Androgynität und Homosexualität im Pop der 80s und heute

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  • #7513395  | PERMALINK

    some-velvet-morning

    Registriert seit: 21.01.2008

    Beiträge: 5,119

    Ich finde den ganzen Song grandios. Die Synthies, die Melodieführung, die Rhythmik und mir gefällt das Ende sehr. Du magst den Song nicht? Dass es ein schlechtes Beispiel bezüglich Rap war, habe ich doch eingeräumt. Nehmen wir lieber Grandmaster Flash („The message). In dem Stück wird „gerappt“ und mir gefällt es ziemlich gut, obwohl es sonst so gar nicht mein Genre ist.

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    #7513397  | PERMALINK

    fevers-and-mirrors

    Registriert seit: 28.11.2004

    Beiträge: 1,264

    Kids, die ihre Kappen nicht richtig aufsetzen können; Rapper, die nicht singen können; Echt, die wenigstens noch ihre Instrumente selber spielen konnten; GN’R, die nichts mit Make-Up zu tun haben; die Charts der 80er als Gegenentwurf zur heutigen Zeit, in der trendige Kleidung und Tanzvermögen den Hauptauschlag geben – das ist jetzt alles bitte nicht ernst gemeint, oder?

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    #7513399  | PERMALINK

    travis-bickle

    Registriert seit: 30.06.2007

    Beiträge: 7,540

    Some Velvet MorningDann sag doch einfach mal Deine Haltung zu diesem Thema und ende nicht mit den Worten, dass ich Dich komplett verloren hätte bezüglich des Themas.

    Ich denke nicht dass wir uns bei dem Thema treffen werden. Davon abgesehen dass Du Dich teilweise etwas unglücklich ausdrückst, scheinst Du eine sehr eingeschränkte und naive Wahrnehmung vom „Pop der 80er“ zu haben.

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    When shit hit the fan, is you still a fan?
    #7513401  | PERMALINK

    some-velvet-morning

    Registriert seit: 21.01.2008

    Beiträge: 5,119

    Travis Bickle…scheinst Du eine sehr eingeschränkte und naive Wahrnehmung vom „Pop der 80er“ zu haben.

    Das „Naive“ wäre zu diskutieren und würde ich so nicht stehen lassen. Wir reden hier über Mainstream Pop der 80er. Du kennst meine Listen im Eighties Thread und mir ist durchaus das Gesamtspektrum der 80s bewusst.
    Da ich aber gleichzeitig selber merke, dass ich müde des „Diskutierens“ hier werde, weil es die ganze Zeit ein Dagegenanreden ist, kann es sein, dass ich mich, was diesen Thread anbelangt, verabschiede.

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    #7513403  | PERMALINK

    satiee

    Registriert seit: 09.07.2006

    Beiträge: 2,515

    Some Velvet MorningDas „Naive“ wäre zu diskutieren und würde ich so nicht stehen lassen. Wir reden hier über Mainstream Pop der 80er. Du kennst meine Listen im Eighties Thread und mir ist durchaus das Gesamtspektrum der 80s bewusst.
    Da ich aber gleichzeitig selber merke, dass ich müde des „Diskutierens“ hier werde, weil es die ganze Zeit ein Dagegenanreden ist, kann es sein, dass ich mich, was diesen Thread anbelangt, verabschiede.

    Verabschiede Dich bitte noch nicht:-) …denn ich finde nicht,es sollte nur um den „mainstream-pop“ der 80er gehen. Das „Naive“, das diesbezüglich durchaus diskussionswürdig bleibt, bestand ca. ab >1981< (was oft und vielseitig wie ein ~magisches Jahr~ erwähnt bleibt) explizit aus der sog. "Neuen Deutschen Welle".Und die war ja noch garnicht , nicht mal ansatzweise auf 'Mainstream' aus. Als Beispiel nenne ich DAF und ihre 'kirren Minimal-Musik/Sprechgesang"-Alben, deren schwul/schwülen songs nachgesagt wurde, sie kokketierten mit "jugendverderbenden" Texten wie VERSCHWENDE DEINE JUGEND ~ oder "tanz den Hitler".Die songs gerieten auf den Index "öffentlicher Radiosender".DAF schwitzten einen "verbotenen Zeitgeist" aus, nach dem Motto "obszön wird durch Verbot erst schön". Und das zu Zeiten,als in den 'öffentlichen Medien' Dieter Thomas Heck noch für den 'Anstand deutscher Schlagertexte' sich zuständig wähnte.Auch die nie zu vergessenden 'Einstürzenden Neubauten' randalierten gegen das EGO des MACHO ; Blixa Bargeld und F.M.Einheit - nicht zu vergessen KRUPPS. Selbst der "JUNGE WILDE" Maler SALOME brachte experimentelle "Kunstsongs" wie 'Geile Tiere' raus - und dass abseits allen mainstreams. Das war in meinen Augen die "letzte Phase" deutschen ART-underground's, wie sie in d e r antikommerziellen und kunstübergreifenden Radikalität an die dadaistischen Strukturen der Vornazizeit anknüpfte. Parallel passierten in England dito fast vergessene bands wie THE FLYING LIZARDS, The WIRE mit ähnlich minimalistisch struktuierten 'Kontrahits'. Ob androgyn oder wie auch immer blieb übergeschlechtlich irrelevant.Zu CURE's Album '17tn seconds' fragte damals selbst die ZEIT an,wann sich Robert Smith wohl endlich sein Leben nehmen werde - sowas von "unmännlich", ja 'suicid' wurde das Album eingeschätzt. Ich trieb mich in den 80ern in HH damals häufig in der 'Nachtszene', primär einem berüchtigtem Club namens "subito" herum.Nur verkannte Bohemien's unter sich, zu denen aus dem HH-Schauspielhaus zuweilen auch zugedröhnt Blixa Bargeld stiess,ohne daß ihn irgendjemand zur Kenntnis nahm.Die wahre Atmosphäre in dieser Szenerie bestand aus einem irrationalen Abwarten auf sowas wie NICHTS. Eine letzte "insulare Qualität", die heute längst infolge der I-Net + Handy/SMS- Mainstream-communication nicht mehr nachvollzogen werden kann. Ich bin inzwischen daher mehr als sehr davon überzeugt,daß sich selbst der "Textgehalt" von songs aller weiteren Musiken - und ihre sounds an sich nur noch auf einer und nun für immer gleichen Bewußtseinsscheibe um die eigenen Achsen drehen werden ...d.h. sozusagen Formen von endless-dauer-dejavues annehmen. Alle EX-Tabu's sind eh in der KUNST entgültig durchbrochen.Auch in der Rock-Pop-Musik. Immer wieder muß ich in diesem Kontext an John Lennon's WATCHING THE WHEELs denken. YOKO behält schon recht,wenn sie 'mal durchaus naiv sagte, John Lennon hätte frühzeitig auf seine Weise sehr klare Erkenntnisse gehabt.

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    #7513405  | PERMALINK

    gefaehrlichebohnen

    Registriert seit: 09.06.2009

    Beiträge: 3,481

    Herr Rossi

    Immerhin sind Gossip bis in die Top10 und sogar bis in die „Bravo“ vorgedrungen. Und was immer man von Tokio Hotels Musik hält, so ist Bill doch vom Typus her ein Teenie-Star wie aus den frühen 80ern, ein feminines, „unnatürlich“ stilisiertes Popwesen. Es wird immer ein Bedürfnis geben nach solchen Stars.

    Ansonsten hat es England mal wieder besser, dort sind La Roux richtig groß und auch Bands wie Black Kids hatten Hits.

    Man könnte hier auch noch Patrick Wolf, der auch ein sehr androgyner Typ ist, erwähnen. Jemand, der sich auch gern inszeniert mit Kostümen und außergewöhnlichem Outfit. Mit Erfolg.

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