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….eine, nein zwei platten(mit the dream) die in meiner top sicher drin sein werden, es wird also langsam eng in und um meine top 20, da ja auch mindestens drei alben von jarrett dabei sein müssen…
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Werbung„The Stride“, mit dem erste der zwei CDs und davor die LP „The Dream“ öffnet, geht mir gerade nicht aus dem Kopf … eine phantastische Performance! Wenn das wirklich der Opener des ersten Sets an dem Abend war, dann stand das Trio aber echt in Vollbrand!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
TEDDY WILSON – Three Little Words
Hier läuft es im Stream. Ich befürchtete, dass Wilson mich hiermit nicht mehr so richtig überzeugen konnte, das Gegenteil ist der Fall. Iverson lag richtig, es ist ein sehr gutes Album. Milt Hinton spielt hier in der ersten Hälfte mehr gemächlich walking bass, aber das passt und klingt hier auch toll. Oliver Jackson wurde auch gut aufgenommen und Wilson konnte quasi seine Lieblingsstücke spielen. Von wem bekommt man sonst z.B. Stücke wie „I’ve got my love to keep me warm“ zu hören? Die LP, 1976 aufgenommen an einem (!) Tag in Nizza, ist um ein paar Stücke kürzer.
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Eric Watson Mark Dresser Ed Thigpen „Borrowed Time“ (Free Flight Records) 1998 …. wie für Mark Helias gilt auch bezüglich Mark Dresser der Mangel an Piano Trio Aufnahmen …. dies hier eine hörenswerte Session mit dem Pianisten/Komponisten Eric Watson, dessen Spiel nachvollziehbare Third Stream Strukturen besitzt …. btw die beiden Klassebassisten Mark Dresser und Mark Helias formierten um die Jahrtausendwende ein Duo unter dem Pseudonym „Marks Brothers“, daß ich damals im Wiener „Porgy & Bess“ in einem beeindruckenden Konzert erlebte ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
Lou Levy – The Kid’s Got Earsaka „I’m old fashioned“ auf Fresh Sound, mit John Heard und Shelly Manne 1982… das ist durchaus ein ernsthafter Kandidat für die Liste… die Art wie der Bass aufgenommen ist, kostet wie so oft in den Jahren ein paar Punkte, aber Levy macht für mich viel richtig, in der Positionierung zwischen, Bill Evans, Hank Jones und Bud Powell hör ich ihn an einer ähnlichen Stelle wie Hampton Hawes, vielleicht noch mit einer Spur weniger Evans… und Shelly Manne ist schon aus gutem Grund mal so ein grosser Name gewesen…
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Bill Evans Trio – Trio ’65 | Hornbrille, Wollpullover, nuancierte Akkorde, ein melodischer Bass, der „percussion angel“ mit seinen nervös tänzelnden Besen. Das alles ist jetzt eine Marke und Evans hat am 3. Februar 1965, kurz bevor das Trio wieder mal zur Europa-Tour aufbricht, keine Lust auf neues Material. Stattdessen „Israel“ und „Elsa“ von Earl Zindars zum Auftakt, dann „‚Round Midnight“, „Love Is Here to Stay“, „How My Heart Sings“ (wieder Zindars), das einzige neue Stück „Who Can I Turn To?“ und nochmal zwei Klassiker, „Come Rain or Come Shine“ und „If You Could See Me Now“ – praktisch alles schon für Riverside eingespielt also.
John S. Wilson war nicht amüsiert, gab dem Album in Downbeat gerade mal drei Sterne und schrieb: „The more I hear of Evans, the more I become convinced that the propagation of the Evans mystique must be one of the major con jobs of recent years“. Das zog natürlich zahlreiche Zuschriften nach sich und eine davon ist in den Session-Kommentaren der Verve-Box von Phil Bailey nebst dem Wilson-Zitat ebenfalls abgedruckt, ein Charles C. Sords aus Pittsburgh hat sie eingeschickt: „Let me convey my congratulations to John S. Wilson who, with one stroke of his typewriter, has established himself as the most knowledgeable critic in jazz with his discovery of the great Bill Evans hoax. In one brief review, Wilson has exposed the large group of musicians and critics who think that Evans is a pianist of great originality, subtlety, and taste, as a bunch of tin-eared idiots.“
Das Trio musiziert auch hier auf höchstem Niveau und ich höre das echt gerne an – aber wie gesagt: die Formel ist etabliert, richtig neue Impulse gibt es zu dem Zeitpunkt nicht.
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BILL EVANS TRIO – The Last Waltz (Milestone, 2000)
Die Box dokumentiert neun aufeinanderfolgende Abende im Keystone Corner zwischen dem 31. August und 8. September 1980 und enthält 35 Stücke, einige davon in mehrfachen Versionen – allen voran Nardis in sechs unterschiedlichen Fassungen zwischen sieben und zwanzig Minuten Länge. Allein dafür ist das Boxset eine absolute Bereicherung. Ich liebe dieses Trio mit Marc Johnson und Joe LaBarbera und kenne von ihnen keine schwache Einspielung.--
Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...
Masahiko Satoh Trio – Transformation ’69/’71via youtube, es gibt wenig Drummer, die ich so sehr mag wie Togashi; und Satoh wird mit Trinity sicher in meiner Liste sein… und vielleicht doch noch mit mehr Alben…
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Masahiko Togashi – The Ballad: My Favoritein einem vergleichswese engen Zeitfenster, den drei Monaten zwischen meiner Geburt und der Hochzeit von Charles und Diana… erfanden die zwei Masahikos, Togashi und Sato, Meister des progressiven Jazztrios der 70er, unterstützt von Kenji Takamizu am Bass das Standards-Trio… historisch ein interessanter Puzzlestein, Jarrett und seine Jungs können jetzt gesagt haben, dass sie die Typen nicht kannten, als sie ein paar Jahre später ähnliche Ideen hatten… aber. That said, wer kann, sollte den rip, der auf youtube steht, bei knisterndem Kaminfeuer hören… und ja: ihre anderen Alben gefallen mit besser – aber das geht mir bei Jarrett genauso.
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Martial Solal „Trio“ | Am 7. und 8. April 1965 nimmt Martial Solal in Paris für die frz. Columbia mit Gilbert Rovère und Charles Bellonzi ein kurzes Album auf, das mit einer Jazz-Version eines Johann Strauss II-Evergreens beginnt, „Le Beau Danube bleu“ heisst das Stück hier. Seltsam ist der Sound, denn besonders die linke Hand klingt fast wie ein Rhodes – ich bin da echt unsicher, ob er ev. beides spielt, finde aber keine Hinweise darauf, dass das Fall sein könnte. Auf dem Closer, „Four Brothers“, spielt Solal dann eins dieser krassen alten Industrie-Cembalos, wie sie damals auch in der Klassik noch weit verbreitet waren.
Das ist hypervirtuose Musik, die stellenweise eine Wucht entwickelt, die alles mitreisst, aber dennoch irgendwie transparent wirkt, dick und doch agil und blitzschnell. Sieben Stücke und 34 Minuten, alles recht kompakt, neben Originals („A San Francisco sans Francis“, „8 Avril“, „Jazz Frit“), Giuffres Closer und dem Wiener-Walzer zum Einstieg gibt es „On Green Dolphin Street“ und „My Old Flame“. Solal channelt natürlich Tatum, aber auch irgendwie Garner, hat aber längst seine eigene Sprache gefunden – er ist im April 1964 ja auch bereits 36 Jahre alt und schon ziemlich lange im Geschäft. Das Trio agiert stellenweise sehr frei, es gibt auch mal anziehende Tempi, einen sehr agilen Bass, der irgendwo zwischen Scott LaFaro und Pierre Michelot unterwegs zu sein scheint, mit dunklem, grossem Ton aber doch sehr schnell und agil. Es gibt Passagen, die fast klassisch wirken – was auch für das Klavier-Solo-Stück „8 Avril“ gilt. Manches wirkt im Zusammenspiel einigermassen ausgearbeitet, vieles aber sehr spontan. In „Green Dolphin Street“ variiert Bellonzi die Stimmung seiner Trommeln. Das ist so verdichtet, dass vier, fünf Minuten sich lange anfühlen – und dann ist das Album eben doch im Nu vorbei und ich will es gleich nochmal anhören.
Das Album lief gestern schon zweimal und jetzt wieder, haut ziemlich rein – ich habe es neu in der japanischen CD-Ausgabe unten rechts, die noch „Sous le ciel de Paris“ vom Album „Concert à Gaveau Vol. 2“ als Bonustrack beigibt. Das unten links ist die Zweitauflage von 1966.


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gypsy-tail-wind
Martial Solal „Trio“ | Am 7. und 8. April 1965 nimmt Martial Solal in Paris für die frz. Columbia mit Gilbert Rovère und Charles Bellonzi ein kurzes Album auf …. Das Trio agiert stellenweise sehr frei, es gibt auch mal anziehende Tempi, einen sehr agilen Bass, der irgendwo zwischen Scott LaFaro und Pierre Michelot unterwegs zu sein scheint, mit dunklem, grossem Ton aber doch sehr schnell und agil ….Das Spiel von Gilbert „Bibi“ Rovère sehr treffend beschrieben ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
Jimmy Rowles – Rare but well doneich find das hier glaub ich besser, als die späten Sachen von ihm, die aber natürlich auch sehr gut sind…
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.redbeansandrice
Jimmy Rowles – Rare but well done
ich find das hier glaub ich besser, als die späten Sachen von ihm, die aber natürlich auch sehr gut sind…Ich hab mich ja eher andersrum geäussert … aber einerseits denk ich nicht, dass ich bisher einen guten Überblick über Rowles‘ Schaffen habe (ein halbes Dutzend Alben, dazu einiges mit Zoot Sims? hab nie geguckt, was es von ihm so insgesamt gibt – „The Peacocks“ mit Getz war mal mein Einstieg, ich glaub als Geschenk von Guy Kopelowicz, bin mir aber nicht mehr sicher – das fand ich super, ging dann Rowles aber erst viel später nach). Vielleicht ist das das bessere Piano-Trio-Album als die späteren, die ich kenne, aber von meinem Eindruck insgesamt bisher sicher nicht das liebste Album.
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gypsy-tail-wind
redbeansandrice Jimmy Rowles – Rare but well done ich find das hier glaub ich besser, als die späten Sachen von ihm, die aber natürlich auch sehr gut sind…
Ich hab mich ja eher andersrum geäussert … aber einerseits denk ich nicht, dass ich bisher einen guten Überblick über Rowles‘ Schaffen habe (ein halbes Dutzend Alben, dazu einiges mit Zoot Sims? hab nie geguckt, was es von ihm so insgesamt gibt – „The Peacocks“ mit Getz war mal mein Einstieg, ich glaub als Geschenk von Guy Kopelowicz, bin mir aber nicht mehr sicher – das fand ich super, ging dann Rowles aber erst viel später nach). Vielleicht ist das das bessere Piano-Trio-Album als die späteren, die ich kenne, aber von meinem Eindruck insgesamt bisher sicher nicht das liebste Album.
Bevorzuge die späteren Aufnahmen wie „On Tour“ (Skarby International) und „Shade and Light“ (Ahead) …. btw. beide mit dem Bonus von George Duvivier, mit welchem Jimmy Rowles besonders gut harmonierte ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)Davon kenne ich nur die zweite … mein Favorit ist wohl bisher das Trio mit Red Mitchell und Donald Bailey (Capri):

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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba -
Schlagwörter: Jazz, Piano, Piano Trio
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