Umfrage 2018 – Die besten Alben des Jahres

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  • #10679565  | PERMALINK

    close-to-the-edge

    Registriert seit: 27.11.2006

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    klausk

    close-to-the-edge

    klausk

    close-to-the-edge

    klausk

    beatgenroll@ Klaus Welches wäre denn bei Dir das dritte „teilweise“ Progalbum? Die anderen beiden scheinen mir soweit klar.

    Vielleicht könnte man aufgrund einiger Songanteile die Dukes da noch mit unterbringen (Forth Of July, Give Another Reason), aber sonst sind die eher dem Melodic-(Hard)Rock zuzuordnen. Wenn ich mir z. B. die Ghost anhöre, habe ich auch nicht zwingend das Gefühl, klassischen ProgRock zu hören, was jetzt wiederum keinerlei Bewertung sein soll.

    Die meisten Bands würden sowieso die Krise bekommen, wenn sie in den Foren lesen müssten, wie manche Leute aus ihrer Musik eine Wissenschaft zu machen versuchen. Wer bei seinem Album darauf achten würde, dass er (un-)bestimmte Genre-Regeln nicht verletzen dürfte, sollte lieber ein Buch schreiben.

    Es geht sich nicht um Regeln, sondern schlicht und einfach nur um die musikalische Verortung eines Albums. Da sind dann doch Genre-Zuordnungen hin und wieder schon mal hilfreich.

    Wenn jemand behauptet, Ghost wären auf keinen Fall Prog, ist das das Gegenteil einer Verortung. Und es ist offenbar die Anwendung eines exklusiv vorliegenden Beurteilungssystems, zu dem nur wichtige Meinungsmachet Zugang haben.

    Ich habe nicht behauptet, dass Ghost auf keinen Fall Prog wären, aber ich höre speziell deren aktuelles Album Prequelle nicht als klassischen ProgRock. Was ist daran Meinungsmache oder so? Das Album ist bei mir recht gut platziert, also muss ich es ja auch etwas schätzen. Die poppigen Anteile hatte ich aber nicht so erwartet, zumal der Band im web eher ein Heavy-Image angehaftet wird. Ich kannte bislang nichts von Ghost.

    Von Dir stammte diese Einschätzung doch gar nicht. Ich hatte sie nur als Beispiel für zur Schau gestellte Deutungshoheit ausgewählt.

    zuletzt geändert von close-to-the-edge

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    #10679707  | PERMALINK

    klausk

    Registriert seit: 17.05.2008

    Beiträge: 5,946

    close-to-the-edge

    klausk

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    klausk

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    klausk

    beatgenroll@ Klaus Welches wäre denn bei Dir das dritte „teilweise“ Progalbum? Die anderen beiden scheinen mir soweit klar.

    Vielleicht könnte man aufgrund einiger Songanteile die Dukes da noch mit unterbringen (Forth Of July, Give Another Reason), aber sonst sind die eher dem Melodic-(Hard)Rock zuzuordnen. Wenn ich mir z. B. die Ghost anhöre, habe ich auch nicht zwingend das Gefühl, klassischen ProgRock zu hören, was jetzt wiederum keinerlei Bewertung sein soll.

    Die meisten Bands würden sowieso die Krise bekommen, wenn sie in den Foren lesen müssten, wie manche Leute aus ihrer Musik eine Wissenschaft zu machen versuchen. Wer bei seinem Album darauf achten würde, dass er (un-)bestimmte Genre-Regeln nicht verletzen dürfte, sollte lieber ein Buch schreiben.

    Es geht sich nicht um Regeln, sondern schlicht und einfach nur um die musikalische Verortung eines Albums. Da sind dann doch Genre-Zuordnungen hin und wieder schon mal hilfreich.

    Wenn jemand behauptet, Ghost wären auf keinen Fall Prog, ist das das Gegenteil einer Verortung. Und es ist offenbar die Anwendung eines exklusiv vorliegenden Beurteilungssystems, zu dem nur wichtige Meinungsmachet Zugang haben.

    Ich habe nicht behauptet, dass Ghost auf keinen Fall Prog wären, aber ich höre speziell deren aktuelles Album Prequelle nicht als klassischen ProgRock. Was ist daran Meinungsmache oder so? Das Album ist bei mir recht gut platziert, also muss ich es ja auch etwas schätzen. Die poppigen Anteile hatte ich aber nicht so erwartet, zumal der Band im web eher ein Heavy-Image angehaftet wird. Ich kannte bislang nichts von Ghost.

    Von Dir stammte diese Einschätzung doch gar nicht. Ich hatte sie nur als Beispiel für zur Schau gestellte Deutungshoheit ausgewählt.

    Danke Dir für Deine klärenden Worte. Habe das falsch verstanden und auf mich bezogen. Gute N8  :bye:

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    There is a green hill far away I'm going back there one fine day. I am free because I am the soul bird
    #10679715  | PERMALINK

    bullitt

    Registriert seit: 06.01.2003

    Beiträge: 19,276

    klausk …, zumal der Band im web eher ein Heavy-Image angehaftet wird. Ich kannte bislang nichts von Ghost.

    Eher ein Heavy-Image? Die Band kommt ganz klar aus dem Metal/Hardrock-Universum.

    --

    #10679721  | PERMALINK

    bullitt

    Registriert seit: 06.01.2003

    Beiträge: 19,276

    klausk
     Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich in den letzten Jahren irgendeine mir von deez.. empfohlene Songlist und/oder Alben, die mir vorgeschlagen wurden, angehört habe. Da habe ich eh einen Tunnelblick und höre mir nur die Sachen an, die ich selbst ausgewählt habe. … ja, so ist das bei mir.

    Gut, dann wäre das ja auch erklärt. Aber wir können uns schon darauf einige, dass Streaming inzwischen den Markt dominiert und es sehr, sehr viele User geben dürfte, die das anders handhaben, oder?

    --

    #10679733  | PERMALINK

    klausk

    Registriert seit: 17.05.2008

    Beiträge: 5,946

    bullitt

    klausk Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich in den letzten Jahren irgendeine mir von deez.. empfohlene Songlist und/oder Alben, die mir vorgeschlagen wurden, angehört habe. Da habe ich eh einen Tunnelblick und höre mir nur die Sachen an, die ich selbst ausgewählt habe. … ja, so ist das bei mir.

    Gut, dann wäre das ja auch erklärt. Aber wir können uns schon darauf einige, dass Streaming inzwischen den Markt dominiert und es sehr, sehr viele User geben dürfte, die das anders handhaben, oder?

    Dem werde und kann ich nicht widersprechen.  :bye:

    --

    There is a green hill far away I'm going back there one fine day. I am free because I am the soul bird
    #10679749  | PERMALINK

    klausk

    Registriert seit: 17.05.2008

    Beiträge: 5,946

    bullitt

    klausk …, zumal der Band im web eher ein Heavy-Image angehaftet wird. Ich kannte bislang nichts von Ghost.

    Eher ein Heavy-Image? Die Band kommt ganz klar aus dem Metal/Hardrock-Universum.

    So weit liegt das ja nun auch nicht auseinander. Wie dem auch sei, die poppigen Einflüsse scheinen unüberhörbar. Da ich keine weiteren Alben von Ghost als Prequelle kenne, kann ich da auch nicht mehr zu sagen.  :bye:

    zuletzt geändert von klausk

    --

    There is a green hill far away I'm going back there one fine day. I am free because I am the soul bird
    #10679791  | PERMALINK

    doc-f
    Manichäer

    Registriert seit: 26.08.2006

    Beiträge: 3,704

    klausk

    bullitt

    klausk …, zumal der Band im web eher ein Heavy-Image angehaftet wird. Ich kannte bislang nichts von Ghost.

    Eher ein Heavy-Image? Die Band kommt ganz klar aus dem Metal/Hardrock-Universum.

    So weit liegt das ja nun auch nicht auseinander. Wie dem auch sei, die poppigen Einflüsse scheinen unüberhörbar. Da ich keine weiteren Alben von Ghost als Prequelle kenne, kann ich da auch nicht mehr zu sagen.

    Ghost sind auf jedem Fall aus einem Heavy Metal Stammbaum entsprungen. Tobias Forge, der Sänger und alleinige Songwriter war früher bei einer Death Metal Band. „Prequelle“ höre ich jedenfalls nicht als progressiven Metal – im Vergleich zu Haken oder Dream Theater ist die Musik nicht komplex genug. Andererseits gibt es durchaus Parallelen zu Steven Wilson (meine subjektive Wahrnehmung), was die Melodik und auch die depressive Grundstimung angeht. Wenn man sie denn unbedingt eine Schublade stecken möchte, würde ich „Melodic Metal“ draufschreiben  ;-)

    „Opus eponymus“ und „Meliora“ sind tendentiell auch noch etwas härter als „Prequelle“. Aber ganz unabhängig davon hat Forge Talent für großartige Melodien und seine Stimme gefällt mir auch.

    --

    My advice is, don't spend money on therapy. Spend it in a record store. (Wim Wenders)
    #10679793  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 31,453

    bullitt
    Aber wir können uns schon darauf einige, dass Streaming inzwischen den Markt dominiert und es sehr, sehr viele User geben dürfte, die das anders handhaben, oder?

    Und? Außerhalb dieses Forums haben das User doch schon immer anders gehandhabt. Ich glaube kaum, dass man sich hier verstärkt von Algorithmen leiten lässt. Ich nutze Spotify, um Sachen zu hören, die ich anderswo (aktiv) aufgeschnappt habe.

    --

    Dignify your pain and you might find your power.
    #10679833  | PERMALINK

    mikko
    Moderator
    Moderator / Juontaja

    Registriert seit: 15.02.2004

    Beiträge: 34,208

    sparch

    bullitt
    Aber wir können uns schon darauf einige, dass Streaming inzwischen den Markt dominiert und es sehr, sehr viele User geben dürfte, die das anders handhaben, oder?

    Und? Außerhalb dieses Forums haben das User doch schon immer anders gehandhabt. Ich glaube kaum, dass man sich hier verstärkt von Algorithmen leiten lässt. Ich nutze Spotify, um Sachen zu hören, die ich anderswo (aktiv) aufgeschnappt habe.

    Genauso mache ich das auch. Spotify ist einfach sehr praktisch, wenn man mal schnell was anhören möchte. Natürlich ginge das meist auch bei youtube, aber spotify ist strukturierter, deshalb höre ich lieber dort in Platten rein, die ich woanders entdeckt habe. Die Empfehlungen von spotify, die auf dem zuvor Gehörten basieren, haben mich noch nie interessiert. Übrigens findet man natürlich längst nicht alles bei spotify. Gerade kleine Bands und Labels stellen ihre Sachen dort nicht unbedingt zur Verfügung. Insofern nutze ich auch noch bandcamp und eben doch gelegentlich youtube. Youtube ist insbesondere bei sehr alten und seltenen Sachen oft eine Hilfe.
    Wie auch immer, Ausgangspunkt meiner Suche nach Anhörmöglichkeiten ist fast immer ein Review, eine Empfehlung aus einem Printmedium, einem Blog oder diesem Forum hier.

    --

    Twang-Bang-Wah-Wah-Zoing! - Die nächste Guitars Galore Rundfunk Übertragung ist am Donnerstag, 11. Juli 2019 von 20-21 Uhr auf der Berliner UKW Frequenz 91,0 Mhz, im Berliner Kabel 92,6 Mhz oder als Livestream über www.alex-berlin.de mit neuen Schallplatten und Konzert Tipps! - Die nächste Guitars Galore Sendung auf radio stone.fm ist nach der Sommerpause voraussichtlich am Dienstag, 20. August 2019 von 20 - 21 Uhr mit den Singles des Jahres 1984, Teil 1!
    #10681635  | PERMALINK

    bullitt

    Registriert seit: 06.01.2003

    Beiträge: 19,276

    sparch

    bullitt Aber wir können uns schon darauf einige, dass Streaming inzwischen den Markt dominiert und es sehr, sehr viele User geben dürfte, die das anders handhaben, oder?

    Und? Außerhalb dieses Forums haben das User doch schon immer anders gehandhabt. Ich glaube kaum, dass man sich hier verstärkt von Algorithmen leiten lässt. Ich nutze Spotify, um Sachen zu hören, die ich anderswo (aktiv) aufgeschnappt habe.

    @sparch Worauf sonst würdest du denn die Entwicklung zur Zersplitterung – auch hier – zurückführen? Musikmagazine machen der Reihe nach dicht und Plattenläden sind exotische Refugien in ein paar Metropolen. Dennoch sprudeln hier die Neuerscheinungen wie nie zuvor. Klar stellt sich hier jetzt keiner und gibt zu, dass er sich seinen Musikgeschmack von Algorithmen diktieren lässt. War auch eingangs etwas überspitzt formuliert. Aber mir können hier nicht alle hundert Listenersteller weis machen, dass sie ihren Streamingdienst nur zum „mal eben kurz reinhören“ nutzen und sich den Tipp dazu analog geholt haben. Würde sich auch die Frage stellen, warum. Ist ja nicht so, dass diese Funktionen nicht treffsicher funktionieren würden. Ich wollte das hier aber auch nicht auf Spotify-Playlists verdichten. Bei allen digitalen Quellen stellt sich die Frage, wie kam man jetzt da hin. Und selbst wenn man analog eine Review liest, kann der Autor den Impuls dazu aus seiner Bubble haben. Ist auch alles erst mal nicht tragisch, die Peaks von einst verwachsen sich halt in der Breite. Nur für solche Rankings ist das halt etwas doof.

    --

    #10681659  | PERMALINK

    irrlicht
    Nihil

    Registriert seit: 08.07.2007

    Beiträge: 28,946

    bullitt Aber mir können hier nicht alle hundert Listenersteller weis machen, dass sie ihren Streamingdienst nur zum „mal eben kurz reinhören“ nutzen und sich den Tipp dazu analog geholt haben. Würde sich auch die Frage stellen, warum. Ist ja nicht so, dass diese Funktionen nicht treffsicher funktionieren würden.

    Den größten Teil meiner Entdeckungen lerne ich über das Internet kennen, sicher nicht (mehr) im Plattenladen. Ich krame gerne in meinem Stammladen, aber oft fehlt mir dazu auch die Zeit. Spotify und vergleichbare Streamingdienste nutze ich überhaupt nicht, Portale wie youtube, Bandcamp, soundcloud etc. hingegen schon, eigentlich täglich. Und natürlich spielt gerade bei youtube und soundcloud auch dessen Auswahl des nachfolgenden Titels bzw. Querverweise etc. eine wichtige Rolle – ich habe darüber schon eine Menge kennengelernt, was mir möglicherweise entgangen wäre. Ansonsten: Video-Reviews, sonstige Reviews, Bestenlisten, Datenbanken, Tipps aus dem Forum, hin und wieder Magazine und bei Interesse am Künstler eingehende Lektüre.

    Mit dem bloßen Kaufen von mp3s kann ich mich bis heute noch nicht ganz anfreunden. Kommt allerdings dennoch vor, zentral, wenn es den Release anders gar nicht gibt oder dieser ansonsten vergriffen bzw. kaum bezahlbar ist. Ich höre zudem auch ständig Mixtapes, wie im HipHop üblich, die es physisch gar nicht gibt – stört mich weitaus weniger, mein Bezug dazu ist aber oft auch bei wietem nicht so intensiv, als zu Alben, die hier wirklich im Schrank stehen. Allgemein kaufe ich seit Jahren eher mehr, was aber auch den fianziellen Möglichkeiten geschuldet ist. Und normalerweise läuft die Sache fast so ab, wie oben von Dir in Frage gestellt: Da ist ein Tipp, ich höre mich ein wenig ein (nie das ganze Album) und entscheide dann, ob ich es gar nicht mag, ob ich es prinzipiell interessant finde, mir den Namen notiere und es für später aufhebe – oder direkt bestelle. Das mag sicher auch der Grund sein, dass Fehlkäufe seit Jahren eigentlich ausbleiben. Das verzerrt oft etwas meine eigene Wahrnehmung, aber ich kann damit leben, dass meine Sammlung nicht zur Hälfte aus wenig geliebten Werken besteht.

    Spotify etc. nutze ich im übrigen nicht, weil mir die Gefahr dahinter zu groß ist. Geschaffene Möglichkeiten machen unglaublich bequem und ich glaube, davon ist niemand frei. Ich mag gerade den Prozess, noch einen gewissen Anteil der Zeit zu forschen, Musik am anderen Ende der Welt eher zufällig zu entdecken, mich durch irgendwelche Archive zu graben usw. – ist ein Stück weit auf jeden Fall Spleen und sicherlich antiquiert, aber ich kenne niemand, also wirklich niemand, der ausschließlich Streamingdienste nutzt und als Gesprächspartner zu Musik wirklich spannend wäre. In der Regel läuft da eben irgendeine Playlist, wovon die betreffenden Personen maximal zwei Titel kennen und nach dem Durchlaufen, meist eher Durchskippen, kommt dann halt was anderes. Positiv gestimmt ist das natürlich die reine Zentrierung auf die Musik, ohne jegliche Hintergründe, für mich fühlt sich das aber stets wie Fastfood an. Dass man das grundsätzlich auch ganz anders nutzen kann, keine Frage.

    --

    Hold on Magnolia to that great highway moon
    #10681679  | PERMALINK

    jjhum

    Registriert seit: 30.08.2007

    Beiträge: 1,987

    Ich glaube, dass die häufige Limitierung der Tonträger ein wesentlicher Grund für die Zersplitterung ist. Gerade bei 7″s passiert es mir regelmäßig, dass die Auflage entweder komplett vergriffen ist oder die Preise in astronomische Höhen schnellen. Da ich aber wesentlich mehr Quellen nutzen kann als früher ( damals: Zeitschriften, Plattenladen, Freunde; heute zusätzlich Foren, Streamingdienste, YT, Newsletter von Labeln) kaufe ich Alternativen. Und die meisten Forenmitglieder kaufen glaube ich mehr Platten pro Jahr als vor 20 Jahren, sodass die Auswahl beim Ranking wesentlich grösser ist.

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    #10681685  | PERMALINK

    ediski

    Registriert seit: 31.12.2016

    Beiträge: 1,856

    Bullitt  Worauf sonst würdest du denn die Entwicklung zur Zersplitterung – auch hier – zurückführen? … Nur für solche Rankings ist das halt etwas doof.

    Ich glaube, diese Zersplitterung hat es immer schon gegeben. Nur konnten Hitparaden in Radios und Bestenlisten in Zeitschriften früher redaktionell überarbeitet und/oder Außenseitertipps ignoriert werden. In Zeiten des Internets oder bei solch einer Forenaktion wie dieser Albenliste geht so etwas nicht mehr, weil jeder sich die komplette Rangliste selbst errechnen kann.

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    #10681695  | PERMALINK

    ediski

    Registriert seit: 31.12.2016

    Beiträge: 1,856

    irrlicht

    Den größten Teil meiner Entdeckungen lerne ich über das Internet kennen, sicher nicht (mehr) im Plattenladen. Ich krame gerne in meinem Stammladen, aber oft fehlt mir dazu auch die Zeit. Spotify und vergleichbare Streamingdienste nutze ich überhaupt nicht, Portale wie youtube, Bandcamp, soundcloud etc. hingegen schon, eigentlich täglich. Und natürlich spielt gerade bei youtube und soundcloud auch dessen Auswahl des nachfolgenden Titels bzw. Querverweise etc. eine wichtige Rolle – ich habe darüber schon eine Menge kennengelernt, was mir möglicherweise entgangen wäre. Ansonsten: Video-Reviews, sonstige Reviews, Bestenlisten, Datenbanken, Tipps aus dem Forum, hin und wieder Magazine und bei Interesse am Künstler eingehende Lektüre. …  Allgemein kaufe ich seit Jahren eher mehr, was aber auch den fianziellen Möglichkeiten geschuldet ist. Und normalerweise läuft die Sache fast so ab, wie oben von Dir in Frage gestellt: Da ist ein Tipp, ich höre mich ein wenig ein (nie das ganze Album) und entscheide dann, ob ich es gar nicht mag, ob ich es prinzipiell interessant finde, mir den Namen notiere und es für später aufhebe – oder direkt bestelle. Das mag sicher auch der Grund sein, dass Fehlkäufe seit Jahren eigentlich ausbleiben.

    Das mache ich genauso. Spotify nutze ich überhaupt nicht. Bei Bandcamp und Soundcloud höre ich regelmäßig rein und bei YouTube nur rein informationshalber, wenn es anders nicht geht.

    Die Empfehlungen von Bandcamp, YouTube und/oder Onlineversandfirmen sehe ich mir zwar an und ab und zu entdecke ich dort auch etwas nach meinem Geschmack, aber bei etwa 90 % der Empfehlungen winke ich nach wenigen Takten schon ab, weil es dann doch irgendwie nicht mein Interessengebiet trifft.

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    #10681697  | PERMALINK

    mikko
    Moderator
    Moderator / Juontaja

    Registriert seit: 15.02.2004

    Beiträge: 34,208

    @bullitt Ich hab‘ mir mal angeschaut, was spotify mir aufgrund meines Hörverhaltens so empfiehlt. Dabei habe ich festgestellt, dass ich diese Empfehlungen zu rund 90% kenne, wenn es um ältere Musik geht. Bei ganz neuer Musik ist die Quote nicht so groß. Allerdings kenne ich auch da vieles bereits. Insofern scheinen die Algorithmen ja zu funktionieren. Nur nützen sie mir wenig. Im Übrigen vertraue ich Empfehlungen grundsätzlich eher, wenn sie inhaltlich begründet sind und nachvollziehbar. Der Algorithmus kommt im Zweifel ganz schnell durcheinander, wenn ich z.B. bei spotify zu einem bestimmten Thema recherchiere oder einer sonst durch fremde Vorgaben bestimmten Recherche folge.

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