Ich höre gerade … klassische Musik!

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  • #10938377  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    Und jetzt in die Stille des Wohnzimmers einfliessend …. :

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
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    #10938455  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Ives bearbeitet Ragtime und andere populäre Materialien (Piano Sonata No. 1, 1901-10), Bartók improvisiert über ungarische Bauernlieder (Op. 20, 1920), Messiaen zitiert sich selbst und verwendet „Hindu-Rhythmen“ (whatever – „Cantéyodjayâ“, 1949) und Bach macht sich hinter das italienische Barock (Aria variata alla maniera italiana a-Moll BWV 989 1709) – hervorragend!

    Hier etwas Hintergrund im Gespräch mit Stefanovich, die ich noch nicht kannte:
    https://www.prestomusic.com/classical/articles/2545–interview-tamara-stefanovich-on-influences

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #162: Neuentdeckungen aus dem Katalog von CTI Records, 8.4., 22:00; # 163: 13.5., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #10938509  | PERMALINK

    soulpope
    "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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    clasjaz

    gypsy-tail-windUgorskaja ist gerade gestorben? Meine Suche nach Schubert liess mich das hier finden: https://www.rbb-online.de/rbbkultur/themen/musik/rezensionen/cd/2019/10/Dina-Ugorskaj-Franz-Schubert.html Ist das die Aufnahme, die Du ebenfalls geordert hast @clasjaz? — Irgendwo las ich, dass auch Leonskaja (auf einem unbekannten Label, es heisst wohl easonus) wieder Schubert einspielt –

    Ja, Ugorskaja ist gestorben; die Schubert-CD gibt die letzte Einspielung, soweit ich weiß. Ich habe sie nicht selbst bestellt – es ist die von Dir genannte -, sie ist mir angekündigt als ein Geschenk von einer Freundin, auch aus Zürich. – Zu Leonskaja kann ich nichts sagen, sie ist immer an mir vorbeigegangen, aber nicht wie die Frau bei Baudelaire. Auch als ich sie vor mehr oder weniger 25 Jahren im Konzert gehört habe. – Du bekommst übrigens auch bald Post von hier, ich habe Deine CDs gestern auf den Weg gebracht. @soulpope Wenn ich berichten kann, werde ich das dann demnächst tun! Zu Fassbaender und Hinterhäuser, da wirst Du recht haben. Hier jetzt endlich: Die „Dichterliebe“ (Juni 1960) – das hier ist sie für mich. In Wahrheit ist es die Liebendenliebe. Die Kunst hier, Souzays und des ebenso klugen Baldwin – ist endlich die Verwandlung des sog. Gefühls. Kein schlichter Ausdruck – das war Fischer-Dieskaus Metier, alles gerade heraus; ich will nicht sagen, dass ich die „Dichterliebe“ von ihm, zumal mit Hartmut Höll, nicht hören kann: Dennoch ist Fischer-Dieskau im Vergleich viel schlichter, vulgo auch protzender. Souzay bedenkt das, was er da tut, ständig selbst. Er scheint im alten Wort zu leben: Es könnte auch anders sein. Aber im Moment muss man sich entscheiden. Vor allem: entscheiden können. Kein schlichter Ausdruck; ein Freund schrieb einmal, was wollen sie denn ausdrücken? Pickel? Eben, darum geht’s nicht. Sondern um die Verwandlung dessen, was sonst schlicht betört oder niederreißt. Oder beides. Und deshalb wird auch erst, in der Musik, in der Dichtung, die Hymne möglich, die kein Geschrei ist. Exemplarisch das „Ich grolle nicht“ bei Souzay und Fischer-Dieskau: Souzay grollt wirklich nicht mehr, Fischer-Dieskau grollt, obwohl er das Gegenteil behauptet. Auf der CD – jämmerliches Booklet, aber was soll’s – folgen noch Sechs Gedichte und Requiem, op. 90, weitere Schumann-Lieder aus op. 25 und 49 und dann der Liederkreis, op. 24 (alles vom April 1956). Klang der CD ist sehr gut, irgendwelche technischen Dinge wurden veranstaltet.

    Dies ist tatsächlich eine formidable Aufnahme …. anlassbezogen lasse ich nun Folgendes rotieren …. :

     

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    #10938517  | PERMALINK

    yaiza

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    gypsy-tail-wind Ives bearbeitet Ragtime und andere populäre Materialien (Piano Sonata No. 1, 1901-10), Bartók improvisiert über ungarische Bauernlieder (Op. 20, 1920), Messiaen zitiert sich selbst und verwendet „Hindu-Rhythmen“ (whatever – „Cantéyodjayâ“, 1949) und Bach macht sich hinter das italienische Barock (Aria variata alla maniera italiana a-Moll BWV 989 1709) – hervorragend! Hier etwas Hintergrund im Gespräch mit Stefanovich, die ich noch nicht kannte: https://www.prestomusic.com/classical/articles/2545–interview-tamara-stefanovich-on-influences

    klingt nach einer sehr interessanten Zusammenstellung. Vielen Dank auch für den Link zum Gespräch — kommt auf die „noch zu hören“-Liste.

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    #10938523  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    @clasjaz Die Souzay ist aus der rührigen Vokal-Reissue-Reihe der mexikanischen Decca nehme ich an? Nicht ganz die bei uns üblichen „production values“, aber in der Reihe sind einige Perlen wieder greifbar geworden, auch Raritäten (von Hans Hotter und Lisa Della Casa über Mado Robin oder Janine Michau bis zur mir davor völlig unbekannten Virginia Zeani). Von Souzay ist in der Reihe noch eine CD erschienen, Details hier:
    https://www.prestomusic.com/classical/products/8038162–schumann-liederkreis-op-39-and-other-songs
    Ich kenne beide noch nicht (und überhaupt Souzay nicht gut).

    Holliger gestern, zunächst mit Kopatchinskaja im Violinkonzert und dem kleinen Irgendwas als (bereits vertrauter) Zugabe – und davor noch in einem einstündigen Gespräch, in dessen Rahmen auch noch ein kleiner Liederzyklus von Holliger erklang – war phänomenal, ich will die nächsten Tage noch berichten, heute Abend gibt es im Konzert es Collegium Novum Zürich gleich nochmal zwei Werke von Holliger – und auch die Sopranistin Sarah Maria Sun, auf die ich mich sehr freue!

    Jetzt läuft, an das letzte Werk auf der überragenden CD von Stefanovich anknüpfend, diese ebenfalls 2019 erschienene Einspielung:

    Das ist eigentlich ein Blödsinn, denn im Vergleich mit einer Cembalo-Einspielung klingt das schon arg geglättet, die ganze „bubbliness“ fehlt – wobei sie das bei Aufnahmen am Flügel ja auch tut, so gesehen ist diese Trio-Fassung auch wieder völlig in Ordnung. Aber davon mal abgesehen klingt das Trio phantastisch und spielt die Musik mit Verve.

    Edit: @yaiza An Dich musste ich bei der obigen CD von Stefanovich tatsächlich gleich denken – sie lief gerade zum allerersten Mal (lag heute im Briefkasten), aber ich bin schon schwer begeistert! Die Ives-Sonate (40 Minuten kurz, sieben Sätze) kannte ich noch gar nicht, der Bartók klingt bei ihr viel voller und satter, farbiger, als man sich’s so gewohnt ist (üblicherweise klappert und scheppert es ja ordentlich, wenn seine Klaviermusik gespielt wird, sei’s von ihm selbst, sei’s von den Experten auf dem Gebiet), mit Messiaens Klaviermusik bin ich noch wenig vertraut, der Bach zum Abschluss ist eine überraschend geniale Programmierungs-Idee – und Stefanovich spielt auch hier superb!

    (Dank geht ans Fono Forum … ich hab vor einer Woche oder so mal in den Heften von 2019 die Rezensionen mit den höchsten Bewertungen quergelesen und darauf einiges bestellt, darunter eben auch Stefanovich.)

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    #10938571  | PERMALINK

    yaiza

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    Ich höre auch gerade etwas unbekanntes… gestern von der Postfiliale abgeholt:

    Mieczyslaw Weinberg – Sonate für Klarinette und Klavier, op. 28 in der Version für Bratsche und Klavier

    von einer CD, die diesem Weinberg gewidmeten 200 S. umfassenden Heft der DGO (Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.) von 2010 beilag. In der letzten Woche war ich im Rahmen des Bildungsurlaubs auf einem Seminar zu verschiedensten europäischen Themen, u.a. hörten wir einen Vortrag vom Hg. dieser Zeitschrift, der in seinem Vortrag Weinberg erwähnte und auf die Oper „Die Passagierin“ hinwies. Daraufhin gingen bei zwei anderen TN aus Hamburg die Köpfe hoch und im darauffolgenden Gespräch stellte sich heraus, dass die beiden beim Weinberg-Schwerpunkt in der Elbphilharmonie dabei waren… Ein schöner Austausch, auch mit dem Vortragenden, der sowieso anbot, bei Interesse einzelne Hefte zu einem Sonderpreis zu schicken. Per Internet hatte ich noch ein kostenloses Probeheft bestellt und freue mich, dass sie mir noch ein zweites Themenheft zur Musik (Situation in Russland) beigelegt haben. Bin schon gespannt auf die Lektüre…

    PS: Beim Schreiben hatte ich überlegt, ob das nicht eher in eine Art Lese-Ecke gehört … ich könnte einen Faden eröffnen, habe bisher nur etwas unter „Glossen“ gefunden, aber das passt nicht so richtig.

    zuletzt geändert von yaiza

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    #10938589  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Los geht es solo mit einem Variationending von Paganini, „Nel cor più non mi sento“ über ein Thema aus Paisiellos „La molinara“, dann folgt Schuberts Fantasie D 934, danach Paganinis „I palpiti“ (Variationen über „Di tanti palpiti“ aus Rossinis „Tancredi“), dann wiederum Schubert via Liszt in Oistrakhs Arrangement der „Valse-caprice“ a-Moll (Nr. 6 der „Soirées de Vienne“ S 427, nach Schuberts Valse sentimentale D 779/13 und Valse nobles D 969/9 & 10), dann nochmal Schubert selbst mit dem Rondo brillant h-Moll D 895, bevor ein letztes Mal Paganini erklingt, und zwar mit dem Cantabile D-Dur. Den Ausklang macht dann ein weiteres Solo, Heinrich Wilhelm Ernsts Grand Caprice sur „Le Roi des Auslnes“ Op. 26 nach Schuberts „Der Erlkönig“ D 328. Lässt sich hervorragend an. Die Gegenüberstellung zweier so unterschiedlicher Zeitgenossen scheint Vilde Frang eine Herzensangelegenheit gewesen zu sein, so erzählt sie in ihrem Text im Booklet.

    Die nächste Gelegenheit, Frang live zu hören, kommt schon im Februar, wenn sie mit dem Tonhalle-Orchester (unter Rafael Payare) das erste Violinkonzert von Schostakowitsch spielen wird.

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    #10938651  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Bei Weinberg bin ich gerade auch noch einmal – ebenfalls eine Neuheit, die im Rahmen der erwähnten Lektüren angeschafft wurde. Lässt sich sehr gut an!

    Ansonsten @yaiza können hier ja auch neue Fäden gestartet werden!

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    #10938693  | PERMALINK

    yaiza

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    gypsy-tail-wind Ansonsten @yaiza können hier ja auch neue Fäden gestartet werden!

    :yes:

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    #10938709  | PERMALINK

    Anonym
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    gypsy-tail-wind@clasjaz Die Souzay ist aus der rührigen Vokal-Reissue-Reihe der mexikanischen Decca nehme ich an? Nicht ganz die bei uns üblichen „production values“, aber in der Reihe sind einige Perlen wieder greifbar geworden, auch Raritäten (von Hans Hotter und Lisa Della Casa über Mado Robin oder Janine Michau bis zur mir davor völlig unbekannten Virginia Zeani). Von Souzay ist in der Reihe noch eine CD erschienen, Details hier: https://www.prestomusic.com/classical/products/8038162–schumann-liederkreis-op-39-and-other-songs Ich kenne beide noch nicht (und überhaupt Souzay nicht gut).

    Sieht so aus, darauf habe ich wie so oft gar nicht geachtet. Die verlinkte CD kommt sicher auch noch hierher.

    […]  heute Abend gibt es im Konzert es Collegium Novum Zürich gleich nochmal zwei Werke von Holliger – und auch die Sopranistin Sarah Maria Sun, auf die ich mich sehr freue!

    Viel Vergnügen!

    Jetzt läuft, an das letzte Werk auf der überragenden CD von Stefanovich anknüpfend, diese ebenfalls 2019 erschienene Einspielung: Das ist eigentlich ein Blödsinn, denn im Vergleich mit einer Cembalo-Einspielung klingt das schon arg geglättet, die ganze „bubbliness“ fehlt – wobei sie das bei Aufnahmen am Flügel ja auch tut, so gesehen ist diese Trio-Fassung auch wieder völlig in Ordnung. Aber davon mal abgesehen klingt das Trio phantastisch und spielt die Musik mit Verve.

    Vom Trio Zimmermann kenne ich gar nichts, ich weiß bloß aus einer Doku, dass es existiert … Aber Zimmermann höre ich seit seinen Mozart-Einspielungen mit Lonquich immer wieder. – Ob die Bearbeitung ein Blödsinn ist, weiß ich nicht, das Ganze wird auf jeden Fall gefälliger, aber so geht es mir auch bei Cembalo-Einspielungen, ich komme da bis heute nicht auf einen ordentlichen Zweig. Hier sind in der Sache die beiden Anheimelungen von Sitkovetsky, die Fassung für Streichtrio mit Gérard Caussé und Misha Maisky („In memoriam Glenn Gould“, November 1984; davon liegt hier irgendwo auch ein Fernsehmittschnitt herum, bloß wo) und die weitere Fassung („Bearbeitung“) für Streichorchester, New European Strings Chamber Orchester vom Oktober 1993.

    Hier höre ich gerade gebannt in eine weitere Einspielung der „Kafka-Fragmente“ von Kurtág hinein, ja, gebannt. Raue Violine, und dort, wo es erforderlich ist, eine hysterische Sopranistin:

    Im Oktober 2012 in Berlin aufgenommen, im Zusammenhang mit einer Videoinstallation namens „ROUNDHOUSE REVERB“, wie immer das ausgesehen haben mag. Ein Pferd passt, woran auch Béla Tarr einmal erinnert hat. In sogenanntem anderen Zusammenhang. – Das werden wohl demnächst Kurtág-Kafka-Tage, die beiden hier, Melzer und Stark, berühren im Kopf, und das ist ja schon einmal etwas wert. Bei diesen gedrängten Werken braucht es für den Vergleich mit Csengery und Banse, beide mit Keller, aber auch wieder einige Wochen. – Melzer erinnert mich mit ihrem Rachen an zwei andere: Cathy Berberian (mit Monteverdi) und Jan DeGaetani (mit Schönberg). Da muss ich wohl noch etwas ordnen.

    Jetzt aber gleich erst einmal zu einem Feature über Callas, erster Teil, der zweite Teil folgt in einer Woche.

    --

    #10939015  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
    Moderator
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    @clasjaz Das Pferd kam gestern (bei Holliger, „Ma’mounia“) auch kurz vor … obwohl ich die Stelle ehrlich gesagt nicht gehört habe (in der Einführung erwähnt wurde sie). Die Bach-Bearbeitung von Sitkovetsky kenne ich nicht, sie liegt aber der Beschäftigung des Zimmermann Trios zugrunde. Doch, so berichtetn sie in den Liner Notes, hätten sie diese nur als Anstoss genommen und sich dann selbst mit den Noten befasst und eine eigene, anders geartete Bearbeitung erstellt. Das ist sicherlich zulässig, daran habe ich keine Zweifel, ich finde es weder überflüssig noch belanglos, was dabei herausgekommen ist – aber es ist halt von ganz anderem Charakter als eine Einspielung auf einem Cembalo (und auch als eine auf einem Flügel, die sich von letzterer ja auch wieder stark unterscheidet).

    EDIT: die beiden Souzay-CDs habe ich bestellt – danke für den Hinweis, bin gespannt! Ich habe dann immerhin 10 aus der Serie, von der sich wohl erheblich mehr lohnen würde – hier gibt es 43 Einträge, die höchste Nr. ist aber Vol. 49, d.h. es fehlen ein paar (und die Zeani-CD, die hier im Regal steht, ist Vol. 50):
    https://www.prestomusic.com/classical/series/2096/browse
    Aber hier ist eine vollständige Liste (inklusive zweier weiterer von Souzay) zu finden:
    http://www.classicalmusicguide.com/viewtopic.php?t=43295
    Und hier Bildchen von allen 50:
    https://community.roonlabs.com/t/discography-decca-most-wanted-recitals/73343

    Alternativ gibt (gab?) es diesen Würfel, mit wohl einigen Überschneidungen:

    Rückcover mit lesbarem Inhalt:
    https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/91mGB3gMaTL._SL1500_.jpg

    Gestern spät gab es noch ein paar Nettigkeiten vom prete rosso (keine essentielle CD der Reihe, würde ich vom ersten Eindruck her sagen):

    Und danach, und hier ist nichts mehr bloss nett (eine litauische Pianistin passt auch gut, denn ein Teil der Bacewiczs nannte sich auch Bacevicius, natürlich noch mit einem Akzent auf dem „c“, den meine Tastatur nicht hergibt):

    Und jetzt erstmals das letzte Opus von Philippe Jaroussky, das ich viel zu lange zu kaufen vergass:

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    #10939033  | PERMALINK

    soulpope
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    Adventmorgen mit fideler Schwere …. :

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
    #10939047  | PERMALINK

    soulpope
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    Das verdienstvolle Hyperion Schubert Lieder Projekt hatte doch einige unbestreitbare Höhepunkte zu bieten und diese famose Einspielung ist Teil des auserwählten Kreises …. Lucia Popp ja immer eine unglaublich einfühlsame Sängerin, welche Gefühle nie mit Äusserlichkeiten bestärken musste …. das machte sie zu einer prädestinierten Liedinterpretin und umso mehr für Schubert, welcher Stimmungsbrüche oft unvermittelt und nur auf den 2ten Blick erkenntlich einbaute …. Graham Johnson stets in einer Vorahnung im Gefühl mit Popp …. ganz dicke Empfehlung für Schubert-, Lied- oder Poppenthusiasten ….

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      "Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
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    soulpope
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    Schubert ohne überladener Sentimentalität …. look no further ….

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    soulpope
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    Mariss Jansons (1943 – 2019) …. danke und auf Wiedersehen ….

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