Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)

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  • #10644235  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

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    Gran Torino (2008, von und mit Clint Eastwood)

    Mein ehemaliger erzkonservativer Physiklehrer war glühender Fan von Clint „Dirty Harry“ Eastwood. Man stelle sich vor, einen solchen Knochen als Nachbarn zu haben. Diese verdammten Mexen.

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    #10644259  | PERMALINK

    talking-head

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    ford-prefectGran Torino (2008, von und mit Clint Eastwood) Mein ehemaliger erzkonservativer Physiklehrer war glühender Fan von Clint „Dirty Harry“ Eastwood. Man stelle sich vor, einen solchen Knochen als Nachbarn zu haben. Diese verdammten Mexen.

    Nun ja, ich stelle mir vor, dass ich mit solch einem Nachbarn jede Nacht seelenruhig schlafen würde ;-)

    Außerdem unterschlägst du komplett, welchen weichen Kern Eastwood in seiner Rolle unter der so rauhen Schale im Verlauf des Films offenbart.

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    #10644267  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

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    talking-head

    ford-prefectGran Torino (2008, von und mit Clint Eastwood) Mein ehemaliger erzkonservativer Physiklehrer war glühender Fan von Clint „Dirty Harry“ Eastwood. Man stelle sich vor, einen solchen Knochen als Nachbarn zu haben. Diese verdammten Mexen.

    Nun ja, ich stelle mir vor, dass ich mit solch einem Nachbarn jede Nacht seelenruhig schlafen würde
    Außerdem unterschlägst du komplett, welchen weichen Kern Eastwood in seiner Rolle unter der so rauhen Schale im Verlauf des Films offenbart.

    Um diesen weichen Kern zu erkennen, muss man aber schon ganz genau hinschauen und -hören. Ein bisschen erinnerte mich der Film von der Art der Geschichte her (gealterter kleinbürgerlicher Amerikaner hält seelische Rückschau auf sein Lebenswerk) an „About Schmidt“ mit Jack Nicholson. Oder an den weniger bekannten schwedischen Film „Ein Mann namens Ove“, den musste ich mir mal Rahmen eines Podiums zum Thema „Generationentreffen/Generationswechsel“ in einem Mannheimer Kino anschauen.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    We would free the universe with a chorus and a verse (Millencolin)
    #10648487  | PERMALINK

    talking-head

    Registriert seit: 16.10.2008

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    Wie mir scheint, haben wir in der cineastischen Wahrnehmung unterschiedliche Synapsen, die unser Gehirn mit Informationen fluten. In beiden Filmen (Ove und Torino) muss ich nicht ganz genau hinschauen, um zu entdecken, dass die anscheinend recht konservativen und augenscheinlich hartherzigen Protagonisten über einen weichen Kern verfügen.

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    Sollte sich dir die Ironie in meinem Post nicht erschließen, müssen deine Ironie-Sensoren neu kalibriert werden!
    #10648525  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 5,450

    talking-headWie mir scheint, haben wir in der cineastischen Wahrnehmung unterschiedliche Synapsen, die unser Gehirn mit Informationen fluten. In beiden Filmen (Ove und Torino) muss ich nicht ganz genau hinschauen, um zu entdecken, dass die anscheinend recht konservativen und augenscheinlich hartherzigen Protagonisten über einen weichen Kern verfügen.

    Davon gehe ich auch aus :-) Ich scheine einen anderen geistigen Filter zu haben als du.

    --

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    #10649483  | PERMALINK

    klimoff

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    “Jurassic World: Fallen Kingdom“ (J. A. Bayona)
    Erzählerisch gediegen und familientauglich. Die beiden Hauptdarsteller sind die mit Abstand schwächsten Figuren im Bestand. Optisch ist das Geschehen hingegen vergleichsweise opulent und reizvoll. Gegen Ende fühlt es sich an wie ein Mashup mit Harry Potter (Dinos erobern Hogwarts). Dabei hat Regisseur Bayona lediglich einiges aus seinem “A Monster Calls“ herübergerettet. Das gibt dem Ganzen eine besondere Note. Hinzu kommt ein vom Drehbuch fast sträflich unterbewertetes, aber dennoch würziges Detail (das Geheimnis der “Enkelin“) sowie ein paar potente Schlussbilder (“Welcome to Jurassic World!“). Man würde sich glatt auf den Abschluss der Trilogie freuen, würde nicht Colin Trevorrow in den Regiestuhl zurückkehren – und somit vermutlich die erneute weitestgehende Nicht-Nutzung des Potenzials.

    --

    #10649551  | PERMALINK

    thegreenmenalishi
    ...für gute Musik...

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    „Für eine Handvoll Dollar mehr“

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    ...she`s so many woman... Warren Zevon - Hasten Down The Wind (1976) „Same"
    #10649959  | PERMALINK

    ford-prefect
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    Aus Anlass seines heutigen 70. Geburtstags:

    Theo gegen den Rest der Welt (1980, mit Marius Müller-Westernhagen)

    „Gromberg und Goldini – ihr seid eine richtige Scheißfirma“

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    #10653305  | PERMALINK

    pipe-bowl
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    Cookie Pusher

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    It Comes At Night (2017 / Trey Edward Shults) ****

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    there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you kill
    #10657635  | PERMALINK

    ford-prefect
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    Elementarteilchen (2006, von Oskar Roehler mit Moritz Bleibtreu, Christian Ulmen, Martina Gedeck, usw.)

    Ein echtes Schaulaufen der deutschen Schauspielprominenz. Auch nicht gerade ein Stimmungsaufheller.

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    #10657967  | PERMALINK

    thegreenmenalishi
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    Cimmaron Kid (1951) Western mit Audie Murphy. Leif Erickson, ziemlich gut

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    ...she`s so many woman... Warren Zevon - Hasten Down The Wind (1976) „Same"
    #10658211  | PERMALINK

    klimoff

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    „Hereditary“ (Ari Aster)
    Ein erwachsener Genre-Film. So stelle ich mir Unterhaltung vor, die nicht vergessen hat, dass sie auch immer noch Kunst ist.

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    #10658813  | PERMALINK

    themagneticfield

    Registriert seit: 25.04.2003

    Beiträge: 30,535

    cleetus

    pipe-bowl
    No way out – Gegen die Flammen („Only the brave“, 2017, Joseph Kosinksi) ***1/2
    Etwas zu viel Heldentum gepaart mit rabaukigem Machogehabe für mich. Aber über ganz weite Strecken durchaus packend mit dem dann natürlich vorgegebenen erschütternden Ende.

    Gibt nur einen relevanten „No Way Out“…

    :good:

    --

    In my experience there's no such a thing as "a long time ago". There's only memories that mean something and memories that don't.
    #10660983  | PERMALINK

    ford-prefect
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    Mr. Turner – Meister des Lichts (2014, von Mike Leigh mit Timothy Spall)

    Die ersten und letzten 30 Minuten sind die besten. Dann hat man die wichtigsten Teile des Filmes gesehen.

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    #10661589  | PERMALINK

    klimoff

    Registriert seit: 17.07.2016

    Beiträge: 127

    Empfehlungen:
    „Lady Bird“ (Greta Gerwig)
    „Neruda“ (Pablo Larraín)
    „The Ballad of Buster Scruggs“ (Ethan Coen, Joel Coen / NETFLIX)

    Pulp, im positiven wie im negativen Sinne:
    „Apostle“ (Gareth Evans / NETFLIX)
    „Winchester“ (Michael Spierig, Peter Spierig)

    was man sonst noch schauen kann:
    „Der Hauptmann“ (Robert Schwentke)
    „Den of Thives – Criminal Squad“ (Christian Gudegast)
    „Roman J. Israel, Esq.“ (Dan Gilroy)
    „The Florida Project“ (Sean Baker)
    „Bohemian Rhapsody“ (Bryan Singer, Dexter Fletcher)
    „Only the Brave – No Way Out“ (Joseph Kosinski)
    „Molly’s Game“ (Aaron Sorkin)
    „Siebzehn“ (Monja Art)
    „I, Tonya“ (Craig Gillespie)
    „Disobedience“ (Sebastián Lelio)

    hätte ich nicht vermisst:
    „Good Time“ (Benny Safdie, Josh Safdie)
    „Tomb Raider“ (Roar Uthaug)
    „Ghost Stories“ (Andy Nyman, Jeremy Dyson)

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