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Irgendwo wurde mal sehr treffend bemerkt, dass es in den 90ern zu einer Zersplitterung der Jugendkultur kam, wobei sich die einzelnen Gruppen nicht einmal in ihren Lieblingsdrogen ähnelten. :lol: Ist vielleicht was dran. So einen kollektiven Freudentaumel wie bei der Bealtemania gab es etwa bei Nirvana nicht; und das von Joachim Hentschel angesprochene „Wir-Gefühl“ bei Nevermind existierte auch nur in der entsprechenden Randgruppe. Längst nicht jeder Jugendliche besaß dieses Album.
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Und davon handeln wir.Highlights von Rolling-Stone.deSo arbeiteten die Beatles am „Weeping Sound“ für das White Album
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Nä,
die ganzen Schwermetaller wohl denn nicht, denn die waren ja schon seit den 80ern elitär.--
Das fiel mir ein als ich ausstieg.die 80iger erinnern mich eher an eine gesellschaft die keine werte mehr hat und der schnöde mammon an díe Stelle einer absoluten moral getreten ist. so gesehen konnte es nur besser werden.
ach nöööö, genau anders rum. in den achtzigern gab’s noch gross-demos, friedensmaersche, das erstarken der gruenen usw. der mammon regiert erst seit mitte der neunziger, shareholder-value usw., seitdem jeder meint er muesste aktien oder fonds kaufen (neuer markt) und in kuerzester zeit dessen wert ver-x-fachen. da wurde allerdings ausgehend von den achtzigern von kohl und konsorten ein fruchtbarer boden bereitet. ach was reg ich mich auf … :freak:
Herbert, das war ganz am Anfang der 80ziger… mit dem etablieren der Grünen und anderer Minderheitskulturen in die Massengesellschaft wurde alles eintönig. So geschah es auch mit der Musik. Protest war out und sich gegen eine zunehmende Marktorientierte Musikbranche zu wehren, war aussichtlos. Sony und ein paar andere gaben die Zielvorgaben und daran wurde alles gemessen. Erst Ende der 90ziger kam wieder etwas Hoffnung auf. So als alter Bluesfan und verehrer auch von John Lee Hooker war es schon enttäuschend zu sehen, wie angepaßt und am Markt orientierend sich Hooker entwickelte. Dabei war eins der schönsten Alben der 70ziger mit Canned Heat ihm doch gelungen. Was solls, nicht nur das Beispiel, sondern überall in der Musikszene setzte sich angepaßtes Mittelmaß durch.
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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die 80iger erinnern mich eher an eine gesellschaft die keine werte mehr hat und der schnöde mammon an díe Stelle einer absoluten moral getreten ist. so gesehen konnte es nur besser werden.
HÖRT SICH EHER NACH 2002 AN!!!!
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Alles Scheiße alles Dreck eine Bombe alles WEG!!! :evil:
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Kappt alte Wurzeln und macht was neues.gute musik wir niemals sterben,nichtmal die 80er haben das geschafft.
ich finde eigentlich die heutige pop-landschaft viel grauenerregender wie damals in den 80ern.
heute ist alles so angepasst und konform und v.a. langweilig.kaum kommt mal was gutes raus (stichwort strokes) schon stürzen sich die marketing fritzen wie geier auf diese beute und schlachten aus,was sie grad noch so vom neuen „boom“ mitnehemen können.
ich reg mich nicht auf,aber was musik angeht und v.a. geschmack,da könnt ich manchmal echt kotzen,wenn ich darüber nachdenke. :kotz:Du mußt öfters mal in die Szenen schauen, die nicht von der Konsumlandschaft geprägt sind… dann findet man auch wieder Perlen der Musik.
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ich finde eigentlich die heutige pop-landschaft viel grauenerregender wie damals in den 80ern.
heute ist alles so angepasst und konform und v.a. langweilig.kaum kommt mal was gutes raus (stichwort strokes) schon stürzen sich die marketing fritzen wie geier auf diese beute und schlachten aus,was sie grad noch so vom neuen „boom“ mitnehemen können.
ich reg mich nicht auf,aber was musik angeht und v.a. geschmack,da könnt ich manchmal echt kotzen,wenn ich darüber nachdenke. :kotz:Du mußt öfters mal in die Szenen schauen, die nicht von der Konsumlandschaft geprägt sind… dann findet man auch wieder Perlen der Musik.
Dieses Forum zum Beispiel, ist doch ein ganz wunderbarer Ratgeber.
Gruß Volker
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Die meiste Zeit geht dadurch verloren, dass man nicht zu Ende denkt. Alfred Herrhausen (1930-89)naja die 90iger hatten wenigstens generation x usw
Generation X ist für mich das Paradebeispiel eines bis zum letzten Tropfen ausgepreßten und ausgeschlachteten Trends. Jeder ein Slacker. Invasion von Ziegenbärten in Karohemden. Und dieser geistige und kommerzielle Sell-Out geschah in den von Dir so gelobten 90ern.
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Eins ist wohl war… seit den 80zigern bis heute leide ich unter der Spaßgesellschaft… die Werteverschiebung will nicht so richtig in meinen Kopf… ein Beispiel: Der bereits hier erwähnte Eric Bogle schrieb ein wunderschönes Antikriegslied… Hannes Wader machte dazu einen ebenso eindringlichen deutschen Text „Es ist an der Zeit“… spiele ich das jüngeren vor oder aber auch den angepaßten Älteren, können sie den Text nicht nachvollziehen… schade… ich geh jetzt auch erstmal und mache:

Bis zum

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