell und Jim Hill – Ball and Chain Blues

    Blues-Sänger und -Gitarrist aus Georgia, der auf diesem Track von Jim Hill an der Mandoline begleitet wird.
    1929 als B-Side auf Columbia veröffentlicht.

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    "Bird is not dead; he's hiding out somewhere, and will be back with some new shit that'll scare everybody to death." (Charles Mingus)
    #11955481  | PERMALINK

    mr-blue

    Registriert seit: 20.10.2013

    Beiträge: 4,317

    Blues-Klassiker von Son House : :yahoo:

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    Blue, Blue, Blue over you
    #11955807  | PERMALINK

    stefane
    Silver Rider

    Registriert seit: 24.07.2006

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    Jimmy Johnson and His Band featuring Hank Alexander – Don’t Answer the Door

    Bluesmusiker aus Arkansas (Real Name: James Franklin Johnson), der in den Sechzigern an der West Coast aktiv war. Nicht zu verwechseln mit dem ungleich „berühmteren“ Jimmy Johnson a.k.a. James Earl Thompson, einem Chicago Blues-Gitarristen und Sänger.
    „Don’t Answer the Door“ wurde auf dem Magnum Label aus Los Angeles/Kalifornien im Jahr 1964 veröffentlicht.
    B.B. King nahm eine Coverversion des Songs für sein 1967er Live-Album „Blues Is King“ auf.

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    "Bird is not dead; he's hiding out somewhere, and will be back with some new shit that'll scare everybody to death." (Charles Mingus)
    #11958335  | PERMALINK

    zoji

    Registriert seit: 04.10.2017

    Beiträge: 4,291

    mr-blueBlues-Klassiker von Son House :

    Ouh, welcome back mr-blue. Sabbatjahr beendet?

    Habe nebenan auch Deine Anmerkungen zu The Blues Band gelesen, auch bei mir Ready! vorn, habe aber auch nach den ersten drei aufgehört. Könnte auch sein, dass Ready! mein erstes „richtiges“ Blues Album war.

    Hier der jüngste Streich von Buddy Guy, „The Blues Don’t Lie“. Als „The Blues Don´t Change“ wäre auch ein Schuh draus geworden. Irgendwie klingt jedes neue Buddy-Guy-Album nach dem fettest und teuerst produzierten der Bluesgeschichte und natürlich geben sich wieder diverse Gastvokalisten die Klinke in die Hand, von denen mir Mavis Staples und Bobby Rush am besten gefallen. Kunststück, stehen mir auch am nächsten. Buddy selbst klingt für mich eigentlich keinen Tag älter als, sondern immer noch so kraftvoll wie zu Damn-Right-Zeiten, was ich allmählich schon ziemlich beeindruckend finde, ohne allerdings zu wissen, welche technischen Mittel es gibt, eben diesen Eindruck zu erwecken. Mir selbst gefallen seine letzten Alben wieder besser, als vieles zwischendurch, ohne das ich sagen könnte, ob die tatsächlich noch einmal signifikant besser sind, oder einfach meine Dankbarkeit dafür, dass er überhaupt noch da ist, ohne nachzulassen, so gewachsen ist.

    Und über Dein Comeback freue ich mich natürlich auch.

    --

    Und lieg´ich dereinst auf der Bahre, dann denkt an meine Guitahre, und gebt sie mir mit in mein Grab (Der rührselige Cowboy, D. Duck)
    #11958339  | PERMALINK

    zoji

    Registriert seit: 04.10.2017

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    stefaneJimmy Johnson and His Band featuring Hank Alexander – Don’t Answer the Door
    Bluesmusiker aus Arkansas (Real Name: James Franklin Johnson), der in den Sechzigern an der West Coast aktiv war. Nicht zu verwechseln mit dem ungleich „berühmteren“ Jimmy Johnson a.k.a. James Earl Thompson, einem Chicago Blues-Gitarristen und Sänger.
    „Don’t Answer the Door“ wurde auf dem Magnum Label aus Los Angeles/Kalifornien im Jahr 1964 veröffentlicht.
    B.B. King nahm eine Coverversion des Songs für sein 1967er Live-Album „Blues Is King“ auf.
    <iframe width=“500″ height=“281″ src=“https://www.youtube.com/embed/VS7Mpl1aVA4?feature=oembed“ frameborder=“0″ allow=“accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture“ allowfullscreen=““ title=“Don’t Answer The Door Part 1 Jimmy Johnson and his Band feat Hank Alexander“></iframe>

    Über den kann ich nicht viel finden. Relativ obskur, scheint mir?

    --

    Und lieg´ich dereinst auf der Bahre, dann denkt an meine Guitahre, und gebt sie mir mit in mein Grab (Der rührselige Cowboy, D. Duck)
    #11958377  | PERMALINK

    stefane
    Silver Rider

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    zoji

    stefane
    Jimmy Johnson and His Band featuring Hank Alexander – Don’t Answer the Door
    Bluesmusiker aus Arkansas (Real Name: James Franklin Johnson), der in den Sechzigern an der West Coast aktiv war. Nicht zu verwechseln mit dem ungleich „berühmteren“ Jimmy Johnson a.k.a. James Earl Thompson, einem Chicago Blues-Gitarristen und Sänger.
    „Don’t Answer the Door“ wurde auf dem Magnum Label aus Los Angeles/Kalifornien im Jahr 1964 veröffentlicht.
    B.B. King nahm eine Coverversion des Songs für sein 1967er Live-Album „Blues Is King“ auf.

    Über den kann ich nicht viel finden. Relativ obskur, scheint mir?

    Weiß leider auch nicht viel mehr über ihn.

    Er soll in Watts/Los Angeles ein Aufnahmestudio betrieben haben.
    Dort sind dann offensichtlich auch einige Aufnahmen für das Magnum Label entstanden, für das er auch oft als Produzent und A&R-Mann agierte. Außerdem spielte seine Band wohl auf vielen Aufnahmen für Magnum.

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    #11958381  | PERMALINK

    stefane
    Silver Rider

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    Eddie Boyd – Save Her Doctor

    Eine Single B-Side (c/w „I Love You“), 1958 auf J.O.B. Records veröffentlicht.
    Eddie Boyd hat den Song später neu aufgenommen – mit John McVie, Aynsley Dunbar, Peter Green, Tony McPhee und John Mayall als Begleitband – für das Album „Eddie Boyd and His Blues Band“ von 1967.

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    #11958483  | PERMALINK

    zoji

    Registriert seit: 04.10.2017

    Beiträge: 4,291

    stefane

    Weiß leider auch nicht viel mehr über ihn.
    Er soll in Watts/Los Angeles ein Aufnahmestudio betrieben haben.
    Dort sind dann offensichtlich auch einige Aufnahmen für das Magnum Label entstanden, für das er auch oft als Produzent und A&R-Mann agierte. Außerdem spielte seine Band wohl auf vielen Aufnahmen für Magnum.

    Bewusst kenne ich nicht einmal das Label, bin da aber auch immer sehr nachlässig. Er scheint auch nicht viel aufgenommen oder veröffentlicht zu haben.

    Was ich mich schon oft gefragt habe, eigentlich ja aber viel besser Dich frage: Du stellst ja immer einzelne Songs hier ein, besitzt Du eigentlich diese gewiss ja recht seltenen Singles alle? Oder hörst Du das auch von einer anderen Quelle? Und beschränkt sich Dein Interesse ausschließlich auf die Blütezeit, oder hörst Du auch Blues aus den letzten fünf Jahrzehnten?

    Selbst gerade

    Allen Beteiligten und Mitlesern einen schönen Jahreswechsel und ein bravouröses 2023.

    --

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    #11958663  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    Neujahrsvorsätze …. :

    Albert King „I Wanna Get Funky“ (Stax)               1972 …. ois guade natürlich an die bluesige Truppe ….

    --

      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
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