Electric Light Orchestra (ELO) – Jeff Lynne

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  • #10480937  | PERMALINK

    trekker
    Music Explorer

    Registriert seit: 28.02.2008

    Beiträge: 326

    Geht ja ohnhin nicht gegen Dich persönlich.

    Dieses Jeff Lynne ist ELO ist generell hier Tenor im Thread. Somit spreche ich hiermit so ziemlich alle an.

    Für mich ist das eben nicht so.

    Auf den Schallplatten stand damals sowas wie Arranged by Jeff Lynne, Louis Clark and Richard Tandy ja nicht ohne Grund.

    zuletzt geändert von trekker

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    Gelobt sei, was scharf macht und auch ein taubes Huhn hört mal ein Horn.
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    #10481325  | PERMALINK

    flax67

    Registriert seit: 25.09.2015

    Beiträge: 22

    @trekker Deine Meinung sei dir unbenommen! Aber man muß auch ehrlich sagen, ohne Jeff Lynne gebe es kein ELO so wie wir es kennen! Er war und ist der Kopf von ELO und hat immer größtenteils das Konzept von ELO bestimmt! Und er war ,ist und bleibt ein musikalisches Genie!

    --

    #10481563  | PERMALINK

    evident

    Registriert seit: 18.05.2005

    Beiträge: 225

    trekker  Er ist für mich kein Gott, sondern ein ganz normaler Mensch, wie Du und ich. Und aus meiner Sicht, mit meinem Musikgeschmack, haben ELO 1976 ihren Zenith gehabt.

    Jeff Lynne ist natürlich kein Gott, aber ein Produzentengott! Welchen Zenith? Die Aussage kling irgendwie dann auch wieder dogmatisch. Das ist wie die Aussage von einem Musikjournalisten, der mal geschrieben hat, dass die ersten fünf Jahre der 70ig eine langweilige Musikperiode waren, weil alle wichtigen Weichen in den 60iger gestellt wurden. Höhepunkt von Jeff Lynnes Schaffen ist sicherlich auch TIME. Und mit Musikfanatismus kann ich gut leben, denn nur die Fans halten ihren Star die Treue, auch wenn es mal nicht so läuft. Und wenn Trekkerle immer wieder mit dem Thema anfängt, dann komme ich auch um mein Statement nicht herum: PartII ist bäh!

     

    --

    #10481621  | PERMALINK

    cycleandale
    ALEoholic

    Registriert seit: 05.08.2010

    Beiträge: 4,917

    Part II ist nicht bäh, Part II ist ein Nichts, ein großes wolkiges Nichts. Ein Möchtegern. Part II ist wie Porno im Radio: Nutzlos.

    --

    l'enfer c'est les autres...
    #10481851  | PERMALINK

    evident

    Registriert seit: 18.05.2005

    Beiträge: 225

    cycleandalePart II ist nicht bäh, Part II ist ein Nichts, ein großes wolkiges Nichts. Ein Möchtegern. Part II ist wie Porno im Radio: Nutzlos.

    So kann man es auch ausdrücken.

    --

    #10482705  | PERMALINK

    electric_dreamer

    Registriert seit: 27.01.2011

    Beiträge: 28

    cycleandalePart II ist nicht bäh, Part II ist ein Nichts, ein großes wolkiges Nichts. Ein Möchtegern. Part II ist wie Porno im Radio: Nutzlos.

    :negative: :negative:   :negative:

     

    --

    "LIFE is NOT in Stereo , it's in SURROUND, so why limit your music to stereo...? 
    #10482893  | PERMALINK

    skyclad04

    Registriert seit: 02.06.2012

    Beiträge: 113

    Part II war nichts halbes und nichts ganzes…keine schlechte Musik, nur hätte sie besser unter einem anderen Bandnamen veröffentlicht werden sollen…

    „Möchtegern“ ist für mich natürlich Phil Bates, zu dem ich besser keine weiteren Worte verliere…

    --

    #10483265  | PERMALINK

    pelo_ponnes

    Registriert seit: 13.04.2004

    Beiträge: 2,499

    Hallo, vielleicht auch ein paar Anmerkungen aus meiner Sicht zur Diskussion:

    1. ELO Part Two

    Ich bin endeutig Jeff Lynne Fan, und er hat den Sound geprägt, den man letztlich mit ELO verbindet. Aber die Dinge sind nicht schwarz-weiss. Am Anfang hat Roy Wood seine Vision eines ELO versucht, war aber nur eine kurze Angelegenheit. Und Part Two ist halt Bev Bevans Vision eines Electric Light Orchestra und Teil der ELO-Geschichte. Als Wood das Projekt verließ, sagte er, es gehe nicht um Namen, sondern die Idee, die dahinter steckt. Insofern war das, was Bevan gemacht hat, durchaus legitim. Im Nachhinein hat sich dann aber herausgestellt, dass Jeff in der Zwischenzeit dem ELO schon so seinen Stempel aufgedrückt hatte, dass man es doch zu sehr mit seinem Sound verband, um Part Two eine faire Chance zu geben.

    Persönlich denke ich, dass die Part-Two-Sachen, für mich interessanterweise besonders das erste Album, nicht so schlecht sind, wie sie gemacht werden. Das Erste erschließt teilweise sogar interessante neue Facetten des ELO-Sounds, während das zweite für mich zu sehr patchwork ist, mit zusammengeklaubten Ideen ohne klaren Fokus (die Orchesterteile wirken eben hastig eingefügt, was ja auch der Tatsache entspricht, da man keine Zeit hatte). Das erste Album stelle ich somit stolz in die Reihe der ELO-Alben, ähnlich wie die Sachen mit Roy Wood. Es ist kein Meisterwerk, aber doch sehr gut. Nur die Keyboards klingen manchmal etwas billig. Das zweite Album sagt mir persönlich nicht ganz so zu. Am Besten ist dann aber tatsächlich das erste Album der Truppe ohne ELO-Zusatz. Befreit von diesem Ballast gelingen oftmals tolle Stücke mit eigener Identität im Rahmen des Pop/Rock mit Streicherelementen.

    2. Jeff Lynne’s ELO

    ist mittlerweile durchaus eine stimmige, eingespielte Band und nicht bloß ein Sammelsurium von Musikern, die sich nicht mit ELOs Geschichte identifizieren. Es gab in der Liveband auch vorher Umbesetzungen, und das ist nun eben die neueste Inkarnation. Die Truppe von 1978 hatte ja auch nicht so viel zu tun mit der von 72 Jeff Lynne: vocals, guitarBev Bevan: drumsRichard Tandy: keyboardsWilf Gibson: violinMike Edwards: celloColin Walker: celloMike deAlbuquerque: bass). Und: Die Musiker, die jetzt für ELo spielen, sind mit die Besten, die er je hatte für die Livekonzerte. Und blutjunge Anfänger sind das sicher nicht. Mike Stevens z. B. ist Jahrgang 57, hat mit Leuten wie Bill Withers gearbeitet und ist auch bei 10cc Livemitglied. Die haben also durchaus einen Background, der dem von Jeff Lynne nicht unähnlich ist und lieben/verstehen seine Musik. Wer sich ELOs neueste Inkarnation aus Nostalgiegründen nicht anschauen will, ist selbst schuld, denn besser klang das live nie, vom Licht- und Laserspektakel ganz zu schweigen. Lynne hätte es sich einfach machen können und auf den Nostalgiezug aufspringen zu können. Stattdessen hat er mit seinen Helfern eine Show geschaffen, die auf der Höhe der Zeit und absolut relevant, ja mind-blowing, ist.

     

    zuletzt geändert von pelo_ponnes

    --

    #10483273  | PERMALINK

    cycleandale
    ALEoholic

    Registriert seit: 05.08.2010

    Beiträge: 4,917

    Also, die Live-Truppe von Jeff Lynne’s ELO ist der Hammer…! Irre was da abgeht! Ich kann September Hamburg kaum erwarten!!

    --

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    #10484907  | PERMALINK

    trekker
    Music Explorer

    Registriert seit: 28.02.2008

    Beiträge: 326

    @ PELO: Woody mag den Gedanken vielleicht zu Beginn der Move bereits irgendwie im Kopf gehabt haben.

    Aber Jeff war kein Fan vom Sound der Move.

    Er und Roy einigten sich darauf, das die Gruppe aufgelöst wird und das der Nachfolger diese gewisse Richtung eingehen sollten: Wo die Beatles mit I’m a Walrus aufhörten.

    @ ELO Part 2-Hasser:

    Die Band war mit Sicherheit kein Nichts.

    Ich kann mich da immer nur wiederholen.

    Als Jeff Lynne nix mehr von ELO wissen wollte und in seiner Produzenten-Rolle aufging (was ja auch ziemlich geil war), haben einige seiner damaligen Kollgen mit ein paar „neuen“ Musikern viele Jahre lang den Kult von ELO hochgehalten.

    Und das für war mich trotz AOR-Attitüden (die seelenlosen Keyboard-Sounds von Troyer sind davon ja nur ein Teil) näher an 70s ELO als zB den sterilen Pop-Bombast von Secret Messages (obwohl ich gerade das Album auch sehr liebe!!!)

    @ all

    Und nein, die Live-Truppe von Jeff Lynne’s ELO ist nicht der Hammer, für mich nicht einmal eine Band.

    Nur die verstehen sich inzwischen besser als vorher. Aber so ein richtiges Bandfeeling kommt da nicht auf.

    Von Inkarnation würde ich auch nicht sprechen. Es ist KEINE Band.

    Es ist einfach nur Jeff Lynne, der im gesetzten Alter plötzlich feststellt, daß Anerkennung durch ein großes Publikum, doch Spaß machen kann.

    Und das gönne ich ihm durchaus und auch den späten Ruhm ihm und seinen Fans.

    Es war ja eine ganze Weile uncool gewesen, ELO-Fan zu sein, bzw. cool, ELO zu dissen.

    Das kam ja einem Outing gleich.

    Nur ich muß nicht bei alledem dabei sein, weil das mit meinem ELO-Fanempfinden nichts mehr zu tun hat.

    Da ist einfach auch die Luft raus.

    Und das Universe-Album war auch kein Highlight, mehr wie eine weitere Auftragsarbeit Lynnes.
    Hat mir im Großen und Ganzen nicht gefallen. Kann man hören, begeistert nicht.

    PS: Komisch überhaupt, daß es unbedingt Bev Bevan zu Beginn der 90er nochmal wissen wollte.
    Der stand doch eh nie so auf Art- und Progrock. Fand ich schon witzig.

    zuletzt geändert von trekker

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    #10484997  | PERMALINK

    cycleandale
    ALEoholic

    Registriert seit: 05.08.2010

    Beiträge: 4,917

    Die Luft raus…???

    So’n Quark.

    --

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    #10485081  | PERMALINK

    trekker
    Music Explorer

    Registriert seit: 28.02.2008

    Beiträge: 326

    Du glaubst doch nicht wirklich, da kommt noch was.

    Das letzte Mal, als Jeff Lynne innovativ war, war als er am Album Full Moon Fever von Tom Petty mitarbeitete.

    Das war nochmal Sound, so klar, wie nie zuvor gehört.

    Und ich liebe ZOOM. Aber innovativ ist was Anderes.

    --

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    #10485089  | PERMALINK

    trekker
    Music Explorer

    Registriert seit: 28.02.2008

    Beiträge: 326

    „Die Truppe von 1978 hatte ja auch nicht so viel zu tun mit der von 72“

    Sorry PELO, aber manchmal laberst Du auch nur dummes Zeug.

    Damals war ELO noch eine richtige Band mit wechselnden Mitgliedern, die sich wenigstens noch berührten, als sie sich gegenseitig die Klinke in die Hand gaben.

    Die kannten sich mitunter noch untereinander, auch vorher schon,  kamen gleichen Pop-Szene aus Birmingham und Umgebung – hatten evtl. später nochmal miteinander zu tun in Form einer anderen Band.

    Heute ist ELO nur noch eine Auftragsarbeit des Produzenten, der sich selbst feiert – und überhaupt KEINE Band.

    Richard Tandy hat er noch im Gepäck – und das wars.

    Das ist ein himmelweiter Unterschied!

    zuletzt geändert von trekker

    --

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    #10485097  | PERMALINK

    cycleandale
    ALEoholic

    Registriert seit: 05.08.2010

    Beiträge: 4,917

    Wenn Du das so siehst…

    Ich halte es für Quark. Alone in the Universe ist ein Juwel, live ist es tight und noch mehr als nicht von dieser Welt.

    Auftragsarbeit etc…. Selten so einen Blödsinn gelesen.

    Es gefällt Dir nicht mehr?  Völlig ok. Dann lass es einfach.

    --

    l'enfer c'est les autres...
    #10485099  | PERMALINK

    trekker
    Music Explorer

    Registriert seit: 28.02.2008

    Beiträge: 326

    „Wer sich ELOs neueste Inkarnation aus Nostalgiegründen nicht anschauen will, ist selbst schuld, denn besser klang das live nie“

    Nee, das geht auch nicht, weil das zu glatt ist.

    Wie soll Stimmung aufkommen, wenn Best-of-Programm im 08/15-Stil runter gerasselt wird!?

    Dann kann man auch genauso gut WDR4 hören.

    Dafür braucht man kein Konzert besuchen.

    Da WDR4 bekomme ich auch keinerlei Innovation, nur dösige Mucke, die mich nicht nerven kann, weil sie dafür zu wenig Profil besitzt.

    --

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