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PELO_PonnesObwohl ich die Stones nicht sonderlich mag, fand ich den Artikel sehr interessant. Allerdings stimme ich WD nicht zu, wenn er bei SATISFACTION sagt: „Musik läßt sich nicht losgelöst von ihrer Zeit begreifen, von ihrer Wirkungsgeschichte“. Das mag für ihn und viele andere Musikhörer zutreffen, für die Texte wichtig sind und die Rockmusik mit Protest/Rebellion in Verbindung sehen. Das tue ich nicht. Selbst bei Liedern mit sozialen Inhalten wie HIROSHIMA (ein Lied, dass ich sehr mag) ist es die Melodie und nicht der Text, der mich zu einem Fan dieses Lieds macht. Für mich entscheidend ist die Melodie, das Arrangement und die Produktion. Und da brauche ich keinen zeitlichen Hintergrund, um etwas entweder gut oder schlecht zu finden. Ich höre ein Musikstück, weiss nicht, ob es alt oder neu ist, aber ich weiss, ob’s mir gefällt oder nicht.
„Satisfaction“ ist für mich einer der schwächsten Stones-Songs, Plätze zwei und drei stehen zurecht oben aus meiner Perspektive. Wobei die definitive Version von „Wild Horses“ aus meiner Sicht nicht von den Stones stammt. Vor kurzem im Radio Gram Parsons gehört bzw. Flying Burrito Brothers. Das gefällt mir besser. Nur ein Beispiel. Das Stück, dass die Stones für meinen Geschmack auch hinsichtlich Arrangement am meisten nach meinem Geschmack umgesetzt haben ist „Angie“.
Alles Unsinn. Oder diplomatischer: ist für mich kein bisschen nachvollzienbar – kein Wort davon, ehrlich :confused:
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