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@redbeansandrice: ham(a)taï, luszt muzïk, zeuhl!
Hier läuft den ganzen Tag auf Heavy Rotation eine fast schon prototypische ECM-Piano-Trio-Einspielung:
BENEDIKT JAHNEL TRIO – The Invariant (ECM, 2017)

Und zum Abschluss des Tages der Vorgänger:

BENEDIKT JAHNEL TRIO – Equilibrium (ECM, 2012)
Beides tolle Alben. Musikalisch mag ich Equilibrium etwas lieber, da gibt es mehr Reibung, mehr Atem. Soundtechnisch mag ich The Invariant etwas mehr, das Rainbow Studio schätze ich hier etwas mehr als Lugano.
Jahnel ist dieses Jahr auf Tour, würde ich gern mal sehen.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...Highlights von Rolling-Stone.deStephen Kings „Es“: Warum der Roman nicht ganz so groß ist, wie wir ihn uns wünschen
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Tethered Moon – Tethered Moon / Triangle | Gestern noch die dreitägigen Sessions vom Herbst 1991 mit Masabumi Kikuchi, Gary Peacock und Paul Motian. Klar ist das toll, aber nach dem „Frist Meeting“ bin ich ob der konventionellen kurzen Stücke zum Einstieg des Debuts fast etwas schockiert … und finde erst hintenraus, wo die Stücke länger werden, wieder einiges von der Kargheit und Freiheit, die mich beim „First Meeting“ so fasziniert: „P.S.“, „Moor“ und „Tethered Moon“ bilden eine grossartige Trias mit einer Art Binnendramaturgie, wenn das Album insgesamt eine Zuspitzung bzw. Formloswerdung ist. Das zweite Album mag ich dann eher eine Spur lieber, nicht zuletzt, weil es gleich mit „Little Abi“ öffnet und die langen Stücke nicht an den Schluss gestellt werden, das Aufbrechen aller Dinge hier überall zu erfahren ist – wenn auch nicht mit der gleichen Konsequenz wie beim „First Meeting“. Nach fast zwei Stunden mit dem im Rückblick ja fast schon boppigen Hook von Ornette Coleman zu enden, ist natürlich dann doch wieder eine gute dramaturgische Idee, weil sich hier der Bogen zu „You’re My Everything“ oder „Misterioso“ schliesst, die am Anfang des ersten Albums stehen. Dazwischen passiert unglaublich tolles Zeug, es wird hymnisch und elegisch, aber auch zerklüftet und fragmentarisch. Mehr als vier- oder fünfmal hab ich die Alben noch nicht gehört – und ich glaub ich hab gestern den kleinen „Schock“ reproduziert, den ich auch bei der ersten Begegnung hatte (die ist hier glaub ich nicht dokumentiert, im Kikuchi-Faden hatte ich ja nicht mitgeschrieben, nur einiges im Stillen mit- oder erst im Nachhinein angehört). Grossartige Musik, keine Frage, aber in meine Bestenliste kommt sie vielleicht dann in zehn oder zwanzig Jahren?
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaatom@redbeansandrice: ham(a)taï, luszt muzïk, zeuhl! Hier läuft den ganzen Tag auf Heavy Rotation eine fast schon prototypische ECM-Piano-Trio-Einspielung: BENEDIKT JAHNEL TRIO – The Invariant (ECM, 2017)
Und zum Abschluss des Tages der Vorgänger:
BENEDIKT JAHNEL TRIO – Equilibrium (ECM, 2012) Beides tolle Alben. Musikalisch mag ich Equilibrium etwas lieber, da gibt es mehr Reibung, mehr Atem. Soundtechnisch mag ich The Invariant etwas mehr, das Rainbow Studio schätze ich hier etwas mehr als Lugano. Jahnel ist dieses Jahr auf Tour, würde ich gern mal sehen.lustig, wenn man sich Jahnel’s itinerary ansieht, ist für mich zumindest der Name Benjamin Himpel, mit dem er im Duo auftritt, das sind für mich beides Namen, die ich aus ihrem bürgerlichen Beruf als Mathematiker kenne, auch wenn ich sie nie bewusst persönlich kennengelernt hab, aber wir waren gelegentlich an den gleichen Orten…
https://www.youtube.com/live/3z9R5AvZfVI?si=KQuLF7asHfmXp8ul&t=307und tatsächlich teilen sie dem Hörer in diesem Duovideo auch direkt zwischen den ersten beiden Tracks mit, dass er sich in den guten Händen von ausgebildeten Mathematikern befindet… aber ja: wenn man’s nicht weiss, könnte man meinen, das sei einfach gut gemachte Musik irgendwo zwischen ACT und ECM…
@gypsy, was die Tethered Moon Alben betrifft, wundert mich nicht, dass gerade mir das Album mit den kürzeren Tracks eine Spur besser gefällt… dass das rote eine Spur besser ist als das blaue, dacht ich gestern aber auch.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Junko Onishi Trio „The Jungular“ (Somethin‘ Else) 1993 .. energiegeladene Eigenkomposition der Pianistin aus ihrem sicherlich besten Album mit Tomoyuki Shima (b) + Dairiki Hara (dr) …. im September 1992 aufgenommen sitzt man bei diesem Track sofort @ der Stuhlkante .. das mit einem amerikanischem Rhythmustandem versehene und eher hochgelobte internationale Debut auf dem bekannten „Mutterlabel“ Blue Note „Cruisin“ wurde schnellst veröffentlicht, erreicht aber diese genial verschlungene Dichte nicht ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
Marilyn Crispell Trio – Highlights from the Summer of 1992 American Tour | Marilyn Crispell, Reggie Workman und Gerry Hemingway tourten 1992 durch die USA. Hier gibt es 70 Minuten Auszügen von Konzerten aus dem Walker Art Center (Minneapolis, MN), der Wesleyan University (Middletown, CT), dem Real Art Works (Hartford, CT), sowie aus Denver. Ein Stil, der auf dem Fundament von Cecil Taylors perkussiven Attacken basiert, aber auch Spuren von Monk und Coltrane enthält, es gibt energiegeladenes Playing, Passagen mit Beat, ja sowar 4/4-Swing, es gibt auch Impressionistisches, fast schon Pointillistisches, da ist auch Raum für eine Ballade … und Workman/Hemingway sind die ganze Zeit bei Crispell, offen für all ihre Ideen und Klangabenteuer. Hemingway bringt als klassischer Schlagzeuger auch ein Vibraphon mit (tut er bis heute gerne, wenn auf der Bühne genügend Platz da ist), was dem ganzen weitere Klangfarben gibt. Gefällt mir eher noch eine Spur besser als das Album mit Workman/Motian – vielleicht sind auch hier geöffnet (das Foto mit den geschlossenen Augen vom Album mit dem Konzert aus Zürich gibt’s hinten im Booklet auch nochmal, Harry Borden hat die Fotos gemacht, es gibt noch ein drittes im Booklet mit einem anderen Winkel auf Crispells Kopf). Ein Wehmutstrohen ist, dass es nur diese Auszüge gibt, 6 bis knapp 14 Minuten, sieben davon … da hätte man mal noch eine Box draus machen können.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
Masabumi Kikuchi / Marc Johnson / Paul Motian – Miles Mode | Ich hab nicht viele Piano Trios, die ich grad mobil zur Verfügung habe – aber „Miles Mode“ ist immer dabei, seitdem ich das endlich auf CD gefunden habe (vor sechs Jahren, sagt mir Discogs). Das ist wirklich gesetzt bei mir, kein Zweifel. Ich finde es grossartig, wie hier Standards dekonstruiert werden, Zeitlupenversionen, oft mit minimalstem Material und kaum Playing im herkömmlichen Sinn … manchmal (am Ende des grandiosen „My Man’s Gone Now“) findet das Trio dann doch einen Groove. Und am Ende bleibt das für mich ziemlich rätselhaft, aber das ist gut so. Die Aufnahme ist im Juli 1993 in New York entstanden.

Keystone Trio – Heart Beats | Wie heute Kikuchi lief gestern auf dem Weg ins Büro und dann in den ersten ruhigen Viertelstunden dort dieses Album vom Dezember 1995 (auch NYC) mit John Hicks, George Mraz und Idris Muhammad. Ich mag das einerseits ganz gerne, die Stimmungen, die Beats von Muhammad, finde es andererseits aber klanglich nicht so schön (Mraz) und auch irgendwie etwas zu aufgeräumt. Gespielt werden Standards, die es bis dahin alle zahlreich auch in Klaviertrio-Versionen geben dürfte: „Speak Low“, „I Fall in Love Too Easily“, „If I Should Lose You“ zum Einstieg, die mittlere Trias beginnt mit dem (phantastischen) Gast Freddie Cole in „It Had to Be You“ und geht mit „How Deep Is the Ocean“ und „Bewitched, Bothered, and Bewildered“ weiter, die letzten drei Songs sind dann etwas weniger verbreitet: zuerst ein Favorit, „Dancing in the Dark“ (da fällt mir spontan grad keine Trio-Version ein, aber das muss nichts heissen), dann Hicks‘ „Two Hearts“ und zum Ausklang „Stay as Sweet as You Are“. Muss ich wohl daheim in Ruhe wieder mal anhören, ebenso das zweite Album des Trios, auf dem es sich den Stücken von Sonny Rollins widmet (ziemlich coole Repertoire-Idee, vor allem, wenn man von den „greatest hits“ bis auf „Airegin“ alle weglässt).
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das müsstest du bisher von bill evans (TRIO 64), chris anderson (INVERTED IMAGE) und von allen/haden/motian kennen (unissued tracks aus dem village vanguard). letztere version habe ich schon oft erwähnt, ich glaube, erst dadurch habe ich den song verstanden.
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Ah, danke – die Version von Allen muss ich dann die Tage gleich nochmal anhören. Ich hab den Song wohl bei Cannonball Adderley entdeckt, dann vor langer Zeit selbst gespielt und später bei Sinatra wieder gefunden.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Junko Onishi Trio „The Jungular“ (Somethin‘ Else) 1996 …. mit Shigeo Aramaki ein zum japanischen Debutalbum alternativer (ebenfalls exzellenter) Bassist …. aber auch bei den tollen Liveaufnahmen aus Stuttgart bzw. Pori erspart sich Blue Note wiederum eine „internationale“ Veröffentlichung …. natürlich sehr schade, wie man hört ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Yuichi Inoue Trio „Dear Old Stockholm“ (Paddle Wheel) 1995 …. hier nochmals Bassist Shigeo Aramaki im Piano Trio „Einsatz“ mit Youichi Inoue (p) + Masahiko Osaka (dr] …. das Album trägt den Titel „My Bebop“ und in einer gelungenen Melange aus Standards und Eigenkompositionen des Pianisten präsentieren sich die drei Musiker als präzise abgestimmtes Team …. konventionell aber hörenswert ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Randy Weston „Portrait of Frank Edward Weston“ (Casablanca) 1977 …. dieser mit viel Dunkelheit strahlende Track aufgenommen im Mai 1976 @ Studio Rivbea kommt unseren fixierten Wertungskriterien am nächsten aka neben Alex Blake (b) übernimmt Azzedim Weston (cng) den Schlagzeugpart …. ich hätte sehr gerne eines der drei @ Studio Ferber, Paris Ende der 80er dokumentierten „Portraits“ in meine Liste aufgenommen, sind aber technisch gesehen Quartette 😪 ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
Dick Katz – 3wayPlay | Ich bin jetzt in einer teils etwas langweiligen Zeit angelangt … hat vielleicht mit meiner Auswahl zu tun, aber: es gibt nicht mehr ständig neue Stimmen zu hören – die Neunziger sind halt auch eine Phase der klassizistischen Konsolidierung, eine Zeit, in der Jazz nochmal zum Lifestyle-Gut wurde, oft mit Eleganz oder gar Luxus assoziiert, und manchmal auch so klingt. Das will ich Dick Katz allerdings echt nicht zum Vorwurf machen, der im März und August 1992 an insgesamt drei Tagen im Studio von Van Gelder war, um dieses feine Album für Reservoir einzuspielen. Mit dabei Steve LaSpina und Ben Riley, im Gepäck ein Strauss interessanter Klassiker: auf „Three Little Words“ folgt „Solar“, dann „You’re My Thrill“ und „Steeplechase“ – da werden Bögen von Roy Eldridge (ein einstiger Boss des jungen Katz) zu Miles Davis aufgespannt, von Teddy Wilson zu Charlie Parker, von Balladen zu Bop, von klassischen Changes bis zum relativ linearen „Solar“. Wilson, den man bei Katz vielleicht noch stärker hört als bei Flanagan oder Jones, ist mit „The Little Things That Mean So Much“ auch als Komponist präsent (eine Art Stride-Ballade – das Tempo scheint eine gute Lösung, um nach dem Solo-Intro auch in einem Stride-Stück die Rhythmusgruppe einzubinden), direkt gefolgt von einer Art von Antipoden: „Monk’s Dream“ (wieder mit kurzem Solo-Intro) – und das ist erst die Hälfte der Stücke auf dem Album. „Limehouse Blues“ – eine ungewöhnliche, recht langsame Version mit funky Bass und einem tollen unregelmässigen Beat – und die Ballade „Star-Crossed Love“ gucken weit zurück in den alten Jazz und zu Strayhorn/Ellington, der langsame funky „Blues in My Heart“ stammt von Benny Carter (noch eine Grösse, mit der Katz schon früh gearbeitet hat), für „The Night Has a Thousand Eyes“ hat Katz eine Bass-Linie komponiert, „Samburan“ ist ein Stück der Pianistin/Sängerin Daryl Sherman (da sind wir in der Club-Szene) und als Closer gibt es „There Is No Greater Love“. LaSpina steuert einen soliden, tiefen Bass bei, der auch mal in die hoe Lage aufschwingt oder in der Tiefe schnarrt, während Riley seine üblichen hellen, leichten Beats spielt, knapp und auf den Punkt.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbasoulpope
Randy Weston „Portrait of Frank Edward Weston“ (Casablanca) 1977 …. dieser mit viel Dunkelheit strahlende Track aufgenommen im Mai 1976 @ Studio Rivbea kommt unseren fixierten Wertungskriterien am nächsten aka neben Alex Blake (b) übernimmt Azzedim Weston (cng) den Schlagzeugpart …. ich hätte sehr gerne eines der drei @ Studio Ferber, Paris Ende der 80er dokumentierten „Portraits“ Alben in meine Liste aufgenommen, sind aber technisch gesehen Quartette 😪 ….Es gibt ja „Zep Tepi“, das ich ziemlich toll finde … aber ein Trio-Pianist war Weston halt nie, die frühen Aufnahmen im Format finde ich immer etwas enttäuschend (drum hatte ich sie für hier auch nicht herausgelegt).
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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gypsy-tail-wind
soulpope Randy Weston „Portrait of Frank Edward Weston“ (Casablanca) 1977 …. dieser mit viel Dunkelheit strahlende Track aufgenommen im Mai 1976 @ Studio Rivbea kommt unseren fixierten Wertungskriterien am nächsten aka neben Alex Blake (b) übernimmt Azzedim Weston (cng) den Schlagzeugpart …. ich hätte sehr gerne eines der drei @ Studio Ferber, Paris Ende der 80er dokumentierten „Portraits“ Alben in meine Liste aufgenommen, sind aber technisch gesehen Quartette 😪 ….
Es gibt ja „Zep Tepi“, das ich ziemlich toll finde … aber ein Trio-Pianist war Weston halt nie, die frühen Aufnahmen im Format finde ich immer etwas enttäuschend (drum hatte ich sie für hier auch nicht herausgelegt).
Ja zu „Zep Tepi“ welches mich nicht wirklich berührt und zu Deiner Einschätzung der frühen Piano Trio Alben …. die drei „Portraits“ haben eine hohe Qualität, aber wohl unmöglich hier gedanklich die Percussionteile zu subtrahieren ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
Beiträge: 57,349
Ausser Konkurrenz (sic) …. :
Randy Weston „Portrait of Frank Edward Weston“ (Verve Records) 1990 …. die enorm unnachgiebige Schroffheit tanzt zugleich auf einem immer wieder einsetzenden Groove ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin) -
Schlagwörter: Jazz, Piano, Piano Trio
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