New Wave of British Heavy Metal

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  • #5854223  | PERMALINK

    dr-music

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 70,287

    @ Choosefruit
    Davon werde ich die eine und andere noch nehmen.:-)

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    #5854225  | PERMALINK

    flashbackmagazine

    Registriert seit: 28.03.2012

    Beiträge: 2,354

    skylordGerade Gestern gelesen und auf Youtube angehört; VARDIS are back !

    Gehört https://www.amazon.de/Red-Eye-Vardis/dp/B01CGTSQ26/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1464360966&sr=1-1&keywords=vardis dazu …?

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    #11058867  | PERMALINK

    jesseblue

    Registriert seit: 14.01.2020

    Beiträge: 425

    Wenn Interesse besteht, können wir auch gern das Thema in diesem Strang fortführen, @zoji. Zwischen 2016 und 2018 konnte ich gar nicht genug von dieser Musik bekommen und stieß auf wunderbare Entdeckungen. Mein liebstes Album aus dieser Richtung war für lange Zeit die selbstbetitelte LP der Band Ethel The Frog.

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    #11058877  | PERMALINK

    dengel

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 59,085

    Und dann gab es noch diese Band:

    Leider hatte diese Band nie die Gelegenheit für die Aufnahme eines Albums. Dies hier ist eine Zusammenstellung ihrer EPs und Singles. Darunter der Klassiker „Seven Days Of Splendour“.

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    #11058915  | PERMALINK

    zoji

    Registriert seit: 04.10.2017

    Beiträge: 2,320

    @jesseblue

    So, da bin ich, danke für die Einladung

    Ich habe den Eindruck, dass ich zwar viel früher, aber lange nicht so tief eingestiegen bin wie Du. Ethel The Frog sind mir tatsächlich erst in diesem Jahrhundert über den Weg gelaufen, hab´s aber nicht gekauft. Jetzt läuft es beim Schreiben nebenher und es gefällt viel besser als damals. Ist der Eindruck korrekt, dass die noch mit einem Bein im Boogie-Rock der 70er stecken? Richtig klasse finde ich jedenfalls Eleanor Rigby, ist aber auch eine Steilvorlage die man kaum versauen kann.

    Die Wahl meines Favs fällt weit weniger originell aus. Maidens Debüt läge bei mir auch genreübergreifend recht weit vorn, wenn ich Listen führen würde. Running Free und Phantom Of The Opera gehörten zu meinen frühesten Eindrücken. Ich mag´s auch, wenn der Gesang nicht zu überkandidelt und prätentiös ist, auch um den Preis, dass der Barde nicht in der ersten Liga singt. Das bereitet mir z. B. bei Priest gelegentlich Probleme. Insofern Di´Anno vor Bruce. Im Grunde können auch Ethel The Frog damit bei mir punkten, obwohl der schon wirklich wenig Gold in der Stimme hat.

    U.a. aus dem Grund und weil ich auch in anderen Zusammenhängen eine Vorliebe für mädchenhaften Gesang habe, stehe ich auch sehr auf die ersten beiden Alben von Girlschool. Die klingen ja wie bezopfte Mädels, die Abwesenheit von Rockröhrigkeit und doroesker Theatralik finde ich sehr angenehm. Dabei habe ich lange gebraucht um überhaupt zu kapieren, dass die das Mikro weiterreichen. Was mich wegbläst ist z.B. dieser Moment, wenn in Yeah Right nach dem Comedyteil und dem Break das Riff wieder ultrabrutal einsetzt.

    Wenn es nicht zu persönlich ist würde mich sehr interessieren, wie alt und wie Du 2016 zur NWOBHM gekommen bist.

    zuletzt geändert von zoji

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    Und lieg´ich dereinst auf der Bahre, dann denkt an meine Guitahre, und gebt sie mir mit in mein Grab (Der rührselige Cowboy, D. Duck)
    #11059041  | PERMALINK

    zoji

    Registriert seit: 04.10.2017

    Beiträge: 2,320

    dengelUnd dann gab es noch diese Band: Leider hatte diese Band nie die Gelegenheit für die Aufnahme eines Albums. Dies hier ist eine Zusammenstellung ihrer EPs und Singles. Darunter der Klassiker „Seven Days Of Splendour“.

     

    Nie von gehört. SDOS finde ich ziemlich gut, glaube aber nicht, dass mich der Rest genauso anfixt. Ohnehin ist NWOBHM, oder überhaupt der ganze Hard´n-Heavy-Bereich der 70er bis in die frühen 80er wohl das Musiksegment, welches bei mir am stärksten von Nostalgie lebt. Da haben es Bands, die ich jetzt erst kennen lerne, etwas schwer.

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    Und lieg´ich dereinst auf der Bahre, dann denkt an meine Guitahre, und gebt sie mir mit in mein Grab (Der rührselige Cowboy, D. Duck)
    #11059381  | PERMALINK

    jesseblue

    Registriert seit: 14.01.2020

    Beiträge: 425

    @zoji:

    Mit den heutigen Möglichkeiten ist das Entdecken von unbekannten Dingen oft nur wenige Klicks entfernt, deswegen war es sicherlich nicht die größte Herausforderung, in den Tiefen zu wühlen, solang das Interesse gegeben war. Mittlerweile bin ich 33 Jahre und seit gut 14 1/2 Jahren im Forum aktiv. Vor meinem jetzigen Nick war ich als choosefruit unterwegs. Falls du also über etwas ältere Beiträge unter meinem alten Ego stolpern solltest, weißt du nun, dass ich diese verzapfte. Genau kann ich es gar nicht mehr rekonstruieren, wie ich zum NWOBHM kam. Es waren wohl Artverwandtes wie 70er Hard Rock und 80er Hair Metal, die mich schließlich in diese Richtung schubsten. Und da bildete der frühe Heavy Metal DAS Bindeglied. Angefangen hatte ich auch mit Acts wie Iron Maiden oder Saxon. Etwas später entdeckte ich die 2. oder 3. Reihe und je tiefer ich ich grub, desto verwunderter und überraschter war ich. Metal war für mich immer ein rotes Tuch. Ich hatte absolut keine Ahnung über diese Musik, meinte dennoch zu wissen, dass sie mir nicht gefallen wird. Zumindest in Bezug auf den frühen Heavy Metal sollte sich mein Weltbild schließlich ändern. Das Schöne war, wie ich merkte, dass meine früheren Scheuklappen mir ein falsches Bild bezüglich Metal vermittelten und der NWOBHM gar nichts mit dem gemein hatte, was ich meinte ablehnen zu müssen. Es war zum Teil rotzig gespielter Hard Rock und wurde für über 2 Jahre lang genau zu meinem Ding. Mittlerweile hat das Interesse an dieser Musik stark nachgelassen und ich höre sie nur noch vereinzelt. Das liegt vor allem daran, dass ich vor einem guten Jahr einen weniger schönen Einschnitt in meinem Leben erfahren musste und infolgedessen andere Musik „besser“ zu meinem Gemüt passte.

    --

    #11059729  | PERMALINK

    zoji

    Registriert seit: 04.10.2017

    Beiträge: 2,320

    Moin @jesseblue

    … und ei jo, choosefruit. Ich muss zugeben, dass ich Dich nicht mit so etwas wie einem musikalischen Profil in Verbindung bringe, und die Umbenennung entging mir auch, aber der Name liegt bei mir noch in der Ablage sympatico.

    Finde so etwas schon recht interessant, weil ich dachte NWOBHM wird nur von alten Säcken wie mir gehört. Bei jüngeren Hörern ging ich davon aus, dass sie sich, wenn schon Metal, an härteren und räudigeren Sounds orientieren. Obwohl mir gerade wieder einfiel, dass ich vor ein paar Jahren zur Wackenzeit mal mit der Bahn unterwegs war und mir eine ca. 20-jährige auffiel, die auf der Kutte ausschließlich Patches der alten Bands trug. Hat mich riesig gefreut, ohne das ich sagen könnte warum.

    Stimmt, 2016 war die Entdeckung sicherlich einfacher, ich war halt in den frühen 80ern auf das spärliche Taschen- und Geburtstagsgeld angewiesen, das verhinderte letztlich auch meine Expertenwerdung. Viele von den hier genannten Alben, auch von Deinen Favoriten, kenne ich nur den Namen nach oder mit ein oder zwei Titeln. Wenn man ein bisschen abstrahiert, gibt es in unserem Verhältnis zur NWOBHM aber schon ein paar Gemeinsamkeiten. Nach 1983 war ich für ungefähr 10 Jahre ganz raus, habe das fast verachtet. Die alten Helden veröffentlichten schlappe Alben mit Blick auf den US-Markt, mit härter, schneller, lauter, Thrash, Speed, Power, Hair, Etc-Metal konnte ich nichts anfangen und mich interessierte auch mehr die Frage, „Wo kommt meine Musik her?“ als „Wo geht meine Musik hin?“. Metal-Acts nach 1983, von denen ich Alben besitze, kann ich vermutlich an ein, höchstens zwei Händen abzählen und die Hälfte wären Sabbath-Klone. Erst mit Mitte 20 habe ich es für mich wiederentdeckt und erst seit 10-15 Jahren punktuell noch einmal nachgelegt. Im Grunde ist also mein Spot für diese Musik sehr klein, glüht aber biographiebedingt etwas heller, als die größeren ihn umgebenden Felder.

    „Rotzig gespielter Hardrock“ kann ich in der mir eigenen Unentschlossenheit einerseits gut nachvollziehen, höre ich heute eigentlich auch so, gleichzeitig möchte ich mich immer noch mit Faust auf dem Herzen in Pose schmeißen um dramatisch „der einzig wahre Metal“ zu proklamieren.

    In einige Deiner 2016 gelisteten Titel werde ich in nächster Zeit noch einmal reinhören. Was mich etwas überrascht ist, dass Du Denim & Leather über Wheels Of Steel und Strong Arm Of The Law stellst. Das war für mich erstmals ein bisschen Saxon-By-The-Numbers, auch wenn ich vieles davon immer noch sehr gut finde. Blood & Thunder von More ging irgendwie überhaupt nicht an mich, fand ich sogar nervig, Praying Mantis war mir etwas zu AOR-lastig, aber beides Jahrzehnte nicht gehört. Was ich bis heute nicht verstehe ist, dass mich das hochgehandelte Angel-Witch-Debüt nie voll überzeugen konnte. Ich sollte vielleicht mal das Risiko des Kaufs eingehen, um es konzentriert über die Anlage, statt nur nebenbei auf Laptop-Speakern zu hören. Zwei Favoriten aus der Spätphase sind bei mir Before The Storm von Samson (eigentlich ein Schritt zurück in Richtung Hardrock, aber Bruce Nachfolger mit dem natürlicheren und kreischfreien Gesang liegt mir mehr und ich empfinde die Songs qualitativ konsistenter als seine beiden Vorgänger. Enthält außerdem mit Test Of Time eine meiner grob geschätzt Top-50-Hardwurst-Hymnen) und das gleichnamige Debüt von Rock Goddess, einem Mädchen-Trio, und zwar altersmäßig wirklich Mädchen, was ich noch heute unfassbar mitreißend finde.

    Schade, das Du krisenbedingt „abtrünnig“ wurdest (ich wünsche Dir, dass Du sie weitgehend überwunden hast), schön, dass es Dir noch wichtig genug war, in einen Plausch einzusteigen.

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    Und lieg´ich dereinst auf der Bahre, dann denkt an meine Guitahre, und gebt sie mir mit in mein Grab (Der rührselige Cowboy, D. Duck)
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