Don Patterson

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  • #11554249  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Etwas ueberraschend hab ich in den letzten Tagen konsequent ein groesseres Hoerprojekt durchgezogen: Alles oder so gut wie alles hoeren, was es von Don Patterson gibt… Don Patterson (1936-1988) war ein Jazzorganist aus der Generation nach Jimmy Smith, also ein Name der sich irgendwo neben John Patton, Shirley Scott, Dr Lonnie Smith und diversen anderen einordnet… Warum ist er nicht so bekannt wie die? Schwer zu sagen … nichts fuer Blue Note gemacht haben, ist immer ein Nachteil fuer den Nachruhm – wobei jetzt zum Beispiel John Patton auch nicht wahnsinnig beruehmt ist… was nicht heisst, dass die nicht alle super sind… Patterson gilt vielleicht als der „jazzigste“ in dieser Riege, ein bisschen mehr Bebop, ein bisschen weniger Funk… Seine Diskografie laesst sich grob so zusammenfassen: Ab Anfang der 60er waren Patterson und sein treuer Billy James Teil einer festen Band mit Sonny Stitt, haben sehr viel ihm fuer verschiedene Labels aufgenommen… Irgendwann hatte Patterson dann auch selber einen Vertrag oder zumindest eine langanhaltende Kooperation mit Prestige und nahm bis 1969 etwa 15 Leaderalben fuer das Label auf, von denen vielleicht die mit Booker Ervin besonders hervorzuheben sind… Danach wurde es etwas stiller um ihn, es folgten aber in den 70ern noch vier starke Alben fuer Muse… Ab irgendeinem Zeitpunkt in den 70ern lebte Patterson in Philadelphia, wo er in der lokalen Orgeljazzszene bis kurz vor seinem Tod sehr aktiv blieb…

    Essentielle Resourcen sind die Diskografie von Michael Weil und der sehr gute organissimo Kuenstlerthread. Um schnell etwas nachzugucken ist auch die Liste auf jazzlists sehr gut, weil sie Bilder hat.

    Im ersten Anlauf hatte ich meine posts alle im Hoerthread versenkt… und bei den meisten machte das auch absolut Sinn… Aber wo gypsy es sagte, und wo ich teilweise doch etwas mehr geschrieben hab, und tatsaechlich – bis auf ein paar kleinere Luecken – einmal durch bin, dacht ich, ich poste alles nochmal hier… auch wenn viele posts schlicht typische Hoerthreadposts mit einem Bildchen und einem Ausruf der Bewunderung und/oder Zufriedenheit sind… Als Nicht-Moderator kann ich leider die posts der anderen nicht kopieren – ich hab mich aber bemueht alles zu zitieren, so dass diese posts zitiert in meinen posts stehen… Ich bin nicht streng chronologisch vorgegangen… Grob gesagt hab ich erst vor allem Ende der 60er gehoert, bin dann zu den Anfaengen gegangen und dann in die 70er und 80er…

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    #11554251  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Don Patterson – Goin‘ Down Home

    das einzige Album des Trios Patterson/Weeden/James ohne Saxophon… das Cover hat eine diffus politische Botschaft, in die ich mich nur schwer hineinfuehlen kann (die Rueckfahrt nach Selma, alleine und mit dem Bus, nach dem gemeinsamen Fussmarsch von Selma nach Montgomery) … scheint allerdings auch eine Interpretation des Labels zu sein (aufgenommen 1963, veroeffentlicht 1967, Selma to Montgomery war 1965)

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    #11554253  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Don Patterson ‎– Opus De Don

    bei Patterson merk ich irgendwie sehr stark, dass mir der Ueberblick in der Diskografie ein bisschen fehlt, weil ich zu viel von der Musik nur von CD Twofern kenne… so auch hier – klar hab ich das Cover schonmal gesehen, aber zuordnen kann ich nicht viel… es ist das erste Album des Dem New York Dues Twofers… mit Mitchell, Cook und Martino hat Patterson sich hier drei faehige Solisten ins Team geholt, dahinter Patterson (org) und Billy James (dr), die nicht ohne Grund auf ueber 30 Alben gemeinsam zu hoeren sind…

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    #11554255  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Don Patterson – Oh Happy Day

    das zweite Album des Twofers von 1969, ein Jahr spaeter…Zeichen des Niedergangs: Billy James stand nicht zur Verfuegung und musste durch Frankie Jones, den regulaeren Drummer von Houston Person ersetzt werden… (James kam dann aber schon nochmal wieder, die letzten gemeinsamen Aufnahmen sind von 1977). Auf zwei eher seichten Tracks (Oh Happy Day und was aus dem Fernsehen) ist ein Quartett mit Virgil Jones und Houston Person zu hoeren, auf den verbliebenen drei kommt George Coleman dazu und man spielt Jam Session Klassiker (Blue n Boogie, Perdido) sowie eine Komposition von Patterson… man fragt sich wie die Reihenfolge war – wurde Coleman fuer die Songs mit dem vermeintlichen Hitpotential nah Hause geschickt … kam er zu spaet oder musst er gar aussetzen? Tatsache ist, dass Coleman mir von den drei Blaesern klar der liebste ist und zudem auch Person dazu bringt, sich ein bisschen zu engagieren… Colemans Einstieg in sein erstes Solo ist der Moment, in dem das Album wirklich losgeht

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    #11554257  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Don Patterson ‎– Funk You!

    wieder 1968, hier ist der Kontrast zwischen dem potthaesslichen Cover des CD-Twofers (link) und dem ziemlich huebschen Originalcover maximal… natuerlich verkommt das Album ein bisschen zu einem Battle der beiden Saxophonisten, das auf je zwei Tracks an den Tenorsaxophonen und den Altsaxophonen ausgetragen wird… und dann gibt es noch einen Track, auf dem McPherson Alt spielt und Stitt Tenor, und einer Ballade, Little Angie, auf der die zwei aussetzen, sehr gut Entscheidung denn Patterson war ein fantastischer Balladenspieler


    Sonny Stitt – Soul Electricity!

    diesmal ist Stitt der Leader und an der Gitarre hat man einen neuen Exklusivkuenstler des gleichen Labels, Billy Butler, der erwartungsgemaess nicht besser ist als Pat Martino… „Electricity“ im Albumtitel deutet darauf hin, dass Stitt hier seinen Saxophonton mit Hilfe des Varitone-Aufsatzes elektrisch verfeinert… dadurch klingt das Saxophon ein bisschen mehr wie eine Gitarre und ein bisschen weniger wie ein Saxophon… hat mich frueher ziemlich gestoert und ist fuer einige Leute wohl nachhaltig ein rotes Tuch… Ich kann mir das mittlerweile ganz gut anhoeren, zumal Stitt jetzt ohnehin kein Saxophonist ist, den man sich vor allem wegen dem tollen Ton anhoert… ob Butler richtig reinkommt, ob das was ich bei ihm teilweise als Schlafmuetzigkeit hoere in Wahrheit Soulfulness ist… kann man wohl streiten… es gibt Patterson / Stitt Alben, auf denen mehr Funken fliegen, aber ein bisschen gemuetlicher ist auch mal nett

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    #11554259  | PERMALINK

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    Don Patterson With Sonny Stitt – Brothers-4

    noch ein Patterson/James/Stitt Album aus der gleichen Phase und von einem anderen haesslichen Twofer… Pat Martino ist wie gesagt schwer zu ersetzen – aber es ist nicht unmoeglich… wenn man zB so wie hier Grant Green einkauft, gibt es von meiner Seite aus gar nichts zu meckern… (wobei es interessanterweise das Quartett-Lineup Patterson/James/Stitt + Martino nie auf Platte gab)


    Don Patterson – Donny Brook

    das zweite Album aus den Sessions mit Grant Green…

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    #11554263  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Sonny Stitt – Soul People

    „es duerfte kaum noetig sein, weitere Saxophonisten auf dem Cover abzubilden…“ wieder James/Patterson/Stitt + X, aber diesmal ist X kein Gitarrist sondern Booker Ervin… das Konzept der Tracks ist einfach, Ervin spielt sein Solo und dann zeigt Stitt wie es wirklich geht… das Cover ist interessant…ein Schnappschnuss? Oder hat man Stitt absichtlich vor einem abgegrabbelten Tapetenfetzen (?) portraitiert, damit man eine weisse Flaeche hat, in die man die Namen der Gegner eintragen kann?

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    #11554265  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Sonny Stitt – Low Flame

    kann man zu viele von diesen Alben hoeren? Nein, zum Glueck nicht… dieses hier ist ein der ersten und doch auch der besten, James/Patterson/Stitt noch mit dem regulaeren Gitarristen Paul Weeden…


    Sonny Stitt With Don Patterson – Shangri-La

    die zweite Haelfte des Twofers, ein fruehes Album im Trio James/Patterson/Stitt… auch das durchaus ein Lieblingsalbum, weiss gar nicht so genau warum… dass Stitt einfach Tenor spielt hilft auf jeden Fall, aber das ist nicht alles, irgendwie hat das Album eine schoene offene, flexible Atmosphaere, klingt auch einfach sehr gut, gerade das Schlagzeug kommt gut durch, ach was… es ist einfach super. Auf dem einen Track singt Stitt sogar und es passt perfekt

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    #11554267  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    The Exciting New Organ Of Don Patterson

    im Mai 1964, 7 Wochen nach den Sessions fuer Shangri-La waren Patterson und James wieder fuer Prestige im Studio, um Pattersons Debut als Leader einzuspielen… das macht viel Sinn, denn auf Shangri-La machen die zwei wirklich einen ungewoehnlich starken Eindruck… Tatsaechlich hatten die beiden zwei Jahre frueher schonmal mit Lockjaw Davis in einer Session zwei Prestige Alben eingespielt, damals noch mit Paul Weeden als dritten Mann und George Duvivier als Bassist, der wirklich nicht noetig gewesen waere… aber die Sessions waren nicht vergleichbar mit Shangri-La… und auch nicht hiermit… da hat der Produzent Ozzie Cadena gut vermutet, dass in dem offenen und interaktiven Umfeld, das Patterson und James da schaffen, auch etwas freiere Drittmusiker einen Platz finden koennen… so wie Prestiges neuer Tenorstar Booker Ervin… auch bei Prestige erkannte man die Qualitaet dieses Albums sofort und brachte es tatsaechlich noch eine Katalognummer vor Shangri-La auf den Markt (fuer ein gescheites Coverfoto blieb keine Zeit)…


    Don Patterson – Hip Cake Walk

    und weils so schoen geklappt hatte, ging man drei Monate spaeter nochmal mit Patterson, James und Ervin ins Studio… (und nochmal ein gutes halbes Jahr spaeter kam dann das Album mit Stitt und Ervin)

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    #11554269  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Introducing Eric Kloss

    Ende 1964 hat sich Patterson bei Prestige als Leader etabliert… es folgt ein Weihnachtsalbum, auf dem erstmals Pat Martino dabei ist, ein weiteres Trioalbum, das ich nicht kenne (Satisfaction! – die Stones werden gecovert) und dann ein Spezialauftrag vom Label, das Debutalbum des 16jaehrigen Saxophontalents Eric Kloss… Kloss macht das schon alles prima, aber die wirklich grossartigen Momente kommen dann doch eher aus der gut eingespielten Begleitband…

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    #11554271  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    soulpope

    redbeansandrice Don Patterson – Hip Cake Walk und weils so schoen geklappt hatte, ging man drei Monate spaeter nochmal mit Patterson, James und Ervin ins Studio… (und nochmal ein gutes halbes Jahr spaeter kam dann das Album mit Stitt und Ervin)

    Mit Booker Ervin konnte eh nix schiefgehen 😎 ….

    wohl wahr… interessant ist dieser Altist, Leonard Houston, der auf einem Track als Gast eine prima Figur macht, einziger credit… (bzw: eben ein bisschen geguckt und Konzertrezensionen mit Paul Weeden und Donald Bailey (an der harmonica) von etwas spaeter gefunden)

    Sonny Stit – Deuces Wild

    im stream eine der letzten Don Patterson Luecken… James/Patterson/Stitt haben Besuch und riskieren dabei durchaus was… Robin Kenyatta mit einem seiner ersten credits und Rufus Harley mit seinem Dudelsack…

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    #11554273  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Don Patterson – The Boss Men

    war mir nie bewusst, dass das hier ein Patterson Album war… tatsaechlich sieht Patterson (rechts im Bild) den Rest der Band ein wenig an, als waeren sie die Boss Men… was im Fall von Stitt ja auch stimmt… Ich weiss jetzt warum mir Shangri-La besser gefaellt als andere Alben des Trios: Stitt spielt dort ausschliesslich Tenor waehrend er hier zB ausschliesslich Alt spielt… was das Cover auch mal wieder beweist, ist, dass Don Schlitten mit seinen krassen Farbkontrasten und Schrifttypen schon einen erkennbaren Stil als Coverdesigner hatte…

    Sonny Stitt – Night Crawler

    das andere Album vom gleichen Twofer…

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    #11554275  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    gypsy-tail-wind

    redbeansandrice

    gypsy-tail-windDa wollte ich noch nachhaken zu Deinem Kommentar betreffend den Ton von Stitt, da bin ich nämlich – besonders, wenn er Tenor spielt – nicht ganz einverstanden. Finde ihn am Tenor, irgendwo zwischen Lester Young und … keine Ahnung, wem eigentlich noch? Don Byas? … schon sehr attraktiv, dass er sich neben Gordon oder Ammons gut macht hat, denke ich, auch mit Ähnlchkeiten zu tun (aber in der Delivery sind die drei dann völlig anders) … dass Stitt (neben Gordon) einen Einfluss auf Coltrane hatte, was den Ton angeht, finde ich auch sehr einleuchtend.
    Am Alt bin ich etwas gespalten – es gibt z.B. auf Roulette Aufnahmen, auf denen er auch da fabelhaft klingt. Aber das sind dann alles Alben mit Klavier, nicht mit Orgel. Ich glaub ich finde die as/org-Combo generell rein vom Klanglichen her deutlich weniger attraktiv, entsprechend nehme ich da vielleicht auch Finessen weniger aufmerksam wahr … aber Varitone ist bei mir schon lange kein Gegenargument mehr, bzw. eigentlich noch nie, weil ich’s früh via Eddie Harris entdeckt hatte. Haben’s halt nicht alle immer so gut einzusetzen gewusst wie dieser (auch Stitt nicht).

    ja, da hast du schon recht, Stitt ist tendentiell zwei verschiedene Musiker auf den zwei Instrumenten… und vom Ton her mag ich ihn auch am Tenor um Klassen lieber als am Alt… und seh ihn da auch in der ersten Haelfte der 50er ziemlich weit vorne… Wardell Gray ist vielleicht auch noch etwas aehnlich… und mit dem Alt stimm ich auch zu, Orgelkombos mit Alt sind tendentiell immer ein bisschen problematisch – mit Klavier find ich Stitt immer noch am Tenor besser als am Alt, aber es ist nicht mehr so deutlich… das mit dem Varitone stoert mich jetzt trotzdem nicht gross, aber was Stitt damit gewinnt, ist mir unklar… Interessant fand ich uebrigens den Kontrast McPherson vs Stitt… ich wuerd behaupten wollen, dass McPherson viel naeher bei Charlie Parker ist als Stitt, rhythmisch, von der Leichtigkeit her…

    An McPherson hatte ich auch noch gedacht beim Schreiben … ich glaub das Problem mit Alt+Orgel ist bei mir die Fiepsigkeit, je höher auf der Skala, desto unpassender … und Donaldson ist da tief auf der Skala, Stitt mittel und McPherson hoch. Drum finde ich auch den Parker-Vergleich nicht so einfach, McPherson fehlt das Gewicht, das Parker immer hat, auch wenn er noch so leicht klingt. Ich glaub ja immer noch, dass Dolphy von allen am nächsten kam, vermutlich gerade weil er eigene Wege fand – aber er hat halt auch diese völlige Erdung und die Leichtigkeit zugleich.
    Und bei Stitt mit Piano ist meine Präferenz auch nach wie vor eindeutig das Tenor – aber ich mag ihn am Alt mit Klavier halt lieber als mit Orgel (am Tenor vermutlich unterm Strich auch, weil ich vermute, dass es mehr Sessions mit Pianisten gibt, bei denen er sich richtig Mühe gab – aber das mag ein Irrtum sein, hab schon lange nicht mehr ausgiebig Stitt gehört.
    MG von drübem zu Stitt und seinem Varitone:

    One of his best is ‚So doggone good‘, with Hampton Hawes. Some very straight bebop here but the title track (actually ‚(Your love is) so doggone good‘) is a great R&B ballad, previously done by The Whispers and at about the same time, by Ray Charles. Sonny never sounded better to me than on this number (or on ‚My buddy‘, his tribute to Jug). Sonny never really had a sound as good as Jug (well, who did?), but on these recordings he nearly got there. He’d stopped using the varitone by then. I understand that Jug told him off about it during the ‚You talk that talk‘ session. But I understand – because I’ve got ‚Just the way it was – live at the Left Bank‘ – that it was absolutely necessary and marvellous for Sonny when he was playing with an organist. I’ve never heard a more exciting live jazz album than that one.

    http://www.organissimo.org/forum/index.php?/topic/1994-sonny-stitt-in-new-york/&page=2#comment-1321861

    schrieb gypsy dann…


    hier kann man McPherson und Stitt beide am Alt hoeren (die Soloreihenfolge ist Martino/McPherson/Patterson/Stitt) und ja, McPherson ist leichter vom Ton her, vielleicht eine Spur zu leicht um wirklich nah bei Parker zu sein… aber dafuer/dadurch hat er irgendwie etwas mehr von Parkers rhythmischer Flexibilitaet… keine Ahnung… das bessere Solo spielt hier trotzdem mE Stitt…

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    #11554279  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Don Patterson – Holiday Soul

    Buerozeit ist Streamingzeit, entsprechend eins der Patterson-Alben, die mir noch fehlen… Pattersons groesster Hit (Platz 78 der Billboard Charts), man kann sich denken, zu welcher Jahreszeit… ich finds auch eins von Don Schlittens gelungensten Covern… das erste Album mit Pat Martino, und tatsaechlich auch das einzige im Trio James/Martino/Patterson… gab es scheinbar nie auf CD, hab mir gerade das Vinylreissue bestellt, das Concord vor einigen Jahren herausbrachte (?!)


    Don Patterson – Boppin‘ and Burnin‘

    im Vergleich zu Funk You wurde hier einfach in der Frontline der Bebop-Veteran ersetzt, Howard McGhee statt Sonny Stitt… aber natuerlich macht das einen riesigen Unterschied, weil McGhee um Klassen gruppendienlicher spielt, zwei schoene Eigenkompositionen mitgebracht hat… ansonsten ist das Programm strikt Bebop, zweimal Parker einmal Monk

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    #11554281  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    gypsy-tail-wind

    redbeansandrice
    Don Patterson – Holiday Soul
    Buerozeit ist Streamingzeit, entsprechend eins der Patterson-Alben, die mir noch fehlen… Pattersons groesster Hit (Platz 78 der Billboard Charts), man kann sich denken, zu welcher Jahreszeit… ich finds auch eins von Don Schlittens gelungensten Covern… das erste Album mit Pat Martino, und tatsaechlich auch das einzige im Trio James/Martino/Patterson… gab es scheinbar nie auf CD, hab mir gerade das Vinylreissue bestellt, das Concord vor einigen Jahren herausbrachte (?!)

    Hab grad keine Zeit, den obigen Track zu hören, aber ich weiss glaub schon, was Du meinst! Vielleicht setzen wir einfach bei der Beurteilung von Parker-Nähe insgesamt etwas andere Schwerpunkte?
    Das Weihnachtsalbum kenne ich natürlich auch nicht … die 2015er-Ausgabe kommt auf Discogs mit Scans … für Weinhnachtsmusik verwendeten sie wohl nicht das Craft-Etikett, das sonst wohl eher für besondere Sache/Qualität steht?

    ganz komisch, Craft ist ja offensichtlich irgendwie ein Versuch in Hipstermaerkte vorzudringen, Produkte auf Hipsterplattformen wie bandcamp zu platzieren… (hier)… und fuer Holiday Soul haben sie das auch gemacht, aber es nicht voll durchgezogen… vielleicht war das Album eine Art Testballon bevor es richtig losging mit Craft, zusammen mit dem Weihnachtsalbum von Bobby Timmons (link), das es in der gleichen Ausgabe gibt… das waren schon lange zwei Alben, bei denen es mich gewundert hat, dass es kein Reissue gab… aber dass es dann so passiert


    Sonny Stitt – Feelin’s

    mehr Don Patterson, mehr Paul Weeden, mehr Billy James und natuerlich mehr Sonny Stitt

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