Startseite › Foren › Die Tonträger: Aktuell und Antiquariat › Aktuelle Platten › Westernhagen – MTV Unplugged (VÖ: 28.10.2016)
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AutorBeiträge
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j.w.Du magst „Geiler is‘ schon“ und „Die Sonne so rot“ nicht?
Ich vermute, Mick hat vor allem ein Problem mit „Das Herz eines Boxern. Die ist ganz schön anarchistisch.
Ich habe mir während dem Hören der Unplugged auszumalen versucht, wie man Songs wie „Spring doch schon“ oder „Journalisten“ ins Set hätte integrieren können. Oder „Sei stark“ aus „Stinker“. Und das Publikum darf die Zeile „Du wärst schön blöd wenn Du mich vergisst – Du wirst mich nicht vergessen, blöde wie du bist“ mitsingen. Das hätte die langweilige Performance aufgemischt.
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Werbungj.w.Du magst „Geiler is‘ schon“ und „Die Sonne so rot“ nicht?
Nein, ich meine seine Elektronikphase mit dem Negativhöhepunkt „Lausige Zeiten“. Die rote Sonne war auch schon grenzwertig.
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Ich finde nur seine Balladen-Greatest Hits gut….mit der Kneipe.
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Wenn ich meinen Hund beleidigen will nenne ich ihn Mensch. (AS) „Weißt du, was ich manchmal denke? Es müsste immer Musik da sein. Bei allem was du machst. Und wenn's so richtig Scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, da müsste die Platte springen und du hörst immer nur diesen einen Moment.“ +27233Nachdem ich mir nun das MDR-Unplugged (gekürzt auf 90 Minuten) angeschaut habe, bin ich nun doch ziemlich zufrieden mit dem Ergebnis. Klar fehlen da noch einige Songs, aber meine zwischenzeitliche Enttäuschung nach dem Hören bzw. teilweise auch Sehen der vorab veröffentlichten Tracks ist nun doch verflogen. Als Gesamtpaket funktioniert Westernhagen unplugged definitiv besser als einzelne Songs herauszupicken. Besonders angetan hat es mir „Taximann“! Das war Gänsehaut pur beim Intro und auch sonst sehr geschmackvoll und dezent arrangiert. Insgesamt funktionieren auch die Klassiker recht gut, allerdings muss man sich schon ein bisschen dran gewöhnen, dass hier und da deutlich auf die Bremse getreten wird. Werde mir jetzt doch die Blu-ray zulegen und das Konzert noch mal als Ganzes genießen.
Und was an „Heroes“ peinlich sein soll erschließt sich mir überhaupt nicht, im Gegenteil – tolle Version!
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It's only Rock'n Roll but I like it ---------------------------------------- Wenn die Sonne der Diskussions-Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten. ---------------------------------------- Mein Konzertarchiv @ SONGKICKClose to the edge
ZappadongSo einen Hype wie bei Lindi scheint es bei Westernhagen jedenfalls nicht zu geben.
… Umso lauter war dann der Einschlag mit „Stark wie Zwei“, die ja nicht nur richtig toll ist, sondern mit der großartigen Auswahl der Duett-Partner auch richtig clever und ausgeschlafen eingefädelt.
Genau!
Nicht falsch verstehen, Lindenberg gönne ich den Erfolg und seine Unplugged finde ich mit das Beste was in dieser Reihe in den letzten Jahren veröffentlicht wurde, aber genau dieses Kalkül findet man bei Westernhagen nicht, weil es ihm dann doch eher egal zu sein scheint, ob das was er tut breiten kommerziellen Zuspruch findet oder nicht. Statt Elen, seine Tochter oder seine aktuelle Lebensgefährtin als Duettpartner zu engagieren, hätte er vermutlich auch jeden vermeintlichen Hochkaräter haben können!
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It's only Rock'n Roll but I like it ---------------------------------------- Wenn die Sonne der Diskussions-Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen langen Schatten. ---------------------------------------- Mein Konzertarchiv @ SONGKICKMC Weissbier Statt Elen, seine Tochter oder seine aktuelle Lebensgefährtin als Duettpartner zu engagieren, hätte er vermutlich auch jeden vermeintlichen Hochkaräter haben können!
Die Frage, die sich mir eher stellt, ist die, ob man das überhaupt tun muss? Ich kann mich noch an frühere Unplugged-Konzerte anderer Künstler erinnern, die gar keine Gäste, Duett-Partner usw. hatten…und auch nicht brauchten.
Ehrlich gesagt nervt mich das in letzter Zeit bei den Unplugged-Geschichten eher, dass da bei gefühlt jedem zweiten Lied irgend ein „Gast“ dabei sein muss. Und gerade bei dem Westernhagen-Konzert haben die Gäste (meiner Meinung nach) fast komplett versagt. Die Tochter hätte sich das trällern dieses einen (!!!) Refrain getrost sparen können. Auch Elen und dieser Herr, dessen Name mir gerade nicht einfällt, sind für mich nicht unbedingt Highlights. Einzig die Lebensgefährtin war ganz gut, auch wenn es sehr schwer ist, sie zu verstehen. Was bei mir wiederum die Frage aufwirft, ob man ein neues, bisher nicht bekanntes Lied, von einer Frau singen lassen muss, die der deutschen (Aus-)Sprache nicht so mächtig ist und der Text dadurch recht undeutlich wird.
Unterm Strich wirkt es für mich eher so, als wollte der gute Marius seine Gäste mal einem breiteren Publikum bekannt machen und etwas Schützenhilfe für deren Karrieren leisten. Einen Gefallen hat er sich dabei aber nicht getan.
zuletzt geändert von krostitz--
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